Donnerstag, Januar 31, 2008

Premiere

im Hause Brüllen: wir wissen jetzt, warum Little Q. so schlecht schläft (die letzten zwei Tage zumindestens.). Es war nicht der Asteroid, nein, der Schnupfen hat sich in eine leichte Bronchitis (vermutlich, er hat sich ja nicht richtig abhören lassen) und, tataaaaaaaa, die erste Mittelohrentzündung verwandelt. Er ist also vor Schmerzen immer wieder aufgewacht. Mit einem Sack voller Medikamente sind wir aus der Apotheke wieder nach Hause: Fieberzäpfchen (bis zu drei pro Nacht), Codeintropfen für den absoluten Notfall (eher wohl nicht...), Schleimlöser und Antibiotikum. Little Q. ist begeistert und verlangt nun stündlich nach "Nommal mehr Saft! Ich grad Sirup trinken." Es lebe Bobo, auf die Verwendung der beigelegten Spritze hätte ich nämlich gar keine Lust gehabt.

Zu viel verlangt

Da kam ich heute ineine ganz ähnliche Situation wie Tertia, aber Little Q. war mit meiner Bitte, mal eben schnell rüber ins Vorratskammerl zu gehen, das Licht anzumachen und aus dem rosa? orangen? irgendeinem Sack eine neue Rolle Klopapier zu holen, dann doch überfordert. Bis zum Lichtanmachen kam er noch...
Fragt nicht, wie wir die Situation bereinigt (haha) haben....

Wann

plant das Kind mal wieder zu schlafen?
Gestern ist er um halb neun mit Megadrama ins Bett, um 10 gabs das erste Geheule, von 12 bis 1 Dauergeheule, bis ich zu ihm ins Bett gezogen bin, zwischen drei und vier irgendwann einen Alptraum und um fünf "Guete Morge".
Das sind keine acht Stunden Schlaf...mich bringt das Dauergejammer langsam aber sicher an meine Grenzen....
Mal sehen, was das Ausheulen beim Kinderarzt bringt. Ganz sicher eine neue Portion Hustensaft.

Mittwoch, Januar 30, 2008

Schnuckelchen

wer sich übrigens fragt, wann Frau Brüllen die Hosen runterlässt und ihre Favoriten unter den männlichen Schauspielschnuckeln verrät, der klicke einfach hier. Die Lise und ich sind uns wieder mal einig. Nur dass Daniel Craig TROTZ seiner blonden Haare auf meiner Liste ist, nicht WEGEN. Und ich würde dann noch Eric Bana, der übrigens die Hauptrolle in der Verfilmung meines absoluten Lieblingsbuches (die Filmrechte hat Brad Pitt gekauft) übernehmen soll, dazu nehmen.

Supermoms Tag

Kommt morgen. Ich werde den ganzen Tag nur mit ganz ruhiger, leiser Stimme mit Little Q. reden. Kein Geschimpfe (maximal zischeln;-)), das kriege ich gar nicht raus im Moment.

Aber dank einem verschlafenen Tag, versüsst mit gestern abend gebrannten Mandeln (Leider hat mir der Hübsche für die nächste Zukunft Brennverbot erteilt, weil wir alle drei nicht aufhören können, bis sie weg sind...) und ein paar Weihnachtsleckereien aus dem Papa-Paket, geht es mir wieder ein bisschen besser.

Morgen stehen Grosseinkauf, Pakete zur Post bringen, Kinderturnen und nachmittags Kinderarzt auf dem Programm. Little Q. hat zwar kein Fieber, nur leicht erhöhte Temperatur, Schnupfen und einen Husten, der mittlerweile echt fies klingt...

Ich hoffe, die Nacht wird besser als gestern (und vorgestern und vorvorgestern etc.), aber ein bisschen Schlaf habe ich ja nachgeholt.

Zwangspause

Heute morgen: ohne Stimme, dafür mit Matschbirne (zumindest daran könnte Quentins Quengelfrequenz schuld sein), eklig viel (richtig viel, richtig eklig) Schleim in den Atemwegen und leichtem Fieber aufgewacht.
Da bietet es sich ja geradezu an, den grossen (der Arme, ist auch todmüde) und den kleinen (auch todmüde, aber warum schläft er nicht?) Mann Richtung Krippe/Arbeit zu schicken und selber wieder gen Bett zu verschwinden. Die Krankmeldungsmail mit "Ich kann nicht reden" sollte mir auch garantieren, dass hier niemand anruft.

Dienstag, Januar 29, 2008

Danke

Nächstes Jahr gehe ICH auf die Eigentümerversammlung und debattiere über Putzfrequenzen in der Tiefgarage und Sandkastenfüllungen.
Heute abend setze ich mich mit Tee, Wärmflasche und Inspector Banks aufs Sofa und fühle mich krank. Besser da als im Bahnhofsrestaurant.

Nur Mut, Frau Ami

nein, nicht in punkto Schlaf, da legt Little Q. immer noch Nächte a la Lilly hin, dabei krabbelt er schon lange, läuft, spricht, isst. etc. Naja. Aber heute soll ja ein Asteroid ganz nah an der Erde vorbeisausen, vermutlich liegts daran.

Nein, aber den freien Willen, den kann man als weiblich taktierende Mutter irgendwann richtig gut ausnutzen:


  • Mutter hat das Gefühl, das Kind sollte was trinken. Der falsche Ansatz wäre: "Da, trink mal." Die logische Antwort ist natürlich "NAAAAAAAAIIIIIIIN" und Getränkeverweigerung bis zu Pubertät. Wenn man aber fragt: "Magst du was zum Trinken?" und auf das unvermeidliche "Nein" mit einem lockeren "Naja, dann halt nicht" antwortet, kommt binnen Sekundenfrist ein "Ach, ich jetzt grad Durst.".

  • Ebenso, wenn man mit einem müden hungrigen Kind kurz vor Mittag in der Post noch ein verspätetes Weihnachtspaket (Danke Papa, jetzt haben wir genug Weihnachtsmandeln und Lebkuchen für die Ostertage ;-)...) abholt, und eigentlich nur wieder heim will, das Kind aber IMMER, wenn wir zur Post gehen, stundenlange Laufradrunden auf dem Indoorsportplatz drehen will. Ein "Komm, wir gehen heim, du bist müde und hungrig" endet zwangsläufig in Geschrei, Gezeter, Mangatränen und RumpelstilzchenunterdemArmHeimtragen. Die erfahrene Mutter eines Jungen mit eigenem Willen setzt sich neben den Indoorsportplatz (und neben das sauschwere Paket) und flötet: "Gell, Little Q., du sagst mir einfach, wenn du heimfahren und Suppe essen willst." Binnen Sekunden die Antwort :"Ach, ich grad Hunger, Suppe essen." Und fröhlich spazieren Mutter und Kind nach Hause (an den beiden Polizeiautos der Regionalpolizei Unteres Fricktal und der Aargauer Kantonspolizei vorbei, an denen von extrem schneidigen Jungpolizisten extra für uns noch das Blaulicht eingeschaltet wird).

  • Nächstes Beispiel: Mittagsschlaf. Im Moment ist Little Q. dank lillyscher Nächte dauermüde (genau wie ich) und braucht seinen Mittagsschlaf (genau wie ich die Zeit zum Arbeiten, obwohl ich auch lieber schlafen würde). Das Hinlegen ist aber zur Zeit ein wahres Drama. Nachdem ich also 150mal wieder die Treppe raufgehetzt bin, um "Mami, no eimol kuckeln!", wurde es mir zu bunt. Vor die Wahl "Schlafen oder nicht? Die Mami muss aber arbeiten und du musst leise sein" entschied sich Little Q. für leise nichtschlafen, nur um nach 2 Minuten aus dem Zimmer zu rufen: "Ach, ich grad müde!". Von mir ein kurzes "Dann legst dich halt ins Bett" und fünf Minuten später fand ich folgendes Bild:


Es ist halt so mit den (kleinen) Männern: wir wissen schon, was am besten für sie ist. Sie müssen nur das Gefühl haben, selber draufgekommen zu sein.

Montag, Januar 28, 2008

Jetzt aber

Tadaaaaaah

Jack and John



Ich bin also Jack. Der Anführer, der Held, die coole Sau. Tja es ist's wie's ist...
;-)

Mein Lieblingssatz aus der Serie in diesem Zusammenhang: "Jack and John are having a discussion about John and Jack"

Na super

Da hoffe ich auf einen coolen Charakter (Sawyer, Desmond oder so) und was kommt raus? Die grösste Nervensäge der Serie:


Am besten finde ich den letzten Satz.

