Mittwoch, März 31, 2010

Gib ihnen zwei Tage frei

und schon wird spontan beschlossen, das Kinderzimmer in ein richtiges solches für zwei zu verwandeln.
Wir sind dann mal in Schweden ;-)

Dienstag, März 30, 2010

Get a haircut, Hippie!

Also. Ich behaupte ja gerne von mir, Männer und Jungs mit langen Haaren wären nicht so meins. (Auch der Hübsche hat das nach einiger Zeit eingesehen und siehe da, kaum war die Matte ab, hat es auch schon geklappt mit Miss Brüllen. Ok, ganz so war es nicht, aber es klingt doch gut, oder?).
Bei Little Q. wurden dementsprechend die Haare recht bald gestutzt. Der Hübsche arbeitete sich mit Trial and Error in die Kunst des Kinderhaarschnittes ein: Stufen längs, nicht quer, Kopfrasur bei einem blonden Kleinkind mit ein bisschen mehr Millimetern als auf dem eigenen dunkeln Schopf etc.
Bei Little L. tat ich mich aber erstaunlich schwer, von den Babyhaaren Abschied zu nehmen. Nachdem sie sich aber im Nacken schon kringelten und die Tolle vorne gerne als Serviette benutzt wurde ("Was gabs zum Essen? "Schau doch mal in Little L.s Haare."), war es aber definitiv an der Zeit.
Man nehme also ein ahnungsloses Geradenichtmehrbaby, einen motivierten Vater, eine scharfe Schere und einen Aufziehhai.

Die Babyflusen werden mit einem warmen Waschlappen aufgestellt und dann beginnt das Geschnippel.


Nach sehr viel sah es am Schluss nicht aus, aber der Hauptteil war auch in unseren Kleidern verteilt.

Nach Waschen und so sieht das Ganze dann so aus: Ich würde sagen: Mission accomplished!


First Haircut, originally uploaded by Prozac74.
(Und ja, ich weiss, es sind die Gene und die Hormone und so, aber kann irgendjemand abstreiten, dass ich das weltsüsseste Baby habe? Eben.)

Teaser


Hagebutte-Malve in gelborangepink (weil ich immer noch diesen Post in Erinnerung hatte)

Montag, März 29, 2010

Fertig mit Feiern

Heute nochmal in der Krippe im schon leicht angeschmuddelten Shirt, aber musste das musste einfach nochmal herhalten ;-). (Little Q. konnte seine Erzieherinnen davon überzeugen, dass er "weil, das ist echt ein Notfall" ausnahmsweise für die Geburtstagsfeier und zum Kuchenabgreifen die Babygruppe besuchen durfte)


Ebenso wie die restlichen Fähnchen auf den (frisch gebackenen) BananaChocolate Swirl Cupcakes ;-)


Und wenn Sie sich wundern, wie aus diesem Hippie-Kind dieser kleine Junge mit adretter Kurzhaarfrisur wurde, müssen Sie noch ein bisschen warten.

When They Replaced the Anesthetist by an Aesthete...

Für was so eine Stickmaschine alles gut ist (klick macht grösser) ;-) (Beachten Sie bitte rechts oben auch das neue Logo/Wasserzeichen des Hübschen. Mit neuer Brille, weil Little L. die alte langweilig fand ;-))

Sonntag, März 28, 2010

Beanie Babies



Ich hätte natürlich auch diverse Kisten nach den Frühjahrsmützen durchsuchen können.
Ich habe aber so den Verdacht, dass das Beanie-Nähen schneller ging.
Little Q., der alte Dickschädel trägt übrigens die grösste Grösse.... (eigentlich wollte ich für uns Grosse auch noch welche nähen, aber da muss ich erst ein noch eine XL-Variante zusammenbasteln, fürchte ich)

