Samstag, Juni 24, 2017

Sandel, sandel

Eigentlich wollten wir heute morgen ausschlafen, schwimmen gehen (Little Q.s Bitte: eins mit 5-Meterturm für den inneren Schweinehund), heimgehen, umziehen, mit Freunden im Ruderclub Hechtessen gehen.
Dann aber sponn erst die Katze in der Früh (es gab nach ungefähr 15mal Aufstehen für Füttern, Klo saubermachen, Balkontür aufmachen, Rollo noch ein Stückchen höher ziehen, draussen Wasser auffüllen, Schuhkartons zur Seite schieben, damit man an der Wand schnuppern kann etc) objektiv keinen Grund mehr für Gejammer, subjektiv war es aber sehr, sehr laut. Morgen wird sie ausgesperrt!
Dann war das Wetter auf einmal auch gar nicht mehr unbedingt schwimmbadeinladend (bewölkt, unter 1000Grad, "düppig", wie man hier sagt), ausserdem wurden auf PokemnGo die ersten Raids in unserer Umgebung angekündigt. Also haben wir das Programm umgeworfen, gemütlich gefrühstückt, Little L. ist in die Bücherei gesaust, wir haben mit grosser Spannung auf der leeren Cafeterie-Terrasse von des Hübschen Arbeitsplatz auf den Raid-Start gewartet, der dann doch eher unspektakulär war, beim nächsten Raid dann das restliche lokale Team Blau getroffen (die sind ein echtes Team :-), und interessanterweise wussten wir direkt jeder von jedem wer wer ist. Hm.), mit ihnen einen geteilten Fütterdienst für unsere Arenatiere ausgemacht, und ein bisschen paar viel Schritte gut gemacht. DAs macht Niantic ja schon ganz geschickt, immer wenn ich denke: "Boah, jetzt wird das aber echt langsam fad" lassen sie sich was Neues einfallen und ich bin wieder voll dabei.
Jetzt noch Kaffee, Balkonkärchern, umziehen und dann den inneren Petterson und Findus channel und Hecht essen. (ich dachte ja, die würden im Rhein oder so gefangen, aber in Wirklichkeit warden sie gefroren aus Schweden eingeflogen und dann hier frittiert. Nun ja.)

Freitag, Juni 23, 2017

Digitalisierung. Oder sowas

Freitag ist ja Homeofficetag. Das ist immer sehr praktisch, heute besonders auch deswegen, weil ich da war, als der Paketbote mit den vom Hübschen bestellten Turnschuhen läutete. Was keiner vorher wusste, war, dass 26,35CHF Zollgebühren anfallen würden. Das ist an sich keine Überraschung, manchmal kostet es Zoll, manchmal nicht, manchmal mach Amazon das vorab, manchmal bei Marketplace-Sachen nicht, manchmal bekommt man die Gebühren nachher zurück, manchmal nicht, es ist halt so. Allermeistens lohnt es sich trotzdem verglichen zu den Preisen, wenn man direkt in der Schweiz bestellen würde.
Ich hatte dismal sogar Bargeld daheim, das ist ja auch nicht immer der Fall, aber weil am Montag (nur am Montag, nicht vorher, nicht nachher) Little L.s Schulfotografenbilder bezahlt werden müssen, habe ich mal wieder Geld abgehoben. Ich habe es immerhin schon geschafft, den ausgespuckten 200CHF-Schein (für die Schulfotos brauche ich abgezählt 60CHF) in einen Hunderter und schon wieder veschwundenes kleineres Geld kleinzukriegen. Ich habe den Paketboten innerlich gefeiert, weil 100-26.35 = ein 50CHF-Schein, vllt kriege ich den 20CHF-Schein als zwei Zehner und dann noch ein bisschen Münz, da kann Little L. dann am Montag die Fotos zahlen. Dachte ich. Der Paketbote kann aber überhaupt nicht wechseln. Tja. Also hat er die Schuhe wieder mitgenommen und ich habe eine Abholkarte für die Postfiliale bekommen (immerhin mit dem Hinweis, dass auf der Karte zwar steht, abholbar morgen, aber er würde das Paekt um eins schon hinbringen) Dort können sie wechseln und man kann sogar mit Karte zahlen. Nun ja, dann ist das halt so (es ist eine Pokemonarena neben der Post und jetzt ist da ja alles anders, da kann man ja gut mal hingehen).


