Donnerstag, April 19, 2018

Nupsi

Sie erinnern sich noch an den Riesenschreck im Herbst wegen des Nupsis (und ja, eigentlich ist Nupsi nicht der richtige Ausdruck, weil ein Nupsi ja AUF was drauf ist und nicht IN was drin, aber meine Güte, Nupsi-Polizei (das Gesrpäch mit den Kollegen über Kuchennupsis hallt noch etwas nach) und die Biopsie und alles ist gut?  Ich auch.
Und auch daran, dass ich ein halbes Jahr spatter nochmal zur Kontrolle kommen sollte und mir auch überlegen sollte, ob mich der Nupsi auch im Wissen, dass er harmlos ist, so stören würde, dass ich ihn loswerden wollen würde.

Das habe ich und die Antwort ist einfach: ich habe ihn entdeckt, weil er echt wirklich weh tut, wenn man hinkommt und das tut man relativ häufig (nicht nur bei Honkahonka, sondern ganz banal beim Umhängetaschetragen und, das stört mich besonders, wenn sich ein Kind von rechts an mich drankuschelt. Mittlerweile zucke ich da schon automatisch zurück und das ist sehr schade), also: raus damit, vor allem, wenn das, wie angekündigt, keine grosse Sache ist.


Also. Der Nachkontrolltermin war heute und ich dachte erst, ich ware gar nicht nervös, aber mein Bauch* sagte anderes. Aber: alles super, das Ding ist immer noch da (ach?), immer noch genau gleich gross, hat immer noch die gleiche Minizyste drin, die es auf dem Ultraschall wie ein Auge ausschauen lässt, ist immer noch blutversorgt und kann also raus.


Demnächst werde ich also vom Unispital aufgeboten, um das alles zu besprechen und dann wird das schon warden. OP mit Narkose gehört jetzt nicht zu meinen Favoriten (ich bin ja ein Kontrollfreak (ach?) und deshalb kann ich mit Vollnarkosen nicht gut umgehen, ausserdem habe ich danach immer Kreislauf und Kotzerei), aber an mir rumschnippeln und ich bin wach, das kann ich noch weniger haben.


Also dann: auf gehts!


Sonst so: Zeug erledigt, ich muss mir jetzt tatsächlich eine sichere Trittleiter organisieren, weil jemand als "Safety Moment" geshared hat, dass es sehr gefährlich ware, dass ich beim Aufhängen der neuen SHE-Blätter auf einen Stuhl geklettert ware, und morgen habe ich freifreifrei (auch schon eingetragen: der Dienstag nach Pfingsten und vielleicht nehme ich total krass auch noch den Montag vor dem ersten Mai frei. NUR FÜR MICH GANZ ALLEIN, die armen Kinder haben nämlich Schule.)




Stressleveldurchschnitt gestern: 35




Selbstbeweihräucherung: ich habe sehr uncool, aber gerade noch rechtzeitig mitten im Satz abgebrochen, als es um die Trittleiter ging und ich ausholte, dass wir vielleicht noch eine Seilwinde und ein Gstältli organisieren sollten, weil von einer Trittleiter fällt man schnell und ... guckt mal da draussen: ein Kindergarten geht vorbei!




*Symbolausdruck, nech?

Mittwoch, April 18, 2018

Pustekuchen

Gar nicht sooooo lang gelesen, schrecklich schlecht geschlafen (heute abend kommt der Hübsche wieder), irgenwann, als ich zwischen 3 und 5 immer wieder aus Alpträumen hochschreckte, verfestigte sich in meine Kopf der Gedanke, dass es eh Wochenende wäre und ich total lang ausschlafen könnte. Der Wecker um sechs riss mich dann aus dem Tiefschlaf und ich war sehr verwirrt und erst im Bad vor dem Spiegel wurde mir klar, dass es noch far from Wochenende ist.

Nun ja. Letzte Runde Frühstarthomeoffice, ich hatte mir als Ziel für heute (neben den fest angesetzten Meetings, den unerwarteten Feuerwehraktionen und dem aus Prokrastinationsgründen eh passierenden Stiftespitzen, Briefumschläge ordnen und Ordner alphabetisch sortieren*) gesetzt, den „Besinnungsaufsatz“ für die Bewerbung für die Nominierung für ... ach, es ist kompliziert fertig zu schreiben, also 5 Fragen in nicht mehr als 300 Worten zu beantworten. Und wah, trotz schon fertigem Draft zog sich das bis halb vier (klar, zwischendrin viel Zeug, wie „Sounding Board“** mit der neuen Oberchefchefin, Kantinengeburtstagstorte essen, Italienupdates, mit Kollegen Personalrestaurantsgeburtstagstorte essen und anhand von Macarons die Unterschiede von "Nupsi" und "Pinöppel" erklären), ich habe es sogar geschafft, meine 400 Wörter, die ich für eine Frage verwendet hatte, durch schmerzendes Streichen von ein paar eingestreuten Witzchen und Anekdoten, die ich mir jetzt halt für das Interview aufhebe, auf punktgenau 300 runterzubekommen (mein erster Plan war: ich sage: so, da sind es mehr, dafür sind es bei den anderen weniger und in der Summe passts, aber dann las ich nochmal die Anforderungen und da stand „Not more than 300 words, shorter replies welcome“ und, tja, sorry, Witzischkeit.).

Relativ früher Bus nach Hause, letzte TC mit Italien dann von dort aus, weil ich unbedingt noch mein Sportelprogramm unterbringen möchte, bevor ich heute noch zum Pfadielternrathock gehe und dann auch noch der Hübsche nach Hause kommt und ich mich voll gern mal wieder mit ihm unterhalten möchte, bevor er am Freitag schon wieder nach Paris abdüst.
Die TC ist ein bisschen schwierig, weil erst die Verbindung via VPN so schlecht ist, dass ich alles via Smartphone machen muss und das dauert ein wenig, dann weil auf einmal ein Dokument, das 5 Minuten vorher geschickt wurde UNBEDINGT HEUTE ABEND NOCH UNTERSCHRIEBEN WERDEN MUSS (und zwar händisch auf Papier und daheim sind wir papierlos d.h. drucker- und scannerlos unterwegs) und ich habe ehrlich gesagt genau NULLKOMMANULL Lust jetzt, wo ich seit ca 13 Stunden arbeite nochmal loszulaufen zur Aussenstelle bei uns im Dorf, dort einen Drucker zu finden und dann zu drucken und zu scannen und bin versucht zu sagen: „sorry, Pech gehabt, ihr kriegt es morgen früh, das muss reichen“, aber dann finde ich im 5. Anlauf noch einen Kollegen, der noch nicht auf dem Heimweg ist und schicke ihn zum i. V. –Unterschreiben.

Sporteln ist dann ein wenig unentspannt, weil Little L. schon überfällig fürs Heimkommen von der Geburtstagseinladung ist, das lässt sich dann aber klären (der Hübsche ist nicht nur im Klassenchat, sondern auch in der Geburtstags-Whatspp-Gruppe gelandet und hatte auf dem Rückflug von Amsterdam natürlich kein Netz und Little L. war noch Fussballspielen.), wird sich vielleicht morgen im Stressleveldurchschnitt niederschlagen.

Zum Abendessen der letzte Couscoussalat, Brezen, Rohkost, dann dürfen die Kinder noch ein bisschen netflixen und ich sause ins Pfadihaus zum Elternrathock (Planung für SoLa, HeLa, Jamboree, JuLa, Bula, Tralalala)

Zeitgleich mit der Landung des Hübschen sind wir da auch fertig, als ich L. noch vorlese, kommt der Hübsche rein und wir haben dann bald mal Feierabend.
Traurig: morgen ist immer noch nicht Samstag.


