Samstag, Mai 31, 2008

Who the f... needs George Clooney?

LittleQ. macht dunkellila Kabbe, what else?
video

EDIT: 2. Versuch

Freitag, Mai 30, 2008

Roll, Baby

Little Q. hat gestern abend spontan seine Purzelbaumtechnik perfektioniert.
Seitdem rollt er nur noch durch die Wohnung. An der Überwindung der Trppen arbeiten wir noch.

Donnerstag, Mai 29, 2008

Er wird wirklich gross

Eigentlich habe ich es ja nicht so mit den ganzen "Mein Kind wird so schnell gross, es soll doch noch Baby bleiben, die Zeit vergeht so schnell", weil für mich erst die Zeit ab dem zweiten Geburtstag schnell vergangen ist und ich bei jeder neuen Fähigkeit etc. v.a. stolz auf mein Kind war/bin.

Aber jetzt gerade bin ich ein bisschen platt: ich bin allein zuhause. Ganz ungeplant. Little Q. hat sich auf unserem Siedlungsspielplatz mit zwei älteren Jungs (dreieinhalb) angefreundet, Schubkarren- und Rasenmäherwettrennen gefahren, und wurde spontan eingeladen, wegen des beginnenden Tröpfelns mitreinzukommen. Nur er. Ich habe ihn noch schnell einmal aufs Klo gesetzt und habe mich vom Acker gemacht.
Hach. Das Kind ist sozial (Und ich hab frei. Hach.)
Und zwar nur noch 10 Minuten, deswegen musste ich den Typen, der mir ein "Beobachter"-Abo andrehen wollte, gerade auch ganz kurz abwimmeln.
Ich will nämlich noch schnell einen kinderfreien Kaffee trinken (mal keinen lilanen)

Titania & Oberon

heissen sie nun, die beiden Sommernachtstraumseifen.

Sie bestehen aus denselben Fetten (Palm-, Kokos-, Sonnenblumen-, Oliven-, Mandel-, Avocadoöl, Bienenwachs und Kakaobutter.


Der weisse Grundkörper wurde mit dem Duftöl "Spring Rain" beduftet (bekannt und beliebt von hier).


Bei der Feenkönigin habe ich dann rosa und orange gefärbte Masse mit "Waldmeister" beduftet und untergehoben (bzw. musste unterheben, weil während der ganzen Färberei das Weiss schon zu fest für meinen eigentlichen Plan geworden war)


Beim Feenkönig gab es grün/blaue "Sweet Peppermint"-Spuren.


Erstmalig gibt es sogar Etiketten mit Bildchen.


Und ich hab mal wieder Nachschub bestellt, v.a. Fette und Öle, aber auch tataaaaaaaaaa, die Zutaten für Badebomben und Schaumbars. Hach.

PS: Wie man an diese und andere Seifen kommt, steht immer noch hier.

Mittwoch, Mai 28, 2008

Emailadressen gesucht

Die Damen

  • Wortteufel erledischt
  • Daniela
  • Frau Kollegin erledischt
  • kawald erledischt
  • Natalie
  • Claudia erledischt
  • Nuschka erledischt
  • kaanu, erledischt
  • Mareike. erledischt
  • Janusch
werden gebeten, sich mit einer Mail (Adresse hier ganz unten) an mich zu wenden. (Ich bin entweder zu müde oder zu doof in Ihren Blogs eine Kontaktadresse zu finden).
Wer sonst noch keine Einladung zum fröhlichen Tippen bekommen hat und mitmachen möchte oder aber irgendwas nicht funzt, sollte ebenfalls eine Mail schreiben.

Tippspiel?

Wer von den Bloggerkolleginnen hat Lust auf ein EM-Tippspiel (nur um Ruhm und Ehre)?
Bitte Mail an mich oder in die Comments, dann lade ich euch ein.
Sorry Jungs, women only.

Seeeeehr selten

ist unser Name. Das wusste ich. Aber so visualisiert.... das hat was!


In Deutschland und in der Schweiz
Hier machbar

Da kann man doch verstehen, dass ich meinen einfachen Mädchennamen aufgegeben habe, oder? Für den sieht die Verteilung nämlich so aus:


Der Kluni Schorsch und ich

Nespresso sucht unter den Clubmitgliedern zwei Komparsen für den neuen Werbespot mit dem Schorsch. Klar, wer sich bewirbt, oder?

Update vom Update

  • Bambusnadeln sind sehr schön, da kriege nicht mal ich kalte Finger. Aber mit Schwung draufsetzen sollte man sich nicht. (Bei der Ferse hatte ich eh irgendwie zuwenig, da ist ein zweites Nadelspiel eh praktisch unumgänglich).
  • Die erste Ferse ist fertig (Jojo, danke an das Miest für die Anleitung)
  • Handgefärbte Wolle ist toll (zum Knäuel wickeln sollte man sie aber nur in Abwesenheit von Kind und Katze. Obwohl Little Q. es nur gut gemeint hat, das mit dem "Aufs Regal klettern und der Mutter das halbgewickelte Knäuel incl. Reststrang zwei Stockwerke hinterhertragen").

Stilsicher

Der Hübsche hat einen Schwung neue Hemden gekauft (u.a. von Valentino in feuerrot, sieht extrem lecker aus).
So schön die auch sind, vor dem Tragen müssen sie gebügelt werden. Und da wir es da wie Familie Wortteufel halten, macht der Hübsche das selber.

Little Q. war sehr interessiert: "Was du da machst?"
Hübscher: "Mein neues Hemd bügeln."
Little Q.: "Und, was du drauf bügelst?"
Hübscher: "?"
Little Q.: "Ubo oder Perat?"

Was schliesst man daraus? Gebügelt wird hier nicht so oft. (Kinderkleidung gar nicht, ausser eben zum Pimpen.) Und das Kind kann teilen, obwohl es seine Farbenmix-Velourdinger heiss und innig liebt. (und das grüne Ufo hätte auf dem roten Hemd ziemlich gut ausgesehen.)

Dienstag, Mai 27, 2008

Andere Kinder, andere Sorgen

  • Meine Schwester macht sich (laut meiner Mutter) Gedanken, dass ihr Sohn vielleicht zu viel schläft. Trotzdem kommt er morgens nicht aus dem Bett, geht jetzt also noch früher schlafen.
  • Au-el und seine kleine Schwester konnten nach dem Tag und der Übernachtung bei uns leider nicht mit zum Schwimmen kommen (unser Programm, um Little Q. endlich mal müde zu bekommen), weil sie übermüdet waren und Ruhe brauchten (Dabei haben wir ihn doch ausschlafen lassen...)
  • Little Q. hat mir letztens folgendes eröffnet: "Weisch, Mami, schlofe han ich eifach nit gärn." (Dabei geht es für unsere Verhältnisse im Moment sensationell gut.)

