Sonntag, November 30, 2008

Advent, Advent



So, ein traumhaftes Wochenende geht zuende....


Wir haben unser Haus weihnachtsfein gemacht (auch wenn nichts blinkt und nur wenig funkelt)


PS: das Huhn war übrigens sehr lecker, auch ohne pürieren, zum Fotografieren hat es leider nicht gereicht ;-)

Samstag, November 29, 2008

Direkt vor unserer Haustür


A Warm Place (watch it large), originally uploaded by Prozac74.

und seit gestern eröffnet.
Was soll man sagen? Ich habe Angst um meine/unsere Figur, der Hübsche hat keine Angst mehr vor dem Verhungern und die Nachbarn haben Angst vor dem Müll.

Wie hätten Sie das gemacht?

Ich probiere ja gerne neue Rezepte aus. Heute (also eigentlich erst morgen) "Huhn an Pflaume" aus dem Jako-o-Kochbuch, das man mit so einem Gutscheinheft umsonst gekriegt hat.

Dazu soll man aus Essig, Öl, Majoran, gehacktem Knoblauch, Backpflaumen und Oliven eine Marinade herstellen, in der das Hühnerfilet dann über Nacht (Überraschung) mariniert wird.

So weit, so gut.

Aber was bedeutet "Marinade herstellen"? Einfach alles zusammenrühren? Mit den ganzen Backpflaumen und ganzen Oliven? Alles klitzeklein schneiden? Warum steht dann beim Knoblauch "gehackt" und beim Rest nichts? Oder gar alles pürieren?

Zu diesem weltbewegendem Thema habe ich nun meine erste Umfrage hier eingestellt. Ich bitte alle mehr oder weniger Interessierten um ihre Meinung. (Feedreader-Nutzer: bitte klickt mein Blog doch dafür direkt an)

Ich habe mich für nix halbes und nix ganzes entschieden und Pflaumen und Oliven mal gedrittelt.

Erfahrungsbericht und mehr Bilder gibt es dann morgen abend.

Ansonsten: heute ein traumhaft ruhiger Tag, jetzt gleich lecker Tacochips mit Guacamole, morgen den ersten selbergebackenen Zopf.

Luxusshopping schon vor dem Frühstück

Oder auch: 8€ für Ute ;-)
Es ist soweit, wir haben unseren ersten Einkauf bei venteprivee getätigt.
Was heisst wir.... heute ging es um schicke Unterwäsche und da es da wenig gibt, was mir mittel- bis langfristig passt, hat eher der Hübsche zugeschlagen (mjamm).
Wie Ute, die mich netterweise dazu eingeladen hat, bin ich begeistert von dem Konzept "Markenware extrem reduziert, dafür nur in begrenzter Stückzahl, Auswahl und für kurze Zeit".
Wer also auch eingeladen werden möchte (buyvip, venteprivee, limango) sollte sich bitte mit einer Mail an die Adresse, die hier ganz unten steht, bei mir melden.

Donnerstag, November 27, 2008

Die Walschützer und ich

Prinzipiell bin ich ja ein guter Mensch. Ich würde nie Wale fangen, Pelze tragen, Nerze züchten, Babyrobben niederknüppeln, Thunfisch mag ich eh nicht etc.
Dank meines Berufes und der vorhergehenden Gehirnwäsche/Studiums bin ich allerding fast immer auf der anderen Seite, wenn sich irgendwelche Greenpeace-Aktivisten vor den Werkstoren anketten oder Transparente an irgendwelchen Schornsteinen aufhängen.
Bisher hat mich das eher amüsiert, weil ich ja nie direkt betroffen war.
Die letzten Wochen aber, ja, da wurde es langsam anstrengend. Und dabei geht es nicht mal um Greenpeace oder solche NGOs, sondern um die GOs par excellence. Und nein, wir tun nichts verbotenes, wegen uns schwimmen keine Fische bauchoben im Rhein.
Zwei Gedanken begleiten mich, wenn ich mich mal wieder frage, ob die da eigentlich wissen, wieviel Extraarbeit sie mir da aufhalsen: zum einen, dass ich ja eigentlich schon einsehe, dass diese Regeln an sich ja gut sind, und zum anderen, der Satz, der von einem Kollegen kam, als ich von meinem neuen Job erzählte: "Jaja, die Betriebschemiker, das sind immer die, die dann gerne mal eingesperrt werden, wenn was schiefgeht."
In diesem Sinne: (Green)peace, man!

