Donnerstag, August 30, 2012

Nähgedöns

Kann es wirklich sein, dass ich vergessen habe, Little Q.s Geburtstagsshirt dieses Jahr zu dokumentieren?
Es gab natürlich eins, auf Wunsch des Geburtstagskindes in grün gesternt und mit Meeresgetier (Stoffe von Lillestoff via Kathi). Und für das munter nach der Lautiertabelle Lesen- und schreibenlerndende Kind natürlich mit seinem Vornamen-Buchstabentier (Stickdatei von Kunterbuntdesign/Enemenemeins) und der obligatorischen Sieben (Stickdatei von Frau Kännchen/Rosabunte Stickbar).

Gestern kam dann übrigens die nächste Grösse der hier oft und gerne in sämtlichen Varianten getragenen Allwetterjacke an, mit herausnehmbarer Fleecejacke diesmal in fröhlichem Schwarz und auch ganz ohne Reflektorstreifen. Da Little Q. schon bei der Variante eins kleiner die Fleecejacke gerne auch so getragen hat, kam hier schnell noch ein Reflektor-Monsta (Stickdatei von Kunterbuntdesign/Aprilkind) hinten drauf, der kleine Bruder wollte natürlich auch, Gottseidank habe ich noch eine total ungepimpte und gern getragene Fleecejacke von ihm entdeckt und so kann die dunkle Jahreszeit kommen:


Ich würde sagen, das sieht man als Autofahrer, oder?

Mittwoch, August 29, 2012

Krawumm

Wir haben hier gestern ja wie die meisten (Exil)münchner gebannt die Berichterstattung zur Fliegerbombe in München Schwabing verfolgt. Schon krass, unsere alte Wohnung liegt noch innerhalb der Sperrzone... (nun ja, die Fenster waren da vermutlich schon vor der Landung der Bombe drin, die könnten eh mal ersetzt werden und vielleicht waren die neuen Mieter sogar froh, dass sie in ein Haus mit "Und da unten im Keller, genau da, wenn Sie auf das Viereck mit dem Vorschlaghammer draufhauen, und dann in allen weiteren Kellern, dann kommen Sie vorne auf der Leopoldstrasse raus. Das ist echt praktisch, wenn man mal verschüttet ist." gezogen sind.

Dienstag, August 28, 2012

Herbstanfang

Kite Brothers

So ein bisschen flauschi-flauschi war es natürlich schon letztes Wochenende. zB als wir das Römerfest geschwänzt haben (eigentlich dachte ich, Little L. bekäme dieses Jahr das hier für alle Kinder obligatorische Holzschwert (gerne mit Metallkern verstärkt), aber der junge Mann ist da sehr offensichtlich nicht reif für. So muss er noch ein Jahr mit dem Moosgummisäbel leben und den anderen Kindern dabeizuschauen, wie sie sich dann heulend darüber wundern, dass es weh tut, wenn man sich volle Kanne die Schwerter über die Rübe zieht. Ich schweife ab.....) und auf dem Hügel hinter dem Wald die Drachensaison eingeläutet haben. Little L. hat es zum einen geschafft, unseren vielversprechenden Start im Lenkdrachenbusiness durch ein beherztes Tackling des Flugkörpers und der damit verbundenen Zerstörung desselben jäh zu beenden und dann hat er es mit dem dänischen Buzz Lightyear-Drachen vom letzten Jahr geschafft, den Tie-Fighter-Drachen von Little Q. ganz Kite Runner mässig von der Schnur zu schneiden. Das waren die weniger flauschigen Momente, aber dann, mit ein bisschen Sicherheitsabstand und runtergeschraubten Ambitionen (wer braucht schon Lenkdrachen), da war es dann doch noch ganz flauschig. So ohne Holzschwert.