Grüsstrauma

Ich habe mit 7 Jahren zum ersten Mal eine Klasse übersprungen, d.h. in unserer Dorfschule während des Jahres von der ersten in die zweite Klasse gewechselt. (Jaja, wenn man sowas macht, in einem Dorf mit 1500 Einwohnern, in dem die Familie weniger als 450 Jahre wohnt, da macht man sich Freunde).
Der Beginn des ersten Tages in der neuen Klasse war symbolisch für den ach so smoothen Übergang: ich betrat mit den anderen 15 Kindern den Klassenraum und machte mich auf die Suche nach meinem Platz. Kaum hatte ich ihn (ganz hinten und mit dem Rücken zur Tafel, weil Gruppentische) gefunden, standen auch schon alle auf zur Morgenbegrüssung. Die startete mit den denkwürdigen Worten der bemerkenswertesten Pädagogin auf Gottes Erdboden: "So, guten Morgen. Wir haben eine Neue in der Klasse, das ist die da hinten. Sie war bisher in der ersten Klasse, bis ihre Eltern dachten, sie wäre zu schlau dafür. Komm mal vor! So, das ist sie also. Jetzt habe ich mal eine Frage an dich: wenn du mittags heimkommst, bist du dann auch so ein Stoffel und schaust nicht links rechts und grüsst nicht? Bei uns hier wird ordentlich gegrüsst."
Und das habe ich dann brav auch jeden Morgen gemacht: reinkommen, Knicks (als Junge wäre es eine Verbeugung gewesen) vor der Lehrerin und ein mit niedergeschlagenen Augen in den Boden gemurmeltes "Guten Morgen, Frau Lehrerin."
Schön, die moderne Pädagogik, oder?
Ja, und seitdem habe ich das Gefühl, alle Welt wartet nur darauf, dass ich mich unhöflich benehme und nicht schnell genug alle und jeden grüsse.
So kommen dann auch solche skurrilen Situationen zustande. Und wenn ich dann mal nicht die erste mit dem Grüssen bin, habe ich sofort das Gefühl, dass das Grüssen der anderen mit einem ganz kritischen Unterton kam, weil ich ja zuerst hätte müssen und schon wieder ganz stoffelig war.
In diesem Sinne ein (verspätetes) Guten Morgen euch allen!

Nutzlos

  • Heute morgen beim "Bodytoning" eine Kotzpause einlegen müssen
  • beim Beinbizepstraining auf allen vieren fast die Matte vollgekotzt
  • beim Stretching zu "My heart will go on" (neuestes Highlight der Fitness-Mukke) tatsächlich gekniepert.

Klingt toll, oder?

Andererseits schmeckt der Kaffee immer noch sehr gut und dank dieses Wunderkistchens kenne ich meinen Zyklus auf den Tag genau und weiss, dass alles nur am Wetter liegt. (Wo bleibt denn jetzt die verdammte Sahara-Luft? Hier ist es dampfig und bedeckt bei 23°C)

Montag, Mai 26, 2008

Frage an die Schweizer

Wenn ein Polizeiauto hinter mir fährt und dabei das orange Blinklicht anhat, heisst das was?
(Dramatisch kann es nicht gewesen sein, irgendwann sind sie in die andere Richtung abgebogen.)

Update

Wolle von hier ist gekommen, Nadeln (Bambus) sind gekauft, heute abend (zu Damages) wird angestrickt.

Seltsam

finde ich, dass die asiatische Familie schräg gegenüber ein riesiges Plakat zu dieser Initiative im ersten Stock aufgehängt hat.

Samstag, Mai 24, 2008

Drama, Baby

Ich habe gerade zwei frischgesiedete Seifen geglättet, gestempelt und mir dabei Namen für die beiden überlegt.
Dabei (Auflösung morgen, wenn der Hübsche sie angemessen in Szene gesetzt hat) bin ich bei einem Paar aus dem "Sommernachtstraum" hängengeblieben.

"Ein Sommernachtstraum" war in der sechsten Klasse (1987, hach) der Start einer furiosen Laufbahn in der Theaterguppe meiner Schule. Ich hatte sogar zwei Rollen in dem Stück, einmal einen textlosen Mohr, dann nach blitzschnellem Umziehen eine türkise Elfe mit Gemeinschaftstext und sogar vier eigenen Zeilen (irgendwas mit Spinne).
Kostümtechnisch blieb das das Highlight, obwohl ich bis zum Abi in der Theatergruppe war.

Wir trafen uns immer Freitag nachmittag (Montag Klarinettenstunde, dienstags Klavier, Mittwoch/Freitag abend Trampolin, donnerstags Orchester), zu Haupt- und Generalprobe auch gerne mal den ganzen Samstag.

Der Leiter der Theatergruppe war berühmt ob seiner cholerischen Anfälle (Schwester 2 wurde warum auch immer einmal spektakulär aus der Gruppe geworfen), der Kunstlehrer organisierte ein Wahlfach "Bühnenbau" und "Schminken", die Vorstellungen waren immer gut besucht, Kostüme mussten die Mütter freiwillig nach den (extrem komplizierten Vorstellungen des Kunstlehrers) nähen. (Warum meine Mutter dann auch noch meine kleine Schwester in die Theatergruppe gehen liess, keine Ahnung...)

Meine Rollen bis zum Abitur waren dann
  • ein Jäger (ohne eigenen Namen, dafür, dank schiesswütigem Grossvater, mit echtem Gewehr) in einem Stück, dessen Namen mir entfallen ist (ich durfte aber den Schönling aus einem Jahrgang höher mit vorgehaltenem Gewehr vor den Henker (meine Schwester, wegen damals noch mangelnder Körpergrösse trotz martialischem Outfit und Beil ein Quell der Erheiterung) schleifen. Ein Auftritt, den ich bei der zweiten Vorstellung verpasst habe.


  • Irgendwas in einem hellgelben wallenden Kostüm in einem Stück, an das ich mich gar nicht mehr erinnere. Viel Chortext.


  • Eine erzürnte Ehefrau in einem durchwegs lateinischen Stück, der grösste Flop unserer Theatergruppe. Lag vermutlich auch daran, dass Erst- und Zweitbesetzung während der einzigen Aufführung wild ausgetauscht wurden.