Sonntag, Januar 27, 2008

Badezimmer reloaded


Nosferatu Or The Ghost Reloaded, originally uploaded by Prozac74.

Endlich neuer Stoff für die Freunde unseres Badezimmers. Jetzt noch grösser, bunter (wenn es nicht in s/w wäre) und mit mittelschöner Bordüre ;-).
Das einzige, was mich an dem Bild stört, ist, dass die Bluse nicht gebügelt ist und dass der Reissverschluss von meinem neuen, heissgeliebten Cordröckchen sich so wölbt...
Naja. Btw: ich werde das Röckchen morgen ins Büro tragen. Kann ich das (mit Stiefeln, züchtiger Strumpfhose und Rolli)? Nicht zu kurz?

Der Hit aus der Duplokiste

Die Waschanlage:
Seit diesem Tag eines der beliebtesten Spielszenarien.
Hier mit

  • grossen Bürsten (aus Duploblumen)
  • kleinen Bürsten für die Reifen
  • dem Fön (aus dem Abwurfschacht des Baustellensets)
  • Statusanzeige (=Uhr) über der Einfahrt
  • Muldenkipper beim Warten
  • Mobilbagger beim Gewaschenwerden
  • mit dabei Operator Ranshid an der Steuerung
  • Ische Jessica, die kurz nach Aufnahme dieses Bildes durch eine Fehloperation an der Steuerung dafür sorgte, dass der zweite Mitarbeiter Slobodan beim Warten des Lifts durch den Abwurfschacht nach unten stürzte. Den Trubel nutzte das kleine Luder, um sich ohne gültige Fahrerlaubnis den (noch dreckigen) Muldenkipper zu schnappen und damit eine Spritztour zu machen.

Ich habe währenddessen Abendessen vorbereitet ;-).

Sauberes Duo

so, die beiden Schätzchen sind ja schon länger eigentlich fertig, aber gerade eben erst kam ich zum Schneiden, Glätten etc.:


"Hopp Schwiiz" (oben, für die, die das immer verwechseln)


Eine Hommage an unser Gastland aus Palm-, Raps-, Kokos-, Oliven- und Mandelöl, Kakaobutter und Lanolin. Sie ist mit rotem Kosmetikpigment gefärbt und duftet nach "Sommermorgen". Darüber habe ich lange sinniert... wie riecht die Schweiz? Käse? (yeah...lecker) Schokolade? (schon, aber eine rote Seife? Und ausserdem ist mein Schokoduft alle). ich habe mich dann für blühende Almwiesen entschieden ;-).




"First Aid"


Da sind die Stücke ein bisschen gross geraten (ich habe mich schon gewundert, warum mir trotz Verwenden der selben Form rotet Kreuze übergeblieben sind....), aber weil mir gleichzeitig meine billigen Fette ausgegangen sind, ist sie eh ein Luxusstückchen geworden, d.h. sehr gut zum Duschen oder Baden geeignet.


Sie besteht aus Kokos-, Sonnenblumen-, Oliven-, Avocado- und Aprikosenkernöl sowie Shea- und Kakaobutter. Als Farbe ist Titandioxid drin und sie duftet sehr zitronig nach "Zitronenmyrte". Das rote Kreuz ist aus der schweizer Seife.

Worst of both worlds

sozusagen: spät ins Bett (weil ja Fondue), ab 12 alle Stunde wach, von 1 bis halb vier ganz wach, dann um halb sechs "Guete Morge!" (um halb zwei bin ich in das Rotzinferno umgezogen und habe ein tretendes, jammerndes, rotzendes, schniefendes, hustendes, unter den Fingernägeln pulendes Kind versucht zu beruhigen.
Erstaunlicherweise ist das Kind dann um halb sechs nach einer Milch wieder eingeschlafen (bis neun, kaum zu glauben....)

Relativ gesehen

Fondueabend bei kinderlosen Freunden, Gäste: drei Paare mit insgesamt 5 Kindern zwischen 1 und 4.
Der Hübsche fand dann beim Heimfahren, ich bräuchte gar nicht so stolz auf Little Q.s Benehmen an dem Abend sein, aber er hat vor lauter Fachsimpeln über Photoshop, Schmetterlingsfotografie (wusste gar nicht, dass ihn das interessiert), etc. gar nicht mitgekriegt, bei welchen Schandtaten Little Q. NICHT dabei war:

  • beim Eincremen des Arbeitszimmers mit Sonnencreme,
  • die Befreiungsaktion der Wasserschildkröten (missglückt) und der Stofftiersammlung (geglückt: vom Balkon geworfen),
  • dem Ausräubern der Keksvorräte,
  • dem Kampf um den Besen (zum Zusammenkehren der Keksbrösel in der Küche), bei dem mehrere Regale ausgeleert wurden,
  • der wilden Jagd und dem extralauten Gebrüll, als das Kleinste schlafengelegt werden sollt.
Little Q. hat einfach nichts vom Fondue gegessen, dafür 30 (oder s0) Blätterteigstangen, die kleinen Schwestern gestreichelt, versucht, das Jadeschachspiel und die Weihnachtspyrmaide zu zerstören, das wars eigentlich. Relativ gesehen eigentlich recht brav. Im Gegensatz zu sowas.

Freitag, Januar 25, 2008

Quizfrage

Was hat Little Q. heute im Fernsehen gesehen:

"Nommal lila Frau Ysgumpe!"




Tip: ich konnte durch einen einfachen Rittberger im Wohnzimmer auf Socken auch punkten. In Sachen Sympathie, nicht Haltung. Der Hübsche hat dann mit Little Q. auf den Schultern einen doppelten Salchow versucht.

Kingdom of Heaven

Genau so.
Und Eva Green erinnert mich an Larissa.
Den ganzen Tag denke ich heute an Veronesis.

Drüber weg

Hach, lange gab es das "Entenbuch" als Gutenachtgeschichte, dann kam eine monatelange "Bobo"-Phase, aber seit einer Woche ist gewissermassen Abwechlsung gefragt: Anfang der Woche gab es Swimmy (sogar im Supermarkt fragt Little Q. auf einmal: "Was Swimmy erst sieht?" und auf das unvorbereitete "Häh?" kommt sofort die Antwort: "Meduse. Wie aus Glas."), seit gestern Mittag ist Elmar dran. Highlights: das "Buhhhh" in der Mitte und der Satz ""Das kann nur Elmar sein" japste ein alter Elefant" , der Little Q. regelmässig zum Kreischen vor Lachen bringt.
Allemal besser als Bobo, wo der Papa immer einschläft, die Mutter für Essen sorgt und ein ganz abenteuerliches Geburtstagsmenü zusammenstellt (wofür sind die Sterne? Und die geschälten Kartoffeln?), aber nicht mal ein Geschenk hat ("Papa hat auch ein Geschenk für Bobo.").

Eigentlich...

wir sind ja heute (an unserem eigentlich heiligen Au-el Tag) nachmittags zum Geburtstag des Nachbarskindes eingelagen (juhu).

Deswegen sind die Au-el Mutter und ich letzte Woche so verblieben:

"Du, nächste Woche sind wir am Nachmittag zum Geburtstag eingeladen"

"Mhmm."

Für mich bedeutete das: okay, dann lassen wir es ausfallen. (Deswegen habe ich das Kind für die Kinderbetreuung beim Sporteln angemeldet, um kurz vor acht den Zug nach Basel bestiegen, in dern Bahnhofsapotheke noch schnell Augentropfen gegen die "Steine in Little Q.s Augen" gekauft und auf zum Fitnesstempel).

Für sie bedeutete das: okay, dann gehen wir halt mittags wieder.

Was sehr leicht zu Stehen vor verschlossenen Türen, Knatsch, enttäuschten Kindern und Müttern hätte führen können, löste sich perfekt auf.

Auf halbem Weg vom Bahnhof zum Sporteln erreichte mich ein Anruf: "Ich seh dich grad aus der Tram, wo geht ihr denn hin?"

Also flugs den Hübschen das Kind beim Sporteln abmelden lassen, umdrehen und einen extrem entspannten Vormittag geniessen. (Zusammen mit dem besten Freund und der heissgeliebten kleinen Schwester "Andia, kuckeln!" Zug fahren, das gehört zu den ganz grossen Highlights.).

Die Kleine, die mich (immer, ausser auf diesem Foto ;-)) extrem an Marta erinnert, liess sich sogar im Buggy spazierenfahren.