Der frühe Vogel

war noch lang nicht auf, als Little L. heute morgen um 4:09h (sic!) einfiel, dass er gestern abend zum Dessert doch auch lieber ein Ferrero Rocher wie sein Bruder gehabt hätte und dass er das jetzt, genau jetzt gerne nachholen würde. Nachdem wir das dann an- und ausdiskutiert hatten ("Öhmmmmm, nein. Morgen, nach dem Abendessen. Und hey, bald gibts ja eh erstmal Frühstück!"), war ihm um 4:32h kalt ("Mami, meine Decke ist kalt, ich will Deine. Und Du sollst auch bei mir bleiben."). Wieder aufgewärmt musste er um 4:53h auf die Toilette, um 5:13h hat er mich daran erinnert, dass er heute seinen orangen Dino mit in die Kinderkrippe nehmen will, um 5:28 hatte er seinen Hasen im Deckengewirr verloren und um 6:00h klingelte der Wecker.
Ich habe die Krippenmannschaft angewiesen, ihn heute auf gar keinen Fall mittags hinzulegen (wir hatten das schon besprochen, aber er kann wohl mittags gerne mal so müde tun, als ob er direkt mit dem Kopf in den Teller fallen würde. Aber eben: 5 Minuten Mittagsschlaf und das Kind tanzt Samba bis Mitternacht. Oder eben ab 4:09h), obwohl das natürlich ein langer Tag werden wird. Für uns beide....

Sonntag, August 26, 2012

Eigentlich

wälze ich schon das ganze WE einen Post in meinem Hirn, der das Dilemma zwischen "Ich hätte so gerne RosaZuckerwatte-Flauschi-Leben", der Realität mit mmanchmal (;-)) motzigen und unkooperativen Kindern, eigenen dünnen Nerven, sich nicht selber ausräumenden Spülmaschinen, Waschmaschinen, Wäschekörben, Trotzköpfen, Familienkalendern, die doppelt und dreifach belegt sind und Dramen anderswo, die die Probleme hier eigentlich verschwindend klein erscheinen lassen sollten, sich tatsächlich aber obendrauf addieren, aber nachdem ich schon seit Tagen versuche, es durch Soulfood deluxe zu bekämpfen ("Lecker Bakery" rauf und runter, dazu gestern Krustenbraten und heute Lasagne zum Abendessen), hat sich heute herausgestellt, dass ein Glas von dem Rotwein, der in der Lasagnesosse im Ofen vor sich hinschmurgelt, mit dem Liebsten draussen auf dem sindigen, sonnigen Balkon, während die Jungs in der Badewanne einweichen, den gleichen Erfolg wie ein Seelenstriptease hat (wenn man den ganzen Tag nichts gescheites isst, dann potentiert sich der Effekt.....)

Freitag, August 24, 2012

Sommergeschwister

Ich weiss, ich weiss, der Sommer ist praktisch rum und so, aber trotzdem, nachdem ich heute noch eine Kiste von der Rose-Variante aus der EU exportiert habe, möchte ich meine Weinentdeckungen dieses Sommers doch noch schnell teilen:


Diese beiden hier sind die legitimen Nachfolger des Ah....Gosta-Vinho-Verde vom letzten Jahr. Ich nehme an, sie gehören auch irgendwie damit zusammen, die Flaschen sehen doch sehr ähnlich aus. Wie letztes Jahr habe ich erst eine Testflasche wegen der Optik gekauft und dann in der Woche drauf eine Kiste. Den Rose habe ich erst vor kurzem entdeckt, die Testflasche hat meiner Schwester und mir die nötigen ruhigen Hände (und den schwarzen Humor) für die Erstellung des Millenniumfalken-Kuchen gewährt. Also, getränketechnisch könnte der Sommer noch ein bisschen dauern. Ach ja, für die beiden Schätzchen da oben lasse ich jeden Hugo stehen.... ich muss sowieso gestehen: Aperol Sprizz habe ich ja begeistert getrunken, obwohl es Trend war (und mag ihn auch immer noch sehr, sehr gern), aber der Hugo..... schon nett, aber irgendwie mag ich süss in Getränken so gar nicht mehr.
Wunderbare Überleitung zu einem anderen Thema: Kaffee. Trinke ich ja gern und viel. Ich habe (vermutlich) recht spät mit Kaffeetrinken angefangen und zwar, als der Hübsche und ich seinerzeit für unsere Diplomprüfungen gelernt haben. Da haben wir regelmässig eine ordentlich mit Milch verdünnte Brühe aus der heimischen Tröpfelkaffeemaschine in die winterlich eiskalte Unibibliothek am Wochenende mitgenommen. (Bis dahin habe ich mir das lebensnotwendige Koffein tatsächlich allein aus Cola Light, die zusammen mit der Automatengrösse Erdnuss-M&Ms ein vollwertiges Frühstück vor der Naturstoffvorlesung ergab, zugeführt, aber ich schweife ab). Damals kam immer noch ordentlich Zucker in den Kaffee. Ein paar Monate später, als wir zwei cand. dipl. chem.s uns mittlerweile 50 Quadratmeter in München Schwabing teilten, hatten wir keine Tröpfelmaschine mehr, sondern eine kleine Bialetti-Kanne, die auf dem (mit Sicherheit von keinem Kaminkehrer oder wer auch immer sowas machen müsste je abgenommenem) Gasofen dort einen astreinen Espresso fabrizierte. Als wir Rücken an Rücken unsere Diplomarbeiten zusamenschrieben, war pünktlich um 5 vor 3 Schreibepause, weil wir dann schnell Kaffee gemacht haben und dann Punkt drei Star Trek Deep Space Nine auf Sat 1 angesehen haben. Die Bialetti-Kanne hat uns dann über die Basler Wohnung bis in unser eigenes Haus hier begleitet, bis irgendwann dann vom Überstundengeld finanziert die George-Clooney-Maschine hier einzog. Geschmackstechnisch sind das natürlich Welten. In der Zwischenzeit hatte ich die 2 TL Zucker, die ich anfangs auf eine halbe Bialetti-Füllung gebraucht habe, auf pöh, bloss überhaupt gar keinen Zucker in meinen Kaffee reduziert. Latte Macchiato blieb aber trotzdem über lange, lange Zeit mein Favorit. In der Arbeit habe ich mir sogar eine Zeitlang mit meiner Chefin einen Milchschäumer geteilt. Als ich dann meinen Marketingzwischenjob (schöner Ausdruck, oder?) hatte, gab es dort eine Selecta-Vollautomat-Maschine, die zwar auch behauptete, jede Milchvariante an Kaffee zu können, in Wirklichkeit war das aber keine Frischmilch, sondern aufgeschäumte Pulvermilch und das ist ja schon......eklig. Also habe ich den normalen Kaffee mit einem Schluck Milch runtergewürgt, weil: Kopfweh wegen kein Kaffee ist ja auch doof. Jetzt, beim Traumjob, gibt es erstens Kaffee (und Wasser, Milch und Tee) für alle umsonst und zweitens neben der identischen Selecta-Pulverschäummaschine auch die Business-Variante von Nespresso. Allerdings gibt es die Milch nur kalt und einen eigenen Schäumer, der auch noch heizt, anzuschleppen, das ist mir besonders unter dem Gesichtspunkt der SGU-Weisung "Abnahme aller elektrischen Geräte auf dem Werksareal durch die Firmenelektriker" dann schon ein bisschen zu stressig. Und was soll ich sagen? Mittlerweile mag ich den Kaffee nicht mehr nur ohne Zucker, nein, manchmal ist mir sogar der Gedanke an Milch drin zuviel...... (Lange, pointenlose Geschichte, aber um den Kreis zu schliessen: mit Tröpfelkaffee kann man mich immer noch jagen).
Und um mich jetzt als total inkonsequent (in Sachen Zucker zB) zu outen: der heutige Grosseinkauf war ein bisschen schwierig, weil der Einkaufszettel nicht annähernd vollständig war. Ich habe nämlich beim Zusammenschreiben auch aus der aktuellen "Lecker Bakery" die Zutaten für den verspäteten Bürogeburtstagskuchen für den Hübschen ("Himbeercheesecake mit Amarettini") rausgeschrieben, danach dachte ich, ich könnte ja mal noch schauen, was wir am Wochenende so leckeres backen ("Schokoladentörtchen" und "Toastmuffins") und während ich das so gemächlich durchblätterte, ist mir Jeannys "Peanutbutterfudge mit Schokoladentopping und Fleur de Sel" praktisch entgegengesprungen und ich hatte alle Zutaten daheim und zack, statt Einkaufszettelschreiben habe ich Karamell NICHT gerührt und es ist wahr: das Zeug ist himmlisch lecker und süchtig machend..... Yummy.
Und um nochmal den Kreis zu schliessen: immerhin an die Kiste Rose habe ich beim Einkaufen gedacht. Ist ja auch was.

Mittwoch, August 22, 2012

Begonnen der Angriff der Partygäste hat....

