Mittwoch, Februar 29, 2012

Kümmerer

So, morgen geht es los, mit dem neuen Job. Auf der einen Seite freue ich mich natürlich wie ein Schnitzel (ich meine: wieder zurück in die Produktion, die Traumfirma -eigenes Postamt, Schwimmbad, Fitnessstudio, Schuhputz-, Reinigungs- und Bügelservice, das ist doch mal was? Ja klar, ich weiss schon, dass sie in den Newbieunterlagen, die ich die letzten Wochen brav studiert habe, die positiven Seiten rausstreichen und den Teil mit der Arbeit und so erst mal aussen vorgelassen haben. Aber hey, immerhin gibt es was zum Rausstreichen ;-)-, also, liebe zukünftige Kollegen und Chefs, falls Sie das hier lesen, man weiss ja nie, ich freu mich!), auf der anderen Seite mache ich mir natürlich schon Gedanken, ob die Entscheidung, auf 80% zu erhöhen nicht auf Kosten der Jungs geht. Klar, rational weiss ich, in dem alten Job wäre ich kaputt gegangen (Habe ich schon mal erzählt, dass der Hübsche mich ernsthaft gefragt hat, ob ich nicht lieber gar nicht mehr arbeiten will, als so?), und damit wäre auch niemandem geholfen gewesen, aber gerade Little Q. macht mir meine uneingeschränkte Freude nicht so richtig leicht. Er hat sofort ausgerechnet, dass er jetzt ja mit vier von 7 Wochentagen mehr in der Kinderkrippe ist als daheim, hat mir vorgeschlagen, doch lieber als Briefträgerin oder eben auch in der Kinderkrippe zu arbeiten, dann wäre ich entweder nur vormittags unterwegs oder eben die ganze Zeit um ihn rum, er hat jetzt morgens beim Abgeben gerne mal wieder Heimweh- und Trennungsschmerzattacken. Ich habe neben Little Q., dem Hübschen und seinen Kindergartenlehrerinnen gestern auch ausführlich mit seinem Gruppenleiter in der Kinderkrippe darüber geredet und der (btw: hach. Wenn ich gross bin, möchte ich auch so geduldig, tiefenentspannt, ruhig und reflektiert sein) hat mir eine ganz neue Sichtweise auf die ganze Problematik eröffnet. Er ist nämlich högscht angetan davon, wie Little Q. erstens seine Bedürfnisse und Probleme artikulieren kann (ich sags ja), wie er damit umgeht, nämlich dass er es rauslässt, sich dann trösten lässt und dann ist es gut und er kann weitermachen. Und da wurde mir klar: natürlich kann ich mir wünschen, dass alle immer 100% mit dem einverstanden sind, was ich tue und das gut finden, und ausserdem sollte es jeden Winter schneien, meine Haarfarbe sollte nie rauswachsen und Mousse au chocolat sollte keine Kalorien haben, aber genauso haben sie das Recht, im Leben nicht mit allem zufrieden zu sein und auch mal traurig, enttäucht und schlecht gelaunt zu sein. Solange das kein Dauerzustand ist und sie mit  oder auch ohne Hilfe da wieder rausfinden, ist das auch okay.

Und da ist mir noch was bewusst geworden (schon im Gespräch mit einem ehemaligen Kollegen über das "Little Q. und der neue Job"-Thema. Er hat gemeint, seine älteste Tochter wäre auch so ein "Kümmerer", das wäre halt bei den Ältesten so): ich bin in dieser Hinsicht genauso wie Little Q., ich mache mir Gedanken um Gott und die Welt und v.a. ungelegte Eier (Highlight der letzten Tage, das schlägt sogar noch die Putzfrau und die Katze, auch mitten in der Nacht: mir ist eingefallen, dass Little L., wenn er dann übernächsten Sommer in den Kindergarten kommt, im ersten Jahr jeden Kindergartentag von der Kinderkrippe aus hinlaufen wird und gar nicht mit der Gruppe aus unserem Weg, weil ja Freitag die Kleinen immer frei haben. Im zweiten Jahr wird er dann auch freitags gehen, also von daheim aus, der Weg wird für ihn aber neu sein, und kann ich ihn dann da von Anfang an alleine gehen lassen? Muss ich ihn begleiten? Ist das nicht doof, wenn er als dann Grosser auf einmal von der Mama gebracht wird? Kann ich mich verlassen, dass er die Strasse richtig überqueren wird? Oh Gott, ich Rabenmutter, versaue dem Jungen die Integration, nur weil ich auf meine Karriere aus bin...... und genau dann ist mir eingefallen, dass nicht nur Little Q. zu dem Zeitpunkt schon in der dritten Klasse sein wird und an den besagten Freitagen denselben Weg laufen wird und schon drauf schauen wird, dass sein kleiner Bruder keinen Mist macht, nein, mir ist auch bewusst geworden, dass ich mich mit Problemen um den Schlaf bringe, die vor dem August 2014 nicht aktuell sein werden. Und da habe ich dann aktiv diese Gedankenspirale beendet und mir selber gesagt: Jetzt mach dir mal keinen Kopf, das wird dann schon) und genau wie ich muss Little Q. lernen, diese Gabe richtig einzusetzen. Vorausplanen und praktisch nie kalt erwischt zu werden, weil man mindestens 3 Notfallpläne einsatzbereit in der Tasche hat, das ist super, aber eben: August 2014, das ist zuviel.

Und daran musste ich auch denken, als ich den Mama-Miez-Eintrag gelesen habe.... ich mache mir ehrlich gesagt, in der Jobsache auch mehr Gedanken um Little Q., ob das daran liegt, dass er der Älteste ist und deswegen ein Kümmerer oder ob er einfach so ein Kümmerer ist und ich auch und ich das deswegen sehr gut nachvollziehen kann? keine Ahnung. Und ja, natürlich mache ich mir auch Gedanken um Little L., (klar, ich Kümmerer), ob ich ihn vernachlässige, ob ich mir nicht genug Gedanken um ihn mache etc., aber ich habe das (gute) Gefühl, dass er sehr in sich ruht, sehr gut weiss, was er will und solange Little Q. in der Nähe ist, einen sehr guten Anker hat.

(Ich frage mich ja, obe meine Mutter sich auch solche Gedanken gemacht hat. Ich war/bin ja auch die Älteste, aber bei mir ist hängengeblieben, dass die Rolle der Ältesten v.a. mit Vorbildfunktion (der Standardsatz war "K., wozu hast du die Kleinen jetzt schon wieder verleitet?", dabei habe ich das Rolltreppefahren im Sitzen im Beck perfekt geschafft, nur die dritte Schwester hat sich mit dem Reissverschluss zwischen zwei Stufen verklemmt. Und auch da finde ich nach wie vor meine Reaktion, den Reissverschluss beherzt abzureissen, bevor die kleine Schwester in das Rolltreppenende gesaugt wird, eigentlich richtig. Nur mal so) und um Dinge kämpfen, die den Folgeschwestern dann einfach in den Schoss gefallen sind, zu tun hat. (Ich denke da an Sportverein, das erste Mal beim Freund übernachten, auf Parties gehen, sich von den Freunden mit Führerschein heimbringen lassen anstatt vom Papa um 23:00 abholen zu lassen....)
Und ja, hier ist natürlich ein Disclaimer für meine drei kleinen Schwestern fällig: ich bin mir durchaus bewusst, dass das meine eigene subjektive Erinnerung ist, ihr hattet es bestimmt mit mir als grosser Schwester auch nicht leicht ;-).