Jetzt schläft Little Q. und wenn er aufwacht, dann gehen wir Geburtstag feiern. Immer noch: Juhu.

Donnerstag, Januar 24, 2008

Wenn ich jetzt abergläubisch wäre

tja, dann.... ich habe das hier bei Stilke gesehen, mich kurz durch das Testchen geklickt, und, voila, genauso fühle ich mich im Moment:


You are The Wheel of Fortune


Good fortune and happiness but sometimes a species of
intoxication with success


The Wheel of Fortune is all about big things, luck, change, fortune. Almost always good fortune. You are lucky in all things that you do and happy with the things that come to you. Be careful that success does not go to your head however. Sometimes luck can change.


What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.

Ausfahrt

Für die Shoppingtour heute nachmittag verzichtet der modebewusste Zweijährige auf Schwimmbrille und Kettensäge. Dafür kommt die Giraffe mal wieder an die frische Luft.
Den Buggy habe ich seinerzeit schon geschoben (McLaren-Spielbuggy, anscheinend echte Qualitätsware). Auch heute hatte ich die Ehre, die Giraffe den Rückweg zu schieben.

Immerhin

bei diesen Traumbedingungen (Sonnenschein, offenes Fenster, Latte Macchiato) macht trotz Ekelschnupfen sogar der unkreative, anstrengende, korinthenkackerische Teil meines Jobs (Finetuning von Vorschriften und Risikoanalysen) fast Spass.

Weirdo

Könnte sein, dass der Mann von der kantonalen Gebäudeversicherung, der um 10 kommt, uns für Freaks hält. Ich habe das Haus zwar schnell noch vom gröbsten Staub befreit, Little Q. bestand heute aber auf folgendem Outfit:
Skaterjeans
Kapuzenpulli mit Dinoskelett drauf (gabs im Esprit-Sale),
Motorsäge und
seine Schwimmbrille in schickem orange/gelb.
Na dann, fröhliche Hausbesichtigung wünsche ich dem Herrn!

Mittwoch, Januar 23, 2008

Flashback

Heute morgen, als das blutverschmierte Kind fröhlich "Guete Morge" rief (er popelt im Schlaf manchmal, bis Blut fliesst, viel Blut....die Krippenpraktikantin hat er damit auch schon mal erschreckt), habe ich mich an unsere Griechenlandfahrt in der 12. Klasse erinnert (man erinnere sich: humanistische Bildung, Altgriechisch-LK, sowas gibts in Bayern ;-)).
Da hatten wir eine dabei, die anscheinend schon 2 Suizidversuche hinter sich hatte und irgendwie den Plan hatte, das auf dieser Klassenreise zu Ende zu bringen (dachten wir, dachten die Lehrer, wer weiss schon, was wirklich dahinter steckte).
Es gab also viele Nachtwachen, Krisengespräche mit den mitgereisten Lehrerinnen, freiwillige Bodyguards auf der Fähre, grosse Panik, als die Bodyguards vor lauter Begeisterung über "Delphine, Delphine" mal nicht aufgepasst hatten, und sie weg war, einen Zwischenstop des ganzen Busses voller Gymnasiasten bei einem Krankenhaus, wo sie ein wenig Beruhigungsmittel bekam, einen eingezogenen Pass, naja, sowas halt.
Als wir in Delphi übernachteten, war ich dran, mit ihr im Zimmer zu schlafen. Damals konnte ich das noch, trotz Nebengeräuschen schlafen. So habe ich die langen Gespräche mit der Französischlehrerin, warum das Leben doch gar nicht so scheisse ist, einfach verschlafen. Aufgewacht bin ich davon, dass sie morgens vor meinem Bett stand, über und über blutverschmiert, und meinte:"Du, ich hab mich da ein bisschen aufgekratzt."....
Was aus ihr geworden ist.... keine Ahnung.

Einen Tick zu spät

sagt mir unsere Nachbarin immer Bescheid, dass ihre Kinder "seit einer Woche Durchfall haben und auch gestern und heute das ganze Auto vollgekotzt, aber sicher keine Virus haben, sondern nur nervös waren". Nämlich dann, wenn ich sie alle schon mit Handschlag begrüsst und Little Q. mitten im Spielen ist.
Ich weiss, bei Magendarmdingens bin ich einfach paranoid. Und die Geburtstagsfeier am Freitag findet natürlich statt, weil "es ist ja kein Virus." Mhmm.

Vollmond

Wäre ja langweilig, wenn der Vollmond Little Q.s Schlafverhalten nicht auch beeinflussen würde. Ihr lieben nachtwachenden, augenringgeplagen Mütter da draussen: es tut mir leid euch folgendes mitteilen zu müssen: mein Sohn schläft nie so gut wie in den drei Tagen rund um den Vollmond. (Dafür an den anderen 25 (?) Tagen im Mondmonat nicht, also ist es irgendwie auch wieder gerecht.) Bis auf ein kleineres Gejammer um drei, das der Hübsche übernommen hat, war heute bis 6:09h Ruhe im Karton. Was bin ich wach.....

Montag, Januar 21, 2008

Premiere

und das schon zum dritten Mal: heute hat Little Q. auf die beliebte Frage "Was hast du denn heute in der Krippe gemacht?" zum dritten Mal in Folge nicht "Viel weint" gesagt, sondern "Auto spielt, dann nümmi, aber Tschutschubähnli" oder ähnliches.
Es wird.
Auch wenn der Abend dann noch ein bisschen anstrengend wurde, weil

  • der angekündigte Besuch in der Werkstatt (Auto zum Service bringen) dann nur kurz war. Auch die Aussicht darauf, dass wir das Auto ja morgen wieder holen, konnte ihn nicht besänftigen.
  • wir in den Zug Richtung heim gestiegen sind und nicht in den Richtung Möhlin, was ja soooooo lustig klingt,
  • weil wir dann auf dem Weg vom Bahnhof heim immer noch nicht umgedreht sind, um wieder in die Autowerkstatt zu gehen und zu guter Letzt
  • weil Little Q. seine Pizza nicht (und auch sonst nichts) mit dem schweren Fleischklopfer bearbeiten durfte.

Kuscheln auf dem Sofa und eine Extrarunde Baustellenpuzzle hat die Welt dann aber wieder in Ordnung gebracht. Ich bin übrigens beeindruckt: nach bisher insgesamt zweimal mit Hilfe machen hat Little Q. dieses Puzzle heute alleine hingekriegt, incl. aller Geschichten, die der Hübsche und ich uns dazu ausdenken durften ("Was sagt der Mann im Betonmischer?" "Wie heisst der Bub mit den Rollschuhen?" "Wer wohnt in dem kaputten Haus?").

Gut für meine Entwicklung

der relativ neue Kollege, der so nervt, dass alle anderen Kollegen schon seit Monaten unhöflich oder gar nicht mehr auf ihn reagieren.
Ich habe vor einigen Wochen angefangen, alle verschwörerischen Seitenblicke und Spässle in Sitzungen mit steinerner Miene (jaaaa, ich kann das, wenn es sein muss) zu ignorieren und heute bin ich über meinen dank extremer Harmoniesucht viel zu höflichen Schatten gesprungen und habe ihn vor versammelter Mannschaft angebölkt, als er mir zum dritten Mal in fünf Minuten erklären wollte, wie ich meinen Job zu machen habe.

Still alive

Fazit: ich habe mir noch kein Mittagessen so verdient wie das heute. Das Anstrengende war gar nicht unbedingt das Zeitlupenschaufeln der 100kg (fair geteilt 52 mein Kollege, 48 ich), eher das Arbeiten im Schutzanzug (wir wurden so richtig CSI-mässig eingeklebt) und Gasmaske (trief......). Ich hatte meine viel zu festgezurrt und mir dabei ein paar Nerven abgeklemmt, so dass meine Oberlippe ganz taub wurde. Egal, durch den "Rüssel" versteht man eh kein Wort.

Und zwei Chemiker, die eigentlich Brille tragen, ohne diese in Gasmasken zu stecken, sorgt für viel Spass beim Waagenablesen.

Mittlerweile sitze ich frisch geduscht wieder an meinem Schreibtisch und amüsiere mich über die 4000 Fotos, die die Kollegen geschossen haben.