"Winternacht"

Nachdem sich hier schon drauf gefreut wird, musste ich sie endlich fotografierfertig machen: die Creative Chemistry Christmas Edition 2008

Es gibt sie in ein paar Varianten:

nur mit Sternen (fast mein Favorit)

mit Rentier


mit OTannebaum und



mit Eiskristall


Sie besteht aus (Unmengen Rohmaterial, ich hatte mich nämlich in der Holzkistengrösse verschätzt und musste dreimal nachproduzieren) den Basisölen Kokos- und Palmöl, viel Babassu-, Oliven-, grünem Avocado- und Weizenkeimöl.
Eingefärbt wurde sie mit verschiedenen Blautönen, weissen in Glitzerpuder gewälzten Seifenschnipseln und gepimpt mit Glitzersternen.
Die einzelnen Schichten duften nach "Vanille", "Honig" und "Sugar and Spice".

Dienstag, November 25, 2008

Vergessen

inspiriert durch Frau Antonmann unser Dialog gestern abend:

"So, Little Q., ich lass dir die Tür angelehnt. Gute Nacht und schlaf gut!"
"Okay, Mami, ich träum auch was Schönes."
(Normalerweise gehört das zu meinem Spruch, aber nachdem letzte Woche die Antwort kam "Ich will aber nichts träumen", habe ich gekürzt)

Montag, November 24, 2008

Definitiv



ist es nun, dass Little Q. einen kleinen (also eher einen grossen... die Frauenärztin hat uns ein ähnliches Geburtsgewicht wie bei Little Q. prophezeit) Bruder bekommt. (So rumpelstilzchenhaft, wie Little Q. im Moment drauf ist, wenn er nicht seinen Willen bekommt, ist das auch gut so. Da trauere ich den rosa Kleidchen gar nicht hinterher).


Ansonsten: alles wunderbar. Murray ist so ein Zappler, dass er kaum vermessen werden konnte und wohl recht kräftig, denn trotz Vorderwandplazenta spüre ich jeden Minifingerpieks.


Ich darf bald wieder mit Fassung wunderschöne Stützstrümpfe tragen, ich habe nämlich, tadaaaaa, mein erstes Ministück Krampfader (scheusslich ist das!).


Am 23. Dezember gibt es dann den Zuckertest, d.h. wie auch immer er ausfallen sollte, die Adventszeit kann ich noch schlemmen.


So, und hier noch zweimal ein Profilbild von Murray, allerdings etwas verwischt, weil er ja nicht stillhalten wollte. (Schön hat ers da drinnen, schön eng: das Ding im ersten Bild links neben dem Kopf ist sein Fuss...)

Nebenkriegsschauplätze

Ich weiss, ich bin harmoniesüchtig/-bedürftig. Ja, dazu stehe ich.
Ich habe lernen müssen, dass ich für einige Dinge, die in der Vergangenheit sehr schief gelaufen sind (harhar, welch Euphemismus), nie eine Entschuldigung bekommen werde, einfach weil der anderen Seite die Einsicht fehlt, einen Fehler gemacht zu haben (oder böse gesagt, überhaupt fehlbar zu sein). Ich habe diese Dinge nicht vergessen, auch nicht verziehen, ich habe für den Umgang mit meinen Kindern, meinem Partner und überhaupt meinen Mitmenschen daraus gelernt und lasse sie ansonsten auf sich beruhen.
Vielleicht ist das ungesundes Verdrängen, vielleicht bin ich deswegen ein oberflächlicher Mensch, dem schöner Schein wichtiger ist als geklärte Fronten.
Allerdings weiss ich für mich, dass ich mit einem Dauerkrieg und vielleicht klaren, aber auch verhärteten und nicht mehr zu kittenden Fronten nicht in Frieden leben könnte.
Und deswegen möchte ich auch in Zukunft am liebsten keine Frontberichte/Propaganda/Anklagen/Schuldzuweisungen von anderen Familienmitgliedern hören, in denen der Berichterstatter selber natürlich die weisseste Weste von allen hat und der Böse immer der andere ist.
Ich möchte mir nicht andauernd Gedanken darüber machen, wem ich was erzählen darf, ohne des Hochverrats in einem Konflikt schuldig zu werden, der nicht der meine ist und dementsprechend behandelt zu werden. Ich bin kein Beichtvater, ich bin in diesem Kampf kein Alliierter (hallo, Schweiz = neutral, das war schon immer so), ich will einfach nur meine Ruhe. Ich brauche meine Energie im Moment für andere Dinge. Wirklich.
Die erste, der ich das nun überzeugend beibringen muss, bin ich selber.