Stressleveldurchschnitt gestern: 33


Selbstbeweihräucherung: ich habe den „Besinnungsaufsatz“ fertig und das Dokument unterschrieben gekriegt. (naja, vong Erziehungsansatz her ist das eher so Level „Konsequenz ist ein Fremdwort“, aber tja nun.)



* Symboltätigkeiten. Ich habe keine Bleistifte, Briefumschläge brauche ich fast nie und die Ordner sind natürlich eh schon sortiert. In Wirklichkeit habe ich mein Desktop aufgeräumt, Daten in die entsprechenden Repositories hochgeladen und meine Inbox auf Null runtersortiert.

** In meinem Kopf ist das so eine Art Vorsingen oder „Jeder nimmt sich das Instrument, das am besten zu einem passt und dann machen wir eine Abteilungsband“, das habe ich auch meinen Kollegen auf dem Weg dorthin erklärt, jetzt halten sie mich für noch ein bisschen komischer als eh schon, und es war auch noch was ganz anderes. Ganz ohne Musik.

Dienstag, April 17, 2018

Jetzt aber!

Gestern abend hatte ich dann noch einen echt schönen Abend mit den Jungs, wir haben gemeinsam eine Folge "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse"geschaut und ich musste schon sehr schmunzeln, als dort "Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen" auseinandergepflückt wurde. Ich bin ja eh überzeugt davon, dass der Grossteil der das so vehement Eînfordernden oder den "Clan" Hochjubelnden ganz schöndumm aus der Wäsche schauen würden, wenn sie realisieren würden, dass das "Dorf" nicht nur heisst, dass die nette Nachbarin auf die Kinder aufpasst, während man beim Achtsamkeitsseminar ist oder die einzelnen Kaffeebohnen im Unverpacktladen abzählt, sondern auch, dass die Nachbarskinder den lieben Kleinen beibringen, wie man den Kaugummiautomaten knackt oder der Nachbar sie das Bier probieren lässt oder die Nachbarn mit der akkurat geschnittenen Hecke mal den Teil mit den Grenzen und Regeln übernehmen.
Aber ich schweife ab.
Wir haben also geschaut, gelacht, dann sind die Kinder lessen gegangen, ich habe noch Geburtstagsgeschenke für die Partyeinladungen der nächsten Tage eingepackt, alles putzhilfenfein vorbereitet, die Partyilder des Hübschen bewundert und bin dann mit meinem aktuellen Buch ins Bett. So wenig extra Stress mittlerweile eine solche Strohwitwenzeit mit sich bringt, so schlecht schlafe ich trotzdem, wenn der Hübsche nicht da ist. Mittlerweile weiss ich das und lese dann halt, bis mir das Buch (Affiliatelink) wirklich auf die Nase fällt. Ich bin dann auch 1000mal aufgewacht und ab fünf auch nicht mehr eingeschlafen. Egal, so ist die Zeit morgens, bis ich die Kinder sanft geweckt habe (jajajaja, beide, nach acht!) tatsächlich sehr effektiv genutzte Arbeitszeit.


Heute übrigens habe ich dann wirklich sommerliche Kleider angezogen und es nicht bereut! Es war wieder irgendein Workshop oder eine onferenz im Elfenbeinturm, das merke ich immer an Leuten, die in der Lobby des Turms im Weg etwas orientierungslos rumstehen und die IMMER overdressed sind. Wer auch immer bei uns auftaucht mit Anzug und Krawatte oder dem Kostümäquivalent, ist entweder ein Lieferantenvertreter, ein Bewerber oder jemand, der eben für einen Kongress oder so etwas da ist und entweder aus der Erfahrung in der eigenen Firma oder aus der Academia-Warte denkt, bei Pharmas, da trägt man das. Nein, tut man nicht, nicht mal der alleroberste Chef schliesst den obersten Hemdknopf bei offiziellsten Terminen :-).


Auf dem Weg zum anderen Standort mttags dann habe ich dann das gestern angekündigte Telefonat geführt und ach, demnächst dürfen wir winzige Katzen besichtigen und vielleicht haben wir bald zwei kleine neue Mitbewohner! Namensvorschläge wären willkommen (wir hoffen auf zwei Weibchen, sie sind entweder schwarz oder schwarzweiss, sie sollten zusammenpassen, und nicht ganz alltäglich sein, gern nerdig, meine aktuellen Favoriten sind (jajaja, Weibchen, aber das macht nix) "Batman" und "Robin" (Jessica und Jones?)) oder "Ohnezahn" und ...?


Den ganzen Nachmittag Meetings, dann heim, wo ein schon lang erwarteter Brief im Kasten wartete, nämlich mit der neuen Klasseneinteilung für Little L. ab nächstem Jahr. Wie bei Q. ging es auch bei L. nicht ohne Tränen ab (sein allerallerallerbester Freund seit ... 8 Jahre oder so kommt in eine andere Klasse), aber es ist nicht ganz so dramatisch für ihn wie für Q. damals, weil die beste Freundin und zwei gute Freunde bleiben. Trotzdem. (Anscheinend haben Q. sich als Schuler und wir als Eltern so gut benommen, dass Q.s Klassenlehrer bei der Aussicht auf noch drei Jahre Familie Brüllen kein Veto eingelegt hat und so werden beide Jungs die Primarschulzeit mit denselben Lehrern bestreiten.


Whats App mit dem Hübschen, eine Runde Strampeln, Abendessen (Couscoussalat für mich, Pizzaschnecken für die Jungs), eine Runde "betrübliche Ereignisse" (die zweite Hälfte der Dorffolge. "Was wollt ihr?" "KINDER BRENNEN SEHEN!"), dann Vorlesen, Buch, Bett (und immer noch Rücken. Aber besser Rücken als Niere).


Morgen abend kommt der Hübsche zurück und wir freuen uns schon sehr!


Stressleveldurchschnitt gestern: 32


Selbstbeweihräucherung: ich glaube, ich habe spontan einen guten Bewerbungsvortrag für uns als Katzenfamilie gehalten.

Montag, April 16, 2018

First Contact

Heute morgen war ich ausnahmsweise nicht die erste, die rausmusste oder -wollte: des Hübschen Wecker klingelte schon um viertel vor vier und als ich um kurz nach sechs am Frühstückstisch meinen Computer hochfuhr und gerade den ersten Schluck Kaffee, vermeldete er: "Bin im Flieger, alles geklappt".
Diese Woche ist er nämlich der Reisende, erst drei Tage Amsterdam auf einer Messe, dann Weihnachtsgeschenk für seine Mum einlösen in Paris.
Für mich hiess das Wochenstart im Homeoffice, bis ich der Nanny um halb neun zwei Kinder im Schlafanzug (eines immerhin schon am Frühstückstisch) übergeben konnte, dann ausnahmsweise mal im Hellen ins Büro.
Irgendwie hat mich menie Wetter-App auf dem Kieker, ich habe mir nämlich gestern nach dem Sommersonntag erstmal luftige (ich habe erst "lustige" geschrieben :-)) Büroklamotten rausgelegt und dann in der App gesehen: "Strömender Regen und <10°C", also alles wieder verräumt und noch einmal das Lieblings-Übergangs- bis-Winter-Strickkleid und Stiefeletten rausgelegt. Immerhin: die App blieb sich true und vermeldete den ganzen Tag "aktuell: ergiebiger Regen, 8°C",während ich bei strahlendem Sonnenschein und >20°C schwitzte.
Immerhin konnte ich meinen Couscous-Salat* mit Buch im Freien in luftiger Höhe einnehmen.