Früh übt sich

Heute hatte Little Q. zum ersten Mal weiblichen Übernachtungsbesuch (Pikanterweise das Mädchen, das er mal heiraten will, nämlich Au-els mittlere Schwester, die sich diese Übernachtung zum Geburtstag gewünscht hatte.)
Nach ein bisschen Walpurgisnacht gestern abend haben die beiden heute morgen die Zeitumstellung gepflegt verschlafen und so sitzen wir jetzt, um 9:46h neue Zeit hier noch gemütlich am Frühstückstisch. Madeame hat sich schon an die hiesigen Gepflogenheiten angepasst und frühstückt im Pyjama Little Q.s Lieblingskombi: Speckzopf mit Nutella.
gleich darf ich dann Mädchenhaare kämmen und Zöpfe machen. Jippieh

Samstag, März 27, 2010

Geburtstag in Bildern

Es gibt kein einziges Foto wie dieses (btw: hier mehr Vergleichsbilder von unserem letzten ersten Geburtstag.), wo Little L. romantisch verträumt in die Kerze starrt. Nur solche (Pyromanenkind):


Dafür ein nettes mit dem neuen Freund

Beim Auspacken

Auf dem Duplozoo,

der mit Hilfe des grossen Bruders aufgebaut wurde

(Für Little Q. war es hart, zu merken, dass der nun wirklich Little L. gehört und der damit spielen darf, wie er will. Auch wenn es danach aussieht, wie nach einem Erdbeben)

Und natürlich bei der Kuchenschlacht:


Heaven, originally uploaded by Prozac74.

Poetry. Slam!

Abends beim Einschlafkuscheln:
"Mhmmmm, Mami, du hast so schöne warme Haut. Fast heiss. Das fühlt sich an wie Sommer!"




Letztens im Hallenbad:
"Maaaaami, deine Haut sieht echt aus wie Fleischkäs."
(Er mag Fleischkäs sehr gerne. Trotzdem.)

Ready to party


  • (Steuererklärung fertig)
  • Erster Rhabarberkuchen des Jahres fertig
  • Banana Chocolate Swirl Cake a la Frau Barcomi fertig (Frosting Menge geviertelt und in schicken Tupfen drauf verteilt. So kann man den Kuchen geniessen und fällt nicht schon vom Anschauen mit einem Cholesterin und Zuckerschock um), mit Kerze und Fähnchen (sponsored by Hamburger Liebe) gepimpt
  • Kind schläft im Shirt Mittag
Kann also dann bald losgehen ;-)

Freitag, März 26, 2010

It´s never too late to start a new tradition

In diesem Falle: Geburtstagsshirts mit Merkhilfe. Gerade noch rechtzeitig (MERKE: Wenn eniem was zu lang vorkommt, einfach mal Dawanda-Nachrichten lesen.) für die Party morgen habe ich flugs dieses wirklich schlichte Raglan-T-Shirt zusammen genäht.



In diesem Falle: Geburtstagsshirts mit Merkhilfe. Gerade noch rechtzeitig (MERKE: Wenn einem was zu lang vorkommt, einfach mal Dawanda-Nachrichten lesen.) für die Party morgen habe ich flugs dieses wirklich schlichte Raglan-T-Shirt zusammen genäht. Aus wunderbar weichem stabilem Jersey von Kathi, mit einer Stickdatei von Draussen nur Kännchen und der RosaBuntenGlitzerSternenWelt und nach meinem Leib- und Magenschnitt aus der letztjährigen Frühjahrsottobre.
Ich mag ja Raglan viel lieber als die anderen Ärmel. Und noch lieber, wenn die Ärmel dunkler sind als der Rest.

Also, hier mein Beitrag (im wahrsten Sinne des Wortes) zu Celebrate the BoyZ (ganz besonders Little L. ;-)).