Samstag, November 22, 2008

Dringend nötig

War die Auszeit heute vormittag.

Rumpelstilz deluxe, üble Querelen in der Restfamilie und allgemeines schlimmes Schuldgefühl meinerseits führten zu einem mittleren hysterischen Ausflipper (auch meinerseits) gestern abend.

Heute morgen um acht dann Friseurtermin (ja, eigentlich eine unchristliche Zeit, wenn man dann noch Angst hat, dass man auf dem Weg durch den "Naturpark Südschwarzwald" im Schnee (ha, Schnee... wo denn bitte?) steckenzubleiben ) mit schneller Runde durch die Innenstadt (incl. ein, zwei Weihnachtsgeschenke und spontane Stiefelchen für mich): Erholung pur (bis auf zwei Stunden auf dem Friseurstuhl: autsch!), schickes Dark Chili auf dem Kopf, endlich wieder ein Schnitt, der seinen Namen verdient und nach zwei Stunden InStyle etc. die Erkenntnis, dass bikerartike Winterstiefel mit Schnallen und so schon drin sein sollten..

Freitag, November 21, 2008

How I Once Defeated a Boxer with my Superior Wing Chun Techniques...

Harte Jungs ;-)

Enough is enough

Es gibt Tage (heute!), die fangen so energiegeladen (2 Kaffees, auch wenn einer koffeinfrei war) und friedlich an, dass man (ich) sich so richtig beschwöngt fühlt und einen Haufen Projekte in Angriff nimmt.
Doch kaum sind

  • Post und Einkäufe erledigt
  • das Sporteln wegen "Kind will nicht bei Krankheitsersatz-Kinderbetreuung bleiben" abgesagt
  • Küche und alle Bäder saubergemacht und die Böden gewischt
  • fünf Bleche Mailänderli gemeinsam ausgestochen und gebacken
  • die Küche zum zweiten Mal gewischt
  • der Rest des Hauses gesaugt
  • und das Kind irgendwann zwischen dem dritten und vierten Blech Mailänderli zum, Achtung, Steigerung, leicht fiebernden (nehme ich an, die Batterie des Fieberthermometers ist leer) Rumpelstilz mutiert,
ja, genau dann war es zuviel und das Mittagessen tritt den Rückweg nach oben an.
Hmm. Kann sich mein Körper nicht ein weniger ekliges Warnsystem ausdenken?
Immerhin ist leichtes Fieber eine noch bessere Ausrede als Schnee (hier regnets noch nicht mal).

Wer weiss

vielleicht schneit es ja auch hier.
Im Moment fühlt es sich eher nach Frühling an draussen.
Egal, Little Q. und ich werden mal den Teig für die ersten Guetzli (Mailänderli, da kann er dann ausstechen und verzieren helfen) anwerfen. Wir haben gestern beim Einkaufen all das gekauft, was meine Mum nie für Plätzchen gekauft hat: Glitzerschrift, weihnachtlich schimmerndes Streuzeug und Gold/Silberperlen.
Und ja, ich hoffe sehr, dass es schneit, unter anderem, weil wir sonst den Nachmittag inmitten von blinkendem quakendem Spielzeug in einem gnadenlos ungelüfteten und überheizten Raum verbringen würden.... und bei Schnee muss man doch raus, oder?