Ich habe doch mal erwähnt, dass ich mit meinem Oberchef immer nicht genau weiss, woran ich bin, oder? Heute suchte er eine Vertretung für ein Meeting die Woche und  ich antwortete kurz mit diesem Emoji:


Als Antwort kam: "Does the raised hand mean "I volunteer to lead the meeting" or "I slap you in the face?"" und ich weiss jetzt auch, dass er keine Emojis mag.


Sonst so: total viel Gedöns erledigt, weil eigentlich muss ich diese Woche eine Art Bewerbung schreiben und dafür 5 Fragen mit so einer Art Besinnungsaufsatz beantworten und sowas nervt mich immer, weil .... ach.... Egal, dafür sind alle Protokolle geschrieben, Reminder für ausstehende Reviews verschickt, monthly updates up to date, Ressourcenplanung erledigt, ich wäre fast auf Verdacht ausserhalb der Öffnungszeiten ins Archiv gewandert, aber es ist zu heiss für Wanderungen.
Immerhin in ich mit einer Draft-Version heimgegangen, die ich morgen ausformuliere und dann ist das fertig. (und alles andere auch).


Strömender Regen

Und <10°C sehen so aus.




Daheim hatte Little L. dann noch Damenbesuch, es regnete IMMER noch nicht und so machten wir alle uns auf den Weg in den Baumarkt, um die fehlende Erde einzukaufen und noch eine Aubergine und mehr Tomaten für die übrig gebliebenenen Töpfe und bunte Zwiebeln (also: Zwiebeln für bunte Blumen) für das vom Gras befreit so nackig wirkende Vorgartenbeet. Und ein Eis, weil ES REGNETE IMMER NOCH NICHT!
Das Jungvolk zwiebelte, ich verteilte Erde, dann ging es auf den Crosstrainer, Abendessen, mit dem Hübschen telefonieren, sich nicht von einer Email ärgern lassen, in der gelobt wurde, dass von der ganzen Gruppe heute alle bis auf eine bei dem wegen Kalifornienzeit so späten Meeting dabei waren (ich gehe immer, wenn es irgendwie geht, aber meine Güte, heute ging halt nicht. Und wahrscheinlich war die Email auch gar nicht als Kritik an mir, sondern als Lob an die anderen gedacht. Anyway, ist jetzt halt so)


Richtig schön wurde es aber, als ich den Link zu einem Video bekam und nach Amsterdam weiterleitete und die Kinder und ich habe das jetzt ungefähr 28765 mal angeschaut, morgen rufe ich da an und ich bin so nervös, wie vor einem ersten Date (okay, der Vergleich hinkt, dass es erste Dates warenn habe ich Schnellchecker ja immer erst im Nachhinein gemerkt), die Kinder diskutieren Namen ("Bastet" und Muffin" vs "Arya" und "Sansa", man ahnt, wer was gerade liest, und leider passen "Michael Burnham" und "Kadett Tilly" nun wirklich nicht.), aber das ist alles noch viel zu früh, aber, hach, wer weiss...


Stresslevel gestern: 42. Und das, liebes Garmin-Gerät, ist doch Quatsch.


Selbstbeweihräucherung: nicht zu sehr über mich selber geärgert, als ich gefühlt dieses Bewerbungsgeschreibe nicht in meiner normalen Erledigrrrrl-Pace erledigt habe. Ich kenne mich mittlerweile gut genug, dass ich weiss, dass das im Hinterkopf gärt und gärt und sich währenddessen total unangenehm unerledigt anfühlt, aber es kommt. Und ich kann die Gärzeit für andere, dann auf einmal gar nicht mehr so unangenehme Dinge (Ressourcenplanung, Dashboards ausfüllen, Protokolle schreiben) nutzen.






*Der neue Linsensalat. Ähnliche Mengen, immerhin keine solchen Nebenwirkungen, deshalb keine Bedenken, dass ich noch ca eine Woche da dran hin essen werde.

Sonntag, April 15, 2018

Nix mit shiny

Heute haben wir endlich mal an den Pokémon Go Community-Day gedacht und uns um 11 auf Voltilamm-Jagd gemacht. Ja, ich bin fast drüber weg, dass ich mit meinem Voltilamm insgesamt, 265km gleaufen bin, bis ich das Ampharos entwickeln konnte und heute in einer Stunde soviele da waren, dass ich noch zwei Ampharosse (Ampharösser?) von null auf entwickeln konnte. Und ja, ich bin fast drüber weg, dass ich immer noch vermutlich der einzige Spieler der Welt bin, der noch kein shiny-Viech hat und dass mir dann heute die Bälle nicht furs rosa Lamm gereicht haben, das ... schmerzt schon ein wenig.
Tja nun.
 
Ansonsten haben wir heute:
  • das Zitronenwachholder-Eis getestet (Alter Verwalter, mit einem Hauch Gin drüber ist das verboten lecker!)
  • Ein Foto für die kommende Hochzeit gemacht
  • den Vor-und Hintergarten fertiggemacht (geschrubbt, gegraben, gepflanzt--> Referenzmagnolie!, gemulcht, jetzt brauchen wir nur noch zwei Säcke Erde und ein paar Schrillionen Blumenzwiebeln, weil das ganze Gras vorne aus dem Beet entfernt wurde)
  • lecker gegessen
  • eine Folge "Eine Reihe betrüblicher Ereignisse" geschaut (ich liebe, liebe, liebe diese Serie. Die verschwurbelte Erzählweise, Sunny, die Kinder ...)
  • der Hübsche hat die Koffer gepackt und den Wecker unendlich früh gestellt, weil es für ihn morgen um 4:45h Richtung Amsterdam geht.
  • Ich habe die Nägel in meiner neuen Lieblingsfarbe lackiert, Klamotten für morgen rausgelegt und schon ist ein wundervolles Wochenende vorbei.






Eigengrasverpflanzung. Das wird noch. Fällt dann kaum auf.

After Eight



Kohlrabi,Tomaten und Kürbis

Mais

Nektarine

L.s Apfel


In unserem Schildkrötendrachen haben Wespen ein Nest gebaut. Hm.
Hübsch



Stresseleveldurchschnitt gestern: 37. Aber es hat sich gut angefühlt.

Selbstbeweihräucherung: es war ein rundum grandioses Wochenende! Und ich habe meine Krokusse gerettet!

Samstag, April 14, 2018

Aufladen!