Ich habe mich also wieder an den Computer gesetzt und wegen der Diskussion mit dem Postboten hat mich das VPN-RemotAccessNetwork-Dings in der Zwischenzeit aus dem System geworfen. Beim Wiedereinloggen war ich dann kurz verwirrt, ob die Zahlen bei meinem Passwort am Anfang oder am Schluss sind und ob es 42 oder 43 war und zack, nach 189mal falsch Eingeben, war mein Account gesperrt. Yay. Ohne die verschlüsselte Verbindung habe ich nur noch Zugriff auf meine lokalen Daten und das Mailsystem, alle geteilten Daten sind für mich unerreichbar.
Ich musste aber dringend den Kollegen den Link zu einem Dokument schicken, also beschloss ich mich auf den Weg in die Aussenstelle meines Arbeitgebers bei uns im Dorf zu machen, mich dort wenigstens übers automatische W-LAN einzuloggen, das Dokument zu schicken, fertig.
Ich dachte mir, es ware ja noch ein schlauer Zug, unser Helpdesk zu fragen, was ich tun muss, um den Remote-Access wieder freizuschalten, aber das automatische IT-User-Interface geht nur, wenn man entweder über Remote-Access oder halt das echte Firmen-W-LAN verbunden ist. Nun ja.
Ich habe mir also meinen Firmenausweis geschnappt und dabei festgestellt, dass zwischen Ausweis und Kaffee-Treuekarte ein 20CHF-Schein steckt. Den habe ich in der Rheinschwimmsaison da drin für den Fall, dass ich auf dem Heimweg schwach werde und etwas zu Essen oder eine Tramkarte kaufen muss. Oder für den Fall, dass ich auf dem Weg zum Remote-Access-Reparieren ein Paket auslösen will. 6.35CHF habe ich in klein noch zusammengekratzt (Little Q. hat das Eis auf der Klassenreise gestern ausgegeben bekommen und in der Schale vor der Waschmaschine hatten sich auch ein paar Münzen angesammelt).
Also bin ich mit Geld, Abholkarte, Laptop und Firmenausweis Richtung Werksareal gedackelt, habe mich dort vor die Cafeteria gesetzt, das Dokument verschickt, eine Anfrage an die User Services geschickt, auf dem Heimweg ein paar Minuten am Postauto gewartet und dann bezahlt und Paket bekommen, heimgegangen und zack, nach nur einmal Einloggen im echten Netzwerk klappt auch der Remote Access wieder.


Wie der Schweizer sagen würde: "Es chunnt denn scho guet."

Donnerstag, Juni 22, 2017

SHE-Hulk

Heute habe ich ein (wie ich finde) zu Unrecht von mir selten getragenes Kleid mit zur Arbeit genommen (mein Kollege war ganz überrascht, als ich erst in Radlkluft aka Chucks, T-Shirt und Caprileggins auftauchte und ein paar Minuten später eben im Hemdblusenkleid im, wie ich finde, Safarilook und Sandalen zurückkam. Vielleicht existiert gar kein unausgesprochener Dresscode und Jogginghosen wären doch ok?). Ich mag das auf jeden Fall sehr an mir!