Donnerstag, November 20, 2008

"Oatmeal Milk and Honey-Scrub bar"



Eine Mischung aus Kakaobutter, Mangobutter, Jojobaöl, Reiskeimöl, Rizinusöl, Olivenölauszügen aus Kamille und Lavendel wurde verseift, mit dem Duftöl "Oatmeal,Milk and Honey" beduftet und eine mit Milch, Honig und Haferflocken verfeinerte Peelingschicht eingebaut.
Oben drauf ist noch eine Schicht Haferflocken, alles in allem eine cremige, reichhaltige Seife, für den, ders mag, gerne auch für die Dusche.
PS: wenn ich in den Kommentaren jetzt wieder lese: "Der Schatten, Schatz, der Schatten", dann mache ich hier das Rumpelstilzchen

Pause für den Zenmeister

Little Q. ist nicht krank genug für den Arzt, aber fühlt sich (weiss ich ja, ich hatte ja denselben Mist) mies genug, um beim kleinsten Anlass entweder wie ein Rumpelstilzchen kreischend auf und ab zu springen oder sich mangatränenverspritzend auf dem Fussboden zu wälzen:

  • Der Papi hat alles Brot "weggefressen", deswegen gibt es was anderes zum Frühstück (da ich im Schlafanzug und hungrig nicht zum Bäcker laufen wollte, gab es die heissgeliebten Smacks ausser der Reihe, aber bis ich zu dem Satzteil kam, sprang das Rumpelstilzchen schon)
  • Im Schlafanzug gehen wir nicht Kinderturnen.
  • Es gibt nicht jedes Mal vor dem Turnen ein Gipfeli.
  • Ich hatte keine Lust, schon wieder nach zwei Minuten heimzufahren, bloss weil Little Q. das Aufwärmen doof findet.
  • Irgendwann musste man den mühsam ausgesuchten gelben Reifen wieder in den Sammelpool geben.
  • Irgendwann ist das Kinderturnen vorbei.
  • Nach dem Turnen gab es noch nie ein Gipfeli.
  • Wenn die Mami sagt, dass es nach dem Mittagessen noch ein Hustenbonbon gibt, gibt es vorher auch keines, wenn man es sich heimlich nimmt (und dann lauthals verkündet, man hätte jetzt heimlich eins genommen).
  • Wir hatten nur falschen Joghurt.

So, jetzt schläft Rumpelstilz, ich arbeite eine Runde und hoffentlich wird der Nachmittag entspannter.

Mittwoch, November 19, 2008

Mehr Dialekt am Morgen

Incl. Korrektur der Mutter, die den "Waldwäääg" nie so hinbekommen wird, wie es richtig ist.

Dank fleissigen Bastelns und Verslilernen in der Krippe hofft Little Q. mittlerweile täglich auf den Samichlaus....


video

Morgendstund

und so weiter. Und so sitze ich nach einer höllischen Nacht (Little Q. hat jetzt meine Erkältung und beim Husten "macht's immer weh im Muuul") mit den wildesten Gründen für Unterbrechungen (Trinken, Decke verloren, Windel ausgelaufen, "Ich komm zu euch ins Bett", Katze hat ins Zimmer geschaut, Kissen ist verrutscht, "Ich gang go bisle") seit sieben Uhr morgens fertig angezogen, Kaffee- und frühstückgestärkt, geschminkt und einigermassen wach bei der Homeoffice-Arbeit, während Little Q. sich hoffentlich ausschläft.
Und nein, ich bin nicht arbeitswütig, aber ich hielt es letzte Woche für eine gute Idee, mit meinem Frühaufsteherkind den allerersten Termin für den Kühlschrankmonteur (ganz lange Story) um halb acht zu nehmen....
In diesem Sinne: Rise and gähn, da draussen!

Dienstag, November 18, 2008

Der Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm "uf en Gopf gacklet hätt"


Mit Ton und ein bisschen Bild (Little Q. hinter der Parkgarage war beschäftigt)


video

So bin ich.

Wenn ich ein grosses Projekt (am besten mit ganz baldiger Deadline) vor mir habe, finde ich oft den Einstieg nicht. Dafür erledige ich stattdessen im Akkord andere Dinge, die schon ganz lange auf meinem Schreibtisch vor sich hingammeln.
Auch okay.
(Alles Gammelzeug ist erledigt, nach dem Mittagessen brauche ich einen Einstieg).