  • Eine ältliche Katzendame in der singfreien Aufführung der Katzengedichte von TS Elliot im Cats-Look. (Ich war die mit der Eisenbahnkatze)


  • Einer der Sklavenzwillinge in der (zu Recht) unbekannten "Komödie der Irrungen" von Shakespeare (man beachte das gekonnte Makeup, die stylische Perücke und die Latzhose aus dem Fundus der Freiwilligen Feuerwehr Freising, mit deren Hilfe mein rothaariger "Zwilling" und ich optisch einander angeglichen wurden.


Hach, waren das noch Zeiten. Lampenfieber, Schminkereste noch Wochen nach der Aufführung, elends viel Text zu lernen (bei den späteren Rollen), und dabei (bis auf den Sommernachtstraum) so dämliche Stücke...

Adrenalin pur

Hach. Ein Grillfest (= viel Feuer) mit Kollegen des Mannes (= Gesicht zu verlieren) im Wald (= ganz viele Möglichkeiten, das Kind zu verlieren) ist für mich Kontrollfreak ja eh schon eine Herausforderung.
Wenn man mir dann noch den besten Freund des Kindes mitgibt (=Verantwortung deluxe), der ja per se einKamikazekind ist, beide erst seit zwei Wochen ohne Windel unterwegs sind (= Unfallgefahr), beide den ganzen Tag nicht gekackt haben (= noch mehr Unfallgefahr), dann ist das absolut okay, wenn ich der Heimfahrer bin, durch das Adrenalin bin ich ja eh total high.
Geklappt hat es wunderbar, Little Q ist dafür spektakulärst, diesmal allerdings unblutig, von einer Bierbank gestürzt (mitten in den ältlichen Kollegenfrauen, "Er ist auch auf den Hinterkopf geknallt." "Ja, ich schau grad mal" "Ganz schlimm." "Jahaaaaa, ich bin grade am Trösten" "Also, es hat echt laut geknallt." "Ja."), hat sich aber durch massives Auslachen durch den besten Freund ganz schnell berappelt.
Klotechnisch gab es keinen öffentlichen Unfall, ich durfte aber feststellen, dass drei kleine Jungs (der Sohn einer Kollegin schloss sich uns an) mit Forscherdrang ("Warum ist das Wasser blau? "Kann man das rausnehmen?" "Wie sieht die Spülung von oben aus?") nach Apfelschorlewetttrinken ohne Klositz (d.h. keine Hand frei, um zu zielen) ja....parabelpinkeln. Auf meine Hose. Reingefallen ist keiner, mitbekommen haben es nur die Leute, die in ca. 5m Umkreis des Klos waren, und die begeisterten Ausrufe ("Ich hab eine ganz lange Wurscht gemacht. Und Pisi oben drauf." "Ich aber mehr." "Und ich noch mehr. Und viel länger") gehört haben.
Typisch war der Kollege, mit wir nunmehr seit fast sechs Jahren zusammenarbeiten, der eine halbe Stunde lang zwischen dem Hübschen, mir, Little Q. und Au-el (sehr offensichtlich Viertelindonesier) hin und her gestarrt hat und dann meinte "Die sind aber nicht beide von euch, oder?"
Little Q. hat übrigens extrem süss Au-el allen als "des is mi beschta Frynd" vorgestellt.
Um halb elf waren die beiden dann verraucht und dreckig im Bett. Little Q. musste enttäuscht feststellen, dass Au-el um 5:59h trotz Rütteln am Reisebett und "Kummkumm, Auto spiele" einfach nur weiterschlafen wollte.
Im Elternbett und nach einer Flasche Milch schaffte Little Q. das auch und so war ich um 8:17h als erste auf. Ich hatte ja aber auch noch einen Termin: um 9:00h startete im lokalen Spielzeugladen der Insolvenzverkauf mit einem Rabatt von 50% (Date mit der Au-el-Mutter, natürlich, wir eingespieltes Schnäppchenteam: "Du checkst das Lego, ich das Playmobil und wir treffen uns bei den Haba-Sachen, okay?"), noch mehr Nahkampfatmosphäre als bei einem Kinderflohmarkt.
Nun sind also die Geburtstagsgeschenke für die nächsten 100 Jahre gesichert, die besten Freunde haben sich tränenreich verabschiedet, und ich kann laaaangsam wieder runterkommen. Puh.

Freitag, Mai 23, 2008

Erstes Training an der neuen Holzpuppe

Wie hier erstmals erwähnt, habe ich an unserem Tiefgaragenstellplatz eine Holzpuppe installiert. Nicht ohne stolz kann ich nun berichten, dass alles in der Waage bzw. im Lot ist und die Konstruktion auf auf ersten Blick ganz stabil und haltbar erscheint (die zeit wirds zeigen).
Hier nun eine kleines erstes Video bezüglich Anwendungen, präsentiert von Little Q. (einschliesslich der üblichen Frustrationen, welche sich zu Beginn des Trainings an diesem Gerät gerne einstellen).

video

Donnerstag, Mai 22, 2008

Multitasking

Parallel zu Germanys next Top(f)model werde ich die Creme für den OhCynthiaChocolateFudge-Kuchen machen.

Immer noch

keine gute Idee, hier kurz vor acht anzurufen. Ganz besonders noch, wenn am anderen Ende eine von Little Q.s Grossmüttern ist, die auf mein "Aber fei echt nur ganz kurz, der Quentin ist grade aus der Dusche und noch quatschnass" erst mit dem nicht den Brandschutzvorschriften entsprechenden, aber doch die letzten 30 Jahre astrein funktionierenden Kachelofen im Elternhaus kommt, dann diverse Änderungspläne mit mir durchgehen will ("Besorgst du dir selber Holzofenkataloge oder soll ich dir welche schicken?") und dann über den astronomischen Ölpreis geschickt den Bogen zu den ach so verwerflichen Urlaubsplänen von Schwester 4 schlägt ("Sagst du's ihr oder soll ich nochmal anrufen und sagen, das sie ja wohl wahnsinnig ist, während des Semesters vier Tage wegzufahren?"; Lass es mich sagen: "Schwesterlein, fahr einfach!").
Währenddessen muss ich den triefenden Little Q. daran hindern, sich mit Motorsäge und Akkuschrauber aus dem offenen Fenster zu stürzen oder aber die Penatencreme umzurühren, sorry, dass ich den Teil, mit "wer besorgt die Kataloge" jetzt nicht mehr genau in Erinnerung habe.

Der moderne Rattenvater



hat das Kind im edlen Pashminatragetuch immer dabei.

Sicherheitsaspekte bei kamikazeartigem Radfahren und trotzigem auf den Boden wurden noch nicht berücksichtigt.