Sch hab Hals

Also, wenn mitten am Tag irgendein Verkaufsfuzzi hier anruft, dann bin ich ja prinzipiell schon genervt (Ich bin bei sowas immer genervt. Wenn die schon anrufen müssen, dann bitte an meinen Bürotagen zwischen halb acht Uhr morgens und halb sechs Uhr abends. Und dann bitte nicht solange warten, bis der AB anspringt und dann da drauf tuten lassen, sondern gleich wieder auflegen. Aber ich schweife ab)
Wenn der Typ dann noch meinen Namen total verhunzt, dann steigt der Halspegel in gefährliche Höhen. Dann fragt er an einem normalen Werktag um halb elf nach meinem Mann, um mit ihm die Möglichkeit eines Krankenkassenwechsels der ganzen Familie zu besprechen.
Ich habe ihm dann den Umständen entsprechend freundlich mitgeteilt, dass wir aus Prinzip keine Versicherungen bei Firmen abschliessen, die ihre potentiellen Kunden daheim belästigen.
Ebenso aus Prinzip streiche ich Firmen von der Liste, deren Mitarbeiter einfach davon ausgehen, dass sich nur Männer mit Versicherungssachen auskennen.
Zum Abschied habe ich ihm noch mitgeteilt, dass ICH gerade erst Ende des Jahres für die ganze Familie eine Krankenkasse rausgesucht habe, die alle diese Kriterien erfüllt und auch noch gnadenlos günstig ist.
Einen kleinen Denkanstoss gabs auch noch: wieso ruft er mitten am Tag an, wenn doch dann nach seinem 50er-Weltbild der Herr des Hauses sowieso nicht da ist?
Pfeifen, echt.
(Der Hübsche hat letztens den NZZamSonntag-Leuten, die mit einem freundlichen "Ich hoffe, ich störe Sie nicht beim Nachtessen?" um 18:27h hier angerufen haben, einfach nur ein "Doch, genau das tun Sie." ins Ohr gemotzt und aufgelegt.)

Donnerstag, März 25, 2010

Jöööörig


study_of_development_2 pt.01, originally uploaded by Prozac74.

Mein lieber kleiner, grosser Lennibenni,
kaum zu glauben, dass deine Babyzeit schon vorbei sein soll. Andererseits haben wir kürzlich Bilder gekuckt und ja, aus dem minifuzzikleinen Baby ist eindeutig ein kleiner Bub geworden.
Mit 10.5 kg auf (krumm gestandene) 76 cm bist du wie dein Bruder ein grosses Kind. (Trotzdem fand ich die Nachfrage "Ah, er wird also zwei?" auf Little Q.s heutige allgegenwärtige Ankündigung: ""Mein Bruder hat heute Geburtstag" ein bisschen übertrieben.). Mittlerweile bist du zahntechnisch symmetrisch ausgestattet: vier oben, vier unten. Deine Haare sind von dem anfänglichen Dunkelbraun ein ganz goldiges Blond geworden. Mittlerweile sind sie so lang, dass sogar deine rührselige Mami einsieht, dass sie am Wochenende gestutzt werden müssen. Deine riesigen Augen sind wunderbar grau mit einem anthrazitfarbenen Rand. Immer noch wirst du damit gerne für ein Mädchen gehalten (Wenn man dir deinen langen Pony mit einer rosa Glitzerspange zur Seite klammert, dann könnte mir das auch passieren ;-)).
Man merkt aber schon, dass du ein Bub bist oder zumindest, dass du einen grossen Bruder mit dem entsprechenden Spielverhalten und -zeug hast. Du schiebst Autos extrem professionell hin und her. Ausserdem bist du sehr fasziniert von der grossen Haba-Kugelbahn und könntest stundenlang oben Kugeln einwerfen und fasziniert zuschauen, wie sie runterkullern. Ausserdem fasziniert dich das Formensortierdings sehr. Du bist zwar recht ausdauernd, wenn es aber gar nicht klappen will, versuchst du gerne auch mal mit Gewalt, das Runde in das Eckige zu bekommen oder umgekehrt.

Noch läufst du nicht frei (der eine Schritt, den du gestern gemacht hast, als du mehr oder weniger auf mich zu gefallen bist, den zähle ich mal nicht), dafür krabbelst du mit einem Affenzahn und kletterst überall hinauf (letztens hast du Little Q. auf der Toilette eingeschlossen

und auch die Billy-Regale sind nicht mehr sicher vor dir, Tripptrapp sei dank).
An der Hand läufst du aber schon ziemlich gut und auch gerne. Anders als Little Q., der Laufen so wie Radfahren gelernt hat ("Bloss nicht langsamer werden, sonst falle ich um") und erst viel später das freie Stehen, kannst du schon recht lange frei stehen. Solange du es nicht merkst, weil du zB irgendetwas konzentriert in beiden Händen bearbeitest oder dich ganz weit nach oben strecken musst.