Wanted: Gaggi-Buch

Ich weiss, ich könnte (und werde) heute abend in der Krippe auch nachfragen, aber ich habe hier im kuschligen anonymen Internet doch weniger Hemmungen (ausserdem will ich es jetzt gleich wissen):

Little Q. hat gestern begeistert von einem Buch erzählt, das in der Krippe vorgelesen wurde. Er hat sich schier ausgeschüttet vor Lachen und ja, ich gestehe es, es trifft ein bisschen meinen Humor.
Zwischen dem Gegiggel konnte ich folgende Geschichte herausfiltern:
ein Hund kackt einem Maulwurf auf den Kopf und dieser möchte herausfinden, wem er die duftende Ladung auf dem Kopf zu verdanken hat. Er besucht also die verschiedensten Tiere (Ziege, Taube, Kuh) und es spielt sich immer dieser Dialog ab:
"Hallo, ich bin der Maulwurf, stammt das Kacki auf meinem Kopf von dir?"
"Nein, das kann gar nicht sein, mein Kacki sieht so und so aus."
Irgendeine Rolle spielen auch noch Fliegen, die *ganz grosses Gegiggel* sich von Kacki ernähren.

Ideas, anyone?

PS: wenn ich es hinkriege, gibt es heute abend noch mal die viel lustigere Nacherzählung von Little Q. im Aargauer Dialekt auf Video.

Zu viel Zahlen

in Listen eingetippt und gerechnet, wenn man versucht, mit der Computertastatur jemanden anzurufen.

Montag, November 17, 2008

So stolz

Ich habe gerade eine 40seitige Vorschrift auf einem Etikettendrucker geddruckt, den ich von meinem Computer aus gar nicht anwählen kann.

Ablenkung deluxe

Direkt vor meinem Fenster trainieren Feuerwehrleute den Ernstfall. Mit viel Rauch, Explosionen und Uniformen (Ohne Str.ipperinnen oder N.utten)

Sonntag, November 16, 2008

Victory-Defeat


Victory-Defeat, originally uploaded by Prozac74.

Spass am Sonntagmorgen

Von wegen

Da formuliere ich seit Tagen im Kopf einen Eintrag darüber, wie gut wir und hier in der Schweiz im allgemeinen und in unserem Dörfchen hier im speziellen eingelebt haben (der kommt auch noch, ich brauche noch ein bisschen Videomaterial), da erfahre ich, dass wir DAS Ereignis des Wochenendes verpasst haben: im Nachbardorf ist eine Disco/Nachtclub/Dorfpuff spektakulär (incl toten Stripperinnen und von Gaffern angefahrenem Feuerwehrmann) abgebrannt. Ich wusste nicht mal, das wir ein Nachbardorfp.uff haben. Erzählt hat uns das ein Nachbar, der mit der ganzen Familie Samstag nachmittags zum Gaffen gegangen ist (woher der wohl wusste, dass das von aussen nach biederem Landgasthof aussehende Gebäude so etwas anrüchiges ist?)
Der Hübsche und ich haben uns Samstag morgen nur gewundert, dass es so nach Weihrauch riecht und das auf den katholischen Kanton geschoben.

Samstag, November 15, 2008

Lift Off - Touch Down


Lift Off - Touch Down, originally uploaded by Prozac74.

Eiskalt, aber schön!

