Montag, Januar 30, 2006

15 Jahre für die Erfüllung eines Traums..

und wenn es nur der perfekte Schlafanzug ist. Seit ich ein Teenie bin, sorry, war, wünsche ich mir so einen klassischen Flanellschlafanzug, die Hose gerade geschnitten, das Oberteil wie so eine Jacke mit Knöpfen.
Ich habe diesen Wunsch wer weiss wie oft geäussert, auch jedes Jahr Schlafanzüge zu Weihnachten bekommen, aber nie so einen. Es waren immer so Teile, wo die Hosen unten Bündchen haben, wo trocknergeeignet drinsteht, die Dinger aber hinterher trotzdem nur noch bis zu Ellbogen, respektive Knie gehen etc.
Das Dumme an Schlafanzügen ist ja, die gehen einfach nicht kaputt. Und bisher hatte ich einfach Hemmungen, mir mit einem Schrank voller (hässlicher) Schlafanzüge noch einen zu kaufen.
Bis heute.
Die zu kurzen hässlichen Dinger wurden in eine grosse Tüte gepackt (zum Teil hatte ich die solange wie meinen Wunsch nach dem perfekten Schlafanzug...und die sahen, bis auf die Ellbogen/Knie-Geschichte immer noch wie neu aus), in den Rotkreuzcontainer geworfen und dann habe ich bei meinem Lieblingsschweden meinen Traumschlafnazug erstanden. Es gab die Dinger ausnahmsweise sogar ohne Snoopy drauf, hach freu ich mich aufs Bett...
BTW, dabei erinnere ich mich an einen dieser Sätze, die einem schon im Moment des Aussprechens und danach den Rest des Lebens peinlich sind. Siebte Klasse, kurz vor der Abfahrt ins Skilager, ich gehöre mit zu den uncoolsten Kindern in der Klasse (musste ich mir vor kurzem beim Durchsehen der Klassenfotos mal wieder neidlos zugestehen; deswegen war ich auch superstolz darauf, dass mich beim achtjährigen Nachabiklassentreffen praktisch niemand erkannt hat...zurück zum Thema:), da plumpst bei der Besprechung, wer mit wem in welchem Zimmer etc. dieser Satz aus meinem Mund: "Ich hoffe, ihr mögt Snoopy, ich hab nämlich ein ganz neues Snoopy-Nachthemd." Ich hätte ihn am liebsten in dem Moment wieder zurückeingesaugt.
Respekt konnte ich mir im Skilager dann nur durch meine, in mangelnder Skifahrkenntnis und nicht vorhandener Angst begründeten spektakulären, extrem rasanten Abfahrten und Stürze erarbeiten, aber das Scheissnachthemd... tja, das hatte ich auch lang.

Sonntag, Januar 29, 2006

Wisperlampen

Dialog mit dem Hübschen nach dem Einschlafen (meinerseits):
"Hast du die Wisperlampen ausgemacht?"
"Häh? Bist du wach?"
"Ja, total wach. Die Wisperlampen..."
"Was sollen denn Wisperlampen sein?"
"Das sind die Lampen, die man so sticken kann, weisst, und dann andersrum..."
"Du schläfst doch..."
"....."
Kein Wunder, dass er nicht wusste, wovon ich spreche, die "Wisperlampen" kannte (bisher) ja noch nicht mal Google..

Mail mir, Heupferd...

ungewohnte Kontaktaufnahme, aber ich hätte da was für dich, was nicht unbedingt so richtig öffentlich sein muss... mail mir dochmal unter winkelfred(et)yahoo.com...

Mutig? Dumm?

oder einfach nicht in den Kalender geschaut, als wir die Verabredung im "roten Tuch für Globalisierungsgegner" (Starbucks) für den Tag der schweizweit einzigen genehmigten Anti-WEF-Demo in Basel getroffen haben.... aber ausser keine Tassen, Teller und Metalllöffel gab´s eigentlich nichts bemerkenswertes. Wobei ich es ein bisschen blauäugig fand, zwar alle Getränke in Pappbechern auszugeben, die Tassen aber nicht ausser Reichweite potentieller Randalierer zu verstauen. Oder sind die Schweizer Rowdies bekanntermassen so zivilisiert, dass sie erst ordentlich Kaffee kaufen und dann mit der Tasse schmeissen?
Schön auch der Kommentar des Hübschen, als ich meine Bedenken geäussert habe: "Keine Sorge, wenn das Ganze ausser Kontrolle gerät, wird erst der McDonalds gegenüber abrandaliert, dann können wir immer noch verschwinden.

Freitag, Januar 27, 2006

Erinnerungen

an meine eigene aktive Zeit werden bei diesem Video hier wach (nein, so schwer war ich nicht)... schon erstaunlich, wie zwei angebrochene Wirbelfortsätze einem die Lust am Fliegen nehmen können......aber schee war's scho...