So, am Samstag war es dann endlich soweit: der schon lange geplante Star Wars-Geburtstag für Little Q. stand vor der Tür.
Wir hatten insgesamt 9 Gäste mit stilechten Karten eingeladen (Danke, Larissa, für den Tipp mit Postalo, die waren grossartig!) und für alle eine Sternenkarte vorbereitet mit den verschiedenen Planeten, auf denen sie Prüfungen zu bestehen haben würden, um endlich in den Rang eines Jediritters aufzusteigen.

Die Planeten hatte ich in Jedipedia gefunden, ausgedruckt, augeschnitten und jeweils mit Fotokleberecken versehen. Auf Fotokarton habe ich dann mit Wasserfarben und all meinem künstlerischen Können die Planeten Hoth, Endor (aka der Waldmond von Endor), Coruscant, den Todesstern, Kashyyyk, Naboo und Tatooine gemalt und an den einzelnen Spielstationen aufgehängt.



In darin festgeklebten Briefumschlägen hatte ich dann die Planetenaufkleber verstaut. Die einzelnen Spielmaterialien hatte ich wie immer monkmässig in beschrifteten Kisten griffbereit verstaut,


 mit dem Hübschen und meiner Schwester (DANKE, DANKE, DANKE) hatte ich die besten Mitstreiter, die ich mir wünschen konnte. Und wie letztes Jahr kurz vor knapp kam dann doch auch noch das Dekogen (meiner Schwester) hervor und wir haben aus meiner Schneiderpuppe, Stillkissen, Handtüchern und den StarWarskostümen der Jungs (dafür war es nun wirklich zu heiss) ein Begrüssungskomittee gebastelt:

(die Wodkaflasche musste Yoda dann noch abgeben)

In der halben Stunde zwischen „Puh, alles gerade noch so fertig geworden“ und „Juhuuu, die Party geht los“, in der wir uns eigentlich noch mal kurz umziehen und einen Schnaps Espresso für die Nerven trinken wollten, haben wir dann die Hälfte der Gäste, die eine halbe stunde zu früh kam, davon abgehalten, sich mit den mitgebrachten angespitzten Holzpflöcken (wtf?), Laserschwertern und Einrichtungsgegenständen umzubringen.

Egal, irgendwann ging es dann aber wirklich los und Little Q. war nuerst einmal högscht begeistert von der Geschenkeflut. Bevor es dann aber an die Prüfung ging, war es Zeit für die Kuchenschlacht: Little Q. hatte sich einen Millenniumfalken gewünscht und ich mich dementsprechend eingelesen, Material bestellt und auf die Kreativität meiner Schwester gehofft. Am Freitag vorher hatte ich also zwei Schokoladenkuchen gebacken und jede Menge an potentiellem Baumaterial besorgt. Zusätzlich habe ich Tonnen an Ganache zum Einstreichen und Zusammenkleben besorgt, fertigen Rollfondant, Farbpaste und so Zeug. Die ersten Entwürfe (Little Q. hat uns seinen Legofalken als Modell zur Verfügung gestellt) sahen gar nicht so schlecht aus.


Das Zusammensetzen und Einwickeln mit Fondant hatte ich mir dann ein bisschen leichter vorgestellt, die extra gekauften Malstifte haben mal so gar nicht funktioniert, aber was solls: man kann erkennen, was es sein soll.

 (Nächstes Jahr dann wieder Smarties auf Schokoladekuchen oder so):
Die Kinder haben trotz Hitze und komischer Kuchenfarbe reingehauen wie die Scheunendrescher und auch das mit Waldmeistersirup yodagrün gefärbte Wasser brav getrunken.

Die dann anstehende Prüfung für die Padawane hat der Hübsche mit dem für 1 Euro bisschenwas bei Amazon erstandenen „Main StarWars Theme“ musikalisch eingeleitet. Kaum zu glauben, wie schnell der unentschlossene Haufen („Mhjmmmm, vielleicht habe ich ja doch noch Hunger, oder ich schmiere meinem Sitznachbarn wenigstens ein wenig Fondant ins Ohr...“) vor dem Sofa versammelt war. Nach einer bedeutungsschweren Rede über die Tugenden der Jediritter

 wurde jedem Kind ein beschrifteter (I< 3Dymo) Umschlag mit seiner noch leeren Sternenkarte überreicht.

Zum Abkühlen ging es als erstes nach Endor (auf den Waldmond von), wo es hiess „Schau nicht um, der Ewok geht um“. Ich hatte morgens noch schnell eine Ewok-Kappe genäht

und die musste sich dann der Herumschleichende überziehen.