Ach ja. Sie lasen: unsortiertes Gedankengut einer Kümmererin. Fazit: ich freu mich auf morgen. Und der Rest wird dann schon.

Dienstag, Februar 28, 2012

Immerhin ist er höflich

Heute, vor dem Frühstück:
Little L.: "Mami, kann ich heute Gummiwürmer frühstücken?"
Ich: "Ähhhh, nein!?"
Little L.: "Mami, kannst Du dich bitte verstecken, damit du nicht siehst, wie ich mir doch welche aus dem Glas nehme?"

Was tut man nicht alles....


 Wenn der Mann seinen Ringblitz ausprobieren will und genau weiss, wie das Foto aussehen soll und nur man selber das Auge beim Starren in das gleissend helle Licht nicht vom Zukneifen und Tränen abhalten kann? Naja, man beisst die Zähne zusammen und macht mit, sieht die nächsten drei Tage einen dicken grünen Ring im Blickfeld und wenn der Mann danns sagt: So wird das nix, ich mach das jetzt selber, du musst nur abdrücken, dann würde man ihm am liebsten mit dem Ringblitz würgen, weil das hätte er ha haben können, ohne mein Augenlicht zu zerstören. Aber neidlos muss ich anerkennen: er hat sich nicht so angestellt und seine Wimperntusche war offensichtlig wasserfest.

Eye Again by Prozac74Eye Love by Prozac74




 





Gross gefällig? Hier der Hübsche:  Eye Again, a photo by Prozac74 on Flickr.
Und hier ich: Eye Love, a photo by Prozac74 on Flickr.

Sonntag, Februar 26, 2012

Süsses am Sonntag

Ich bin zwar ein Lemming, aber irgendwie kein Fan von so Blogaktionen. Nennen Sie mich Spielverderber, aber all die "Sonntagssüss", "MeMadeMittwoch", sämtliche Fotochallenges, Freitagsfüller etc., das ist nicht meins. Ich finde, da liest/sieht man dann quer durch die ganze Blogroll überall dasselbe und das ist schade (12 von 12 ist da für mich die Ausnahme, weil ich bin ja schon so ein bisschen Voyeur, aber das Mitmachen vergesse ich da immer). Vermutlich bin ich aber nur ein Neider, weil ich selber keine so tollen Fotos machen kann etc. egal.
Wie auch immer, obwohl Sonntag ist ;-), gibt es heute bei uns auch was Süsses und zwar Whoopie-Pies (Lemming, erinnern Sie sich?)
Und das kam so (es folgen jetzt zwei langatmige Vorgeschichten, die dann, wenn Sie es eilig haben, direkt in: Mjamm, lecker! münden werden):
Also: der Hübsche hatte ja zu seinen Zeiten in der grossen Chemiefirma zwei finnische Kollegen. Mit denen haben wir schon öfter was gemacht, war immer nett, jetzt geht der eine aber zurück nach Finnland und wir wollen uns noch einmal treffen. Viele Terminabklärungen später haben die Herren sich darauf geeinigt, dass wir uns alle erst bei uns treffen und danach, als glorreichen Abschied aus der Schweiz, alle gemeinsam zum Chienbäse-Umzug gehen werden (wir selber waren da auch erst einmal, noch ohne Kinder, und für mich ist das so ungefähr das einzige, was an der Basler Fasnacht erträglich ist). Naja, und wie das so ist, wenn Männer was untereinander abmachen, da kommt dann was komisches bei raus. In diesem Falle: "Sie kommen um halb fünf, um spätestens sechs gehen wir los, damit wir noch gute Plätze bekommen, aber du brauchst nix zu Essen machen, weil sie alle vorher was essen." Bumm, da stehe ich nun. Abgesehen davon, dass ich mir komisch vorkomme, Leute einzuladen und nix zu essen anzubieten, und mich schon frage, was um alles in der Welt sie vor vier essen wollen, das alle incl Kinder bis ca. 21:00h satt macht, weiss ich genau, dass sowohl meine Jungs als auch ich Hunger bekommen werden und das sollte nicht passieren, weil dann werden  wir unausstehlich.
Ich habe also die komische Ankunftszeit und die nicht besonders hilfreiche Ansage ignoriert als Herausforderung genommen und sowohl was Süsses als auch was schnelles "Richtiges" aka Salamipizza vorbereitet.
Jetzt zur zweiten Vorgeschichte, nämlich warum "Whoopie Pies": ich hatte die ja schon vor Monaten bei Ohhhh...Mhmmmm gesehen, letztens dann wieder bei der Schaubude und so sind sie auf meiner Liste "Das muss ich auch mal machen" gelandet. Beim Einkaufen (ohne Zettel, da vergesse ich immer die Hälfte....) habe ich mal planlos ein paar Extraeier, Vollfettphiladelphia und genug Butter in den Wagen gepackt, mehr Plan hatte ich noch nicht. Auf Rezeptsuche habe ich festgestellt, dass bei Ohhhh...Mhmmmm Buttermilch in den Teig muss, die ich nicht da habe, bei dem bei Tanja in den Kommentaren verlinkten Rezept bei Klitzeklein (noch so ein schickes Blog....) Vanillejoghurt, den ich auch nicht habe, der sich aber mit dem letzten Becher Naturjoghurt und der schicken Vanillepaste, die ich letztens mal mitgenommen habe, ganz gut simulieren lässt. Für das Frosting hätte ich einmal Marshmallow Fluff gebraucht, das jetzt auch nicht zu meiner Standardausrüstung gehört, bei Steffi wäre es ein recht puderzuckerlastiges Frischkäsefrosting gewesen, das ich nie so hinbekomme, dass es nicht zwischen den Zähnen knirscht, und das mag ich nicht so sehr. Also habe ich ganz fix nach "Whoopie Pie Frosting" gegoogelt und bin auf dieses Rezept hier gestossen. Weil natürlich der Schokoteig schon angerührt war und ich ausserdem als Nichtamerikaner mit allem Kuchenartigen mit Kürbis nichts anfangen kann (abgesehen davon habe ich auch keinen Kürbis mehr im Haus),  habe ich nur das Frosting übernommen. Und was soll ich sagen: warum hat mir bisher niemand gesagt, wie göttlich die Kombi aus Frischkäse und Ahornsirup schmeckt?


Also, in diesem Sinne: wir werden hier heute so gegen 17:00 eine lustige Mischung aus Pizza und Whoopie-Pies verdrücken und dann gestärkt für die Menschenmassen und den Funkenflug!
Die Jungs freuen sich übrigens schon riesig aufs Zvieri, ich bin mir aber nicht sicher, ob sie nicht vielleicht "Wookie-Pies" verstanden haben...