Q. Schnipsel

Wort des Tages: "niederträchtig". Ich weiss auf Anhieb gar nicht, aus welchem Buch er das hat. Er hat auf jeden Fall ein Sofakissen in "ein ganz grosses Beil" (aus "Drei Räuber") verwandelt und ist jetzt damit "niederträchtig".


Zustand des Tages: "Badfuss" = barfuss. Little Q. würde am liebsten immer und überall barfuss laufen, draussen, drinnen, im Regen, im Matsch. Deswegen bin ich immer am Sockeneinsammeln.


Plan des Tages: Au-el wünscht sich ganz sehnlich, bei Little Q. zu übernachten. D.h., wenn er das wirklich will, kommt er mit uns auf das Abteilungsgrillfest am Freitag und bleibt hier über Nacht. Bin ich wahnsinnig, dass ich das mit dem "aufs offizielle Grillfest mitnehmen" vorgeschlagen habe?

Mittwoch, Mai 21, 2008

Aufgetaucht

Wenn ich ein neues Blog für mich entdecke und ein bisschen Zeit habe, dann lese ich es am liebsten von hinten bis vorne, jeden einzelnen Eintrag. Danach fühle ich mich, als ob ich aus dem Leben einer bis dahin fremden Person erst mühsam wieder auftauchen müsste. Die nächsten Tage muss ich mich dann erst daran gewöhnen, aus diesem Leben nur noch häppchenweise zu erfahren.
Heute: Frau Limette. Wie konnte ich so lange an Ihnen vorbeilesen? Willkommen auf meiner Blogroll und in meinem Feedreader.
PS: das habe ich mit den meisten Blogs meiner Blogroll so gemacht.

Konzept verstanden

Heute morgen, ich mit LittleQ alleine im Auto, mp3-Player vergessen, also Radio eingeschaltet. Schliesslich läuft diese Schnulze "Dancing in the Moonlight" als LittleQ von hinten leicht vorwurfsvoll fragend an mich herantritt: "Papi, dat Mami-Mukke!?"

Inhaliert

haben Schwester4, Christian und ich den Rhabarberkuchen, den wir gestern abend noch einfach so gebacken haben:

150g Butter (weich, in kleinen Stücken) mit
180g Vanillejoghurt (oder aber: 150g griechischem Joghurt und selbergemachtem Vanillezucker statt des normalen Zuckers)
3 Eiern
1 Prise Salz und
2 Joghurtbechern Zucker verrühren
3 Joghurtbecher Mehl mit
1TL Backpulver vermischen
Zusammen mit ca 250g Rhabarber (1 cm lange Stücke) zu der Eimischung rühren.
In eine gefettete Kastenform geben und bei 175°C 70 Minuten backen (bei uns waren es 60 Minuten).

Drei Leute, ein Kuchen, so ca. 12 Stunden, nicht schlecht, oder?
Für das Grillfest am Freitag werde ich ENDLICH den Ohcynthiadoublefudge.etc. Kuchen machen, das ist ja eine Riesenveranstaltung, da kommen die Kalorien schon weg.

Montag, Mai 19, 2008

Das Ganze mal aus Männerperspektive

So, ich geb jetzt auch noch meinen Senf ab zum viel zitierten Axtmördertreffen (gebt das Wort mal bei Google ein...). Während Frau Brüllen schon seit einiger Zeit immer nervöser diesem Termin entgegenfieberte war ich eigentlich erstaunlich ruhig und einfach nur gespannt was das wohl für eine Veranstaltung werden würde. Am Abend vor dem Fest wurde dann schliesslich auch meine Nervosität noch ein wenig geschürt durch kryptische E-Mails an Frau Brüllen ("Da ist jemand, der kommt vor allem wegen Ihres Mannes...."). Nun ja, alles halb so wild. Im Endeffekt waren ja doch erstaunlich wenig Mörder anwesend. Gegen die Machete der Gastgeberin und die Bomben mancher Gäste haben wir einfach ein Burmesenschwert mitgenommen unter dem Vorwand es zum Zerteilen der Seife zu benötigen. Ausserdem war ich natürlich Dank meiner "Wing Tsun" Kenntnisse absolut verteidigungsbereit... Aber dazu später mehr.
Mit vielen der Blogautoren auf dem Fest war ich weit weniger vertraut als meine Frau weshalb ich mir dann anfangs auch immer recht doof vorkam, wenn ich ihr wie ein kleiner Junge ins Ohr flüstern musste: "Und wer ist das? Welchen Blog hat die? Hab ich den auch schon mal gelesen?" Ausserdem war ich natürlich ein wenig enttäuscht, dass eine meiner Lieblingsblogautorinnen (wat'n Wort) mit Hang für skurrile Bilder und Texte leider nicht anwesend war. Aber als ich die vielen Canon Kameras vor Ort rumliegen sah (ich kam mir vor als sei ich auf einem Treffen des Spiegelreflexkamera-Forums gelandet) wusste ich es würde eine Menge Anküpfungspunkte für interessante Gespräche geben...
Tja und dann kam schliesslich eine nette Frau names Alke (verdammt ich will dauernd "Anke" sagen) auf mich zu und stellte mich Ihrem Partner vor, der auch Wing Tsun macht(e). Nach kurzen einführenden Worten wie bei einem Blind Date wurden wir dann zurückgelassen auf dass sich die Männer doch mal ein wenig unterhalten mögen. Dann sind sie wenigstens weg von der Strasse und machen keine Dummheiten (ausser so manch zartes Pflänzchen unwissentlich zu stiefeln...).
Tja, womit vermutlich weder Alke noch Frau Brüllen gerechnet haben, war, dass WT in erster Linie keine Kampfkunst ist sondern Quell unendlichen Klatsches und Tratsches: "Haste gehört? Meister XY hat sich umgebracht. Neee. Und Grossmeister LT wirkte auf dem Lehrgang wie vollgekifft. Ja, den will ich auch nie wieder sehen. Da ist das Geld echt zu schade für. Mein Si-Hing hat nach der Abspaltung vom Mutterverein die SNT völlig verändert und sogar den Bong abgeschafft. Gehts noch?" Sie verstehen kein Wort? Eben! Sonst auch niemand. Und so haben wir vermutlich 3 Stunden sehr intensiv diskutiert und waren für niemanden sonst ansprechbar. Diese drei Stunden brauchten wir auch, um unseren Plan, etwas zu trinken zu holen in die Tat umzusetzen. Nun ja, ich fand es ausgesprochen witzig.
Zum Thema trinken: Ich war sehr verwundert über den Brauch so gesunden Trinkjoghurt aus Stamperlgläsern zu trinken. Bis ich dann bemerkte, dass man hier auf perfideste Weise abgefüllt wird ("Noch'n Likörschchen?") wars schon fast zu spät und ich wäre beinahe rückwärts ins Lagerfeuer gefallen. Welcher Mörder braucht da noch ne Axt.
Alles in allem ne ausgesprochen gemütliche Party mit tollem Ambiente und tollen Gästen. Bin jederzeit wieder dabei.