Zwei unverfängliche gibt es zur Volksbelustigung: Frau Brüllen beim Anziehen des figurbetonten XXL-Anzugs und in Action:

Bleibt spannend

Meine Brille passt nicht unter die Gasmaske, die ich mir vom Hübschen geschnorrt habe. Kontaktlinsen darf man nicht, habe ich auch nicht dabei. Naja, die Schaufel werde ich schon finden.
Dafür bin ich vorher beim Testtragen fast umgekippt, weil ich in einem Panikanfall angefangen haben zu hyperventilieren. Dabei war der Filter noch gar nicht drauf, das Atmen ging also eigentlich noch ganz leicht.
Und ich bin so nervös, dass ich heute morgen schon fünfmal auf dem Klo war. Sehr souverän.

Kommt davon

wenn man in fünf Jahren dreimal das Büro wechselt: ich finde mein Gasmaske nicht. Dafür hätte ich zwei Helme. Tauscht jemand?

Sonntag, Januar 20, 2008

Kuschelkreis

Hach, ich bin Frau ... äh ... Mutti sympathisch.
Sehr schön Auch die Abwandlung der Liebhabedingens, das ich ... naja, auch ein bisschen seltsam finde. Aber sympathisch finde ich auch die meisten Bloggerinnen, bei denen ich lese. Es gibt natürlich auch eine Blogs auf meiner Blogroll (nicht unbedingt auf der in der rechten Sidebar), die ich aus Katastrophentourismus, für tägliche Kopfschütteln, einfach so lese, aber die allermeisten sind mir sehr sympathisch.
zB (in keinster Weise vollständig):


Rage, die mir manchmal hilft, die Schweiz(er) zu verstehen, die einen exzellenten Buchgeschmack hat, die ungefragt weiss, wie ich meinen Kaffee gerne hätte, imsere Mails während der Bürozeiten manchmal erinnern mich ans Zettelchenweitergeben in der Schule, unsere Männer und Söhne verstehen sich wunderbar, wir kommen auf jeden Fall gerne bald wieder zu euch und die Mail wegen Urlaub, ja, die kommt auch noch.


Lise, mein Alter Ego in Tirol. Ich liebe deine Erzählungen aus dem Zweijungshaushalt, finde es wunderbar, dass du dir deine Vorkindinteressen bewahrt hast. Ich hoffe wirklich, dass es zum Römerfest oder sonst mal zu einem echten Treffen kommt. Ich würde wirklich gerne die Frau kennenlernenm, die die gleiche Haarfarbe wie ich hat und von der ich so oft träume.


Ute, durch deren Hochzeitsblog ich damals zum Bloggen kam. Ich habe sowohl das als auch das andere vom ersten Eintrag bis heute gelesen. Ich mag deine Art zu schreiben, dass du dich keine Deut darum scherst, was andere machen, denken, von dir halten (und vermutlich findest du diese Kuschelaktion nicht nur ....seltsam, sondern richtig doof und wirst das in die entsprechenden Worte fassen), dass du das personifizierte Antiklischee der Mutter, die daheim verblödet, bist. Ich hoffe, irgendwo irgendwie irgendwann treffen wir uns mal in echt (ich könnte mir vorstellen, wir hätten jede Menge Lästerpotential).


So, fertig, es gäbe noch viele, über die ich gerne was schreiben würde, aber ich bin zu müde. Der Hübsche hat mir gerade noch ein Glas "Pinot Grigio vom Weingut "SchonvergessendabeihabeichdenWeingesternausgesucht", gekeltert 2006, mit fruchtigem Abgang und ganz schlechtem Korken" gebracht, da wird das tippen langsam mühsam.

Eigentlich gar kein schlechter Start

Little Q. hat erst kurz vor fünf gejammert, dann weitergeschlafen bis viertel vor sieben.
Leider ist der Hübsche einerseits irgendwie mit dem falschen Fuss aufgestanden (okay, verschimmelte neue Pflanze auf dem Dachboden, Katze, die erst das Bad verkackt, dann die Bescherung mit unserer weissen Fleecedecke zudeckt und während der Putzaktion das Schlafzimmer vollkotzt, das kann schon zu schlechter Laune beitragen....), andererseits hat Little Q. heute wirklich nur destruktiven Mist im Sinn (er musste heute das erste Mal für eine Minute bei geschlossener Tür in sein Zimmer, nachdem er alle Fotoalben rausgerissen hat und drauf rumgetrampelt ist und keinem von uns beiden spontan eine "logische Konsequenz" eingefallen ist.
Naja, jetzt schlafen beide, ich habe mein Seifendoppelprojekt beendet (Fotos kommen, wenn sie geschnitten sind), die Rouladen für heute abend gewickelt, gefühlte Tonnen Suppengrün in weinzige Würfelchen geschnitten, Polenta vorbereitetn, das Waffelrezept (immer nur Muffins ist ja langweilig) memoriert, jetzt werde ich noch Fotos einkleben und hoffe, das das schöne Wetter noch den Nachmittag über hält, so dass wir noch aunf den Spielplazt können, ohne uns den Hintern abzufrieren.

Baby

Kaum wollen wir dem Nachbarsfrühchen unseren Maxi-Cosi verleihen, meldet Little Q. Besitzansprüche an. (Ich weiss, man verleiht sowas nicht, aber bis wir ihn wieder brauchen, ist er vermutlich eh nicht mehr zugelassen.)

Beim Abgeben bei den Nachbarn ist glatt noch eine halbe Stunde kinderfrei rausgesprungen, weil Little Q. erst mal mit der neuen Eissenbahn dort spielen wollte.

Samstag, Januar 19, 2008

Land in Sicht

Gestern haben wir einen wunderschönen Tag bei Au-El und Family verbracht, incl Park am Vormittag und einem Rückweg nach Hause, der sich normalerweise extrem zieht (müde, hungrig etc.), aber diesmal war auf den ca. 500m alles geboten, was kleine Jungenherzen höher schlagen lässt:

  • Ein Schwertransport (Kranwagen auf Tieflader), der anhalten musste, weil das begleitende Polizeiauto erst einen passende Weg finden musste
  • ewige Kreiselrunden in der Einfahrt zum Sportstadion
  • ein Muldentransporter, der eine volle Mulde mit Schutt absetzte,
  • eine Horde Polizisten, die gerade Pause in der Polizeischule hatten,
  • ein Minibagger, der einen Graben aushob,
  • Leute, die in dem Graben Sachen abmassen,
  • der Schwertransporter, der von der Polizei geführt, an uns vorbei fuhr,
  • Baumbeschneidungsarbeiten mit ganz vielen mobilen Leitern und einem Unimog mit Baggerschaufel.
Über Mittag kam ich endlich mal wieder zum Arbeiten.
Den Nachmittag haben wir im Basler Zolli verbracht. Trotz Hinwegs mit dem Laufrad (ganz schön weit...) ist Little Q. die ganzen zwei Stunden brav gelaufen und hat eine Zeitlang sogar Au-el im Wagen geschoben. Highlights: die Baustelle im Nashorngehege, die Wölfe sind immer nur im Kreis gelaufen, die Seeunde wurden gefüttert, Mutter Löwe hat ihren Sohn vermöbelt, die Gepardkinder haben mit einer hohlen Ratte gespielt und das Bison hat "Gaggi" gemacht.
Am Abend dann habe ich Little Q. bei der Au-el Family gelassen, mich mit dem Hübschen zu sehr leckerem Mexican Food getroffen, gefühlt das erste Mal diese Woche miteinander geredet in der Bar vor dem Kino noch einen Drink eingenommen und dann Will Smith in "I am Legend" angeschaut. Das war das einzige, was an dem Tag nicht ganz perfekt war. In unserer eingeschränkten Kommunikation diese Woche (er beim Sport, ich beim Friseur, ich beim Arbeitsessen, er beim Sport, ich schon um acht ins Bett) ist bei mir nur gelandet "Will ist der letzte Mensch auf Erden. Aber er hat einen Hund, der allerdings nicht auf ihn hört." Die Abermillionen Zombies, die übrigens alle gleich aussahen, hat er nicht erwähnt. Obwohl (Weil?) er wusste, dass ich Zombiefilme HASSE!!!!! Egal, es war ein wunderbarer, dringend nötiger Abend. Little Q. hat bei Au-el brav geschlafen, sich anstandslos in den Aargau verfrachten lassen, daheim weigergeschlafen, einmal um halb drei gejammert und bis kurz vor sieben geschlafen.
Nach einem ausführlichen Mittagsschlaf heute fühlen wir uns alle langsam wieder menschlich, es wird also!
Soulfoodtechnisch gibt es heute abend Mont d'Or mit Wein und Knoblauch aus dem Ofen mit Salat und Brot und morgen abend Rindsrouladen mit Polenta und was aus der Biotüte.