Donnerstag, Januar 26, 2006

Eins von den Komplimenten,

bei denen man nicht genau weiss, ob man sie lieber nicht bekommen hätte:
"Das Nichtsessen steht dir aber."

Eine Frage der Überzeugung

Tja, ich bin Chemikerin, ich glaube nicht an Homöopathie. Aber alle, wirklich alle Mütter um mich herum geben ihren Kinder Osanit-Kügelchen beim Zahnen. Gut, Quentins erster Zahn kam auch ohne, er hat insgesamt einen Tag viel geweint, ich denke, das ist okay. Als es zu arg wurde, bekam er ein Paracetamol-Zäpfchen (daran glauben Chemiker) zum Einschlafen und gut wars.
Was ich auch vermeiden möchte, sind diverse Gels, wie das Osa-Gel (siehe Homöopathie) und Dentinox (Lidocain und Süssstoff.... klar wirkt das, aber irgendwann will er das Gel nur, weil es gut schmeckt....).
Wenn ich jetzt ganz böse bin, dann behaupte ich, dass die Osanit-Dinger auch nur helfen, weil die Kinder den Traubenzucker, sorry, Süssstoff mögen, der ja so ziemlich das einzige ist, was in den Dingern drin ist.
Das jetzt alles mal grossspurig nach dem ersten Beisserchen, wit sprechen uns bei dem nächsten.
Auch für den Fall wird aber nix gekauft, ich kenn mich ja, im Notfall würde ich es dann doch probieren. Da hoffen wir mal, dass der nächste Zahn auch wieder am Wochenende kommt, dann sind wir safe ;-)

Typisch Frau

oder einfach nur Beweis meiner positiven Grundeinstellung: der Magen-Darm-Grippe der letzten Tage beim Blick auf die Waage doch noch was Positives abgewinnen können...

Montag, Januar 23, 2006

Rechenspiele

Was kaufen wir von dem immer noch hier rumfliegenden Gutschien für´s Nuggihuus? Nachdem wir festgestellt haben, dass wir uns endlich mal durchringen müssen, da was zu kaufen, weil alles in Deutschland billiger wäre, hatten wir die Wahl zwischen zwei Frotteelätzchen mit Ärmeln oder einen Drittel TripTrap.
Gab es also den Stuhl und eine Fütterregenjacke beim C&A.

Sonntag, Januar 22, 2006

Angespornt


durch die Nachricht, dass das kleine Heupferdchen schon zwei Zähne hat, hat sich Little Q. wohl gedacht:"So nicht, kleiner Freund, ich bin älter" und nachgelegt.
Seither wissen wir, woher das Fieber vorgestern kam....von den zwei kleinen Schlitzen im Unterkiefer. Seitdem wir übrigens wissen, was los ist, hat Little Q. noch viiiieeel mehr geweint, die Eltern haben jetzt ja endlich richtig Mitleid.

Freitag, Januar 20, 2006

Digital Phone

Tolle Sache, so digital telefonieren (voipen wir? Ich weiss es nicht): man (= der Hübsche, wegen "Hausfreundkontrolle ;-)) bekommt per SMS Nachricht, wenn eine Nachricht auf dem AB ist und kann die dann auch noch im Internet abhören.
Nur halb so toll ist es, wenn der Hübsche davon so begeistert ist, dass er alle Nachrichten immer sofort abhört (auch wenn er selber draufgesprochen hat...), so dass bei mir nie die Nachricht ankommt, dass eine neue Nachricht da ist. Dann muss der Hübsche natürlich sofort nochmal anrufen und sagen, dass da jemand angerufen hat. Wenn ich aber ursprünglich nicht ans Telefon gegangen bin, weil Little Q. und ich versuchen, einen Mittagsschlaf zu machen, ist das wirklich nicht mehr richtig praktisch.

Einen Haufen gute Vorsätze gebrochen

1. Niiiiieeee was mit Disney drauf kaufen (Grund: es gab nur winzige Disney-freie Lätzchen beim H&M)
2. Niiiieeee mein Kind in erniedrigenden Posen fotografieren (Grund: Beweisfotos für den Hübschen... okay, kein guter Grund)
3. Diese Bilder niiiiiieeee herzeigen (Grund: es sieht halt doch so witzig aus...)
Also: hier vor dem Essen (das Drama zeichnet sich ab, Little Q. steckt begeistert mit beiden Händen den Saum des Gummimantels in den Mund..)

Und hier danach. Was man nicht sieht, ist der Dreck unter dem Gummimantel... Fazit: taugt nix, Ärmel müssen her.

So sieht er übrigens in frischen Kleidern aus (verstosse ich damit gegen den Vorsatz, mein Kind niiiiieeee zu einem Modepüppchen zu machen?)