Unbedingt gucken

Dann, irgendwann.
Sehr schön, wenn das absolute Lieblingsbuch mit dem absoluten Lieblingssahnestückchen verfilmt wird. Hach.

Sockenwolle?

Ich habe es ja am Samstag schon der einen oder anderen erzählt: ich stricke eigentlich gerne, aber das was rauskommt, kann man eigentlich nicht anziehen. Deswegen würde ich mich gerne mal an Socken versuchen (muss man ja nix zusammennähen, sind nicht so gross, dass ich die Krise kriege, wenn ich was auftrennen müsste).
Deswegen meine Frage: welchen Wollshop könnten mir erfahrene Sockenstrickerinnen denn empfehlen? Und welche Wollsorte? Und welche Sockenanleitung?

Nachlese

Das Rezept zum Bulgur-Spargelsalat gibt es jetzt hier.
Und wer noch keine Mail wegen Fotos hat, melde sich doch bitte bei mir.

Sonntag, Mai 18, 2008

Eternal Happiness Condensed in a Square Box

Wenn man das Bild so sieht, könnte man fast (fälschlicherweise) glauben, das Kind wäre mal müde gewesen.

Bildsche


D'Scheefin, wie die Bayern sagen würden


Ein Grossteil der Geschenkseife (gebt es zu, wer hat soviel mitgenommen, dass es für Tante Liesbet nicht mehr gereicht hat?) und, in Ermangelung einer eigenen Axt, das Burmesenschwert zum Zerteilen
Helm auf Little Q. auf Klettergerüst
Pause (mit Helm) und ein Unfall
Hannah und "ein Junge, der ist mein Freund" (mit Helm)
Die Grossen (jaja, ich habe das grösste Frau...äh...Mutti-Kind über "das ganze Kleingewusel" lästern hören. Ansonsten aber alle sehr wohlgeraten ;-)) beim Magic-Spielen (kann man das so sagen? Oder was macht man mit den Karten?)

Kuscheln am LagerfeuerDie Person, mit der der Hübsche am meisten Zeit verbracht hat ;-)

Die restlichen Bilder werden in das erwähnte Picasa-Album gepackt. Heute vermutlich noch, weil der Hübsche in so Sachen viel disziplinierter ist als ich (die jetzt ins Bett geht.).

Passwort wird an die Teilnehmer verschickt.

Gute Nacht...

Kleinholz

vom Axtmördertreffen:

  • Wir sind heil wieder da (und wir sind heute noch zum Grillen bei Nachbarn eingeladen, deswegen haben wir in paar Fleischbrocken in Nierstein gelassen und nicht unbedingt mitrestegegrillt. Dafür sind gerade schon wieder Ohcynthiachocolatechipscookies im Ofen, als Mitbringsel).
  • Dank Theresa würde Little Q. jetzt aber lieber einen Nikolaus backen.
  • Little Q. wäre heute morgen um 6:28h schon gerne wieder zu "Pia, nit Bier" gegangen, auch wenn sie trotz zweier Söhne KEINEN Bagger hatte (dafür die Legoschublade zum Drinwälzen und den Feuerwehrhelm) (Woher nimmt das Kind die Energie? Wenig Mittagsschlaf, auf bis 23:00h, und kein bisschen müde....)
  • Der Hübsche dachte bis zum Schluss, dass der Liquor-Likör nur Trinkjoghurt wäre.
  • Ich finde es toll, zu den ganzen Bloggerinnen endlich Stimmen zu haben.
  • Little Q. hat in Hannah eine fürsorgliche Freundin gefunden. (@Ute: Dem Ruhrpotttreffen steht nichts im Wege, ich hab uns schon mal bei Tanja eingeladen ;-))
  • Von wem war denn der exzellente Spaghettisalat?
  • War der Hübsche eigentlich der einzige Mann, der freiwillig und gerne mitkam? Ich sags ja, ich habe ein soziales Wesen geheiratet ;-)...
  • Bilder sind in Arbeit, ich (bzw. der Hübsche) würde vorschlagen, sie in eine privates Picasa-Album hochzuladen, das Passwort zu verteilen, dann kann sich jeder in Originalauflösung bedienen.
  • Mein Lieblingssatz kam übrigens von Andrea: "Du, Schatz, hast du schon mal die Fotos von ihm gesehen? Er macht endgeile Bilder von sich im Badezimmer." Wenn wir nicht alle wüssten, was gemeint ist, dann klänge das ja schon seltsam, aber so...
Fazit: wir kamen gerne und würden gerne nächstes Jahr wiederkommen. (Dann müsste hoffentlich auch niemand aus unserer Familie mal kurz duschen.)

Freitag, Mai 16, 2008

Uffjerescht

1. Kind muss endlich einschlafen (kein Mittagsschlaf, trotzdem kein bisschen kooperativ ;-))
2. Waschmaschine und Spülmaschine müssen ausgeräumt werden
3. Koffer muss fertig gepackt werden
4. Geschenk muss eingepackt werden, Zubehör dazu
5. Zutaten für Spargelsalat müssen parat gelegt werden, sonst wird das morgen früh um 6 nix
6. Wecker stellen un mit ein bisschen Wein und einem spannenden Buch relaxen
7. Morgen dahin fahren.

Donnerstag, Mai 15, 2008

Fluch oder Segen

Seltsam, dass grosse Entfernungen (mental wie geographisch) Dinge, die einen normalerweise verzweifeln lassen würden (oder eigentlich sollten), zu skurrilen Anekdoten werden lassen, die man beim Mittagessen mit Kollegen erzählt.
Stellt sich nur die Frage, ob das nun ein Beweis meiner Oberflächlichkeit oder meines Selbsterhaltungstriebs ist.

zach

Heute ist einer von den Tagen, ihr wisst schon, wo man sich trotz dem vierten Kaffee und zwei Stunden Mittagsschlaf statt Homeoffice fühlt, als ob man in einer zähen gallertartigen Masse unterwegs wäre, und den eigenen Ansprüchen hinterherwatet.
Nein, das Kind ist nicht mal besonders zickig (eigentlich sogar traumhaft brav), die Welt nicht besonders ungerecht, aber trotzdem. Hach.
Wahrscheinliche Gründe:

  • Beendigung des Nachtschlafs um 5:15h
  • PMS
  • Oder eben auch nicht.
Es gibt aber auch Gründe, stolz zu sein:
  • Little Q. hat bis 5:15h durchgeschlafen (Ganz schlechte Idee, mein Sohn, dann um 6:45h zu verkünden, dass man jetzt "sooooo müde" sei und "Mittagschlab machen" möchte.)
  • Wocheneinkauf ohne Unfall
  • Kein Ausbrechen in Tränen, als ich nach dem Leergutabgeben feststellte, dass der Geldbeutel in der Arbeitstasche daheim lag. Sondern sogar das Positive daran entdeckt: immerhin vor dem Einkauf gemerkt.
  • Kein schlechtes Gewissen wegen Homeofficeschwänzen bzw. Überstundenabbau.