Donnerstag, Januar 17, 2008

uuuuuuuund weg


18:33h, beim Abendmilchtrinken einfach weggeschlummert. So ging es also ohne Zähneputzen und Duschen ins Bett.

Lanze

zum Brechen für mein Kind:
er ist nicht schlimm,er schläft nur nicht.
Ansonsten ist er heute eigentlich ein Traumkind: er hat mich die ganzen 8 km von hinten aus dem Radlanhänger angefeuert: "Strampeln, Mami, strampeln", beim Kinderturnen hat er begeistert mitgemacht, er hat immerhin eine halbe Stunde mit mir zusammen versucht, einzuschlafen, wir waren gerade zwei Stunden auf dem Spielplatz (okay, das Wetter hätte besser sein können) und es hat echt Spass gemacht. Ich durfte im Sandkasten sogar den grossen Traktor mit Anhänger befüllen. Das ist ein Riesenvertrauensbeweis.
Und jetzt sitzen wir hier gemütlich bei Minischüttelbrot, Apfelschnitzen und Bionade und schmieden Pläne für den restlichen Nachmittag: Erst Puzzle oder erst Eisenbahn? Oder doch erst Duplo?
Wenn er jetzt auch noch gut schlafen würde, das wäre vermutlich echt zuviel des Guten ;-)!

Einer noch

ist man einmal drin, im Schlafjammern, kann man kaum mehr aufhören.
Einen also noch: es war ja sowas von klar, dass Little Q. auf den letzten Metern im Anhänger eingeschlafen ist, sich dann wie ein schlaffer Sack genau bis ins Bett schleppen liess und seitdem der Meinung ist, dass diese 5 Minuten Mittagsschlaf genug sind.
Und ich bin so müde, dass ich Schüttelfrost habe und die Augen kaum offen halten kann.
Plan also: frische Luft, damit ich wieder irgendwie wach werde und ein sehr frühes Abendessen und dann gehen wir beide so gegen sieben oder so schlafen.
Ich muss doch morgen fit fürs Kino sein.

Eigentlich eine gute Idee

Ich habe dem Kind gerade vorgeschlagen, das Kinderturnen zu schwänzen, wo er doch so todmüde ist, ich auch, es regnet und wir heute generös dem Hübschen das Auto überlassne haben.
Pustekuchen: "Denti Velo-Anhänger, Mami strample"
Na dann. Vielleicht werde ich davon wenigstens wach.

PS: herrlich, irgendwie: im Hintergrund jammert er gerade nach dem Adapter des Schneebesens für den Stabmixer. Er weiss nicht, wie das heisst, also brüllt er "Ding haben, ich Ding haben, bitte!"

Complex Regional Pain Syndrome

Ein feines Stöckchen von Frau Jette, das dem Hübschen eine Abendbeschäftigung sichergestellt hat, wo ich doch lecker fettig arbeitsessen war.
Ich bin leider zuuuu müde zum Übersetzen des schönen Texts, das müsst ihr selber machen.

Complex Regional Pain Syndrome, originally uploaded by Prozac74.

Palm Beach, January 18th 2008: Hale-Bopp Records today announced the mind blasting debut of Complex Regional Pain Syndrome (CRPS): “This was not it”. This band will define a whole new genre: Mature Metal as we like to call it. So you are 65+, pissed off by your grandchildren who are just waiting for their bequest thinking you are an old fart who is still listening to Bruce Springsteen. Show them otherwise, shout “This was not it” in their little babyfaces, get out and get this album (or let your carer get it) and then regain the dancefloor.
CRPS should be enjoyed with your hearing aid turned off and your pace maker should be adjusted to the base drum (150 bpm).
Rock on!

Wie die Spielregeln sind? Klickt auf das Bild. Dort steht das HowTo.

Zum Wetter

"Wir liegen heute den ganzen Tag zwischen Tief Jette und Tief Karin."
Das kann ja heiter werden.

Mittwoch, Januar 16, 2008

Schlaf etc.

Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich für den Zuspruch hierzu bedanken. Das tut wirklich gut.
Und dann möchte ich eine Beobachtung mit euch teilen, die ein wenig der von Frau Ami(iiii) ähnelt:
die Heulnacht sa ja so aus, dass Little Q. wie immer in den letzten Nächten um ca. 11 das erste mal gejammert hat, um 1 das zweite Mal. Dieses zweite Mal zog sich aber in Fünfminutenabständen bis um drei hin. Und es war auch kein durchgehendes Gejammer, es war einfach ein Gemotze, Trinkenfordern, Deckewegstrampeln, Windelausziehen (toller Trick, dadurch, dass er das schon ein paar Mal gemacht hat, kann ich ihn gar nicht länger motzen lassen. Wer weiss, ob er in der Zwischenzeit das Bett nicht total einsaut), etc.. Der Tag gestern war einfach nur aaaaaanstrengend. Ich hatte Kopfschmerzen und hätte den ganzen Tag über im Stehen einschlafen können.
Heute Nacht hingegen war ich ACHTMAL bei Little Q. im Zimmer. Er hat wirklich jede Stunde gejammert, weil er sich, juhuuu, beim besten Freund einen fetten Schnupfen eingefangen hat. Die Nase war verstopft, er hat sich unruhig gewälzt, hat sich in der Decke verfangen, ihm war einfach jämmerlich zumute. Ich war heute Nacht die Ruhe selbst, bin kein einziges Mal ansatzweise sauer geworden, er hat mit nur leid getan. Ich fühle mich heute morgen auch extrem ausgeschlafen und fit, obwohl ich ja nie länger als maximal 50 Minuten am Stück geschlafen habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich diesen kurzen Schläfchen die ganze Nacht davon geträumt habe, dass die Lise ein Bloggertreffen bei sich daheim organisiert hat. Wir sind in unserem VW-Bus angereist und haben uns riesig gefreut, den Michi, Lises Mann mit italienischen Wurzeln, der ganz toll Pasta gekocht hat, kennenzulernen, die Mutter von Stilke (eine schwarzhaarige Matrone) und die extra organisierte Vortragsreihe zu einem Esoterikthema zugeniessen. Danke Lise, you made my night!

Dienstag, Januar 15, 2008

Vorher-Nachher

"Das lohnt sich ja richtig" sagte die Stylistin.

Ich finde es richtig gelungen. Ich weiss nicht, ob man es auf dem Bild (rechts ist nachher ;-)) richtig erkennt, es ist ein gestufter Bob mit angeschrägtem (Uaaaah, mit dem Rasiermesser angeschrägt) Pony, der allerdings recht lang ist.
Und cremetechnisch habe ich jetzt das 3Phasen-Zeugs von Clinique. "Fettpickel" fand ich aber ein sehr unsympathisches Wort von der Parfümeriefrau.

Katie, jetzt gleich

Eigentlich haben wir das heute ganz gut geschafft: kein grösseres Drama, Wocheneinkauf durch anschliessende Kaffee/Brezenpause gekrönt, immerhin eine gute Stunde Mittagsschlaf für das gröbste Verspultsein.
Und gleich, gleich, wenn der ebenso müde Hübsche nach Hause kommt, geht es Richtung Katie-Frisur. Und Creme kaufen.
Vorherfotos habe ich gestern im Büro noch mit meinem (neuen, wollte ich schon lang mal sagen) Handy geschossen. Die sehen so schrecklich aus, da kann es heute nur besser werden.

Was hilft

Das Kind beschliesst, ohne Laufrad zum Sporteln zu gehen. Damit dauert der Weg an der frischen Luft schon dreimal so lang. Der Rückweg noch länger, weil da ist er müde und hungrig, was logischerweise dazu führt, dass man nicht direkt heimgeht, sondern fünfzehnmal den Briefkastenbereich umrundet, in jeden Seitenweg, offenen Nachbarsgarten oder Tiefgarageneimnfahrten ausbüchst.

Eine Stunde Step 2 bringt Kreislauf und Hirn auf Trab.

Reste von der Pasta Bolognese den Kalorienhaushalt und die Nerven.

Und jetzt, wo das Kind hoffentlich gleich ins Bett verschwindet, schwanke ich zwischen Kaffee / Homeoffice und selber ins Bett gehen.

Heute seit langem das erste Mal wieder getan

In der Nacht geheult wegen der Schlafgewohnheiten des Kindes.
Hat nix gebracht.