Samstag, Februar 25, 2012

Good with words

Für Little Q. könnte ich mir neben einer Karriere als Nachrichtenanchorman, Fussballkommentator oder Schiedsrichter durchaus eine Zukunft in der Werbebranche vorstellen mache ich mir mal keine Sorgen um die Deutschnoten irgendwann.
Heute, beim Einkaufen hat er an der Kasse den "Granini Fruchtprickler" mit folgenden Worten kommentiert: "Ach, der Fruchtprickler, der schmeckt wie geschmolzenes Gold."
Und nachher dann, im Auto hat er räsoniert: "Der R2D2, der kann Raumschiffe reparieren, der kann Laserschwerter bauen, der kann Blitze schiessen, der kann unter Wasser dank seines Periskopauges sehen, man könnte sagen, der R2D2 ist ein wandelnder Werkzeugkasten."

Das kommt davon, wenn Sie Ihren Kinder viel vorlesen. Und/Oder diese ein Hirn wie ein Schwamm haben und jede Redewendung aufsaugen.

Sleeping Beauties

Sleeping Beauties by Prozac74
Sleeping Beauties, a photo by Prozac74 on Flickr.
Manchmal, ja manchmal, da schlafen hier beide Jungs (gestern, so gegen halb 12 wurde dieses Foto gemacht ;-)).
Die beiden haben ja ein Stockbett mit breiterem Unterbereich und nachdem aus Gründen letztens mal das obere Bett nicht benutzbar war, durften sie einmal zu zweit in Little L.s Schlaflandschaft schlafen. Seitdem ningelt Little Q., dass er gerne mal ohne Not, einfach, weil er will, bei Little L. unten schlafen kann. Gestern haben sie das gemeinsam beim Abendessen abgemacht und da konnte ich dann auch nix dagegen sagen, oder? Die beiden unterschiedlichen Schlafpersönlichkeiten (eingemümmelt bis über beide Ohren, inmitten eines Kuscheltierwusts: Little Q. und am liebsten ganz ohne Decke und weit ausgebreitet: Little L.) mussten sich kurz arrangieren, aber kaum schliefen sie mal, haben sie sich aneinandergekuschelt.

Freitag, Februar 24, 2012

Losglück





scheine ich derzeit zu haben. Erst habe ich bei Luzia Pimpinella die Tees gewonnen, dann bei Musematschka den Loop (haben Sie ihn auf dem Bild vorher gesehen?), und dann habe ich auch noch bei Paulapüs Bloggeburtstag richtig, richtig Glück gehabt.
Das Paket war pickepackevoll mit lauter Paulapü-Schätzchen, von Stoffen (Fuchsig, Püreh, Fliegenpilze, Helga) über das supercoole Klebeband, das ich bei den letzten Farbenmixbestellungen immer, immer vergessen hatte, einem dicken Stapel Karten und Blöcke (ich liebe ja den mit dem Affen), Velours, Bänder, ein Pinguinstempel, zwei Pinguintassen, Magnete, Aufnäher, Schlüsselanhänger, ein Büchlein, hach.
Vielen herzlichen Dank! (Vor meinem inneren Auge entstehen gerade eine püreh-Babykombi und Fuchsig-Pyjamas. Oder eine Babymädchen- Zwergenverpackung aus den Fliegenpilzen? Irgendjemand bekommt doch sicherlich bald mal ein Mädchen, oder nicht?)


Donnerstag, Februar 23, 2012

Für Grosse

gibt es auch was diese Woche bei Kunterbuntdesign, und zwar wunderbare "Celtic Birds". Die stilisierten Vögel kommen mit ganz wenigen Farben aus, durch die Ornamente wirken sie aber wunderbar. Ich habe damit meine allererste langweilige einfarbige Joana verschönert, Ton in Ton, so dass man auf einem schlechten Foto eigentlich gar nix sieht,




 
Aber drauf ist schon was:

Nämlich das hier:
Die Zeichnungen stammen von Cucito Morito und wurden wie immerhttp://www.kunterbuntdesign.de/ von Sonja wunderbarst digitalisiert. Vielen Dank, dass ich beim Probesticken dabei sein darf!

Frühlingsgefühle

Wie immer, wenn es an die Geburtstagsgeschenke für die mittlere Au-el-Schwester geht, bekomme ich Frühlingsgefühle (okay, könnte daran liegen, dass sie Anfang März Geburtstag hat).
Dieses Jahr habe ich eine Kombination aus einer Langarm-Imke mit gezwirbelter Kapuze und einem Tess-Sternenrock aus dem Elfenstoff, den ich schon lange mal verwenden wollte, gebastelt. Wozu würde der besser passen, als zu den zauberhaften Blumenelfen von Susalabim?
Hier also die ganze pastellige Pracht:
 Mit Biene an der Leine
 Wenn der Kapuzenzipfel bis zur Unterkante des Rocks geht, sollte sie eigentlich nicht draufsteigen, oder? (Sieht man beim Grösserklicken, dass ich bei der gedoppelten Kapuze eine Häkelspitze mit eingefasst habe?)
 Und hier nochmal der Rock: ich habe meinen heiligen halben Restmeter Lovechirp angeschnitten und jedes Dreieck oben gleich aus dem Muster geschnitten, ich Monk:
 Die Applikationselfen habe ich nur mit schimmerndem Tüll bekleidet:
 Das Baby finde ich besonders niedlich:


Hach, ich bin schon auf angezogene Bilder gespannt.....(meine sonst so toleranten Passformmodels haben hier gestreikt :-))
Die Elfen gibt es ab heute bei Kunterbuntdesign!
Pulli: Imke, Kapuzenvariante von Uschi, Stoff: Kathi, wie immer
Rock: Tess, Stoff: Stoff und Stil, Stoffmarkt, Schrägband: Farbenmix

Mittwoch, Februar 22, 2012

Und nochmal check

Bankgespräch: check! (Kurzer Erinnerungsflash, wie der damals noch sehr kleine Little Q. in einem ähnlichen Sitzungszimmer erst eine Flasche Wasser in die künstliche Büropflanze geleert hat und dann der Natur und einem Haufen Äpfelschnitzen ihren Lauf gelassen hat......)

Elterngespräch in der Krippe: kein Check, schon wieder nicht. Nachdem es das erste Mal ausgefallen ist, weil die Gruppenleiterin von Null auf 100 so schwanger wurde, dass sie weder aufrecht stehen konnte, noch sich weiter als nötig vom Klo entfernen wollte/konnte, fiel der nächste Termin wegen krank aus. Den gestern hätte ich fast geschafft, wenn nicht zwei Minuten vorher mein Telefon geklingelt hätte mit dem nächsten "Check", diesmal ein ungeplanter, nämlich: die erste Platzwunde. Little L. hat wohl arg fest mit einem kleinen Mädchen gekuschelt und im Eifer des Gefechts ist er dann rücklings gegen eine Schrankkante geknallt. Folge: 2cm Platzwunde am Hinterkopf, jede Menge Blut, ein Indianerverband und ein högscht empörter Little L.: " Die J. het mich gschupft, denn han ich am Kopf Bluat gha und sie het eifach Gaggi macht!". Genau so hat er das dann auch dem Kinderarzt, der das ganze professionell mit einer Art Sekundenkleber geklebt hat (@Ute: ich musste an dich denken ;-)), erzählt. Ist aber auch fies, wenn die "Übeltäterin" (sie geht Little L. maximal bis zur Schulter, deswegen bin ich nicht so sicher, wer da wirklich geschubst hat) ungerührt in die Windel donnert, wenn der Kontrahent am Boden liegt.