Essenstechnisch ist eigentlich alles beim Alten: du isst, was wir essen. Alles und gerne. Seitdem wir das Stillen extrem eingeschränkt haben (es gibt jetzt morgens und abend eine Flasche Vollmilch), trinkst du auch gerne untertags: am liebsten Früchtetee aus dem Trinklernbecher oder Badewasser aus einem Kopfabspülbecher.

Schlaftechnisch ist, seitdem Zahn Nummer acht raus und Lungen- und Mittelohrentzündung überstanden sind und seitdem die Abendmilch eingeführt wurde, eigentlich ein stabiler okayer (;-)) Zustand erreicht: Solange du deinen Hasen im Arm und den Schnuller im Mund hast, schläfst du von acht bis ca. elf durch. Wachst du auf, reicht meist Schnuller und Hase zurechtrücken. Danach hast du dann schon mal gerne noch ein Hüngerchen, das nicht mit Schnuller allein zu richten ist. So (ich gebe zu, auch aus Bequemlichkeit), stille ich dich in der Nacht nach wie vor. Allerdings reichen zwei, maximal dreimal aus. Das erste Mal ist es wirklich Hunger, die beiden Male danach eher Gewohnheit und eine kurze Sache. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir das abschaffen.

Du hast mittlerweile deinen eigenen Willen entdeckt und kannst ihm auch sehr gut Ausdruck verleihen. Wenn man dir deine Beute (Fernbedienung, Telefon oä) wegnimmt, kannst du dich schon theatralisch auf den Boden werfen und Krokodilstränen verspritzen. (Sonst bist du aber eigentlich immer gut gelaunt). Wir scheinen mit der Fremdelei über den Berg zu sein. Klar ist es am besten, wenn ich überall dabei bin, aber dein Papi ist auch nicht übel (im Hallenbad sogar eindeutig bevorzugt) und das Abgeben in der Krippe klappt auch wieder ohne Geheule. Von den Erzieherinnen verabschiedest du dich wie von alle Leuten, die du gerne hast: du reibst deinen Kopf an ihrer Schulter und kuschelst dich an.

Ich bin übrigens schon sehr gespannt, wie das mal wird, wenn du richtig anfängst zu reden. Noch ist bei guter Laune jeder "Babbbababba", wenn man jämmerlich ist "Mammammama" (nein, ich nehm das nicht persönlich ;-)), Little Q. ist "Dede" und alles andere ist "des" oder "da". Wenn ich aber zB mit Little Q. einen Disput habe und mal deutlich Tacheles rede, dann machst du mit. Du schaust Little Q. ganz ernst an, hebst deinen Zeigefinger und sagst im gleichen Tonfall wie ich zB "Wie oft soll ich dir noch sagen, dass die zweite Hand auch auf den Tisch kommt und die Wienerwurst nicht in die Apfelschorle getaucht wird?" todernst "Dede, dadada des dadaaa. Dede."
Ich muss dann immer lachen und Little Q.s Erziehung ist wieder beim Teufel ;-).
Überhaupt Little Q.: er ist ein extrem fürsorglicher und liebevoller grosser Bruder und du vergötterst ihn. Wann immer er nicht da ist, suchst du ihn: oben in seinem Zimmer, auf dem Klo, draussen... immer nur "Deeeeedeeeeee!!!!!" Ich hoffe, das bleibt so.

Überhaupt: ich hoffe, du bleibst so. So fröhlich, ausgeglichen, ruhig, lustig, kuschlig... mein kleiner Lennibenni eben.


Und jetzt gehe ich mit deinem Papi auf unsere wundebare Familie anstossen. (Vielleicht schläfst du mit ein bisschen Prosecco ja mal durch)

Ich hab dich lieb.
Deine Mama

Warum haben wir eigentlich

zwei TrippTrapps?


So sitzen die beiden am liebsten.