Montag, Januar 14, 2008

Irgendwie ehrlich

Heute war ein Krippentag nach meinem Geschmack: Little Q. ging ohne Mucksen rein, erst mal allen seine niegelnagelneuen Krokodilhausschuhe vorführen. Beim Abholen (ziemlich spät, aber ich hatte mit meinem Chef das alljährliche Mitarbeitergespräch und die Lobeshymnen wollte ich dann irgendwie auch nicht unterbrechen) war die Gruppenleiterin ganz begeistert: den ganzen Tag kein Gejammer.
Also wieder mal Zeit für die Frage:
"Was hast du denn heute in der Krippe gemacht?"
schelmisches Grinsen "Viel weint."
"Mhmmm. Und sonst?"
"Alle andren Kinder gehaut."
Mutter ist erst leicht sprachlos, dann erinnert sie sich an das Elterngespräch, in dem erwähnt wurde, dass Little Q. eher dazu ermuntert werden muss, sich zu wehren, wenn er getriezt wird. Aber man weiss ja nie, also "Echt? Das ist aber nicht gut!"
Jetzt zerreisst es Little Q. vor lauter Lachen "Denti fetter Lügner!"

Bonding-Update

Der Hübsche sagt, solange daraus kein Bond.age wird, ist es okay. Ohne Gruppenduschen.
Es wird doch erst nächste Woche soweit sein. Fotoreporter ist organisiert.

Man darf gespannt bleiben

In Sachen Gröömsche: in der Apotheke habe ich jetzt ein Probeset Louis Widmer Skin Appeal bekommen. Ist für Teenies, aber immerhin bekomme ich nicht noch mehr Pickel davon. Die, die da sind, gehen aber auch nicht weg. Und Teenie bin ich auch schon lang nicht mehr.
Morgen gehts zu Douglas (frisch gestylt, weil ich vorher Friseurtermin habe).

Da kommt die nächste offene Frage. Ich bin mir so unsicher, was ich mit meinen Haaren machen lassen soll. Im Moment sind sie mir einfach viel zu langweilig. Zum Hochstecken/Zopfmachen etc. zu kurz, für offen zu flusig/dünn. Also. Ich hätte ja schon irgendwie Lust auf irgendwie ganz kurz. Findet der Hübsche nicht toll, ich würde vermutlich auch nach der Hälfte abschneiden ausflippen. Ansonsten schwebt mir was zerzaustes, gestuftes, wuschliges (dank Schaum, sonst wuschelt bei mir nix), fedrig geschnittenes (ich liebe das Wort "fedrig") vor. Ohne diese anscheinend ach so hippe zuzlige Matte im Nacken. Und mit Pony. Oder auch ohne. Hauptsache fransig und fedrig.
Kann eine Hairstylistin damit was anfangen, was mir hinterher gefällt?

Sofa Surfer


Sofa Surfer, originally uploaded by Prozac74.

Ich liebe dieses Bild. Wie er cheffig mit dem Zeigefinger zielt (Gestriger Grund für einen Trotzanfall: der Mittelfinger ist nicht der Daumen), wie sich die Füsschen krümmen. Überhaupt: wie die gewachsen sind seit hier.

Sonntag, Januar 13, 2008

Wie durch Wackelpudding

kämpfe ich mich heute. Auch anderthalb Stunden Mittagsschlaf (ich hab geträumt, ich leg mich zum Mittagsschlaf hin und es schneit. Der Hübsche sagt "Mach dem Kind nicht zu viel Hoffnung, am Ende bleibts nicht liegen." Im Traum tats das aber, wir waren richtig schlitteln und Little Q. war mein kleeiner Bruder und ich erst 12 oder so) ist der Kinderakku wieder voll aufgeladen, die Sonne weg und ich werde einfach nicht richtig wach.
Was dagegen hilft (bisher nicht, aber sonst eigentlich immer):

  • Bauchtraining für den Kreislauf
  • Muffinbacken mit Kind. Little Q. ist eine grosse Hilfe im Nutellalöffelabschlecken und in der Qualitätskontrolle "Was das grusigs Zeug? Mami Lümpli hole!" "Eiweiss, mein Kind, ich komme ja schon mit dem Lappen" (Nutella für Mann und Sohn, Ananas-Kokos für mich)
  • Pasta Bolognese mit frischen Bandnudeln heute abend. Mit ganz gemütlich ganz winzig geschnittenen Würfelchen aus Sellerie und Karotte. Schmurgelt schon gar appetitlich auf dem Herd.
  • Der Hübsche plant für heute abend Sauna und "Fight Club" schauen, weil ich ihm das Buch, nach dem der Film entstand, zu Weihnachten geschenkt habe. Ich werde wohl irgendwo zwischen Aufguss und Vorspann wegratzen....

Gääääääääähn.

Deja vu

Die Nacht war wie gestern, nur ohne den Teil mit halb neun.
Ich geh jetzt dann mittagsschlafen.

Wer sitzt eigentlich am anderen Ende dieser ganzen Hotlines...


...die einem nicht wirklich weiterhelfen können?

Samstag, Januar 12, 2008

Jaja

Es heisst ja immer, kein Mittagsschlaf, viel frische Luft etc., dann schlafen sie gut, die kleinen Racker.

Gestern gabs ja beides, und die Nacht war auch wirklich denkwürdig:

  • 23:01h: Alptraum, jämmerliches Weinen, was sich aber durch ein paar Streicheleinheiten beheben liess (ich war ja eh noch nicht im Bett)

  • 1:06h: "Maaaaaamiiiiiiiii!" Umzug ins Kinderbett ("Mami, zämme a Runde kuckeln") wird gefordert. Durch Ablenkung mit Spieluhr/Wasserflasche/Kuscheltier bin ich um 1:16h wieder im eigenen Bett.


  • 4:43h: "Maaaaaaaamiii, guete Morge!" Ich Faultier schicke "Paaaaaapi" rüber. Der lässt sich leider nicht darauf ein, Little Q. das im Moment dringend benötigte Liederbuch vom Kinderturnen aus dem Wohnzimmer zu holen. Diese (auch wirklich unverschämte) Weigerung wird mit einem Tobsuchtsanfall quittiert. Erst meine Anwesenheit und rhythmisches Kopfstreicheln beruhigen das Kind soweit, dass ich um 5:03h wieder in meinem Bett bin. Schlafen kann ich nicht mehr, weil er die ganze Zeit seine Spieluhr wieder aufzieht (und der Hübsche ganz schröcklich schnarcht)


  • 5:44h: Little Q. will aufstehen. Die sanften Überredungsversuche des Hübschen werden mit Schlägen, Schubsen, Schluchzen und leicht aggressivem "Guete Morge" quittiert.


  • 5:53h: ich resigniere, ziehe mit Bettzeug ins Kinderbett und rechne in Gedanken schon nach, dass ich ja immerhin auf.... ca. 5 Stunden Schlaf kam. Während dieser Überlegungen schlafen Little Q. und ich dann total verknäult wieder ein, bis halb neun. Das war das einzig Gute an dieser Nacht.

Und heute gibt es Mittagsschlaf, aber sicher.

Freitag, Januar 11, 2008

Gefährlich

so ein Besuch im Jako-o Laden/Kleideroutlet. Besonders wenn die drei Kinder dabei das als Superabenteuer sehen (schon die Fahrt zu dritt auf der Rückbank, die nur die Mütter beim Anschnallen in drei verschiedenen Kindersitzen zu akroatischen Verrenkungen zwang, war der Hit) und superbrav (ja genau, Little Q. und sein bester Freund, die kleine Schwester sowieso) mit der angebotenen Spielelandschaft spielen.
Ich hatte aber einen Einkaufszettel im Kopf und Gottseidank auch nicht viel mehr im Korb beim Heimgehen.
Neuer Spartrend im Hause Brüllen: jetzt Hosen in 104/110 kaufen, die als 7/8-Hosen (oder "Piratenhosen", wie das bei Jako-o heisst) gedacht sind. Die passen jetzt als (weite) lange und im Sommer dann so wie gedacht. Von dieser Sorte hat Little Q. jetzt eine geringelte Sporthose und eine Skaterjeans. Dazu noch eine Cargohose, ein Paar Hausschuhe (wie Giessweins, aber mit Drachenzacken), zwei Puzzles, Geschenk für den Nachbarssohn und Geburtsgeschenk für das Nachbarsfrühchen. Geht eigentlich, oder? Dummerweise weiss ich jetzt, dass der Laden wirklich nur eine halbe Stunde weit weg ist...
Mittagsschlaf haben die beiden grossen natürlich gestricken und im Eifer des übermüdeten Gefechts hat Au-el tatsächlich das erste Mal in ihrer langen Freundschaft von Little Q. was einstecken müssen: er wurde ordentlich in den Finger gebissen.
Extremlüften auf dem Skateplatz (erster Einsatz für die neue Jeans) bei traumhaften 15°C hat die Freundschaft aber gekittet.