Freitag, November 14, 2008

Let's get medical

Sodbrennen: ordinäres, nierensteinuntaugliches Aluminiumhydroxid gegen einen schicken "selektiven Protonenpumpenblocker" (wow, ich habe grade das Preisschildchen für 14 lumpige Tabletten gesehen....) mit Nebenwirkungs- und Kontraindikationsliste von hier bis München (Nierensteine aber nicht) eingetauscht. Ich werde wohl doch erst mal die gebrannten Mandeln (wie verträgt sich das mit "keine Süssigkeiten bei Sodbrennen"?) ausprobieren.
Erkältung: wurde von der ca. 12jährigen Assistenzärztin als vereiterte Kieferhöhlen diagnostiziert. Ich Gscheiderl musste ihr natürlich sagen, dass ich schwanger bin (und Nierensteine habe, um solche Verwirrungen zu vermeiden), so dass sie in eine Art Schockstarre verfiel. "Mhmmmm, Nasenspray..... oh nein, das ist nichts. Ah, hier steht als einziger Grund dagegen: Allergie gegen Inhaltsstoff. Mir ist das aber vom Gefühl her nicht recht (Anm.: vom Gefühl her sind die vereiterten Kieferhöhlen auch nicht so toll). Mhmmmm. Anitbiotika sind ja eigentlich genügend gestestet bei Schwangeren. Und die würden sicher auch gut und schnell helfen. Ihre Lymphknoten sind auch ganz dick. Aber das ist ja eigentlich ein gutes Zeichen, d.h. der Körper arbeitet. Ach, ich schreib Ihnen was zum Inhalieren auf und Sie holen sich ein Meerwasserspray, dann geht das schon." Dankedankedanke...ich bin dann mal inhalieren. Das darf ich nämlich viermal am Tag.

"Sie haben das aber hoffentlich nicht genommen, oder?"

Sagt die Frau aus der urologischen Poliklinik, als ich ihr erzähle, dass mir gestern ein bisschen unwohl geworden ist, als ich auf dem Beipackzettel zu dem Alucol gelesen habe: "Personen mit Nierensteinen sollten Alucol nur unter ärztlicher Überwachung einnehmen."
Nein, habe ich nicht. Bullrich-Salz ("Bei längerer Einnahme erhöhtes Risiko für Nierensteine") hats für die Nacht auch getan.
Und nein, meine Gynäkologin ist nicht doof, ich habe einfach die Sprechstundenhilfe nach dem Mittel gefragt, das ich in der ersten Schwangerschaft bekommen habe.
Wir harren also der Dinge, ob eine intensive Recherche der beteiligten Ärzte noch ein baby- und nierensteinverträgliches Mittel gegen Sodbrennen auftut oder aber ich meinen winterlichen Speiseplan auf antisodbrennen etc. umstellen muss (Raclette! Käsefondue! Zitrusfrüchte! zwei Chips auf einmal! Plätzchen! Schluchz.)
Mal vorab: Tips gegen Sodbrennen brauche ich keine, danke. Alles schon nachgelesen und zusammen mit dem, was ich wegen der Niere nicht essen sollte, bleibt nichts übrig.
Kleiner Trost: die Urologenfrau hat gemeint: "Mensch, sie sind schon eine Arme."
(Dazu passt, dass der Hübsche mich in den Hintern getreten hat und zum Arztbesuch wegen förschterlischem Halsweh etc. verdonnert hat und, ja genau, meine Hausärztin in den Ferien ist.)
(Klar gehe ich zur Vertretung. Der kennt die ganze Geschichte ja noch nicht. Hoffentlich hat er Zeit.)

Donnerstag, November 13, 2008

Nachmittagsprogramm


Frickelarbeit fürs Kind (hach. Er mag sowas. Bauarbeiteroutfit wegen Wassersauerei beim Händewaschen. Ich habe jetzt ganz viel blingbling um den Hals)
Pizza für Mutter und Sohn (Mann betätigt sich sportlich): da Little Q. beim Belegen grosszügig auf Gemüse verzichtete (dafür mir die Hälfte des Käses wegfrass), habe ich kein schlechtes Gewissen, dass die Sosse mit Karotten und Sellerie gepimpt ist.


Und noch was für Frau Rage:

Besser als der Vormittag, trotzdem bin ich unendlich müde (was ich neu inmein Vokabular aufnehmen müsste, wäre bei Anrufen von Kollegen: "Ich bin einfach krank, lass uns das am Montag besprechen")

Patin

Ich. Hach.
(52 cm sind sehr klein.)
(Kleine Babies sind wunderbar.)
(Ich habe mir aus Solidarität grade mal die Anmeldung zur Geburt runtergeladen)
(Schande auf euch, wenn ihr jetzt schon an eine Wiederholung dieser Posse denkt.)