Ich hoffe, Little L. macht das besser als ich in seinem Alter, da lief das nämlich so:



Dienstag, Februar 21, 2012

Checkcheckcheckedicheck!

Ich hatte ja einen Plan für die freien Tage. Und nachdem mir den niemand zu durchkreuzen gewagt hat, ist schon einiges erledigt:

  • Steuererklärung: check! (Nachdem das blöde Programm endlich lief, war es tatsächlich in einer Stunde erledigt. Der Hübsche und ich sind halt schon ein eingespieltes Team)
  • Krankenkassenbelege: gestern mit der Post zurückbekommen, heute in neuem Umschlag an die richtige Versicherung: check!
  • Nähzimmer: check. Als Zusatz sogar noch den Schreibtisch/Zuschneidetisch.
Und damit Sie sehen, warum ich das am allerersten Tag machen musste, habe ich das in Bildern festgehalten. Auch für mich selber, weil: es war eine Scheissarbeit und so soll das jetzt bitte bleiben!
Also: vorher: Schreibtisch:

Speicherkammerl aka Nähzimmer:

Nachher: Schreibtisch

(Sachen habe ich gefunden... zB einen Artikel aus meinem vorvorletzten Job, den aber meine Kollegen aus dem letzten Job sehr gut brauchen können werden, so dass ich am ersten Tag ohne sie mich grad mal melden werde.
Und, tadaaaaaa, das Nähzimmer.

Also, schön im Sinn von "Das pinne ich mit jetzt auf Pinterest" (was ich eh nicht mache, weil da bräuchte ich einen Facebook oder Twitteraccount und das hab ich nicht und das bekomm ich so schnell auch nicht, weil eben.) ist das natürlich immer noch nicht, weil es halt ein unausgebautes Speicherkammerl ist und ich dort halt neben Krusch aufbewahren nähen will, aber es ist funktionell und endlich mal aufgeräumt.
Stoffe in dursichtigen Plastikkisten:

 Baumwolle, Fleece und Nicky, gemusterter Jersey und Sweat, Unijersey/Sweat und Reste, die nur noch für Babykleider reichen, aber noch nicht in die "reicht nur noch für Applikationen"-Kiste kommen.

Stickgarn, Velours, Gebrauchsanweisungen, Bänder,
 noch mehr Bänder (endlich alle aufgewickelt; in der Hinsicht hasse ich Pomponborte und Häkelspitze....); in dem wunderschönen Fischsäckchen (made by me im Handarbeitsunterricht in der 5. Klasse, ich habe es gehasst...) sind Knöpfe und Ösen und so), Schlüsselkarabiner und so Zeug

noch mehr Bänder
und Overlock- und normales Nähgarn.
Ich weiss jetzt zB, dass ich gar nicht fast keine Jersey-Nähnadeln mehr habe, sondern noch mindestens vier unangebrochene Packungen, dazu eine Ersatzglühbirne für die Overlock, noch eine ganze Rolle Stylefix und dass es nicht schlimm ist, dass ich dieses Frühjahr nicht zum Freiburger Stoffmarkt komme.
Ich schwanke im MOment zwischen "Ich muss unbedingt nähen, ich habe so schöne Stoffe und endlich Platz" und "Ich näh nie wieder, es ist so schön ordentlich......"

Montag, Februar 20, 2012

Hin und zurück

Ins Büro mitgenommen habe ich heute das hier:


(Cakepops. 100 Stück. Eine Kollegin fragte, ob man die auch ohne Kinder machen könne. Ich finde, darauf kann man nur antworten: Man sollte die sogar ohne Kinder machen, die Küche klebt und knirscht danach zwar so oder so, aber ohne "Hilfe" geht es wenigstens schneller.)

Und mit nach Hause das hier (Zwischenlagerung bis zum 1. März: in der Sauna, wie immer):

meine Bürobibliothek, die v.a. aus Fachbüchern aus Unizeiten, Fachordnern, mein Favorit ist der hier, das hat so schön gerumst im Seminar:


und ein bisschen Projektmanagementgedöns und Dingen, die man halt so braucht (Teetasse, Kaffeetasse, Familienbild, Büroklammermagnetkopf).
Damit bin ich offiziell fertig mit dem alten Job. Hach. Ein paar Leute werde ich definitiv vermissen.

Schwerer Fall von Darth Maul und Klauen Seuche

Dank Google-Bildersuche war das Makeup gar nicht so schwer (obwohl wir nur wasserlösliche Stifte und nicht die Profikinderschminkpalette mit Pinseln, Schwämmchen, Glitzer und GEdöns haben).
Ich war ja dann grad so drin und wollte ihm auch noch mit goldenem und schwarzem Zahnlack (die Piratenphase lässt grüssen) richtige DarthMaul-Beisserchen malen, aber das war ihm dann doch zu viel. Lieber sollte ihm der Hübsche am Computer noch gelbe Augen machen.

Freitag, Februar 17, 2012

Kampf der Geschlechter


Ich war mir nicht ganz sicher, ob das rosafarbene Lillifee-Freundschaftsbuch soviel Jungsklischees aushalten kann oder am Ende empoert in einer rosafarbenen Glitzerwolke verpuffen wuerde.....
(PS: ich weiss sehr wohl, wie man "Chicken" schreibt, aber Little Q. hat mit sooooo weichem gggggg-diktiert, dass ich da kurz ins Straucheln kam)

Donnerstag, Februar 16, 2012

Geht doch

Um dem kleinen Sohn, der mir heute unter anderem durch seine lautstark geäusserte und vehement durchgesetzte Einstellung : "Ich mog hyt nyt MuKi-Turne." den letzten Nerv geraubt hat, gerecht zu werden, sei dieser zauberhafte Wunsch hier festgehalten:
"Mami, ich wünsch mir zwei Sachen zum Geburtstag (streckt die zwei Victory-Finger hoch, zeigt auf den einen) das heisst: gelbe Blumen auf dem Tisch, ganz viele, (zeigt auf den anderen) und das heisst: ein Geschenk."
Ich denke, das kriegen wir hin.