Day in the Park

Gestern allerdings, bei gefühlten 30 °C waren wir den ganzen Tag mit den Au-els im Park. Am Nachmittag gab es das erste Eis des Jahres für alle (merke: Winnetou ist immer noch zu gross für Little Q., besser was mit Waffel oder zum Löffeln) und Little Q. zeigte seinem kleinen Bruder, in welcher Hood er in seinen ersten eindreiviertel Jahren so abgehangen ist.



Warum in die Ferne schweifen

Wenn es am Wochenende nicht so richtig Frühling werden will, alle so langsam einen Lagerkoller bekommen, niemand so richtig Lust auf weite Fahrten zu megatollen Ausflugszielen hat, dann sollte man sich auf die lokalen Attraktionen besinnen.
Little Q. ist ja mittlerweile so ein bisschen (nichts schlägt Piraten) im Ritterfieber, also ist Burg Rötteln auch bei mässigem Wetter ein nettes Ziel. Die Herren der Schöpfung fotografieren (Outfit Little Q. selbstgewählt)


Für 1.50€ pro Erwachsenem bekommt man ein beeindruckendes Burgtor

Einen Bergfried
mit Aussicht
und ein herziges Museum.
Für Leute mit ohne Kindern und dem nötigen Kleingeld gibt es ein Gourmetlokal,
für den Rest einen Biergarten (eher was für schönes Wetter (ganz unten)),
für alle mit Fantasie einen wunderbaren Ritternachmittag (Bei solchem Wetter auch ganz ohne Besucheranstürme).

Happy End


Happy End, originally uploaded by Peonia69.

Landleben rocks ;-). Als wir heute schlagkaputt vom Schwimmen nach Hause kamen, stürzte die bei schönem Wetter üblicherweise draussen tobende Kindermeute auf uns zu. "Es Nuschi is wieda do!"Und bevor wir wussten, wie uns geschah, läutete Little Q. mitsamt der ganzen Horde an der Tür der Nachbarn Sturm, die dem Streuner Obdach gewährt hatten, während wir nicht da waren.
Er hat einen Brief mitgebracht


und so werden die Kids und ich morgen die Fahndungsplakate einsammeln und Finderlohn für drei 10jähreige Mädchen verteilen. Der Streuner hat ein bisschen arg nach Abenteuer und Freiheit gerochen, also schläft Nuschi 2.0 heute noch mal beim Geburtstagskind (dazu gibt es natüllich noch einen Extraeintrag), während der Heimkehrer mit einem Extraschluck Weichspüler eine Runde in der Waschmaschine dreht.

Dienstag, März 23, 2010

Celebrate the boys: Aus alt mach neu


Bei Farbenmix werden diese Woche die Jungs gefeiert und ich, die ich kaum was anderes als Jungssachen nähe, habe diese Woche kaum Zeit.....

Für ein bisschen was hat es aber doch gereicht: Little Q.s heissgeliebte Nickyhose (nach einem von Kathi leicht angepassten Greetje Schnitt) hat mit der Zeit ihre Velours verloren. Also wurden nach Wunsch von Little Q. jede Menge Knubbelkisten draufgestickt. (Ausserdem hätte er gerne noch ein Raupenfahrzeug, einen Bagger und einen Laster draufgehabt).


Diese Hose zeigt so ein bisschen, das Jungs nicht immer nur cool gekleidet sein wollen (meine zumindest). Eine schlichte, weiche gemütliche Hose zum Turnen oder Abgammeln muss auch sein.

Für Little L. wurde eine Fleecejacke, die wir irgendwann mal aus dem Fundus unser ehemaligen Nachbarn geerbt haben, von den winterlichen Paddington-Aufnähern (ich liebe Paddington, aber die Umsetzung als Sticker war nicht soooooo gelungen) befreit bzw. dieser einfach überstickt (es war ein bisschen Gefummel, dann war der Ballon genau gross genug und an der genau richtigen Stelle) und mit einer Rakete auf dem Rücken in eine coole Fliegerjacke verwandelt.