Nun denn, heute abend wird das Hirn bei den Topmodels resettet, dann wird das schon wieder

Mittwoch, Mai 14, 2008

Still alive

Es gibt Brüllhausen übrigens immer noch.
Man kann jetzt auch für Sicherheit sorgen.

Bloghausen is watching you.

So wie das hier aussieht, werdet ihr uns während unseres Urlaubs beim (Sonnen-)Baden beobachten können.
Dauert aber leider noch ein bisschen.

Umfrage

Wenn mein Sohn

  • kein Fieber hat
  • in den letzten zwei Tagen auf Nachfrage zweimal gesagt hat, ihm täte das rechte Ohr weh,
  • aber auch 20mal gesagt hat, ihm täte nichts, ganz besonders auch nicht das rechte Ohr weh,
  • sich ohne Beschwerden mit einem Q-Tip in eben dem rechten Ohr rumfummeln liess,
  • auf Kneten des Ohrläppchens überhaupt nicht reagiert,
  • die letzten paar tage abends aber immer extrem anhänglich ist,
  • einen leichten klaren Schnupfen hat,
  • sich beim Hinlegen nicht mehr als üblich beklagt,
bin ich dann eine Rabenmutter, wenn ich ihn heute abend nach Arbeit und Krippe nicht zum Kinderarzt schleife, wo er sich vermutlich irgendeinen übrigegebliebenden Magen-Darm-Virus besorgen würde?

Zahlenspielchen

Nachdem der beste Freund am Freitag mit ohne Windel ankam (und uns sportlich den Teppich im Kinderzimmer vollgepieselt hat), will Little Q. natürlich doch auch. (Vermutlich nur, weil es als Belohnung immer das Universalzahlungsmittel Goldfischli gibt, nach einem ausgeklügelten Tarif.)
Bisher (also seit Freitag):

  • 4 Unfälle, einer davon im Haus von Freunden (Parkett)
  • viele Fischli
  • 1.5 hKinderbetreuung beim Sport ohne Unfall
  • 3 Gartencenterbesuche mit gaaaaaanz langer Schlange an der Kasse und harntreibendem Pflanzenbewässerungssystem auch ohne Unfall.
  • Ganz oft Bodenwischen, weil das "Würmli" gar nicht so leicht ordentlich im (vermutlich etwas knapp kalkulierten) WC-Ring zu verstauen ist. Oder aber, weil der Effekt dann etwa so spassig ist, wie Wasserhahn mit dem Daumen fast ganz zuhalten. (Dabei wurde auch schon Little Q.s Lieblingsklolektüre, der Jako-o-Sommerkatalog, von Querschlägern getroffen und so dem Altpapier überantwortet)
  • Und heute: Krippenbesuch mit einem Riesensack Hosen/Unterhosen und einer kleinen Box Goldfische.

Dadurch, dass ich andauernd ans Pieseln denke, muss ich selber dauernd. Auch ohne Fischli.

Montag, Mai 12, 2008

...

Hier auch.
Und zwar sehr gut.
Cheesecake: sehr gut, braucht aber einen Haufen Esser.
Dreambars: ebenso.
Chicken Tandoori aus diesem Buch: Mjamm.

Samstag, Mai 10, 2008

Fleischeslust

Hier sitze ich auf dem frischbepflanzen Balkon (nein, Little Q., keine gute Idee, mit deinem Rechen kurz nach dem Fenchelsetzlingepflanzen den grossen Kasten noch einmal umzupfügen...) in der lauen Abendluft, frischgeduscht, mit immer noch ein bisschen Erde unter den Fingernägeln, im Magen ein unglaublich leckeres Ochsensteak (klar, mit dem obligatorischen Salat aus der Biotüte, Brot etc.).
Dazu muss gesagt werden, dass ich ja recht lange Vegetarierin war und einen Heidenrespekt vor grösseren Fleischmengen habe. Dazu gehört unter anderem ein 734g schweres Ochsensteak (für die ganze Familie), dessen Ausmasse fast unseren Schmalspurgrill gesprengt hätten. Aber mit der absolut deppensicheren Anleitung dieses Münchner Bloggers in diesem wunderbaren Buch ist weder das Würzen noch das korrekte Grillen ein Problem. (Das nächste Mal werden wir auch nicht extrem uncool mit Stoppuhr und Kochbuch neben dem Grll stehen.)
Wem also schön langsam die fertig marinierten Zigeunerholzfällerbärlauchknoblauchmexikofleischlappen zu den Ohren rauskommen, dem sei das Kochbuch ganz nah ans kulinarische Herz gelegt.
(Sogar der ketchupsüchtige Little Q. hat das Fleisch pur gegessen)


Anmerkung des Hübschen: Hier der Ochs kurz nachdem er es sich auf dem kleinen Grill gemütlich gemacht hat (genauergesagt exakt nach 2 Minuten, direkt vor dem ersten Wenden durch eine ausgebildete barfüssige Fachkraft)...


...und hier kurz vor dem leckeren Verzehr.



Luxusproblemchen

eigentlich würde ich jetzt gerade den Ohcynthyianewyorkcheesecake mit Cherrytopping machen. Ich hab sogar schon angefangen. Aber Little Q. ist die "Küchenschine" zu laut zum Einschlafen, das seit neustem bei offener Tür zu erfolgen hat.
Der Hübsche ist in der Tiefgarage, umd die Montage seiner Holzpuppe vorzubereiten, auf der Terrasse warten zigzillionen Blumen, Kräuter und Gemüsesetzlinge, um eingepflanzt zu werden. Wer hätte das gedacht, ich sprunghaftes, am liebsten alles auf einmal ausprobieren wollende Wesen habe mich für eine Balkonbepflanzung in Rosalilaweiss entschieden (mit lauter verschiedenen Blumen natürlich)...
Hach. Und ich sitze hier auf der Treppe vor der Kinderzimmertür, bin die Blogroll schon durch, antworte auf jedes quengelige "Mamimamimami" mit "Schhhhhhhhhhschsch, schon gut" und hoffe, dass das Kind endlich einschläft und ich an meinen Kuchen kann (wird morgen zu Kollegen zum Grillen mitgebracht).
Bei uns gibt es heute abend übrigens ein Riesenochsensteak vom Grill (mit Lorbeer, Pfeffer, Rosmarin und Zitronenschale). Hach.
Und jetzt kam schon lange kein "Mamimamimami" mehr, obwohl der Hübsche grade wie eine Horde Bisons die Treppe raufgetrampelt kam. Der Blogstoff geht mir nun langsam auch wirklich aus.... Ob ich es wagen soll, die Tür zu- und die Küchenmaschine anzumachen?