Noch nicht 100% fit

bin ich, das merke ich daran, wie dünnhäutig ich bin:

  • -wie sehr mich ungefragte Ratschläge, von Leuten, die weder mich noch meine Nebenhöhlen jemals auch nur aus der Ferne gesehen haben, nerven, 
  • wie mich Kleinigkeiten des Alltags und minifuzzi-Unsicherheiten richtig aus der Bahn werfen (die Frau von der Zusatzkrankenkasse hat am Telefon nur gelacht, als ich ihr am Boden zerstört erzählt habe, dass ich die gesamten Belege des letzten Jahres, das geht um einige 1000CHF, die eigentlich zur obligatorischen Versicherung müssten, an sie geschickt habe und dass ich jetzt jede Menge Extraaufwand verursacht hätte und meine Belege wären weg und ich käme nie wieder an unser Geld, weil: "Das haben wir schon gemerkt, die sind alle auf dem Weg zurück zu Ihnen")
  • wie unendlich hibbelig ich auf den neuen Job bin, wie viele Gedanken ich mir mache, ob die Entscheidung auch richtig war, obwohl, eigentlich darüber nicht, jeden Tag im alten Job (einer, einen einzigen habe ich noch) bin ich mir sicherer, dass die Entscheidung goldrichtig war, nein, eher ob das ganze Drumrum klappt: der Arbeitsweg ist ja dann länger, wie soll ich das Abholen von der Kinderkrippe bei dem Berufsverkehr regelmässig schaffen, werden meine Kinder einen totalen Knacks bekommen, weil sie dann ja "mehr Tage in der Woche im Chinderhuss sind, als nicht, Mami, wow.", ob die Putzfrau und die zuständige Agentur die richtige sind (Kennenlerntermin am Freitag), ob sie wohl am Ende unsere reine Hauskatze aus dem Haus lassen wird (das hat mich heute nacht von 2 bis halb 3 wach gehalten), so Zeug halt. 


Naja, ich nehme an, mir sollte mal jemand (ich?) sagen, was ich Little Q. immer sage, wenn er sich um ungelegte Eier den Kopf seines Lebens macht: "Schätzchen, jetzt mach dir mal nicht ganz so viele Gedanken, das wird schon alles!".Auf jeden Fall freue ich mich wie ein Schnitzel auf meine fünf Tage Resturlaub, in denen ich die Jungs trotz Fasnachtsferien (fast) ganz ohne schlechtes Gewissen in die Kinderkrippe schicken werde und einfach mal Sachen für mich machen werde (bisher geplant: Nähzimmer aufräumen, Steuererklärung machen, Elterngespräch in der Kinderkrippe, Banktermin wegen auslaufender Teilhypothek ;-)). Nein, ohne Witz, ich brauch diese paar Tage Durchatmen und Platz für mich unendlich, gerade, nachdem wir durch die Krankheit so lange direkt aufeinander gesessen sind und bei den Jungs wieder Neigungen zum ParasitenSymbiontentum durchschimmern (Little Q. hat im Kindergarten auf einmal Heimweh, Little L.s Bedürfnisse können nur, einzig und allein durch "Maaaaaaaaaaaami, nein, nit Papi!" befriedigt werden, das alles zehrt. Also: wehe, irgendein Arsch stiehlt mir diesmal wieder an meinen Resturlaubstagen den Geldbeutel!

Montag, Februar 13, 2012

Wieder vorzeigbar

In so einer längeren Krankheitspause, da verwahrlost man ja immer so ein bisschen ;-): man liegt den ganzen Tag im Pyjama rum, der Hübsche rasiert sich nicht mehr, niemand schneidet den Kindern die Haare (nur ich, ich habe mich immer brav geschminkt und so ;-)), aber wenn es dann wieder rausgeht, in die richtige Welt, dann muss man den Robinson-Look ablegen. Und so hat der Hübsche den Vollbart abgelegt, zumindest grösstenteils und die Kinder, mei, vor allem auf Little L.s Kopf hatte sich einiges an Wolle angesammelt. Ich habe so den Verdacht, der ist das letzte Mal Haareschneiden ausgekommen....

Four Down

Four Down by Prozac74
Four Down, a photo by Prozac74 on Flickr.

So sah das aus ungefähr ;-)
Ich nehme noch einen kleinen Umweg über eine Runde Antibiotika für meine vereiterten Kiefer-und Stirnhöhlen (immer, immer, da kann ich nasensprayen, so viel ich will....), aber morgen sind wir alle wieder unterwegs!

Samstag, Februar 11, 2012

Langsam, aber sicher

..kämpfen wir uns hier ins Leben zurück.
Uns hat eine echte wunderbare Grippe erwischt (ja, da rächt es sich, dass ich mich zum ersten Mal seit acht Jahren nicht habe impfen lassen und zwar aus dem superdämlichen Grund, dass das Impfen nicht wie bisher immer auf dem Weg zur Kantine beim Werksärztlichen Dienst erledigt werden konnte, sondern ich extra hätte einen Termin abmachen müssen.... und dafür war ich zu faul. nun ja. Allerdings hat sich der Hübsche brav impfen lassen und ihn hat es mit am schlimmsten erwischt...seltsam) und ich muss sagen, so beschissen ging es mir bisher selten. Ich glaube, nur nach der Klassenfahrt in der 12. Klasse nach Weimar, wo wir die Wahl hatten, einen Nachmittag in der schneematschigen Stadt zu verbringen oder im schneematschigen KZ Buchenwald, war ich ähnlich krank.
Und ich muss echt sagen (auch wenn die Argumentation nicht ganz schlüssig ist, sonst hätte der Hübsche nicht krank werden dürfen, was eh besser gewesen wäre, wir hätten wirklich einen immunen Sklaven "Wasser, Saft, Fieberthermomether, frischen Pyjama!!!" brauchen können), das Verhindern dieser Krankheit durch einen kleinen Pieks, das ist Gold wert. Wirklich, dieser ganze Anthroposophenquatsch von wegen "Weiterentwicklung durch Krankheit", der kann mir echt gestohlen bleiben. So mies, wie es uns ging, als der Hübsche und ich, beide zitternd vor Schüttelfrost, unsere beiden Jungs,, die mit an die 40°C Fieber wimmernd auf dem Sofa lagen, versorgt haben, das sollte niemand durchmachen müssen..... Und ehrlich gesagt: sonderlich gereift wirkt niemand von uns vieren. (Aber vermutlich haben wir aus Anthroposophensicht eh alles falsch gemacht, mit fiebersenkenden Mitteln, Codeintropfen und solchen Sachen).

Nächstes Jahr also: definitiv wieder Impfung, vermutlich auch für die Jungs (und ich arbeite dann ja endlich wieder in einem Konzern, der das auf dem Weg zum Mittagessen anbietet. Und zwar nicht die Impfungen selber herstellt, aber das Gegenmittel. Also, ich mach das dann. Und mehr an der Quelle kann man ja gar nicht sein)

Mittwoch, Februar 08, 2012

Einmal gemischte Fischplatte, bitte

Auch wenn hier immer noch alle flachliegen (gleich gehts zum Kinderarzt und für den Hübschen zum normalen Arzt) und logischerweise nicht genäht wird (ich hätte noch ein fertig zugeschnittenes Dankeschönshirt hier liegen, aber das muss warten, bis ich wieder grade stehen kann), gibt es doch noch was zu zeigen:
Bei Kunterbuntdesign ist diese Woche Fischwoche:



Einmal gibt es die zum Stoff passenden "Fische und so" aus dem Hause Hamburger Liebe, die ich auf einen Swimmy-Beutel für Little Q. gebannt habe.