Beim Stöbern durch alte Bilder habe ich diese mit der alten Jacke und dem noch recht neuen Little Q. drin gefunden. Hach. Ganz schlimm hach. Aber ich finde, man erkennt den heutigen Q. absolut. Wie er da an der Kirchentür lehnt (zu dieser Gelegenheit übrigens), so steht er auch heute noch da, wenn er gelangweilt und auf der Suche nach Ärger ist ;-)



Und damit Little L. auch seine Abgammelhose bekommt, wurde nach einem Schnitt aus der aktuellen Ottobre ("Anis") eine schnelle Hose mit "Stau" untenrum genäht. (Die originalen Bündchen habe ich weggelassen und so wie es aussieht, wird Little L. diese Hose noch ca. drei Jahre lang tragen: aktuell in weit und lang, nächstes Jahr in 7/8-Länge und übernächstes in 3/4-Länge.








So, jetzt geh ich mich noch auf die Linkliste eintragen ;-)

PS. die Stickdatei "Knubbelkisten reloaded" von Eva gibt es ab Freitag bei Kunterbunt Design

Schnipsel

Ein extrem stressiger und trotzdem ineffizienter (nicht durch meine Schuld, ich finde Teamarbeit in vielen Belangen grenzwertig nützlich)Arbeitstag, eine fiese Erkältung im Anmarsch (ich habe da schonwieder so ein Nebenhöhlengefühl), dann am Abend noch der Verlust des Lieblingsschlafhasen von Little L., der trotz mehrfachem Ablaufens des fraglichen Weges im Dunkeln nicht mehr zu finden war, und dann noch der supertraurige Staffelstart von Private Practice, das führte zu einem heulenden Zusammenbruch auf dem Sofa.

Heute: besser. Flyer zum Suchen des fahnenflüchtigen Hasens sind fertig, Zwei Ersatzhasen in der Mittagspause besorgt. (Klar, dass Little L. sich den teuren Sigikid-Hasen, den es von der Patentante zur Geburt gab, als one and only Nuschi auswählte. Ich glaube nicht, dass die Sigikid-Leute einfach kostenlos Ersatz schicken, wenn ich sage, dass wir unseren verloren haben)

Arbeit: unendlich viel (Mein 100% Kollege ist schon lange und noch lange auf Auswärtseinsatz. So landen bei mir (60%) 160% Tagesgeschäft.) Aber immerhin kann ich heute ohne träge Masse in meinem eigenen Tempo arbeiten.

Erkältung: ich spraye dagegen an.

Wenn man übrigens mit verheulten Augen und Kopfschmerzen ins Bett geht, ohne die Kleider für den nächsten Tag rauszulegen und dann morgens im Halbdunkel was aus dem Langarmshirtstapel zieht, dann kann es sein, dass man sich mit Funkelfunkelglitzerblinbling-Peace-Zeichen von Farbenmix auf der Brust dann auf Arbeit ein bisschen fehl am Platz vor kommt. Nicht unter meinen direkten Kollegen an einem ganz normalen Tag: ein bisschen Mut zum Mädchensein muss bei Arbeitsoutfit = Blaumann schon sein. Wenn man dann aber morgens alle anderen in Anzug und Krawatte auftauchen sieht und einem dann dämmert, dass ja heute der Tag war, an dem die superwichtige Delegation und so weiter...... ja. Mut zum Mädchen, sage ich da. (In echt habe ich den Delegationsbesuch geschwänzt und mich im Büro verschanzt. Funkelnd. Ich habe eh zu viel zu tun, um Fingerfood zu lunchen.)
Und mein Peace-Zeichen wurde geschlagen von dem Mitarbeiter, der es geschafft hat, während des Rundganges der Delegation durch Fehlalarm einen Feuerwehreinsatz mit schwerem Atemschutz auszulösen.
Und die warum genau heute die Polizei auf dem Werksparkplatz irgendwas zu tun hatte, weiss auch keiner....

So, Kaffee leer, zurück an die Arbeit.

Sonntag, März 21, 2010

Happy Fastenzeit!

So, um meinen Ruf als harmloses Familienblog (gefällt mir besser als "Windelblog") zu vervollkommnen, hier eine bebilderte Anleitung, wie bei uns ein Krustenbraten in einen solchen verwandelt wird. (Wenn Sie ihn total versauen wollen, klicken Sie bitte hier entlang). Es handelt sich hier um die oft erprobte Kombination verschiedener Varianten, optimiert auf Krustigkeit, Würzung und Sosse ;-)

Erstmal wird die Schwarte ca. alle 5 mm eingeschnitten.