Im Hintergrund sehen Sie meine Bastelarbeit von heute (ja, so richtig mit Tesa und Schere und so, ich wurde dafür belächelt, und ja, ich habe das nachher alles auch im Excel schön elektronisch abgelegt, aber der Bastlwastl ist dann doch starker in mir, als man denkt), die mir tatsächlich Freude gemacht hat (ich habe in den letzten Tagen immer wieder sehr über den "40 Stunden Wochen sind Menschenquälerei"-Artikel geschmunzelt, aus verschiedenen Gründen, heute besonders über das anscheinend universell anerkannte Horrorerlebnis Exceltabelle.). Es ist übrigens ein Taktdiagramm, das aufzeigt, wie viel Wirkstoff ich in wieviel Zeit in einer Anlage produzieren kann. Man kann da ganz viel rauslesen, zB, wo ich drehen kann, um schneller zu warden, wo ich mich auf den Kopf stellen kann und FlicFlacs machen und es hilft trotzdem nix... sowas.
Ein bisschen traurig war es dann, als ich das mit den Herren besprechen wollte, die das eigentlich liefern sollten, das aber in einem .... sagen wir ausbaufähigen Detailgrad getan haben, und dann nach meiner Präsentation und Schlussfolgerungen gemeint haben: "Yeah, well, you know, our assumption was more ... like, top of the head, ballpark figures... you know?" Da werde ich ihnen nächste Woche mal beibringen, was ich unter einem Taktzeitdiagramm verstehe und warum das wichtig ist.


Ansonsten habe ich heute noch erfahren, dass eines meiner ursprünglich als "Wir brauchen eine Person, die dafür verantwortlich ist, aber eigentlich sollte da praktisch nix zu tun sein" angekündigtes Produkte noch viel mehr Arbeit machen wird als eh schon (das ist far from nix zu tun), aber hey, in Indien war ich noch nie und das ist dann das nächste Produkt/Projekt, das ultrahoch aufgehängt ist (ich dachte ja, CEO ware das Limit, aber nein.) Trotz allem "Hui, das klingt aber nach viel" und "Hui, echt, der?" war es aber schön zu hören, dass man sich freut, dass ich im Team bin, weil ich genau die richtige dafür sei.


Und vielleicht, aber nur vielleicht, besorge ich mir ein SHE-Hulk-T-Shirt dafür.



Mittwoch, Juni 21, 2017

Standortvorteil

Ich weiss noch, als ich damals von meinem Aufenthalt in San Diego zurückgekehrt bin, war ich ein bisschen traurig, dass ich in Zukunft nicht mehr die Mittagspause im Pazifik badend verbringen können würde. (Ich vermisse noch viel mehr als das, aber das habe ich ja schon mal geschrieben).


Damals konnte ich ja noch nicht ahnen, dass ich badetechnisch mal am coolsten Ort .... lassen Sie uns mal realistisch bleiben .... der Nordwestschweiz arbeiten würde. Der beste Einstieg zum Rheinschwimmen* liegt nämlich direkt unterhalb des Elfenbeinturms.


Und so pilgern von Juni bis manchmal September mittags ab 11 Kollegen in Badekleidung Richtung Rhein über das Areal, packen unterhalb des Museums Kleider und Schuhe in den Wickelfisch und stürzen sich ins Wasser. Ein paar Kilometer flussabwärts klettern alle wieder raus, duschen (eiskalt), ziehen sich entweder in einer Strandkabine um oder laufen in nassen Badeklamotten an der Rheinpromenade wieder zurück. Vor dem Direktionsgebäude streift man dann schnell noch ein T-Shirt oder ein Kleidchen über**, zieht sich auf dem eigenen Stockwerk wieder in Arbeitskleidung um und am Nachmittag erkennt man die Schwimmer unter den Kollegen an dem seeligen Lächeln, den trocknenden Badeklamotten im Büro und der leicht derangierten Schwimmfrisur.








*Für den Fall, dass Ihnen ein Kommentar über "SCHWIMMEN IM RHEIN IST LEBENSGEFÄHRLICH!" unter den Fingernägeln brennt: man kennt sich hier aus.