Er hätte ja an sich letzte Woche mit dem Schwimmkurs anfangen sollen und da ist sowas natürlich praktisch: mit aufgenähter Tasche für das "Testbüchli", gefüttert mit Duschvorhangstoff, damit das Kind auf dem Heimweg keinen nassen Rücken kriegt und den Boden aus Wachstuch, damit  er (nasser Umkleideboden und so) abgewischt werden kann.

Mein Plan war, mal was so schlicht maritimes zu nähen, wie ich es bei Frau Kännchen immer bewundere. Ich finde, es hat geklappt, oder? Jetzt muss Little Q.  nur noch gesund werden, dann kann das Ding eingeweiht werden.

Die zweite Stickdatei sind die "Blubberfische" von der Flamingo Avenue.


Die sind auf einer Ratzfatztasche für Little L. gelandet. Der hat ja jeden Dienstag in der Kinderkrippe "Zeigitag", wo er ein Spielzeug von daheim mitbringen und vorstellen darf.

Bisher hat er das in einer alten Wechselklamottentasche von Little Q. gemacht, Asche auf mein Haupt..... Gefüttert ist das Ganze mit einem lustigen bunten Meeresstoff vom Stoffmarkt, zur Sicherheit habe ich einen gestempelten Namensaufnäher reingenäht.

Schnittmuster: Freebooks Swimmy und Ratzfatz von Farbenmix
Stoffe: Ikea, staars, Hosenstoff von Kathi, Stoffmarkt
Webbänder: Farbenmix, KlaKla
Stickdateien: ab Donnerstag bei Kunterbuntdesign
Gurtband: Kunterbuntdesign

Dienstag, Februar 07, 2012

Vier aufeinen Streich

Nachdem heute auch der Hübsche mit Schüttelfrost, Gliederschmerzen (sagt man eigentlich noch Gleiderschmerzen, wenn man das Gefühl hat, die ganze Haut tut einem nur beim Hauch einer Berührung weh?) und diesem vermaledeiten Husten, der jeden Atemzug wie Feuer bis in die letzte Bronchie brennen lässt, aus dem Meeting nach Hause kam, ist es offiziell: die gesamte Familie Brüllen ist krankheitshalber ausgeschaltet.
Die Kinder sind in Kindergarten und Krippe abgemeldet, ich habe mich für meine vorletzte ganze Arbeitswoche abgemeldet, der Hübsche hat seine Meetings für die Woche auch gecancelled.
Das einzige, worum es mir leid tut, ist das MuKi-Turnen am Donnerstag, das vermutlich ausfallen wird, ist es doch das vorletzte Mal, das Little L. und ich diesen Termin nur für uns beide wahrnehmen könnten, weil ich ja ab 1.März dann auch donnerstags arbeiten werde und in den Fasnachtsferien das Turnen eh ausfallen wird. Und ob Little Q. auch den 2. Schwimmkurstag verpassen wird, das ist auch noch nicht raus.
Morgen wird erstmal der dritte Kinderarztbesuch in dieser Sache auf dem Plan stehen, am Montag hiess es nämlich: "Wenn bis Mittwoch nicht wieder alles gut ist, müssen wir nochmal schauen." Wir hatten heute zwar erstmal keine Werte an oder über den 40°C mehr, aber trotzdem. Seit letzten Mittwoche mehr oder weniger durchgehend hohes Fieber.... nicht gut.
Wenigstens brauchen wir uns um mangelnde Essenvorräte keine Sorgen machen, hier werden vor allem Tee, fiebersenkende Mittel und Codeintropfen konsumiert....und davon haben wir reichlich.

Der Hübsche und ich gehen ausserdem fast ein vor Schuldgefühlen, weil wir die beiden Jungs, die zwar an dem Morgen kein Fieber mehr hatten, aber, wie wir jetzt wissen, eben auch nicht gesund waren, am Sonntag auf dne Berg geschleppt haben und ob ihrer vermeintlichen Wehleidigkeit der Kälte gegenüber ordentlich zur Schnecke gemacht haben...

Montag, Februar 06, 2012

Offline rocks!