Ich musste gestern dran denken, wie mein Kollege im Resilienzworkshop letztens meinte: "Und Du kochst und backst halt zur Entspannung, oder? Auf jeden Fall machst Du's voll gut!", als es um "Wie kann ich meine Akkus in Stresssituationen aufladen?"ging. Und ich dachte mir: "Hä? Ach ja, stimmt, der ist natürlich immer zu den Geburtstagsfeiern da und da bin ich sowas wie relaxed und es ist immer ganz viel gekocht und gebacken.". Andererseits ists es so: wenn es unendlich stressig ist, dann koche und backe ich nicht, zumindest nicht gern und nicht aufwendig, weil ich keine Zeit habe, nur ansatzweise drüber nachdenken, was ich denn essen möchte, geschweige denn, was ich dafür einkaufen muss. Es gibt dann schon was zu essen, sogar ziemlich lecker, aber halt das, was ich im Tiefschlaf kann, d.h. dann am Wochenende Tacos oder Lasagne oder sowas.
Wenn ich aber ansatzweise entspannt bin, wie aktuell zB, dann habe ich Donnerstag abend Musse und blättere durch meine neuen Kochbücher und Kochblogs und dann friere ich die Eismaschine ein und so habe ich gestern Grapefruit-Campari-Sorbet aus dem Ottolenghi-Dessert-Buch Affiliate Link), das ich von meiner Schwester geschenkt bekommen habe,  gemacht,




zu Abend gab es den Maple Glazed Salmon (mit Brokkoli und nicht aus dem Slowcooker, weil ich Lachs lieber aus der Pfanne mag --> die Sosse hatte mir viel zu viel Ahornsirup und viel zuwenig anders, aber mit der Hälfte Ahornsirup und der doppelten Menge an Zitronensaft schmeckt es super),  ich habe heute den Rhabarber-Zimtschneckenkranz von Zuckerzimtundliebe gemacht, wo ich absolut überzeugt war, dass das ja wohl sicher nicht besser schmecken könnte als die Einzelkomponenten, aber weil ich alles mit Rhabarber ausprobiere, eben auch das und was soll ich sagen: Hui, das ist lecker! Sehr, sehr fein!




Dann gab es heute zum Grillen ein Topfbrot, der Butterzopf für morgen backt und das Wacholder-Zitronen-Joghurt-Eis ("Schmeckt hervorragend mit einem Schluck Gin übergossen") friert gerade fertig.
 
Also: Kochenbackentralalala: ja sehr, aber nicht ZUM Entspannen, sondern als Zeichen für "Nicht total am Anschlag."
 
Ansonsten heute so:
  • Aufenthaltsbewilligungsüberprüfungsantrag ausgefüllt

  • Landi und Baumarkt leergekauft und gepflanzt
Das nun nicht, aber genug anderes


  • Little L. getröstet, der ein bisschenn weinen musste, weil die Rose, die einen Tag im Jahr blüht und 365 Tage im Jahr alle Leute beim Reinkommen piekst und die Küche stockdunkel macht, weggehackt wurde und gegen eine Magnolie ausgetauscht wurde
  • Little L. freie Hand beim Bepflanzen von zwei übrig gebliebenen Balkonkästen gelassen und das wird vermutlich sehr, sehr bunt.
 
Stresslevel gestern: 36
 
Selbstbeweihräucherung: das war ein toller Familientag, es gab sehr leckeres Essen und keinen Streit.

Freitag, April 13, 2018

Rücken

Ich hab seit ein paar Tagen Rücken oder eigentlich Schmerzen rechts hinten oben. Wer sich noch an meine Nierenstory mit dem vorläufigen Höhepunkt im dahingehend echt doofen Juni/Juli 2015 erinnert (Aaaallter Verwalter, grad mal nachgelesen, war das eine Scheisse damals, aber ehrlich!), kann sich vielleicht vorstellen, dass ich das nicht unendlich cool nehme. Andererseits tut es nur so ein bisschen weh, es kommt kein Blut, ich rolle mich nicht wimmernd vor Schmerzen auf dem Badezimmerboden zusammen, ich bin halt auch eine Woche auf 10 cm Absätzen mit einer schweren Umhängetasche seitlich umgehängt ganz schön viel durch die Gegend gelatscht und vielleicht ist es ja doch einfach Rücken?


Der Hübsche hatte einen grossartigen Tipp, nämlich vor dem abendlichen Sporteln Aushängen. Wir haben ja ein Kletterbrett im Dachboden angebracht, wo der Hübsche immer krasses Zeug macht, also Klimmzüge und Dinge, und da könnte ich mich doch einfach dranhängen und dann würde es in den Wirbeln knacken und alles wäre gut.
Also habe ich mich erstmal unter das Brett gestellt, festgestellt, dass ich mit den Händen nicht auf 3m Höhe komme (hätte sein können!), dann einen Ikea-Hocker geholt, mich draufgestellt, festgestellt, dass ich immer noch nicht mit an die grossen Nupsis an der Seite komme, aber mir immerhin nur ca 4 cm zu dem auch recht gut greifbaren Teil oben in der Mitte fehlen.
Ohne gross nachzudenken (Rücken, Sport, der Feierabend ruft) machte ich als ein kleines Hüpferchen mit ganz ausgestreckten Fingern, kratzelte mich sehr unelegant nach oben und hing also da. Leider hatte mein Augenmass beim Aufstellen des Hockers kläglich versagt, ich hatte den nicht direkt unter das Brett gestellt, sondern etwas weiter hinten, ich war also beim Hängen ein Stück nach vorne geschwungen und meine Füsse baumelten jetzt nur so halbscharig über der Kante des Hockers. Der mittlere Griff ist nicht wirklich unendlich gut, ich musste mich also wirklich festklammern.
In meinem Kopf hörte ich des Hübschen Stimme "Und dann hängst Du da ganz relaxed und merkst, wie Du immer länger wirst und sich alle Verspannungen lösen und das knackt dann ein paarmal und das ist ein soooo tolles Gefühl."
Ich hing da also so, krallte mich fest, versuchte wenigstens den schmerzenden Mittelbereich locker baumeln zu lassen, es knackte nix, ausser meinem verkrampften Kiefergelenk, und ich überlegte mir, wie ich da jetzt wohl wieder runter kommen sollte. Entweder geplant oder ungeplant, weil wie gesagt, der Griff war nicht so super. Ich überlegte mir also, dass ich im Notfall schnell wie so ein Fisch den Bauch nach vorne werfen würde, wenn ich abrutschen würde, um mir einen Schwung mitzugeben, der mich von der Hockerkante wegbringen würde, damit ich nicht halb drauf hängen bleiben würde und mir vermutlich entweder beide Schienbeine oder Sprunggelenke brechen würde, aber auch nicht zu viel, weil sonst würde ich in einer Art Peitschenbewegung mit dem oberen Rest des Körpers unkontrolliert nach vorne schwingen und da steht ja die erstens über Jahre liebevoll gezüchtete, zweitens sehr verlauste, und das möchte man ja auch nicht zwischen den Zähnen haben, Pflanze in einem dritten sehr, sehr grossen, schweren Topf, und da möchte man auch ohne Läuse nicht reinbeissen.


Und wie ich da so hing, die Schulter immer weiter verkampften, nichts knackte und ich mir so überlegte, wie ich mich am wenigsten verletzen würde, da dachte ich mir: "Das bringt doch nix und das ist mir jetzt zu doof" und ich machte ein spontanes sehr unelegantes Hüpferchen blind nach hinten und stand wieder auf meiem Höckerchen. Mit verkratztem Nagellack, immer noch seitlichem Rücken und jetzt halt auch noch Schultern. Aber immerhin noch allen Zähnen. Doch, Aushängen, super Sache! (aber immerhin: immer noch kein Grund, die Platincoils zu aktivieren!)


Stressleveldurchschnitt gestern: 33


Selbstbeweihräucherung: Ich war mit den Kids heute einkaufen und dann im Ikea, für die neuen Zimmer nur mal gucken. Ich habe unter anderem so Schubladeneinlagefolie gekauft und dann ist es in der Küche ein bisschen eskaliert und sah zwischendrin sehr schlimm aus und jetzt sind die Küchenvorratsschränke ganz neu eingeräumt, alles rechtwinklig, ordentlich in weissen Plastikkisten nach Verwendung gruppiert und unten drunter ist diese schöne freshe Folie. Hübsch.