Anstatt einen Gegenstand hinter einem Sitzenden fallen zu lassen, wurde der mit einem tropfnassen Ewokzeremonienstab im Nacken angetippt. Erstaunlicherweise haben alle Padawane diese Prüfung bestanden und so ging es weiter zum nächsten Planeten.
Die Truppe wurde geteilt, die eine ging nach Tatooine, dem Wüstenplaneten. Dort mussten nach einem Modell aus Lego eigene Podrenner zusammengebaut werden,

die dann an Schnüren befestigt wurden und um die Wette aufgewickelt.

Zusätzliche Herausforderung: sie mussten ganz bleiben!


Nebenan auf Hoth mussten die Jedischüler ihren Tastsinn schärfen und in Fühlboxen jeweils ein bestimmts Plastiktierchen herausfühlen.

Danach wurde dann gewechselt.

Auf den Sternenkarten wurde brav geklebt und dann die Route eingezeichnet.

Alle gemeinsam reisten wir dann auf den Planeten Naboo, der zu grossen Teilen mit Wasser bedeckt ist. Dieses Wasser musste mit Schöpfkellen in zwei Flaschen gefüllt werden

(man erinnere sich: das müssen Ninjas auch können. Jedis kriegen allerdings eben Schöpfkellen statt Becher und die Flaschenhälse sind auch enger).

Als nächstes ging es auf die „Reise nach Coruscant“. Wie man vielleicht nicht weiss, sind die Sitze im Senat sehr knapp und so kann es schon sein, dass der eine oder andere eben keinen mehr bekommt. Auch hier: 0.99€ well spent: die Kinder sind grossartig zum Emperor’s March um die Stühle herum gelaufen.
video

Hier teilte sich die Gruppe dann wieder, die eine reiste auf den Wookieplaneten Kashyyyk, um (keinen Moment zu früh, weil kaum waren sie fertig, wurden sich nur noch mit den Dingern auf dem Kopf herumgekloppt) aus Wellpappe, Papprolle, Ducttape und Isolierband Lichtschwerter zu basteln.

Währenddessen musste die andere Mannschaft auf dem Todesstern ganz, ganz leise nach dem tickenden Todesstein aka Küchenwecker suchen . Leider wurden sie beim dritten Mal erwischt und jeweils zu zweit an je einem Bein aneinander gefesselt. Ihre einzige Chance bestand darin, in einem Dreibeinrennen zu fliehen ;-).

Als dann endlich alle Sternenkarten komplett waren, versammelten sich die Jedianwärter in der Cantina von Mos Eisley, um bei einem kühlen Cocktail auf die Ergebnisverkündung des hohen Rats zu warten. 



(Das war der Plan. In Wirklichkeit sind 11 entfesselte Springböcke mit Lichtwertern durch den Garten gejagt und haben sich verdroschen). YodaSoda, Sith-Schorle und der Skywalker Smoothie kamen aber trotzdem gut an.

Zum Abschied bekam jedes Kind das obligatorische Mitgeb-Säckchen, dazu ein leuchtendes Knickarmband in seiner Lichtschwertfarbe (das kam natürlich auch mit) und eine Urkunde mit seinem eigenen Jedinamen.

Den Kindern hat es Riesenspass gemacht, wir Grossen waren danach wie immer wie erschlagen, aber mich freut es natürlich trotzdem riesig, dass alls so gut geklappt hat.
(Gestern sagte Little L.:“Gell, Mami, als nächster habe ich Geburtstag. Ich will einen Piratengeburtstag und ich habe auch schon ganz viele Ideen. Wann machen wir einen Plan?“)

Monstazzmässig

Für all diejenigen unter Ihnen, die wie ich die Monstazz vom Aprilkind zwar sehr, sehr cool finden, zum Applizieren aber zu faul und/oder ungeschickt, für all diejenigen naht Rettung: es gibt die drei Herrschaften incl cooler Buttons für die Stickmaschine.
Und ja, eigentlich wollte ich mindestens ein, zwei, drei viele coole Shirts nähen oder wenigstens eine Freundebuchtasche für Little Q., aber dann kam ja ganz unerwartet die Geburtstagsparty mit der einen oder anderen Vorbereitungsnachtschicht und die Hitze im Nähzimmer unter dem Dach, und so wurde es eine auf die Schnelle angedachte und umgesetzte Transporttasche für den neuen Kindle-touch meines Schwesterleins.