Mittlerweile ist nicht mehr nur Little Q. krank, nein, es hat gestern abend auch mich erwischt und heute morgen dann Little L.. So ein Zwangspausentag bietet sich direkt an für den, für Sie wahrscheinlichsten langweiligsten Post ever, aber mir stinkt das Ganze so, dass ich es loswerden muss.
Also. Wie schon lang und breit ausgeführt, wollen wir dieses Jahr im Sommer mit den Jungs erstmals eine richtig grosse Reise unternehmen. Dank unserer Freunde vor Ort war das Ferienhaus selber recht fix gefunden und fixestens gebucht, da fehlten dann nur noch Flug und Mietwagen. Und als Onlineshopper aus Prinzip und durch diverse Fernsehwerbespots darauf getriggert, dass ja heutzutage jeder alles selber besser und günstiger buchen kann als das gute alte Reisebüro, habe ich also bei den diversen Onlinereisebüros angefangen, Preise zu vergleichen.
Ist ja an sich nicht so schwer: Start in Basel (oder? Zürich? Frankfurt?), Ankunft in San Diego, Heimflug so, dass Little Q. pünktlich in die erste Klasse kommt. Langer Rede, kurzer Sinn, ich habe die für uns vermeintlich günstigste Verbindung (zeit- und geldmässig) gefunden: Basel-London-LA-San Diego-Chicaco-London-Basel, dazu einen Mietwagen und ein günstiges Angebot, weil bei BA "Raus aus dem Winter"-Sale war. Gültig bis zum 24. Januar. Füge Mietwagen und Reiserücktrittversicherung hinzu, gib Sitzpräferenzen, Passnummern, Essenswünsche ein, Kreditkartennummer ein, fertig, Zeitaufwand: ja, so ca. 2 der heiligen freien Abende. Fertig? Nein, weil "Die Kreditkarte konnte nicht verifiziert werden, überprüfen Sie Ihre Daten oder kontaktieren Sie Ihr Kreditkartenunternehmen".
Also, alles nochmal eingegeben, abschicken, fertig, aber ""Die Kreditkarte konnte nicht verifiziert werden, bitte....blablabla". Ein drittes Mal alles eingeben, mit diesem Namen kann man sich ja vielleicht mal vertippen, wieder nix. Also: die sauteure Servicenummer anrufen, rausfinden, dass das Kreditkartenlimit immer noch auf Studentenniveau liegt und damit kommt nicht mal einer von uns auf die andere Seite der Welt. Am nächsten Morgen habe ich also, gewappnet mit ganz vielen Begründungen und Versicherungen, dass wir ganz sicher immer pünktlich zahlen würden etc. bei meiner Bank angerufen und um eine Verfünffachung des Limits gebeten. Wieder was gelernt, weil anstatt mich rechtfertigen zu müssen, hiess es: "Und bis wann brauchen Sie die Erhöhung, weil 10 Minuten geht das schon.".
Also, mit frisch erweiterter Kreditkarte wieder an den Rechner (natürlich wieder an einem freien Abend, weil bei aller laid back-Attitude, Ferienbuchen während der Arbeitszeit, das wäre dann doch frech), alles noch mal eingegeben, beschlossen, dass ich doch normales Essen und nicht asiatisch vegetarisch möchte, Kreditkartendaten eingeben, fertig. Aber nein, weil "Die Kreditkarte konnte nicht verifiziert werden". Ich habe mal kurz in die Tischkante gebissen, auf dem Hometrainer einen Stapel Kalorien verbrannt und wieder bei der Servicenummer angerufen. Da hat sich dann rausgestellt, dass zwar bei jedem meiner vergeblichen Buchungsversuche das Kreditkartenlimit nicht für den Gesamtbetrag reichte, aber die niedrigeren Beträge wie Mietwagen und Versicherung jedesmal geblockt wurden. JEDESMAL! Ich hatte also auf der Kreditkarte Mietwägen für über 2200 Euro reserviert, das Gesamtlimit langte also schon wieder nicht für den Gesamtbetrag. Die nette Dame an der Hotline sagte mir aber zu, dass die Buchhaltung im Laufe des nächsten Vormittags diese Buchungsanfragen löschen würde, dann würde es noch zwei Werktage dauern, bis der Betrag beim Kreditkartenunternehmen gelöscht werden würde und dann könnte ich problemlos buchen.
Ich war immer noch nicht richtig stinkig, weil auch nach den zwei Werktagen wäre es immer noch vor dem 24. Januar. Nur leider bekam ich den ganzen Tag über keine Bestätigung, dass die Buchungsanfragen gelöscht worden wären, auf erneute (nicht mehr ganz so entspannte Nachfrage) hiess es, ja, das könne schon dauern, die Buchhaltung hätte megaviel zu tun und überhaupt, das würde schon alles werden.
Vier Tage später (ich hatte schon das Limit meiner Schweizer Kreditkarte erhöhen lassen, um evtl. doch auf diese Karte zu buchen) kam endlich die ersehnte Mail mit der Bestätigung, dass die Buchungsanfragen gelöscht worden wären. Leider, leider kam dieser Löschauftrag nie, nie, NIE beim Kreditkartenunternehmen an und alle meine durchaus höflichen (okay, die ersten drei) Anfragen beim Internetreisebüro wurden zunächst mit Standardantworten ("Da war das Wochenende dazwischen, da können aus zwei Werktagen schon mal 4 werden") abgespeist, irgendwann dann gar nicht mehr beantwortet. Die Kreditkartenleute konnten mich immerhin soweit beruhigen, dass solche Buchungsanfragen nach zwei Wochen automatisch aus dem Kreditkartensystem gelöscht würden und dann hätte ich wieder mien gesamtes Limit. Das wäre übrigens am 1. Februar der Fall. An sich super, aber damit wäre das Angebot natürlich längstens abgelaufen.... Nun ja, nachdem mittlerweile auf meine Anfragen beim Onlinereisebüro überhaupt niemand mehr antwortete, hatte ich dann doch irgendwie Hemmungen, meine nächste Kreditkarte in den Ring zu werfen und die Reise darauf zu buchen. Und es kam, wie es kommen musste, die Löschaufträge kamen nie bei der Kreditkartengesellschaft an, das Angebot war dann irgendwann abgelaufen, für die neue Summe hätte auch das erhöhte Gesamtlimit nicht gereicht und ich hatte so langsam schon gar keine Lust mehr auf Ferien.....
Der neue Plan sah also vor, das erste Onlinereisebüro mit Verachtung zu strafen, bei einem anderen alles nochmal zu suchen, einzugeben und dann hoffentlich mit der zweiten Kreditkarte zu buchen und schweren Herzens 1500 € mehr zu zahlen. Tja, und dann sah ich beim Wochengrosseinkauf vor dem Supermarkt ein kleines Reisebüro, in das wir spontan reinmarschierten und nach einer guten Stunde wieder raus: mit einer professionell gebuchten Reise (Abflug ab Frankfurt, Flughafenübernachtung im 4 Sternehotel, Autoparken für die gesamte Zeit incl., grösseres Mietauto und nur eine Zwischenlandung) für, ohne Witz, 500€ weniger als das beste Angebot, das ich online gefunden hatte.
Ich muss sagen, so sehr ich ein Fan des Onlineshoppings bin, der Vergleich von

  • Mindestesn fünf ruinierten Abenden, einem Vermögen in Telefonhotline-Kosten, Unmengen an Nerven und letztendlich einem deutlich schlechterem Angebot und
  • einer guten Stunde, perfekter Beratung incl. eben Alternativen, auf die ich nie gekommen wäre, wie das Übernachten in FFM incl. Autoaufbewahrung dort, zu einem günstigeren Preis (und das ganze Kreditkartengehampel wurde durch Rechnungsstellung sowieso umgangen)
ist relativ eindeutig, oder?
Nun denn, heute morgen habe ich noch die alten Pässe zur Botschaft geschickt, d.h.ich kann demnächst anfangen, online die Einreiseformulare für die USA auszufüllen. Braucht man ja keine Kreditkarte für, oder?

Ach ja: und für die, die wissen wollen, welches Onlinereisebüro es war: es war eins von den Grossen, nicht swoodoo, nicht opodo, nicht ebookers, weil die sind schon vorab bei der Bedienerfreundlichkeit rausgeflogen ;-).

Sonntag, Februar 05, 2012

Von wegen Roswell

Visitors by Prozac74
Visitors, a photo by Prozac74 on Flickr.

mitten bei uns im Garten sind diese Besucher aus dem All gelandet!
(btw: hier dringend gesucht: aus der aktuellen Serie Minifigures: der Indianer mit der Büffelmaske und die Freiheitsstatue. Zum Tausch bieten könnten wir den Mechaniker und die Flamencotänzerin. Von den drei Aliens (in 8 Packungen...) leider keins ;-))

Sonst so

 Eislaternen im semiindustriellen Massstab (Bild ist von gestern, aktuell sind es noch vier mehr) (ich brauche mehr Teelichter...)

Und: Lemming. (ich habe ja Tonnen an Sockenwollenresten und meine Mutter hat am Dienstag Geburtstag, deswegen habe ich mal fixestens einen Riesencowl aus insgesamt 8 Resten gestrickt. Der Restehaufen ist nicht signifikant geschrumpft, das Teil trägt sich sehr angenehm, ich habe das Gefühl, ich bin angefixt)

Best idea ever

das Schlitteln heute morgen, als Little Q. kein Fieber hatte.
Die Kinder haben vor der Kälte kapituliert, die Elternnerven haben vor dem Kindergeheule kapituliert, Little Q.s Fieber ist wieder da, ich habe Gliederschmerzen, Matschbirne und Halsweh.