Um die Kruste fluffig und aufgebläht hinzubekommen, legt man das Fleisch jetzt mit der Schwarte in Wasser (nur so hoch, dass im besten Fall nur die Schwarte im Wasser liegt.) Darin sollte das ganze jetzt mindestens eine Stunde liegen.

Für die Würzung zermörsert man nun ein bisschen Knoblauch, Pfeffer, Fenchelsamen und eigentlich Rosmarin. Bei dem war bei uns im Garten aber noch nicht viel zu holen, wurde es also Thymian.
Mit dieser Paste reibt man nun das Fleisch, das aus dem Wasser schaut, ein.
Während man den Ofen auf 230°C (Ober/Unterhitze) vorheizt, kann man drei Sachen erledigen: das "eingeweichte" Fleisch legt man nun noch für eine halbe Stunde mit der Schwarte nach oben in eine Marinade aus Olivenöl und Balsamico, in dem ein oder zwei Lorbeerblätter schwimmen.
In die Fettpfanne des Ofens kommen während des Vorheizens entwederr die Knochen, die man sich beim Metzger hat mitgeben lassen, oder aber, wenn man in der Schweiz wohnt, das hier:
Das ist die Universalantwort, die ich bekomme, wenn ich nach Sossenknochen frage: "Nämmet Sie lieba Schwiensfüessli!"

Diese werden ordentlich angebräunt.
Und zu guter Letzt werden zwei Zwiebeln und was das Bioabo an Wurzelgemüse hergibt (hier: eine weisse Rübe, Karotten und Sellerie) grob gehackt.

Wenn der Ofen heiss ist, die Schweinefüsse braun und das Fleisch bereit, gibt man das gehackte Gemüse mit der Balsamicomarinade incl. Lorbeer in die Fettpfanne zu den Füssen, gibt ca. 600 mL Wasser dazu und schiebt sie in den Ofen zurück. Das Fleisch kommt mit der Schwarte (gut mit Salz einreiben) nach oben (logisch, oder) auf einen Rost direkt über die Fettpfanne.
Für 20 Minuten lässt man den Braten nun bei 230 °C anbraten, dabei sollte die Kruste sich richtig aufblähen (Bei uns im Betrieb machen wir manchmal so was ähnliches und nennen das dann Spritzdampf)

Nach 20 Minuten dreht man die Hitze auf 200-220 °C zurück. Für unsere Bratengrösse (ca. 1 kg) reicht insgesamt eine Stunde braten. Währenddessen kann man die Füsse hochlegen, Knödel machen, und muss aufpassen, dass das Gemüse nicht trockenläuft (im Zweifelsfall noch ein bisschen Wasser nachgiessen).
Nach einer Stunde das Fleisch auf einen Teller legen
und im Ofen warm halten.
Das Gemüse, die Füsse und die restliche Flüssigkeit
in einen grossen Topf kippen, die Fettpfanne mit Bier
ausspülen und die ganze Mischung ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach alles durch ein Sieb kippen, Flüssigkeit auffangen und bei grosser Hitze einkochen lassen, bis die Konsistenz sossenartig ist. Mit Salz, Pfeffer und einel Esslöffel Johannisbeergelee würzen, bis es einem schmeckt.
Braten in Scheiben schneiden,
mit Knödeln und Gemüse nach Wahl (oder Salat oder so was) servieren und geniessen. Tischmanieren je nach Gusto ;-).


Übriggebliebenes Fleisch kann man am nächsten Tag mit übriggebliebenen Knödeln zu einem Gröstl verarbeiten oder sonst irgendwie kalt essen. Die Kruste allerdings wird nicht besser, also ist der schönste Moment
eigentlich, wenn alle beschlossen haben, dass sie eigentlich satt sind

und dann die restliche Kruste abgefrickelt wird und unter der nicht mehr hungrigen Meute verteilt wird.
In diesem Sinne: Guten Appetit und schönen Sonntag allen da draussen!