Donnerstag, Januar 10, 2008

Genetisch prädisponiert

Chemikervater und Chemikermutter ergeben ein Kind, dass extrem interessiert Zitronensaft in den von der todmüden Chemikermutter dringendst benötigten Latte Macchiato träufelt. An der Protokollführung müssen wir noch ein wenig arbeiten, die Beobachtungen wurden aber schon korrekt verbalisiert: "Wäh, gruuuuuuusig!"

Tücken des Homeoffice

Tja, da hat mir heute das Kind mit einem einzigen Kuschelanfall den Finger auf dem Touchpad so verschoben, dass ich Visio (ICH HASSE VISIO!) geschlossen habe, ohne die Arbeit von 2 (gefühlten 10) Stunden Schuften während der Mittagspause zu speichern.
Praktisch am Homeoffice ist aber, dass ich das heute abend mit Unterstützung eines Becks Gold für die Nerven (Weil: ICH HASSE VISIO!) nahholen kann. Würde im Büro nicht gehen, auf dem gesamten Werksgelände ist Alkoholverbot.

Der kleine Erziehungsratgeber

Die Motivation für den Dreh dieses Stück wertvollsten Bildungsfernsehens war die Operation der Engel bei Frau Ami. Und dass heute den ganzen Tag nach "Maaaaaaaaaaammiiiiiiiiiii" gekreischt wird. So dass mir auch.... aber sehen Sie selbst.

video

Man entschuldige die amateurhafte Kameraführung, meine Arme waren ein bisschen kurz.

56 und 62

haben die Kleider, die ich jetzt gleich aus gegebenem Anlass auseinandersortieren werde. Hach, ich freu mich!










Naaaaa, wer hat schon wieder als erstes gedacht, ich hätte eine Schwangerschaft verheimlicht?
Dabei ist der Sohn unserer Nachbarn zur Welt gekommen. Sechseinhalb Wochen zu früh..... Da sie dank einer Girlie-Tochter nur rosa Sachen haben, dürfen wir aushelfen. Ich denke, die wenigen 56er Sachen, die unser Riesenbaby ca. vier Wochen trug, werden ihm im Frühjahr dann schon irgendwann passen.

Little Q. hat sofort nachgefragt
"Lyssa jetzt hat?"
"Die hat jetzt einen kleinen Bruder!"
"Denti au kleine Bruder ha?"
"Willst du denn einen?"
"Jaaaaaaaaa, bitte!" (na dann...).
"Das geht aber nicht so schnell mit dem kleinen Bruder."
"Denti Lyssa frage: Bitte kleine Bruder uslehne (=ausleihen)?"
Das ist doch mal eine gute Idee, oder? Das Playmobil-THW-Set teilt sie ja auch immer so brav.

Mittwoch, Januar 09, 2008

Bonding

mit den Schichtarbeitern.
So wird sich Frau Brüllen nächste Woche aus den Highheels schälen, in einen schicken Blaugraumann schlüpfen, Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen, Helm, Gasmaske und ganz besonders schick, so einen Anzug anlegen und mit einem Kollegen in den Betrieb Chemikalien schaufeln gehen. Wird bestimmt ein Riesenspass. (Sind 100 kg viel?)
Wie mein Kollege schon sagte: "Du, ich hab für uns beide für eine ganz seltsame Sache zugesagt."

Dienstag, Januar 08, 2008

Pläne

  • Nächsten Dienstag abend gehts zu Hairstylistin meines Vertrauens (mit dem ganz stylistinnenuntypischen Namen Doreen). Eigentlich wollte ich Samstag mittag und danach gemütlich allein bummeln, geht aber nicht, weil Doreen die nächsten drei Samstage komplett ausgebucht ist. Und die Matte muss jetzt ab. (vielleicht sogar mit Pony, wer weiss).
  • Und demnächst geht es in die Apotheke/Parfümerie (was empfehlen mir die erfahrenen Leserinnen?), mich pflegetechnisch beraten lassen. Ich habe die Nase voll davon, mit 31 immer noch wie ein Streuselkuchen rumzulaufen, gleichzeitig die ersten Fältchen zu bekämpfen und an den Backen trockene Stellen zu bekommen. Die Promischönheitstips ("Hauptsache, viel Schlaf") helfen ja auch nix. Die gängigen in Drogeriemärkten erhältlichen Marken habe ich durch, ich fürchte, ich bin jetzt in dem Alter/Stadium, wo was teureres her muss.
  • Das dafür rauszuhauende Geld werde ich aber mehrfach einsparen durch den Fitnessstudiowechsel vom Grossstadt-Wellness-Tempel in die Dorfmuckibude. Beides immerhin mit Kinderbetreuung, das im Dorf ist aber direkt um die Ecke. Wenn nämlich mit jedem Körperstählen eine insgesamt einstündige Hin- und Rückreise mit Laufrad, Bus, Zug etc. im Berufsverkehr verbunden ist, dann ist das den Verzicht auf Sauna, Whirlpool und hippes Publikum schon wert (erst recht, wo wir das ja alles drei im neuen Haus haben.) Morgen gehts mal zum Probeschwitzen.

Grenzwertig

Einerseits ist Little Q. kuschlig, anhänglich und lieb wie nie, spricht immer mehr, alles nach, zählt (bis sieben), erkennt seinen Namen geschrieben (naja, vielleicht habe ich ihm nur oft genug gesagt, wo er draufsteht), kann nahezu alle Bilderbücher auswendig, verlangt Backstories zu allen Nebenpersonen, erfindet die schönsten Rollenspiele, aber ANDERERSEITS: Schlafen ist ja so uncool. In der Krippe sind die Vormittage oft dramatisch, weil er einfach nur müde ist. Mittagsschlaf wird aber immer kürzer, nächtliche Diskussionen, wer in welchem Bett schläft, ob wirklich alle 1354 Stofftiere in seinem Bett schlafen müssen, ob nicht vielleicht schon Aufstehzeit sei, sind an der Tages (oder eher Nacht-)ordnung.
Grenzen werden ausgetestet, gnadenlos überschritten, Konsequenzen ohne Mucksen akzeptiert. Ich komme mir dann immer richtig blöd vor, wenn ich ihm ankündige, dass ich ihm das Laufrad wegnehme, wenn er das nächste Mal irgendwo absichtlich dagegenfährt, er dann milde lächelnd die nächste Haustüre/Hecke/Mauer rammt und ebenso freundlich lächelnd das Rad abgibt. Zum Beispiel.
Naja, ich fühle mich heute fast wie ein Zenmeister, nachdem ich ihm gerade ganz ruhig den "Haba Obstgarten" für heute weggenommen habe, nachdem er ihn einfach nur ausgeleert hat und sich drin gewälzt hat....

Drama heute

Little Q. hat realisiert, dass das Entsorgen des OTannebaums am Sonntag nicht nur lustiges Abschmücken und Spazierentragen des grünen Nadelfreundes war, sondern ein dauerhafter Abschied.

Montag, Januar 07, 2008

"Schnipselchen"


Jaja, eine Seife, die so heisst, wie viele Blogeinträge ;-).


Sie besteht aus Kokos-, Palm- und Rapsöl, sowie den Pflegeölen Avocadoöl, Olivenöl. Distelöl, Weizenkeimöl, Kakaobutter und Carnaubawachs. Die grüne Schicht wurde mit "Tannengrün" gefärbt und mit Schnipselchen der letzten Seifen aufgehübscht (wer alle erkennt, bekommt ein "Schnipselchen" umsonst :-)).


Sie duftet nach dem Parfümöl "Sommerwiese" leicht blumig frisch.

Sonntag, Januar 06, 2008

Hätten wir nur

auf den Klugscheisser gehört, der uns heute in Todtnauberg "Sie sind ja mit Kleinkind unterwegs" den Deppenhügel zum Schlitteln empfohlen hat. Dann hätten wir den Schlitten samt Kleinkind dank Matschschnee nicht ganz soweit bergab schieben müssen.