** In unserer Firmen-Google-+ Commuunity gibt es die Rubrik: "Treasures from the archive". Vor ein paar Wochen wurde dort die Geschichte erzählt, wie der berüchtigte Generalsekretär in den 70ern immerin Badehose aus dem Direktionsgebäude zum Schwimmen und dann halt in Nasser Badehose zurückging. Eines Tages wurde ihm vom Pförtner die Tür des Direktionsgebäudes mit grossem Trara und Verbeugung geöffnet,, was ihn sehr irritierte, weil normalerweise kein so grosses Buhei gemacht wurde. Allerdings wusste er auch nicht, dass im Eingangsbereich eine sehr formelle japanisch Handelsdelegation wartete. Dank des geistesgegenwärtigen Pförtners waren sie nicht beleidigt, sondern hatten da Gefühl, den Firmenbesitzer höchstpersönlich getroffen zu haben, wenn auch in exzentrischem Outfit.


Dienstag, Juni 20, 2017

Steuerflüchtlinge

Sie erinnern sich an die Geschichte mit der Steueridentifikationsnummer für minderjährige Steuerflüchtlinge?


Die Geschichte bekommt einen kleinen Seitenast und zwar so:


Gestern kamen zwei Briefe von der Stadtsparkasse München an unsere Heimadresse in der Schweiz, einmal an den Hübschen, einmal an mich. Zweimal wurde folgendes festgestellt:


"Sehr geehrte Frau Brüllen, durch das Finanzkonten-Informationsaustauschgesetz sind wir dazu verpflichtet, in Ihren Daten Indizien festzustellen die auf eine steuerliche Ansässigkeit im Ausland hindeuten."


Dann wurde nach der asuländischen Steueridentifikationsnummer gefragt und uns angekündigt, dass man jetzt den ausländischen Finanzbehörden alle Infos über unsere Konten geben würde.
Der Brief schloss mit dem bei mir sehr passiv aggressiv ankommenden Postscriptum

"Ihre Kontaktdaten können Sie ganz einfach nachtragen, online oder telefonisch oder bei Ihren Betreuer."



Abgesehen davon, dass dieses Abkommen und die Umsetzung durch die deutschen Banken für mich mittlerweile (und zwar nicht wegen des Abkommens, das ist mir eigentlich wurscht) ein rotes Tuch ist, macht mich dieses Schreiben echt wütend.


Wir sind Sparkassenkunden seit ... wir laufen können ungefähr. Also ... knapp 40 Jahre. Ich habe mein Taschengeld bei der Dorfsparkasse gespart, mein Geburtstagsgeld von den Grosseltern dort eingezahlt, mein Stipendium, meinen allerersten Urlaub von dort aus bezahlt, mein erstes Gehalt (und ein paar danach) darauf eingezahlt, auch nach unserem Umzug in die Schweiz laufen alle Zahlungen nach Deutschland (Amazon! Esprit! Limango!) über dieses Konto.
Man würde sich also nicht arg weit aus dem Fenster lehnen, wenn man sagen würde: wir sind treue Kunden.
Ausserdem sind wir nicht nur ehrliche Menschen (Kunden und Steuerzahler), nein, wir sind auch gut organisiert. Deshalb haben wir, als wir vor 15 JAHREN Deutschland verlassen haben, uns bei den Einwohnermeldeämtern abgemeldet, den Banken und dem FInanzamt mitgeteilt, dass wir in Zukunft in der Schweiz Geld verdienen und versteuern würden, in Deutschland nicht mehr, allerdings unser deutsches Konto behalten würden. Natürlich haben wir unsere Nachsendeadresse, Telefonnummern und sonstige Kontaktdaten hinterlassen.
Nur so war es möglich, dass das Finanzamt München II auch nach dem Wegzug noch 3 Jahre lang versucht hat, uns zu einer Einkommensssteuererklärung zu bewegen, dass die Sparkasse uns für
die reguläre Kommunikation wie neue Karten, Kreditkarten, Kontoauszüge und so lustige Späasse wie "wir streichen euch den Dispo", "wir haben jetzt Kontoführungsgebühren, das für euch beste Modell ist, dass ihr jeden Monat voll viel zahlt.", "wir haben 1999 nicht das getan, was ihr von uns wolltet und deshalb haben wir noch ein verlorenes Sparbuch gefunden" jederzeit kontaktieren konnte.