Freitag, Mai 09, 2008

Früher Vogel oder so

Nein, nein, diesmal geht es nicht ums Schlafen ;-( (für Interessierte: annähernd durchgeschlafen, Mittagsschlaf verweigert, ab ca. 17:30 nicht mehr ansprechtbar, ab 19:04 im Land der seeligen Träume).
Nein, ich musste in letzter Zeit zweimal an Tanjas Eintrag mit dem blutrünstigen Schmetterling denken:
1. Auch beim Kinderarzt. Little Q. hasst Abhören, also sagt der Kindarzt (ein toller Arzt, aber das war... naja): "Little Q., jetzt musst du leise sein, damit ich hören kann, was da drinnen für Musik spielt." Seitdem ist Little Q. beim Arztspielen mit dem von der Stiefoma geschenkten echten Stethoskop immer ganz chefig:"Mami, lislig si......ah..... Musik spielet..... du hescht leider Fieber." (und bis zu diesem Arztbesuch wusste er so schön, dass sein "Herzli bummbumm macht."
2.Heute nachmittag hatte Little Q. auf dem Weg vor dem Haus exhibitionistische Anwandlungen. Er schälte sich aus der Hose seines UV-Schutzanzuges und verkündete: "Ick will mit bluttem Fudi (=nackiger Hintern) die Rutschbahn (in unserem Garten) abe rutsche." Mein Hauptargument dagegen waren neben der Sonnenbrandgefahr die eingeschränkten Rutscheigenschaften seines nackten Hinterteils. Der Nachbar kam vorbei, wollte mir in der Diskussion helfen und meinte: "Little Q., du musst unbedingt eine Hose anziehen. Denn sonst kommt ein Vogel und meint, das da wäre ein Wurm und frisst ihn dir auf." Aaaaaaaargh! Die Tochter ebendieses Nachbarn hat übrigens den ganzen Vormittag bei uns im Garten auf eigenen Wunsch untenrum vollkommen unbekleidet verbracht. Aber da gibts ja auch keinen Wurm.....

Donnerstag, Mai 08, 2008

Bilder, endlich

Vorderteil der neuen Frisur (hinten ist es ganz toll angeschrägt)

Die grösste "Klunki" in ganz Omadorf




Extreme ums Haus rum biking


"Lippo Cola" im und


Radln im Wald hinter dem besten Biergarten aller Zeiten


Grenzwertig

Wohnortbedingt überschreiten wir ja mehrmals die Woche eine EU-Aussengrenze (ich liebe dieses Wort). Little Q. ist schon ganz grosser Profi in Sachen Ausfuhrscheine, Unterscheidung von Polizei, Grenzwache und Zoll, den verschiedenen Fahrzeugen, Werkzeugen, Hunden, Untersuchungszeugs, Ausländerausweisen, Kinderausweis, Pässe. Heute aber, nach dem Grosseinkauf (@Hübscher: der Kasten Bionade steht noch im Auto, der war mir zu schwer.) der Hit schlechthin: der Schweizer Zoll hatte ein in einem Kastenwagen verstautes mobiles Gepäckröntgensystem (so ein Ding wie am Flughafen) aufgebaut. Just als wir vorbeifuhren, wurde der Inhalt eines winzigen Oldimercabrios mit HH-Kennzeichen durchgeschleust (das Auto war so klein, das hätte am Stück reingepasst). Little Q. war so begeistert, dass er am liebsten selber durch den Röntgentunnel gekrabbelt wäre.

Mittwoch, Mai 07, 2008

Entscheidungshilfe

Es gibt übrigens News von der Fachfrau (btw: falls irgendjemand eine Haistylistin sucht, die wirklich was vom Fach versteht: Doreen von hier, Hach. Bei den Kopfmassagen beim Haarewaschen würde ich am libesten schnurren, so gut tut das. Und sie kann schneiden. Richtig gut. Hach. Fotos kommen noch.) zu diesem Thema.: Klar geht von gefärbt blond auf rot. Problem wäre höchstens, dass die Farbe am Anfang recht intensiv wäre, aber schnell verblasst, weil rot auf blondiert nicht gut hält, aber auch nicht ganz wieder rausgeht. Empfehlung: entweder rauswachsen lassen und dann erst färben (never ever, das halte/hielte ich nicht durch) oder aber zweimal auf einmal kräftig tönen (wäre auch unbedenklich in Sachen Stauprojekt) und dann halt alle 8 Wochen drübertönen, bis das blondierte Blond drunter rausgewachsen ist.
Der Rückweg von Rot auf Blond würde allerdings schwierig. Aber das wäre ja auch um eine Ecke zu viel gedacht.
Hach. Ich hätte fast auf einen Aussage wie "Niemals, das wird immer grün" gehofft, damit mir diese Entscheidung abgenommen wird. Ich hab auch extra nachgefragt, aber grün kommt wohl definitiv nicht raus.
Beim Durchblättern der Farbkarten, ja, das gebe ich zu, da hat es mich schon sehr gejuckt....
Hach.

Wer ist hier süchtig?

Heute morgen kam Little Q. um 6:04h verschlafen aus seinem Zimmer (btw: seit zwei Tagen wird hier wieder mal durchgeschlafen, ich bin ja soooooooo wach!) und seine erste Frage war:

"Ihr Kaffi wollt? Lila Kapsel?"

Er ist da schon richtig gut drin: auf den Barhocker klettern, Glas platzieren, Milchhahn reinhängen, Kapsel aus dem "Computer" auswählen, Klappe auf, Kapsel rein, Klappe zu, auf "Latte Macchiato" (er sagt dazu: "volles Glas") drücken, abwarten, Bescheid sagen ("Mami, Kaffi kommt!"), der nächste bitte.