Donnerstag, April 12, 2018

12 von 12 im April

Es ist so weit (immer eine Woche nach #wmdedgt, um das zu kapieren habe ich länger gebraucht, als ich öffentlich zugeben möchte): es ist der 12. und damit sammelt Caro wieder 12 Bilder pro Blogger

Ferienzeit heisst für mich: ich schaffe in der Früh den frühesten Shuttlebus vor sieben, weil ich keinen Kinderfrühschulfrühdienst habe, da reicht es sonst erst für den eine halbe Stunde später. Dafür gibt es so früh dann tollen Sonnenaufgang (Über Firmenaussenstelle an Reihenhaussiedlung)


Daheim hat es dann aber nur für einen Milchkaffee gereicht, deshalb gibt es im Büro ein Müsli aus meinen Notfallvorräten und noch einen Kaffee (Der Kenner bemerkt: ich habe das Recircle-Geschirr heute wieder gefunden. Phew. Und meine Schreibtischunterlage ist abgelaufen, das liegt aber daran, dass ich immer eine zum Kritzeln brauche und der Kollege, der die in rauhen Mengen von PALL geschenkt bekam, sitzt jetzt wo anders und so habe ich mir die zusammengesammelt, die andere Leute nicht mehr wollten und das waren halt die, die wir zum Einzug in den Elfenbeinturm .... 2016 bekommen haben. Macht nix. Der Turm sieht immer noch so aus.)

Man könnte auf falsche Gedanken kommen, wenn man diese Bilder sieht, nämlich, dass ich bei der Arbeit nur so tue als ob ich arbeiten würde und in Wirklichkeit nur Kaffee trinken würde. Tja. Das ist aber ein neuer Kaffee und eine besondere Aussicht, die Balkontür geht nämlich wieder auf. Die Gebäudesicherheit ist högscht besorgt, dass man bei widrigem Wetter rausgeht und vielleicht runtergeweht wird oder so, deshalb ist die Türschaltung sehr restriktiv. Heute ging sie auf und deshalb: Kaffee an Freiluftpanorama.
Mehr Frühlingsgefühle auf dem Weg zum anderen Standort, das sah da sehr hübsch aus! Unten im Bild: meine langjährigen Lieblingsschuhe, die ich letzten Winter teuer neu besohlen liess, aber das war es wert. Nach 4 Tagen jeden Tag >10000 Schritten auf den 10cm Hacken sind meine Füsse (und auch der Rest von mir) sehr froh, dass ich morgen frei und deshalb maximal Turnschuhe tragen werden (also: an den Füssen, nicht nur!)

Nicht im Bild: der Nach dem Mittagessen Kaffee. Sieht aber genau so aus wie der hier, der der "Let's grab a coffee and the you fill me in on the current status of the transfer"-Kaffee.


Dann wurde alles sehr hektisch, weil einerseits Ferien heisst, ich muss um fünf schon daheim sein, andererseits dann alles sehr dringend wurde, weil "Oh, ich bin morgen auch nicht da" und "We just sent you an email (in der der bisherige Plan für nichtig erklärt und ein ganz neuer aufgestellt wird) and we would need your feedback ... like ... now" und gsd bin ich dann ja doch zu gewissem Masse multitaskingfähig und so konnte ich während der Diskussion noch eine Abklärungsmail nach Irland schicken, dann auf dem Weg zum Shuttle kurz über ein ganz anderes Problem und Produkt diskutieren und dann im Shuttle die Antwort aus Irland zusammen mit meiner Einschätzung und dem Review des neuen zweisprachigen (immerhin) Dokuments wieder nach Italien schicken.

Was ich bei all dem Hinundher gar nicht mitbekommen hatte: das ist ja voll hell und sonnig draussen geworden! (Frau B. mit voll fröhlichem entspanntem Gesicht vor Werkszaun)

Daheim dann für Seelenfrieden Schwitzen. Ziemlich. Auch wenn man das nicht sieht.
Beim Essen (Flammkuchen) oder eigentlich danach den Einkaufszettel für morgen in Wunderlist diskutieren Freudscher Verschreiber: Essen ins Kind disku-, Einkaufsliste in Wunderlist diktieren. Tja.


Nach dem Essen dann: Kuscheln und Vorlesen für Little L.

Mit Q. die Entwicklungen und Unterschiede zur Serie (wenn ich mich mal nur richtig erinnern würde!) im 10. Band von "Ein Lied von Eis und Feuer" diskutieren.


Auf dem Sofa eine Runde weiterstricken (aktuell: drittes Knäuel, zwei Schälchen kleine und eine Schale mittlere Perlen schon leer)

So, das wars für heute. Die andere Bilder finden Sie alle bei Draussen nur Kännchen

Mittwoch, April 11, 2018

RAC

Nachdem die deutsche Bloggosphäre in hektische Aktivitäten in Sachen DSGVO verfällt, habe ich mir das gestern abend auch mal angeschaut. Nach dem Corporate Data Privacy Training, das ich am Freitag absolviert habe, dachte ich mir ursrpünglich: joah, das betrifft mich respective das Blog hier.... eher nicht. Nachdem ich mich ein bisschen eingelesen habe, denke ich das immer noch.


Erstens: ich sitze hier hin der Schweiz (jajajaja, danke, ich war im Training und ich kann lessen, ich weiss, dass das allein schon mal gar nix heist, weil es darum geht, ob ich Geschäftsbeziehungen mit Menschen in der EU habe) und da wird das Ganze nicht ganz so heiss gehandelt und das lokale Gesetz ist gerade mal so in Arbeit. Ich brauche ja nicht mal ein Impressum :-).


Zweitens: Ich habe alle netten Spielereien wie "Welche Leser aus welchem Ort sind gerade online?" in der Sidebar gelöscht, man muss bei den Kommentaren sich nicht registrieren, ich habe keine Share Buttons für Soziale Netzwerke, ich habe keinen Twitterfeed eingebettet, ich habe diese unsäglich nervige Kopiererei von Facebook-, Twitter- und sonstigen Kommentaren in den Kommentarbereich eh nicht, ich habe das Google Analytics Konto gelöscht, ich mache einfach nullkommanullnix mehr an Kooperationen und Verlosungen, so wie ich es verstanden habe, sind die von mir verwendeten Amazon-Affiliatelinks in der reinen Textform okay.


Drittens: Ich als einfacher Konsument eines vorgefertigten Templates bei einem grossen Blog-Anbieter sehe ich bei so was halt auch schon den Anbieter in der Pflicht, dass er da einfach realisierbare Möglichkeiten automatisiert einbaut, wie diese Cookie-Zustimmungssache.




Für den Fall der Fälle habe ich eine Rechtsschutzversicherung, dann kriegt die auch mal was zu tun.
Thema beendet.






Ansonsten: sehr, sehr cooler Tag. Ich wurde nämlich noch VOR ACHT UHR MORGENS von meinem Oberchef für etwas sehr Grossartiges nominiert, das ist natürlich ein Booster für den ganzen Tag.




Vor lauter Freude habe ich den Büronachbarn direkt zu einem Frühstück in der Cafeteria eingeladen (Oh Mist, jetzt fällt mir ein, dass ich mein Recircle-Geschirr nicht aus der Abteilungsspülmaschine gerettet habe. Hoffentlich ist das morgen noch da, sonst war das ein teurer Spass)




Und während ich mich noch so über die Grundlagen der Nominierung ("high performing, high potential") gefreut habe, habe ich eine ehemalige Kollegin auf einem offiziellen Bild den chinesischen Premierminister bei einem offiziellen Besuch begrüssen gesehen. Immer noch Luft nach oben, was "high performing" angeht :-).