Ganz einfache Rechnungen

Geburtstagsparty bei Freunden gestern = toller Abend für die ganze Familie = nur 8.5 Stunden Schlaf für Little Q. = dramatischer Heulanfall beim Kinderturnen incl. verfrühtem Aufbruch direkt nach dem Aufwärmen.
Ebendiese Geburtstagsparty = lange und laute Gespräche = keine Stimme heute morgen und ganz übles Halsweh und Verschleimung = willkommen Mageninhalt (ob das je wieder aufhört?)
Eine Handvoll Chips mit Salsa auf der vermaledeiten Feier = fiesestes Sodbrennen die ganze Nacht = zusammen mit dem HalswehHustenKopfweh kaum ein Auge zu
Aber wir sind nicht am Jammern, nein. Ich habe mir in der Apotheke schon Alucol besorgt, wir gehen jetzt beide ins Bett und heute nachmittag fangen wir noch mal von vorne an.

Mittwoch, November 12, 2008

Beweis

für ein gesundes Selbstbewusstsein:
wenn einem erst auf dem Heimweg im Auto langsam dämmert, dass die Kommentare der Parfümerietussi ("Kann ich helfen?" "Nein danke, ich weiss genau was ich will, muss nur schnell schauen, wo es steht." "Mhhhmmmm, vielleicht was gegen Rötungen? Oder Augenringe? Gegen Müdigkeitszeichen? Ein aufpolsterndes Serum?") nicht nur äusserst mässig hilfreich sondern vermutlich sogar eine Unverschämtheit waren (Gesucht habe ich "Continuous rescue antioxidant moisturizer", das hilft gegen alles).
Aber der zweistündige Stadtbummel (wir haben heute ja ungeplant nix vor) mit fussmüdem Kind ("Mami, mir ist sooooo anstrengend."), und unter anderem Bäckerei, Juwelier und Parfümerie (in dieser Reihenfolge, damit die Finger von Anfang an schön kleben) ist eh eine Herausforderung.
Lob an mich selber: den Grosseinkauf im Supermarkt dann wegen allgemeiner Unlust und Schlappheit einfach sein gelassen. Was bin ich doch entspannt.

3:1

heisst es bis Ende März für Au-el-Kinder vs. Little Q.
Ganz herzlichen Glückwunsch zum Mädchen Nummer 2!
(Das sind mal Freunde: Kind kommt um 4: 18h, SMS-Eingang um 4:48h)

Dienstag, November 11, 2008

Dorfbrauchtum: Blogcontent to come

Nachdem wir heute mit den Nachbarn total verbotenerweise auf dem Laternenumzug waren (die Kinder noch nicht im Kindergarten, keine "Räbeliechtli", sondern selbergebastelte Laternen, nicht in Zweierreihe und nicht singend), trudeln die Weihnachtsvorbereitungsflyer hier ein:

in der Krippe "werden wir den Samichlaus und sein Schmutzli in der Dorfwaldhütte treffen" (Wichtig: darauf achten, dass der Kreis um die beiden nicht zu eng wird und schön bei "Im Schwarzwald stoht es Hüsli" mitsingen)

Anscheinend habe ich in einer schwachen Minute fest zugesagt, dass wir zusammen mit den Mädchennachbarn einen Nikolaus von hier organisieren:


Dazu bekam ich heute den Anmeldebogen.



Gottseidank kann man noch selber nachtragen (Wobei ich "kann beten" eine bemerkenswerte Eigenschaft finde.)

Für hier sehe ich ein bisschen schwarz, ausser "Schiffli fahren" zählt.

Und ja, ich habe ein bisschen Angst, dass Little Q. die Panik kriegt, auch wenn einen der letzte Absatz wohl beruhigen soll.



PS: Was ist Deutschland doch für ein schlunziges Larifari-Land... da werden (zumindest zu meiner Zeit) wildfremde Studenten organisiert oder aber die Väter in der Siedlung springen ringsum ein. Von so einem Formular (habe ich den Punkt: "Wo befindet sich das Paket/Geschenk?" incl. Extrazeile für "Bemerkungen" (zB. erst überreichen, wenn Kind angemessen weint oder so) erwähnt?) träumt man da nicht mal!