Eigentlich wollte ich das analog zu meinem Handytascherl aus Filz machen, so wie Frau Kännchen, aber dann war irgendwie der Filz aus oder verschwunden und so habe ich spontan noch Reste quietschoranger Plane gefunden und mit hellblauem Fleece ausgekleidet (unendlich praktisch für das Suchen des Kindles in den Tiefen der Tasche: Zähne und Augen des Monstazz leuchten im Dunkeln. Das nenne ich mal Funktionalität...)
Also: ab morgen Abend gibt es die Monstazz bei Kunterbuntdesign! Vielen Dank, dass ich mitprobesticken durfte!

Dienstag, August 21, 2012

Guter Plan

Little Q. hatte für heute die Hausaufgabe auf, zwei Gegenstände mit "L" im Namen mitzubringen. Er hatte sich schon genau ausgemalt, wie das würde, wenn er Little L. mitnehmen würde. Wo er sitzen könnte, womit er sich beschäftigen könnte und wie sie das Znüni teilen würden. (Jetzt hat er einen Legostein und eine Schöpfkelle dabei)

Montag, August 20, 2012

San Diego 2012 in Bildern


So, meine Lieben, ich bin ja noch ein bisschen was zum Urlaub schuldig. Der Hübsche hat nun die Millionen Urlaubsbilder gesichtet und bearbeitet und ich habe mich nun also hingesetzt und die 150 schönsten ausgewählt. Also: entweder denken Sie jetzt "Sonnununtergang, Strand, glückliche Menschen, langweilig", dann können Sie weiterklicken, oder Sie lassen den Browser gemütlich laden, holen sich einen Iced Latte und geniessen einen kleinen Ausflug ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.


Am Tag vorher: Flughafenluft schnuppern auf der Besucherterrasse des Frankfurter Flughafens



Warten auf das Boarding

Los gehts

Bis auf eine, sein USA-Toilettentrauma besiegelnde Pinkelpause sass Little L. bis Philadelphia wie angewachsen.

Der Anschlussflug in Philly hatte Stunden und Stunden Verspätung. Little L. hat das Boarding, den Start, den Flug und fast noch die Landung verschlafen.

Nächster Morgen: unser "Midsize-SUV" ist riesig, dder "Baker's Dozen Bucket" Bagels wirkt winzig ;-)



Kaffee, Bagel, Wi-Fi, was will die Frau mehr


So landen die Flugzeuge in San Diego: mittendurch zwischen Palmen und Hochhäusern und nicht vergessen, rechtzeitig bremsen, sonst ist man im Wasser.


Unser Häuschen für die zwei Wochen. Einmal über die Strasse ist man praktisch am Strand

In unseren bisherigen San Diego Besuchen haben wir das noch nie besichtigt: die USS Midway, einen noch nicht mal so lange ausrangierten Flugzeugträger
Mannschaftsquartiere: kuschlig, oder?

Sehr seltsames Gefühl: Little Q. sitzt im Kampfpilotensessel Probe

Man merkt gar nicht so richtig, dass man auf einem Schiff ist

Ready Room

Radarsysteme (alles zum Anfassen....)
Little Q. war in Seaworld zu klein für fast alle Attraktionen. gsd war ihm auch bei 15. Mal "Elmos Flying Fish" nicht zu langweilig

Surfbretter einfach überall

bisschen scary: der Tunnel im Haibecken

Die coolsten Eiswürfelformen ever

Grundnahrungsmittel: Corona

Guacamole für Chemiker ;-)

Der Trend schlechthin: Stand-up-Paddle-Boarding. Der Profi macht das in den Wellen, wir in der brettlebenen Mission Bay

Man sieht ein bisschen aus wie ein Gondoliere
Chillen im Cafe am Mission Beach Boardwalk

Disneyland: Little Q. wie immer ganz begeistert am Planlesen

Tomorrowland: alles mit Raketen und Raumschiffen ist natuerlich heiss begehrt

Schlagkaputt: beim Warten (er war wieder mal zu klein ;-), wobei er den deutlich ruckeligeren "Space Mountain" fahren durfte und auch gefahren ist) in Indiana Jones' Temple of the forbidden eye ist Little L. einfach eingeschlafen...