Auf dem Weg zur anderen Site habe ich endlich mal in dem Buchladen, der immer die tollen Schaufenster mit Literatur zu aktuellen Themen hat, erstens ein Geburtstagsgeschenk für einen der Kindergeburtstage der nächsten Wochen gekauft, und zweitens losgeworden, wie toll ich die Schaufenster finde und dass sie ein Quell der Freude und Inspiration auf meinem Weg durch die Stadt für mich sind. Kann man ja auch mal sagen,




Unterwegs zwei (zusammenhanglose) Sätze gehört, die mich innerlich schmunzeln liessen:


Zwei Banker (in Basel gibt es zwei grosse Berufsgruppen: Chemie/Pharma und Banken. Die kann man rein optisch sehr gut auseinanderhalten. Besonders gut zu sehen in der einen Kantine, die sich eine unserer Aussenstelle mit der Zentrale einer sehr grossen Bank teilt. Sie können ja mal überlegen, welche der beiden Gruppen den Spitznamen "Pinguine" von der anderen bekommt) haben sich unterhalten und die waren offensichtlich nicht aus der Zentrale oder auch nur aus der Schweiz oder dem angrenzenden Ausland oder auch auch nur für länger als ungefähr seit 10 Minuten auf ihrem rotational assignment in der Schweiz, weil "Was gibt's denn heute in der Kante?", das sagt keiner hier. Niemals.)




Dann hat jemand im Tram auf Englisch telefoniert (ist ja alles brutal international hier) und sich veraschiedet mit: "I send you energy". Kann man machen und muss ja nicht jeder grad wie ich an Akkuladezeiten und Elektroauto und so denken.






Dann war ich heute abend echt lang im Büro wegen der Riesenveranstaltung mit San Francisco, bei der ein Projektteamkollege votragen musste. Meine Teamkolleginnen (ich freue mich ja immer noch wie ein Schnitzel, dass das Team so weiblich dominiert ist) und ich waren an sich als moralischer Support angetreten, (mein Büronachbar hatte parallel eine identische Veranstaltung für sein Produkt und meinte: "Und, musst Du vrotragen oder auch nur dasitzen und schlau ausschauen? Denk dran, keine Witze machen!"), aber dann kamen doch sehr spezifische Fachfragen und ich liess mich ein wenig von meinem inneren Erklärbär hinwegtragen und habe ein bisschen zu spat gemerkt, dass ich den Teil mit "Keine Witze" vergessen hatte. Ausserdem kannte ich (nicht meine Abteilung) die ganzen Leute nicht und mir war gar nicht klar, WIE hoch rauf es da die Linie ging. Aber: alles gut, und auch noch schneller fertig als gedacht.


Daheim dann haben wir (mittel)spontan beschlossen, Döner essen zu gehen und schau einer an? Unser Dönerdealer hat nicht nur renoviert und jetzt mehr Platz, nein, er hat auch zwei automatische Dönergrillundschneidropboter. Erinnert sich noch jemand an "Der Gerät?"


"Der Gerät" heisst jetzt wirklich "Der Gerät". Und war das Highlight im Laden, wir sind nicht die einzigen mit einem langen TV-Gedächtnis.





Stressleveldurchschnitt gestern: 32. Wird doch




Selbstbeweihräucherung: nur kurz gedacht, dass es gar keine Auszeichung ist, dass ich ausgewählt wurde, weil ich ja mal die einzige Frau in der Gruppe bin, weil mir dann eingefallen ist, dass der Oberchef noch viel mehr Gruppen mit mehr Frauen hat. Und spontan echt gut erklärt und nicht nervös gewesen. (und gerade richtig lustig)



Dienstag, April 10, 2018

Fischhand

Früh aufgestanden, daheim losgearbeitet, weil der Zimmerer kam, um alle Details auszumessen. Der Umbau wird real und ich freue mich riesig. (Bei der Arbeit bin ich immer nur Riesenprojekte gewohnt oder gewohnt, das alles zu einem Riesenprojekt gemacht wird, und deshalb alles immer ire lang Vorlauf braucht, deshalb: hui, geht das schnell!)


Leiter gereicht, Zufahrtstrategie für die Zukunft geklärt, dann spatter zur Arbeit in den Elfenbeinturm, allein Lift gefahren, Sachen aufgearbeitet und geplant.


Spontan mit alten Produktionskollegen mittagessen gewesen und gemerkt: ich bin total verweichlicht! Früher habe ich nicht mit der Wimper gezuckt, wenn sich meine Mittelhandknochen bei einem beherzten Händedruck wie so ungekochte Spaghetti bündelten, nur die Produktionskollegen hatten manchmal Angst, dass ich kaputt gegangen ware. Heute ware ich fast in die Knie gegangen... verweichlichter Globi sozusagen.


Am Nachmittag ein wenig gehangouted, mit dem Büronachbarn die Kollegin am Telefon hin und her gereicht, letzte Anweisunge für ein morgen abend (noch ein Vorteil der I-Länder: es gibt eine nich tso mühsame Zeitverschiebung wie mit echt Asien oder eben Kalifornien) stattfindendes Riesenmeeting, wo ich als emotionaler technischer Support auflaufen darf.


Daheim: Kinderberichten über Ferientag lauschen, Crosstrainiern, Nudeln mit frischem Bärlauchpesto und ein bisschen Blacklist (alter Verwalter, ist das fad geworden....)




Stressleveldurchschnitt gestern: 30. Hui. das geht in die richtige Richtung (Lustig, dass das Garmin-Gerätchen die Nächte, die ich als exttrem mühsam, durch häufiges Aufwachen, Wachliegen, Alpträume, Aufwachen wie vom Laster überfahren empfinde als viel entspannter einstuft als die Standardnächte, wo ich erholt aufwache und mir das Gerätchen einen Stresslevel von 56 IM SCHLAF zuschreibt. Vermutlich ist Entspannen einfach anstrengend.




Selbstbeweihräucherung:immerhin versucht zu geniessen, dass bei der Arbeit im Moment grad mal NICHT die Hütte brennt, und nicht den Chef angerufen und gesagt: "Ich brauch bitte danke sofort ein neues Projekt", weil ich ja weiss, dass der Hüttengrossbrand praktisch vor der Tür steht, wenn in Italien ein "regrouping" stattgefunden hat. (Neu im Spiel in einer Nebenrolle übrigens: Holland. ABer das ist kein Land mit "I" wie meine Kernkompetenzen Irland, Italien, Indien, also wird das wohl eher nix. Auch nicht als NIIIIIIederlande.)

Montag, April 09, 2018

Ferien, oder so

Gemütlicher Start in die Woche mit nur einem Kind, weil das kleine ja beim besten Freund nächtigte. Beziehungsweise ganz ohne Kind, weil das grosse Kind noch fast tief und fest schlief, als die Nanny kam und ich das Haus verliess (ich bekam ein genuscheltes "Tschüss", zumindest glaube ich, das verstanden zu haben).
Der Hübsche hatte das Auto zum Reifenwechseln gebracht und ich dementsprechend im Homeoffice am Esstisch gestartet. Das ist schon ziemlich grossartig, dass wir beide so flexibel arbeiten können.