Sonntag, November 09, 2008

22. Woche, mal ein Zwischenstand

  • Gewicht: +1,5 kg
  • Oberweite: + 12 cm (ich betrachte mein Dekollete mittlerweile fast schon als eigenständiges, mir sehr fremdes Wesen. Oder als zwei.)
  • Taille (haha!): + 12 cm.
  • Kind: Anders als bestellt und wie erwartet sehr aktiv und kräftig am trampeln.
  • Befindlichkeit: nach dem erneuten Kotzintermezzo letzte Woche habe ich langsam aber sicher endlich Appetit. Die Niere schmerzt dauerhaft mal mehr mal weniger, aber die meine Freunde, die Prostataspezialisten, überwachen mich ja engmaschig. Sodbrennen habe ich auch nur ganz wenig vermisst....
  • Fazit: Hmm. Ich bin ja ein positiv denkender Mensch und so sage ich: "Ich freue mich, wenn das Baby (endlich) da ist." (Das Trampeln ist toll, der Rest, incl. Oberweite, das ist echt nicht so meins. Die Damen, die keine Woche nach der Entbindung rumjammern: "Ich vermisse menen Bauch", habe ich eh noch nie versstanden)

Sonntagsschnöpsel

  • Wieder daheim
  • Matschbirne, Halsweh, Kopfweh, Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen, dazu Nierenweh, mein mittlerweile fast schon liebgewonnener Begleiter.
  • Trotzdem gute Laune, weil: nicht mehr schlecht. Deswegen einen Baumkuchen zum Nachmittagstee, endlichst Szegediner Gulasch zum Abendessen (Ach ja, vergessen: Sodbrennen geht jetzt auch los)
  • Laterne gebastelt für Umzug vermutlich am Dienstag (Hach, Wachsmalkreide auf Backpapier bügeln, das mochte ich schon immer.)
  • Überhaupt: Bastelwahn. Dementsprechend wird eine Grossbestellung bei Jako-o aufgegeben. Little Q. liebt nämlich Perlenauffädeln, Sachen mit Zeug bekleben, Fransen schneiden etc. (Und was Selbergemachtes ist doch eh am schönsten, oder Omas ;-)?)
  • Habe ich die einzige Brigitte-Ausgabe, die ich das ganze Jahr über kaufe (= die mit dem Plätzchenheft) schon verpasst?

Freitag, November 07, 2008

Hachja,

er hat wirklich was, der Daniel.
Deswegen: für alle, die wie ich, vor "Casino Royale" mit den Bonds gar nichts anfangen konnten und beim ersten Auftritt des blonden (eigentlich steh ich ja gar nicht so auf blonde Männer) Schnuckels mit verträumtem "Ich will haben"-Blick im Kinosessel sitzengeblieben sind: unbedingt gucken (Frau Feuervogel: am besten im Double Feature, "Quantum of Solace" beginnt in Filmzeit ungefähr 10 Minuten nach dem Ende von "Casino Royale") und am besten im Original (M: "He is still alive?" Bond: "Of course he is." M: "I am surprised." Bond: "So am I")
Die zwei Stunden, die wir wegen der Bond-Dreharbeiten letzten Mai in "Brrägääns, Ooostria" im Stau standen, haben sich auch gelohnt, immerhin zieht er da zum ersten Mal im Film einen (geklauten) Smoking an.
Der Schweizer, der den zweiten Bösewicht spielt und nach der Berichterstattung in den Schweizer Medien eine Megarolle hatte, ist nicht besonders aufgefallen, aber das macht ja nichts. (eine legendär saublöde Frisur hatte er aber)

Donnerstag, November 06, 2008

Nur Heimaturlaub

keine Sorge.
Und eine ganz tolle Taktik gegen die normalerweise bei dem Leckeressenmarathon bei Little Q.s Omas unvermeidliche Gewichtszunahme wurde auch gefunden: Wiederaufnahme der Kotzerei. (Geht wieder so lala, mittlerweile)
Heute abend gibt es lecker Dessert: Daniel Craig in der Spätvorstellung (im Original im Cinema in München, falls noch jemand Stielaugen machen möchte ;-))