(Sieht man den Bildern gar nicht so an, oder?)
Aber: Käsefondue wird es trotzdem geben

Freitag, Februar 03, 2012

Im Rahmen des Möglichen

Normalerweise heisst es hier bei uns ja ab 2 cm Schnee "Snowsuit up!" (btw: Lise, das ist wahre Bloggerfreundschaft....

hach: Couchfutter deluxe, dankedankedanke!), weil man hier am Oberrhein ja jedes Minusgrad nutzen muss, aber ein krankes Kind scheuche nicht mal ich in die Kälte (Kinderarztcheck ergab: ein Virus, keine Lungenentzündung, Blutwerte astrein, geht auch wieder weg, bittedanke Ruhe und wenn nötig Fieber senken und Hustensaft geben).
Also wird hier im Haus gekuschelt:

gespielt (mit fiebersenkenden Mitteln auf 38.5 runtergekühlt ist Little Q. natürlich topfit und hat mit Little L. zusammen (sic!) eine astreine Eisenbahnstrecke aufgebaut),


und andere Winterrituale gepflegt:

Eigentlich war dieses Wochenende ja Start in einen neuen Schwimmkurs, Geburtstagsparty bei kleiner bester Freundin und grossem besten Freund und Sonntag dann Schlitteln mit anschliessendem Käsefondue geplant.... mal sehen, was wir davon realisieren können. Zumindest das Käsefondue sollte klappen ;-).

Wetter und so

Just for the record: -10.7°C, das ist sogar für mich Winter. Allerdings haben wir im Haus, respektive in Little Q. seit eben Mittwochen Abend Temperaturen nah an den 40°C (plus), so dass das mit dem Seelenfrieden und so sich auch wieder relativiert. (Kinderarzt: jetzt dann gleich)

Donnerstag, Februar 02, 2012

LIttle L.ish

Little L. gestern beim Heimkommen, als er Kinderwagenspuren im Schnee sieht: "Lueg amol, Mami, Lokispuren"

Mittwoch, Februar 01, 2012

Kind seiner Eltern

Heute musste ich Little Q.s Stoffbiber mit ins Büro nehmen.

(Ja, okay, weil Sie so nett fragen, sage ich Ihnen, wie es dazu kam: Little Q.s wollte seinen Biber heute mit in die Kinderkrippe nehmen. Das wäre heute aber denkbar blöd gewesen, weil im Moment spielzeugfreier Kindergarten ist, d.h. der Biber hätte nur in die Krippe, nicht aber in den Kindergarten mitgedurft. Dazu kam, dass Little Q. heute ausnahmsweise zwar wie immer in der Krippe frühstückte, aber dann nach dem Kindergarten nicht zu Mittagessen und Nachmittag in die Kinderkrippe zurückgekommen wäre, sondern mit seiner Freundin direkt zu ihr zu Hause, Geburtstag feiern ging. Also hätte er den Biber doch mit in den Kindergarten nehmen müssen. Zusätzlich hatten sie heute Kindergartenturnen, d.h. er hätte den Biber, der ja wegen spielzeugfrei im Rucksack hätte bleiben müssen, erst in den Kindergarten, dann in die Schulturnhallenumkleide, dann wieder zurück in den Kindergarten, dann zu der Freundin nach Hause auf den Kindergeburtstag schleppen müssen. Und noch dazu musste er eh schon dran denken, zusätzlich zum Kindergartenzeug von heute die normale Kindergartentasche, die er gestern dort vergessen hatte, wieder mit heimzunehmen. Also ich ihm heute morgen um sechs das alles also erklärt hatte und dass ich ausserdem keine Lust hätte, heute Abend den verlorenen Biber, ohne den er sicher nicht einschlafen könnte, in KinderkrippeKindergartenSchulturnhalleNachbarshaus zu suchen, da liefen die Q.schen Augen voller Wasser...... Und erstaunlicherweise hat der Vorschlag, den Biber doch ein Praktikum bei mir im Büro machen zu lassen, einen hysterischen Zusammenbruch verhindert. Also. Jetzt aber zu meiner eigentlichen Aussage):

Die klitzekleine Anweisungstirade ("Gell, Mami, gibst ihm aber schon was zu Essen, oder? Apfel hat er gern, aber hetz ihn nicht beim Essen, der hat ein bisschen komische Zähne, da dauert das Essen ein bisschen. Und manchmal vergisst er, dass er Hunger hat, also, auch wenn er nix sagt, spätestens, wenn Du was zu Mittag isst, solltest Du  ihm auch was geben, Süssigkeiten darf er nicht so viele, aber ein kleines Dessert schon. Und Kaffee hat er noch nie probiert, aber das kann er schon, halt nicht so viel auf einmal. Und schau, dass er einen warmen Platz hat, weil er hat ja dem Stoffaffen sein T-Shirt geliehen und jetzt hat er nur sein Fell, das ja schon recht dick ist, aber halt weniger als mit T-Shirt"), die Little Q. mir mit auf den Weg gab, hat mich an jemand erinnert: an mich ("Gell, Q., ich hab dir für den Waldtag die Regenhose in den Rucksack gepackt, du musst sie aber nicht anziehen, wenn es trocken ist. Wenn es regnet, wenn Du von der Krippe in den Kindergarten läufst, dann zieh sie am besten schon dort in der Garderobe an, ansonsten hilft dir bestimmt eine von den Kindergartenlehrerinnen, wenn Du sie erst im Wald anziehen willst und nicht gescheit über die Schuhe kriegtst. Setz dich auf jeden Fall auf die Unterlage, sonst hast du einen nassen, kalten Hintern und wenn irgendwie die Socken nass werden, zieh dir für den Nachmittag in der Krippe trockene an.....")

Aber ich habe natürlich auf meinen Sohn gehört, nur hat der Biber seine Koffeinsucht entdeckt (und mein Bürokollege seinen Spieltrieb) und so hat er nicht nur meinen Kaffee ausgetrunken, sondern auch den von ihm (aus der coolen FC St Pauli-Tasse):



Tja. Little Q. hat aber nciht nur Verhaltensmuster von mir geerbt oder übernommen, nein, zB in seinem Umgang mit Krankheiten, wie sage ich das jetzt, ohne dass der Haussegen schief hängt......., ist er immer noch ein echter Mann. (Wobei der Hübsche noch nie in bittere Tränen ausgebrochen ist, wenn er am Abend eines anstrengenden Tages Kopfweh und leicht erhöhte Temperatur hatte. Und ja, ich verstehe, dass man traurig ist, wenn man vielleicht morgen die Kindergartengeburtstagsfeier der Freundin verpasst. Aber bei "Mami, woher merkt man eigentlich, wenn man Krebs hat?", da wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll.....) Also: ein Löffel Ibuprofensirup und eine Nacht drüber schlafen, dann schauen wir mal, wie es hier morgen laufen wird.... Ich hoffe bloss, der dank Kaffeeinferno hellwache Biber lässt ihn in Ruhe schlafen ;-)