Dementsprechend bin ich dann mal deutlich später als sonst im Elfenbeinturm angekommen und so mit dem Kommunikationsschef der gesamten Firma im Lift nach oben gefahren. Ich musste innerlich ein wenig schmunzeln, als ich an den so gehypten Elevatorpitch dachte "FÜR WENN IHR MAL MIT DME OBERSTEN MANAGEMENT IM LIFT FAHRT: IMMER WAS KRASS KLUGES VORBEREITET HABEN!!!!" Tja. Ich sags nur ungern aber mein "Guten Morgen. Ja, doch, wir passen alle rein." und ein fröhliches "Das ist meine Haltestelle, danke, und schönen Tag noch" war gerade noch so angemessen, fast schon ein wenig geschwätzig. Wenn ich die 20 Stockwerke mit "Warum ich die beste für den nächsten Lifecycleleader-Job wäre" gefüllt hätte, hätte ich nur hoffen können, dass er sich bis in den 28. (?) St9ck meinen Namen nicht hätte merken können und darauf würde ich nicht wetten.


Da fällt mir eine nette Anektdote ein zu ebendem "Head of Communications" und das war so: vor knapp 6 Jahren, ich war noch recht neu in der Firma und begeistert von der in allen Einführungskursten propagierten "Speak-Up-Kultur", will heissen, wann immer wer das Gefühl hat, irgendwas läuft nicht so wie es soll respektive entgegen von Gesetzen oder internen Verhaltensrichtlinien oder was auch immer, darfsollMUSS er das melden  zur Not anonym bei einer anonymen Hotline. Und irgendwann dann hatte ich tatsächlich eine firmenethische Frage, auf die ich mir eine Antwort wünschte. Ich suchte als im Intranet zum Thema "Ethics" etc und stiess auf eine Seite mit Corporate Guidelines etc. Irgendwo auf der Seite stand: "Verantwortlich für diese Intranetseite: Dr. xyz". Ich dachte mir: naja, was soll schiefgehen, schreibste dem halt mal. Damals gab es das Corporate Adressbuch noch nicht in der heutigen Form, wo man ganz genau mit einem Klick sehen kann, wo wer in der Hierarchie steht, sonst wäre mir schon aufgefallen, dass als Peers von Dr. xyz nur das gesamte CEC und als Chef der Chef des Verwaltungsrats angegeben war und vielleicht hätte ich mir das nochmal überlegt mit "Was soll schon schiefgehen".


Ich schrieb also: "Lieber Herr xy, ich habe Ihren Namen als Verantwortlichen auf der Intranetseite für Ethikfragen gefunden und deshalb hoffe ich, Sie können mir mit folgender Frage weiterhelfen: blablabla, Frage. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, das beschäftigt mich nämlich sehr. Mit besten Grüssen, Frau Brüllen".


Eine Woche später nach dem Mittagessen hatte ich einen verpassten Anruf von Dr. xyz auf dem Display und freute mich, dass überhaupt jemand zurückrief. Ich rief also zurück und wunderte mich ein bisschen, als jemand (das ist hier im Normalsterblichenlevel nicht üblich) amnahm und sich mit "Büro Dr. xyz" meldete. Ich meinte also: "Der Herr Dr. xyz hat mich angerufen und ich habe es leider verpasst, also, jetzt wäre ich zurück". Und als die Dame am Telefon ganz freundlich meinte, der Herr xyz wäre gerade in einem Meeting, aber dann würde er mich sofort zurückrufen. Eine Stunde später das Telefon klingelte und der Herr Dr. xyz am Telefon war. Er entschuldigte sich, dass es so lang gedauert hätte, aber er fand meine Frage sehr interessant und wollte ganz sicher gehen, dass er mir da eine korrekte Antwort gibt, deswegen hat er das noch von der Rechtsabteilung abklären lassen und mit dem Herrn Dr. abc noch genau alle Verträge und Klauseln angeschaut, und jetzt könne er mir guten Gewissens bestätigen, dass das alles seine Ordnung hätte und ich mir keine Sorgen machen müsste, aber danke furs Mitdenken und so weiter.
Und in meinem Hirn fing es an zu rattern, weil der Name "Dr. abc" und "Rechtsabteilung", der liess etwa klingeln und ich schaute dann doch nochmal nach und zack: ja, Dr. abc war und ist der Rechtsvorstand und Dr. xyz der "Head o Communications" des gesamten Konzerns und wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir mehr Gedanken über Formulierungen und vor allem, ob er der richtige erste Adressat für diese Frage ist, gemacht. Habe ich aber nicht und das war vielleicht auch ganz gut so und sicher besser als ein beknackter Elevatorpitch.


Zurück zum Tagesgeschäft:


Im Büro: tja. Das Durchprügeln sämtlicher noch im März fälligen Dinge vor Ostern und die Verzögerung des Italien-Projekts machen sich bemerkbar: ich habe mir die nächsten Wochen freigeschaufelt, weil ich ja dachte, in Italien zu weilen und bei mittelgutem W-LAN durch den Produktionsbetrieb zu stiefeln und keine Zeit für nix zu haben, also ist mein Kalender nahezu gähnend leer, die To Do Liste extreme übersichtlich, zumindest, was das "DRINGEND, DRINGEND!" angeht. Aber gut, so komme ich wenigstens mal zu den nur "DRINGEND" und sogar zu den "Bis Ende Monat wäre super" und vielleicht sogar noch zu den "Wollte ich immer schon mal anschauen, wenn ich endlich mal Zeit hätte"-Dingen. Falls nix "DRINGEND; DRINGEND" dazwischen kommt.


Ich habe zum Beispiel heute dann mal, wie der Hübsche das nennt, "Jubelpunkte" verteilt. Wir haben intern so ein "Recognition"-System, in dem man sich bei Kollegen für tolle Leistungen bedanken kann. Entweder mit E-Cards oder "Jubelpunkten" (die nicht so heissen, aber ich mag den Ausdruck). Die kann man dann in einem Prämienkatalog gegen ... Sachen oder Gutscheine eintauschen. Man muss als "Jubler" angeben, ob man "nur" Karte oder auch Punkte verjubeln möchte und erst seit kurzem weiss ich, dass man auch die Punktemenge angeben sollte, die man dafür richtig fände. Mit sowas tu ich mich voll schwer, deshalb habe ich das immer leer gelassen und es hat immer funktioniert, bis eben heute, als ich durch Zufall erfuhr, dass das System dann ancheinend eine absurd hohe Zahl vorschlägt. Ich dachte ja, das sucht dann der Vorgesetzte, aus dessen Topf das dann ja letztendlich bezahlt wird, einfach aus, aber hups, vielleicht habe ich da in den letzten Jahren mit vollsten Händen fremdes Geld ausgegeben (naja, nicht ganz, weil erstens verdient, zweiten begründet, drittens vom Vorgesetzten genehmigt, aber schon mehr als ich dachte.). Tja nun, immerhin konnten der betroffene Vorgesetzte und ich noch klären, dass das eine Systemsache war und nicht irgendwelche verqueren swiss standards.
Weil ich grad schon so drin war und es heute sehr leckere Tajine in der Kantine gab, habe ich dann noch ein paar meiner eigenen Jubelpunkte für eine Tagine verjubelt, der Rest wird wohl Ikea-Guscheine für Kindermöbel.




Stressleveldurchschnitt gestern: 45


Selbstbeweihräucherung: endlich dem grossen Kuschelpikachu den Schwanz wieder angenäht!

Sonntag, April 08, 2018

Und zack, Frühling vorbei

Ich weiss, gewisse Menschen in Norwegen möchten das nicht lesen, aber alter Verwalter, ist das heiss hier! Ich brauche ja keine Temperaturen über 25°C und auch an die würde ich mich gerne langsam annähern. Heute (gestern haben wir das dank Turnhalle ja nicht soooo sehr mitbekommen, erst beim Heimfahren mit offenem Autodach dann) hatte es in der Knallsonne deutlich über 25°C und wer hat dazu Halzkratzen und matschiges Gefühl? Genau.