Deshalb macht mich schon das Postskriptum aggressive. Eure Kundendatenbank könnt ihr mal schön selber aktuell halten.


Und zu guter Letzt regt mich der (vielleic!ht subjektiv so wahrgenommene) Tonfall des Schreibens unglaublich auf, der für mich nach "So. Jetzt seid ihr aufgeflogen, ihr Steuerflüchtlinge. Jetzt ist Schluss damit, dass ihr dem Finanzamt Eure schwarzen Konten verheimlicht!". Wie gesagt: die Stadtsparkasse Weiss seit 15 Jahren, dass wir voll und ganz in die Schweiz ausgewandert sind, da ist das keine so grosse Meisterleistung, diese "Indizien" festzustellen. Und ja, wir haben jedes dieser 15 Jahre all die Konten bei der Sparkasse, von denen wir wissen (ist ja nicht so, dass das notwendigerweise vollständig ist. Wer weiss, wieviele gelbe Büchlein noch hinter einen Schreibtisch gefallen sind....) und die Dreieurofuffzig an Ertrag (MINUS DIE 400000 EURO KONTOFÜHRUNGSGEBÜHREN!!!) in  unserer Steuererklärung angegeben.*


Aber ja, ich bin natürlich ein vorbildlicher Kunde und prinzipiell ein netter Mensch, deswegen habe ich heute unter der angegebenen Nummer angerufen, die zwei Nummern diktiert und in sehr höflichen, aber deutlichen Sätzen meine Verstimmung ob des Tonfalls kundgetan. Die Dame am Telefon war sehr veständnisvoll, fand den Text auch doof und findet es sehr schön, dass wir in der Schweiz wohnen, da geht sie nämclich sehr gern wandern und Läderach-Schokolade mag sie auch. In München ist es auch sehr schönes Wetter, aber schon halt echt heiss.


Und das ist auch der Grund, warum ich nicht einfach eine Mail mit kommentarlos diesen beiden Nummern geschickt habe, wie mein (immer noch jetlaggeplagter Johannisbeergelee-Kollege vorgeschlagen hat): bei diesen Temperaturen habe ich praktisch null Blutdruck, da muss ich nehmen, was geht an Aufregern!






*Jajajaja, ich weiss, das ist ein Formschreiben, das ALLE bekommen haben und kein persönlicher Angriff, aberselbst das im Hinterkopf dann finde ich den Tonfall unglaublich unverschämt. Halt nicht mehr nur mir gegenüber, sondern allen Auslandskunden der Sparkasse.



Montag, Juni 19, 2017

Reunion

Drei Kollegen, die sich wegen Italien und Japan und überhaupt eine ganze Woche nicht gesehen haben, sitzen morgens um neun mit einer Tasse Kaffee am grossen Tisch.
Kollege 1: "Und, wie war Euer Wocenende? Wir waren in den Bergen, sind schon am Freitag gefahren, nach *insert random Bergdorf im Wallis*, sind mit der letzten Seilbahn hoch und haben noch eine kurze Runde gemacht, dann auf der Hütte geschlafen, und dann am nächsten Morgen sind wir zum "*insert random Gipfel, Hauptsache hoch* gegangen, eine Traumsicht, ich sags Euch, und so perfektes Wetter, und weil wir schon um halb acht auf an der Hütte loskonnten, war es noch total leer, und dann am Sonntag war dann der *insert random Gletscher*-Marathon, den bin ich mit ein paar Kollegen gelaufen, super, ich sags Euch, Schnee, aber echt gut zu laufen, ich konnte meine Pace echt steigern, und das waren echt traumhafte *insert random superhohe Zahl* Höhenmeter, und danach bin ich dann mit dem Rennrad die *insert aberwitzig hohe Zahl* km mit dem Rennrad nach Hause, das war das perfekte Wochenende. Was habt ihr denn so gemacht?"