Selektive Wahrnehmung

Wenn ich den Hübschen nicht hätte, wüsste ich gar nicht, dass für die diese Woche irgendwann stattfindende Umstellung unseres Telefonnetzwerkes extra Kurse zum Telefonieren in Zukunft angeboten werden. Und ich mich da vermutlich hätte anmelden müssen (weil eigentlich müsste mich mein Chef anmelden, aber der hat die Rundmail sicher auch nicht gelesen und ist auch fünf Wochen nicht da, bis dahin sind hier die Leitungen sicher schon tot.).
Ich gebe es zu, ich lese offizielle Rundmails ganz selten. Gut, die Firmenumstrukturierung habe ich mitbekommen, neue Kollegen schaue ich mir auch immer an. Aber diese ganzen wöchentlichen IT-Rundbriefe.... echt nicht. Der Rückgang des Papierverbrauchs in den letzten 48 Stunden dank der Umstellung auf Foliendruck oder so was interessiert mich einfach nicht. So ist auch das Telefondingens an mir vorbei gegangen.
Der Hübsche liest aber alles (hat auch nicht so einen "Forward to alle, die ich entfernt kenne"-affinen Chef wie ich) und wird so Fachmann für alles (ich hätte an seiner Stelle gar nicht gemerkt, dass ich Stockwerksdruckerbeauftragter geworden bin. Bin ich ja auch nicht, sondern er. Glaube ich.)

Dienstag, Mai 06, 2008

Mein Sohn

nennt das hier (die Box links) "unseren Kaffee-Computer."

Ein Planschbecken

macht noch keinen Sommer. Klingt unlogisch nach einem ganz draussen verbrachten Tag mit 15 Sonnenstunden? In Little Q.s Welt bedeutet Sommer aber, dass er Geburtstag hat (konnten wir auf August verschieben, ich musste aber versprechen, ihm rechtzeitig Bescheid zu geben) und dass er keine Windel mehr anhaben will.
Ich dachte, im Garten mit UV-Schutzanzug könnte ich das ja mal testen. Hat auch toll funktioniert, mit dem ins Nemo-Becken bieseln. Nur das ganz laissez-faire-mässige in die UV-SchutzHose Kacken und dann nicht mal Bescheid sagen, sondern lieber so lange weiter spielen, bis der Abendessen kochenden Mutter der braune Fleck am Hintern auffällt, das bringt mich von dem Gedanken ab, dass wir schon Sommer hätten.

Immer so eine Sache

mit dem Wegfahren. Währenddessen denke ich mir immer:"Auja, das musst du bloggen" und daheim wartet dann die Wäsche, die Wollmäuse, die Planung des nächsten Wegfahrens (schlimm im Moment, nächste Woche geht es beruflich noch einmal nach Bergamo, dann am WE drauf zu Frau..äh.. Mutti und dann ist bis Elba erst mal Ruhe), 4329 zu lesende fremde Blogeinträge, 3998 zu bloggende Bilder.... und das Mitteilungsbedürfnis wird immer geringer.
Und da das Wetter so traumhaft ist, habe ich spontan beschlossen, weder zu homeofficen (bis August muss ich zusätzlich zum Urlaub aus dem vorletzten Jahr noch 40 Überstunden abbauen, sonst gehen die verloren), noch pflichtbewusst auf dem warmen Speicher die Bilder zu bloggen, nein, ich habe den Sonnenschirm aufgespannt, das Traummaschinerl auf Iced-Latte-Fähigkeiten getestet (excellent: Ein Glas voller Eiswürfel, einen milden "Cosi" (weil kalt eh immer bitterer schmeckt) direkt als Espresso drauflaufen lassen, mit Milch auffüllen: fertig. Und die Crema ist so toll, dass sogar auf der ungeschäumten Milch ein Schaumhäubchen bleibt), bin im Mittagsschlafkampf hart geblieben und blogge so bilderlos vor mich hin. Den Feedreader arbeite ich heute abend ab (also, ihr da draussen, Sendepause bis dahin!), parallel zum Bilderhochladen.
Heute vormittag haben wir immerhin schon

  • eine Stunde Bodytoning für die Mutter,
  • den Kauf eines Planschbeckens für Little Q. (Der Bollo wäre seelig, es gab nur Clownsfisch-Becken) incl Befüllung und vollbekleidetem Probetauchgang,
  • eine Reise ins nächste deutsche Städtchen zum Kauf von Cremenachschub für die Mutter (immer noch zu faul für einen detaillierten Bericht: deswegen hier in Kürze: Clinique rockt. Oder ich bin endlich fertig mit Pubertät) und von Sonnenhutnachschub (alle in Grösse 116/122= 6-8 Jahre, was haben Schwedenkinder für winzige Köpfe?) und Sonnencremenachschub für Little Q.. In Sachen Kopfbedeckung ist er diesen Sommer übrigens extrem einsichtig: "gegen heisse Haare und heissen Nacken" tut er alles.

hinter uns gebracht.

Am Nachmittag stehen die Vertragsunterzeichnung in der Dorfkrippe, der Gang zur Post (eine Hotline ist halt doch eine Hotline und deswegen kam unsere Kaffeebestellung erst heute) und ein Playdate mit den Nachbarn an (ommmmmmm).... und vielleicht gibt es heute abend dann Fotos

Montag, Mai 05, 2008

No Risk No Fun


No Risk No Fun, originally uploaded by Prozac74.

Vorgeschmack auf die Bilder vom Wochenende

Sonntag, Mai 04, 2008

Wat ein Stress

Nur so viel: wir sind wieder da. Gefühlte 10 000 km später, weil ja auf dem Hinweg der Craigdaniel in Bregenz über die Seebühne gehüpft ist und wir deswegen stundenlang im Stau standen und auf dem Rückweg ein Auto ... naja, sagen wir so, die Gesetze der Physik erfahren und der Fahrer das GA-(oder eher ER-) Feeling live erleben wollte/musste.
Das verlängerte Oma-WE ist vorbei, das Kindesschlafkonto auf minus ganz viele Stunden angewachsen (Mittagsschlaf? 20 Minuten im Auto maximal. Nachtschlaf in handlichen 1h-Portionen), das der Eltern erstaunlich ausgeglichen (5:45h: "Ick Oma gehn?" "Ja, geh, die freut sich bestimmt."), ganz viele Stunden wurden mit Cousin und gesamter Family im Wald verbracht ("Das sind maximal 2 km...."), Little Q. hat ein neues Vorbild ("Ick au Lippo Cola ha"), der erste alkoholträchtige Jour Fixe auf dem Balkon ist rum, Fotos kommen noch (auch von der neuen Frisur), und Little Q. will andauernd wissen: "Wann mis chlins Schwöschterli chunnt?".... in diesem Sinne: ich muss in Bett ( Mannomann, ein Piccolo und ein extrem grosses Glas Weisswein sind zu viel für mich)...