Samstag, Januar 05, 2008

"Wintermorgen"


Die erste Seife im neuen Jahr ist ein bisschen schlichter als die letzten 2007. Sie besteht aus den Standardfetten Kokosöl, Palmöl und Rapsöl. Für die pfegebedürftige Winterhaut sind ordentliche Mengen Bienenwachs, Rizinusöl, Sheabutter, Kakaobutter, Lanolin und Mandelöl drin. Die blauen Streifen wurden mit Ultramarinblau gefärbt. Sie duftet frisch und ein wenig herb nach Kräutern, südländischen Früchten (v.a Basilikum und Limette).


Zu haben, wie immer hier

"Silk and Milk"


Das war die letzte Seife 2007. Darin wurden so ziemlich alle Reste an feinen Ölen verwertet, die ich noch hatte (Kokos-, Raps-, Pfirischkern-, Macadamia-, Walnuss-, Lein-, Distelöl und Bienenwachs). Die Lauge wurde mit Milch und Sahne angerührt, eine ordentliche Postion Seide sorgt für Estrapflege. Die Farben sind schwarzes und braunes Eisenoxid sowie roter Ton. Die Seife durftet warm nach "Hawaiian Sandalwood".

Zu haben wie immer hier

Freitag, Januar 04, 2008

Projektmanagement

auch in den Ferien. Heute

  • das Grossprojekt finanzieller Art für 2008 besichtigt. (Ich weiss, ich weiss, gestern noch über Klimasünder geschimpft, und heute schon selber Al Gore ins Gesicht gespuckt. Aber irgendwie muss ich dem Hübschen die Aussicht auf ein zweites Kind doch schmackhaft machen.) Wir waren erst mal nur Anschauen, sind aber schon mal sehr angetan. Obwohl ich mich recht schick gemacht hatte (kurzes Röckchen und Stiefelchen) und der Hübsche in Kapuzenpulli und Outdoorjacke auflief, war der Ansprechpartner klar (nicht ich). Falls wir evtl. mal einen Fiat Punto kaufen sollten oder so ein typisches Frauchenauto, dann vielleicht, aber nur vielleicht, wird mich ein Autohändler mal wahrnehmen. Meinen Wunsch nach keiner Automatik aber stempelte uns gleich zu Exoten und potentiellen Abnehmern für einen A6-Vorführwagen mit Schaltung ("Wissen Sie, das haben wir nicht oft hier rumstehen. Wer nämlich mal beim A6 gelandet ist, der will nicht mehr schalten müssen"). Ich habe den Eindruck, ein Autokauf bietet ähnlich viel Potential für Spücheklopfer wie ein Hauskauf.
  • Extrem feines Essen für heute abend. Es wird Hähnchencurry nach Jamie Oliver geben (die Currysauce schmort schon im Ofen und lässt mich auf die Tastatur sabbern....) mit Basmatireis, Naan-Brot und Gurken-Raita. Ich geniesse es total, jetzt in der Ferienzeit mal wieder ein bisschen aufwändiger zu kochen. Gestern gab es (auch nach Jamie) Brathähnchen mit Zitronenthymianschinkenknoblauchfüllung unter der Haut auf Kartoffelselleriegemüse, das wir irgendwie.... inhaliert haben.
  • Das indische Essen heute abend gilt als Belohnung für das nächste Projekt heute: der Hausputz. Wie Frau Klabauter es so schön ausgedrückt hat: die Wollmäuse nicken uns schon arg freundlich zu im Moment. Zeit, mal wieder durchzugreifen. Der Herr Tannenbaum wird auf die Terrasse verbannt werden, wo er nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen wird. Wenn wir ihn nämlich nicht vergessen, wird er am 7. Januar von irgendeiner Jugendorganisation hier im Dorf als Futter für das Fasnachtsfeuer abgeholt.
  • Die gestern endlich gesiedete Seife "Wintermorgen" aufhübschen und fotografieren.
  • Und jetzt direkt muss ich noch eine Schlittelmöglichkeit für Sonntag rausfinden, damit wir in den Weihnachtsferien wenigstens einmal Schnee gesehen haben (das leichte Schneetreiben bei der Fahrt durch Winterthur auf der verzweifelten Suche nach einem McDonalds am 1. Weihnachtsfeiertag gilt nicht.)

Donnerstag, Januar 03, 2008

Ein kleiner Schritt

weiter auf dem nie endenden Pfad mit dem Namen "Sei deinem Kind ein Vorbild", heute zum Thema "Umweltschutz und Zivilcourage" mit einem kleinen Schlenker in Richtung "Höflichkeit".
Der Hübsche befand also, es sei an der Zeit, das Auto wieder mal einer Reinigung zu unterziehen. Auf in die Waschanlage.
Während er sich noch mit dem Eineurosauger abmühte (Autoreinigung ist bei uns von A bis Z Männersache, ich putze dafür die Bäder. Sogar öfter als er das Auto.), mumifizierte Brezenreste aus den Fussmatten zu entfernen, wuchs die Schlange vor uns immer weiter an.
Direkt vor uns ein Stück Fleisch mit Augen in einem (für meine ungeübten Augen) blitzblanken dicken Mercedes, der trotz der zu erwartenden ca 15 Minuten Wartezeit einfach den Motor laufen liess.
Little Q. und ich standen also vor der Waschstrasse und beobachteten haargenau das Geschehen:
"Jetzt passiert?"
"Jetzt kommt die grosse Bürste"
"Grosse Bürste macht?"
"Mjhmmmmmm, die grosse Bürste bürstet das Auto ab"
"Grosse Bürste jetzt macht?"
"Jetzt bürstet die grosse Bürste die Heckscheibe ab."
"Jetzt passiert?"
etc.
Zwischendrin feuerte ich immer wieder genervte und vielsagende Blicke auf den Auspuff und den Typen im Mercedes ab, natürlich ohne jede Wirkung. ("Mami macht?" "Die Mami ärgert sich, dass sie sich nicht traut, dem Typen die Menung zu sagen.")
Mit einem kleinen mentalen Stups vom Hübschen aber fasst ich mir endlich ein Herz, stellte mich vor dem Fahrerfenster in Positur (ich habe das Auto natürlich nicht angefasst), bis der Typ das Fenster runterliess.
Auf mein "Könnten Sie nicht vielleicht den Motor ausmachen? Das dauert ja sicher noch eine Weile." kam nur ein "Wieso?" Mir fiel nur ein blödes "Wieso nicht?" ein. Und wer hätte das gedacht? Der Typ hatte einen Grund: "Weil es sonst so kalt wird im Auto". Sagt er mir, die ich schon eine halbe Stunde im Freien rumstehe (dank der Abgase natürlich mollig warm, gebe ich zu).
Damit war die Angelegenheit also eigentlich beendet, Little Q. weiss jetzt, dass man zwar seine Meinung sagen darf, aber wenn ein Typ strudelblöd ist, dann ist das halt so.
Als das Fenster also wieder oben war, kam von mir ein routiniertes "So ein blöder Sack."
Klar, was Little Q. fragte, als der dicke Benz in die Waschanlage rollte, oder?


"Blöder Sack jetzt macht?"

Selbst ist die Frau

Gerade eben, weil die Mittagspause nicht für die angedachte Neujahrsseife gelangt hat, einen Hand/Lippenbalsam für kalte Winterspaziergänge zusammengerührt.
Aus 50g Ringelblumenauszug (Olivenöl), 25g Sheabutter, 10g Bienenwachs, 10g Lanolin, 1 TL Weizenkeimöl und ein bisschen ätherischem Melissenöl.
Für extrem gut befunden.

The real "Rage Against The Machine"


Sorry Rage, aber nur diese hier ist echt authentisch...

Vermöbelt sämtliche vorhandenen Miis (wer denkt sich solche Namen aus) in no time!
Sie war ganz enttäuscht, dass das Treten keine Wirkung zeigte...
Und ich musste sie schliesslich hinten am Hosenbund festhalten, weil sie sonst irgendwann den schönen Fernseher geschrottet hätte.

Dienstag, Januar 01, 2008

Kaum ist Weihnachten vorbei

will Little Q. schon morgens um sieben Grättimänner backen (das traditionelle Schweizer Nikolausgebäck).
Es wurde zwar 10, bis der Teig fertig war, aber jetzt riecht unsere Küche wieder nach Zimt, Rosinen und Nüssen (ich habe den Rest vom Teig in Zimtschnecken verwandelt).
Und Little Q. hat Erledigung seines Parts (Rosinenaugen montieren und mit Ei einstreichen) die ganze restliche Tüte Rosinen verdrückt. Nach einem ordentlichen Frühstück.
Happy New Year!