Kollegin 2 (hohläugig, nimmt grossen Schluck Kaffee): "#Gartyparty"


Kollege 3 (hohläugig, schaut traurig auf den Grund seiner leeren Kaffeetasse): "Johannisbeergelee."


Und ja, eigentlich bin ich die Extrovertierteste von uns dreien :-).

Sonntag, Juni 18, 2017

Gartyparty 2017

Wussten Sie, dass vor ziemlich genau 10 Jahren die erste Gartyparty bei Frau ...äh...Mutti stieg? Und wir nicht hinkonnten, weil wir genau an dem Tag in unser Haus eingezogen sind?
Aber seit der zweiten Party waren wir dabei (und ich war sehr gerührt, als ich gestern erfuhr .. ok, die ganze grosse Runde am Tisch auch, aber wir haben ja keine Geheimnisse, nech?... dass sich Frau .. äh...Mutti (wie ich, aber das ist ja auch irgendwie naheliegend) noch daran erinnert, dass ich an diesem Tag im Mai 2008 ziemlich geknickt war, weil ich da gemerkt hatte, dass unser erster Anlauf, Little Q. zu einem Geschwisterchen zu verhelfen, nicht geklappt hatte....
Im Jahr drauf waren wir dann schon zu viert und Little L. war es ein wenig peinlich, dass er ganz vielen, die auch diesmal dabei waren, schon auf den Arm gesabbert hat.
2010 hat es geregnet und es gab selbergemachtes Eis (und Caipi)
Irgendwann dann wurde das ganze zu einer kleineren eingeschworenen Runde, die sich zum Federkuchenfest traf (oder "Zwiebelwein", wie Little Q. es nennt).
Und dieses Jahr dann die #gartyparty reloaded, auf die ich mich schon seit einem halben Jahr freue :-).

Mittlerweile gehören nämlich nicht nur Frau..äh...Mutti, der Vater ihrer Kinder und natürlich die Kinder, sondern auch deren Grosseltern, die allerbeste Freundin, der Schreinerfreund, die Freitagsfreundin, die Schwester der Freitagsfreundin und wie sie alle heissen, auch ein bisschen zu unserem Freundeskreis und ein Besuch in der Grünen Villa ist ... Tradition? Ein Stück wie daheim (ohne sich so zu benehmen :-)?)? auf jeden Fall grossartig und wir alle vier sind unglaublich froh, dass wir nach 9 Jahren immer noch willkommen sind. Vielen Dank, dass Ihr uns in Euer Haus, in  Euren Garten und in Euer Leben lasst!

(Und auch die anderen BloggerInnen und TwitterInnen, die wir am Wochenende getroffen habe und mit denen ich mehr oder weniger viel geredet habe --irgendwie ist dann doch immer zu wenig Zeit für alle--: es war mir ein Vergnügen!)

Ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr wieder eine Gelegenheit zum hohläugigen Taumeltanz im Schatten der Weinberge geben wird. Dafür fahre ich auch nochmal ins elsässische Outback für mehr Käse :-)

Schockierendes im Internet. Vermutlich.

Die dunkle Seite ist nie weit weg.


Die Ausbeute aus dem Elsass

Dieses Lego-Starwars-T-Shirt trugen schon 3 Frau..äh..Mutti-Kinder und Little Q. vor Little L. Nächstes Jahr könnten wir es weitervererben an würdige Kandidaten.

Hunderunde mit der #tupfenlola +1



Tradition: Post-Party-Frühstück bei "Erni & Illi"

Hohläugige Taumeltänzer
 Es gäbe noch viele andere tolle Bilder, aber weil ich nicht genau weiss, wie die anderen Gäste zu Bildern von sich oder ihren Kindern im Internet stehen, belasse ich es mal hierbei. (Wer von den Gästen die Bilder möchte, sollte sich doch mal bitte per Mail an fraubruellen@gmail.com melden, es sind echt schöne dabei (danke an den Hübschen :-)))