Obligatorisches Gullideckelbild in Toontown

Einer von vielen Heimwegen nach einem gemütlichen Abendessen (Little L. war..... lauffaul. Und schwer)

Hach. Sonnenuntergang und so.


Mittagspausenbeschäftigung: eine Art Kritzelbuch mit Fingerabdrücken

Familienbild an der Treppe zum Strand

Sonnenuntergang und so


Nochmal Paddleboarding: mit auf dem Bild das kleine Mädchen unserer Freunde. Die drei haben perfekt zusammengepasst!


Die Jungs haben schuhtechnisch echt abgestaubt.

Der Hit, leider erst am letzten Tag draufgekommen: Boogieboardtaxi (wenn man auf einem dünnen Wasserfilm zieht, gibt das irre Geschwindigkeiten)


Happy Birthday, Grosser!

Essen daheim: Sushi für die Grossen, Nudeln für die Jungs

Der Weg zum Black's Beach in Torrey Pines: Little Q. dachte, das würde unser SUV schon packen ;-). Diesmal waren wir aber nicht unten.



Da habe ich damals vor 15 Jahren gearbeitet und meine Liebe zu San Diego entdeckt
Die Jungs in den niegelnagelneuen Gap-Hoodies (Little Q. bestand auf schwarz) und meine neue Sonnenbrille

Die Klippen in La Jolla

incl Seehund

Unser Cottage war bis zum Umfallen maritim dekoriert...

Eine Strasse weiter wohnen die ganz Schönen und ganz schön Reichen


Man kann dort in traumhafter Kulisse heiraten. Allerdings nur, wenn man das anmeldet.

Der Ausblick vom Wedding spot ist ungefähr so
Am Abend sind dann nur noch die Surfer im Wasser

Schön, oder?

Den Kronleuchter mussten wir fast jeden Abend besichtigen

Private Practice oder 2.5 Men lassen grüssen

Bei unseren Freunden im Jaccuzzi

Wenn man so nah am Strand wohnt, kommt man auch schon hin, wenn noch alles leer ist.



Surfbretter: immer und überall
Der Coastal macht einen Höllenlärm. Aber immerhin hatten die Jungs wieder einen "Zug, Zug!"

Surfer. Überall.

Frühstück im besten Cafe in Del Mar: Pacifica Breeze Cafe

Quatschköpfe

Ordnungsgemäss bekleidet

Superpraktisch: UVP50+ incl Kapuze

Hach.

Wir haben uns die Boards unserer Freunde ausgeliehen und uns auch versucht. Es ist nicht ganz so leicht, wie es bei den Profis aussieht, aber auch nicht (ganz) so schwer, wie ich nach dem ersten Tag dachte. Boardshorts sollte man aber tragen (autsch)

Ganz so lächerlich war ich aber auch nicht ,-)
Eins der wenigen Bildern, auf denen ich auf dem Brett stehe. Wie man an der "Frisur" sieht, hat es mich das eine oder andere Mal ordentlich druchgespült


Reingehen kann er wie ein Profi


Und ich gebs zu: er sieht auch auf dem Brett professioneller aus als ich (liegt aber nur an der Frisur und weil ich mehr BIlder gemacht habe ;-))


Little Q. durfte auch

wobei der eher mit seinem Boogieboard verwachsen war.


San Diego Zoo Safari Park: Little L. hat wieder den Plan

Die Tiere konnte man zT ganz nah sehen


Grössenvergleich

Der Zauber des Parks liegt aber in seiner Grösse, der Herdenbidlung und ein bisschen der Natur angenäherte Haltebedingungen ermöglicht


Heiss wars.

Evolution nach Little L.: "Mami, die waren erst Esel, dann haben sie gestreifte Beine gekriegt und wenn sie gross sind, dann werden sie Zebras."

Schuhe. Eben.

Durchaus trinkbare (und hübsche) Alternative zum Corona
 

Sonne.
Strand mit Möwen




Hach....

Little L. fand den Sand noch toller als das Wasser.

kaum zu glauben, aber im Prinzip darf man schon baden ;-)

Und dann ging es auch schon wieder zurück.....
Bereit für den Transatlantikflug


Neu im Kuschelportfolio: ein Ewok

Eigentlich hatten die Kinder auf dem Rückflug Plätze getauscht
zum Schlafen kam Little L. dann aber doch zu mir.

Byebye, San Diego, das nächste Mal nicht erst in 8 Jahren......