Nun ja. Endlich warm heisst auch: endlich konnte Dax ihre endgültige Ruhestätte finden. Wir haben sie ja vor genau drei Monaten kremieren lassen und seitdem stand das Kistchen mit der Asche auf dem Klavier. Erst war es zu kalt, dann immer noch zu kalt, dann kurz warm, aber wir unterwegs, dann wieder kalt, dann unterwegs. Heute also hat der Hübsche an ihrem Lieblingsplatz zwischen Lavendel und Pfingstrosen im Steingarten ein sehr kleines Grab ausgehoben, wir haben die sehr kleine Holzkiste beerdigt und die lange bereitliegenden Steine darauf verteilt.




Little L. düste danach mehr oder weniger direkt zu seinem besten Freund (seitdem sie sich in den Weihnachtsferien beide so sehr drauf gefreut hatten, beieinander zu übernachten und sich dann in der Woche vertan hatten, zurren sie das immer direkt zu Beginn der Ferien fest), mit dem er heut erst zum Eierläset* im Nachbardorf und dan zum Übernachten geht.

Wir drei Grossen haben einen ausgedehnten Spaziergang durchs Dorf gemacht (eigentlich wollte ich nur meinen täglichen Pokestop drehen, dann brauchte der Hübsche noch einen Raid für die Feldforschung, ich noch zwei Pflanzenpokemöner, und dann fehlte mir nur noch ein Kilometer und im Römergrab war ein Bummelz, man kennt das, zack 12000 Schritte unterwegs), die Eissaison eröffnent, der Hübsche hat das Auto gewaschen, ich einen schnellen Hausputz erledigt, weil die Putzfrau Ferien hat, ein Topfbrot zum Grillen gebacken, mich geärgert, dass ich keinen Rhabarber eingekauft habe, weil ich noch keine Lust auf die Standardkuchen hatte, und das wäre aber doch interessant zum Ausprobieren gewesen, Bärlauchpesto gemacht, Nägel lackiert, gelesen, gehustet und dann gegrillt.

Stressleveldurchschnitt gestern: 52 (nicht repräsentativ, ich habe vor lauter Entspannung das Bändel untertags daheim am Ladekabel vergessen, also deckt das nur den Schlaf, Frühstück und Abend ab)

Selbstbeweihräucherung: mich auf dem Balkon zum Lesen hingesetzt, obwohl ich auch die Terrasse hätte fegen können.

* Brauch in Baselland: Man wirft Eier in spreugefüllte Körbe. Ursprung des Brauchs: seinerzeit hatte man nach Ende der Fastenzeit einen riesigen Eierüberschuss. Das klingt solide schizophren: sich erst kasteien und dann Lebensmittel durch die Gegend schmeissen. Aber nun ja. Heutzutage gibt es danach dann Spiegeleier (ich frage mich, ob mit oder ohne Spreu) für alle.

Samstag, April 07, 2018

Rhytal-Cup

Heute hatte Little L. seinen ersten Geräteturnwettkampf. In einem kleinen Dorf mit langem Namen und einer riesigen Turnhalle wurde heute der Rhytal-Cup ausgetragen. Little L. war unendlich nervös, liess sich vom Hübschen gestern abend noch die Haare Schneiden, heute morgen dann in Form gelen ("Wenn man sich durch die Haare fährt, gibt es Punktabzug!"),

wir trafen den Rest der K1-Truppe zur Abfahrt und los ging es ins Aargauer Hinterland (naja, von uns aus hinten). Mit Sportkindern lernt man auf jeden Fall einiges an Ortschaften kennen. Mir war gar nicht bewusst, WIE nah wir am AKW Leibstadt wohnen....

Anyway: vor Ort wurden dann die Turnoutfits angelegt, eingeturnt und los gings.
Es war so schön, mit anzusehen, wie sich die TrainerInnen die Kinder aufgebaut, motiviert und betreut haben, sie realistisch eingeschätzt haben und die Kinder so unendlich konzentriert und ernsthaft bei der Sache waren (bei vielen turnte die Zungenspitze mit :-)).
Es waren so viele K1 Kinder, dass in zwei Gruppen geteilt wurde und in der ersten Gruppe nur noch ein Junge neben L. war (übrigens: L. hat eine super 9.0 an den Ringen bekommen, das ist echt super!) und so dachte ich bei der Ansage "Nach diesem letzten Sprung sind die Turnerinnen fertig und haben frei bis zur Rangverkündigung", dass hier rein verhältnismässig das generische Femininum verwendet würde, aber nein, es ging noch weiter "Die Turner kommen bitte noch zum Barren", das ist nämlich etwas, was die Mädchen nicht machen.







Danach hatte L. dann frei und war erst zu aufgedreht, um was zu essen, aber bald hatte er Hunger für zwei :-). Wir schauten noch den Fortgeschrittenen (K6-8) zu, genossen dann noch die Sonne und dann bekamen alle Teilnehmer eine Medaille. L. wurde 7. und das ist eine echt super Leistung für den ersten Wettkampf! Nächstes Jahr dann K2!



Stressleveldurchschnitt gestern: 39 (Bratwürschtl)


Selbstbeweihräucherung: so entspannt gewesen, dass ich glatt das Trackerarmband daheim vergessen habe. (und rechtzeitig Ibuprofen geommen, als ich mich sehr matschig mit Halsweh und Gliederschmerzen fühlte)


Freitag, April 06, 2018

Dann chill halt!

Heute kamen zwei Dinge zusammen:
1. Der Hübsche sagte: "Ich mach mir Sorgen, weil Du so gestresst bist" (okay, das sagt er oft)
2. Little L. brachte eine Wegbeschreibung mit zum neuen Wohnort der Klassenküken und meinte: "Ich hab heute übrigens in mein Kükentagebuch geschrieben "Diesen Freitag besuche ich die Küken und freue mich schon sehr darauf"."

Und dann war das Wetter traumhaft und wir sind is Nachbardorf geparkt und haben strategisch günstig geparkt:


Die Küken sind gar nicht mehr so kükig, sondern sozusagen halbstarke Hähnchen (glaube ich. Sie haben schon so mini-Iros auf dem Kopf. Hähnchenkämmchen sozusagen) und leben noch im Gewächshaus.


Ansonsten leben auf dem Hof dort ausgewachsene Hühner, Kühe, Pferde, Ziegen und unter der Woche Tagesinternatschüler, die waren aber schon weg, weil .... Wochenende.





Aussenrum sieht es aus wie auf einem Windowsstartbildschirm :-)



Stressdurchschnitt gestern: 39

Selbstbeweihräuchrung: nicht mit der Wimper gezuckt, als wir den fünfstelligen Auftrag zum Dachgeschossumbau final erteilt haben (unprofessinionell in hysterisches Gekicher ausgebrochen, als die Architektin vorschlug, wir könnten den aktuellen Bodenbelag auch easy selber entfernen, weil hahaha, ne danke. Aus uns werden keine Heimwerker mehr. "Throw money at the problem", wie das eine South-City-Kollegin mal nannte, klingt ein bisschen herablassend, aber alter Verwalter, das, was ich an Nerven und potentiellen Verletzungen spare, und wieviel besser und schneller es laufen wird, wenn das Profis machen, das ist unbezahlbar.