Mittwoch, Januar 18, 2006

Swiss impressions: Essmänteli

gehört zu den Schweizer Begriffen, die ich supersüss finde. An das "Mul" werde ich mich hingegen nie gewöhnen, das klingt für meine bayerischen Ohren so ...vulgär? "Müli" hingegen geht wieder.
Little Q. als "Mocken" zu bezeichnen....naja, ich weiss eh nicht genau, was das ist. Aber eher was nicht so gutes, nehme ich an. "Siedig" hingegen schient was nettes zu sein, "häääärzig" versteht sich von selbst.
Jaja, viel habe ich gelernt, in den letzten drei Jahren: "Kinsgi", "Tagi", "Hebet Sorg"... aber was ist zB ein "Robi"?
Und noch eine kulinarische Frage: wie macht der echte Schweizer Bircher Müesli? Ich mag das mittlerweile total gern und würde mich gerne mal selber dran wagen.
Noch was: auf der Heimfahrt nach München ist mir eine schöne Millionenfrage für "Wer wird Millionär?" eingefallen: "Wieviele chemische Elementkürzel sind gleichzeitig Kantonsautokennzeichen?" Mal sehen, ob ich es hinbekomme..... sind doch 8. Wer kommt drauf?

Vorauseilenden Gehorsam

könnte man es nennen, wenn man sich bei Eisregen schon im Haus auf der letzten Treppenstufe den Fuss verdreht. Bei dem selbstverordneten Folgeprogramm von einer Stunde Stepaerobic und einer zweistündigen Museumstour in Hackenschuhen ist es natürlich kein Wunder, wenn der Knöchel am Abed erst recht dick ist und man gewissermassen lahmgelegt.

Montag, Januar 16, 2006

Büchermulch


Bisserl unscharf, aber das sind meine Weihnachts- und Geburtstagsbücher in (geplanter Lesereihenfolge. Im Moment bin ich bei "Extrem laut und unglaublich nah".
Kurzer Zwischenstand:
"Als wir Töchter waren": okay, Lektüre für die Autofahrt, mehr auch nicht.
"Ein Tag wie ein Leben": der allerschlechtste Sparks bisher und das will was heissen. Naja, ich habe mir schon sowas gedacht, selber schuld.
"Der Schatten dees Windes": toll, richtig schön. Wunderbar geschrieben und tolle klassische Schmökerhandlung.
"Extrem laut und unglaublich nah": um die Hauptperson zu zitieren: "krass", in jeder Hinsicht. zum Heulen, zum Lachen, kompliziert (hat irgendjemand die drei Seiten Zahlen schon entschlüsselt?).....

Allein




mit zwei kleinen Rackern...nur für eine gute Stunde, hat auch super geklappt. Little Q. hat seinen Exzimmergenossen diesmal nicht ohrgewutzelt, sondern ihn ordentlich in die Hand gebissen.... geschadet hat es der Freundschaft allerdings nicht.

Ohrwutzler Teil 2


Aber die süsse Dax hat nicht mal aufgehört, zu schnurren...

Gelb, gelb, gelb sind alle meine Kleider...



und Little Q, die Wippe, das Lätzchen... aber es hat anscheinend geschmeckt. Der Plan, wegen Verstopfungsgefahr mit Kürbis/Reis anstatt Karotte anzufangen, ging auch auf.

Freitag, Januar 13, 2006

Ready for pumpkin...

"Geh ruhig du wickeln, geniess noch ein letztes Mal die reine Milchkacke....."
Jaja, richtig toll war's ;-)

Man trägt Pelz, Baby


keine Sorge, 100% Plastik, 100% H&M, was anderes kommt für eine Exvegetarierin doch nicht in Frage.

Manche Dinge ändern sich nie...

Wir hätten ja eigentlich Wiehanchten schon hellhörig werrden sollen, als Schwester 4 so von ihrem Studienalltag (Mathe/Informatik Lehramt) erzählte: „Also, mein bester Freund in Informatik, ich weiss gar nicht wie er heisst. Er hat halt so einen Ziegenbart…Weggehen? Nur mit den Leuten von Mathe, mit den anderen kannman sich ja nicht sehen lassen.“. Tja, sie hat aber gewartet, bis sie wieder in sicherer Entfernung von meiner Mum am Bodensee angelangt war, um ihr per Telefon mitzuteilen, dass sie den Informatikteil ihres Studium schmeisst wegen keine Ahnung, kein Interesse, kein gar nix.
Meine Mutter ist weniger wegen der Sache von den Socken als wegen der Tatsache, dass Schwester 4 ihr zwei Wochen die Angelegenheit verschwiegen hat.
Tja, was soll ich sagen, sie versteht ja auch immer noch nicht, warum ich ihr seinerzeit in der dritten Klasse auch erst am letzten Tag die Heimat- und Sachkunde-Probe mit der 2- zur Unterschrift vorgelegt habe. Andere Kragenweite, selbe Ursache.

Mehr Bilder


Geht doch nix über eine Flasche Tequila zu den Tacos an Silvester...


Wieder mal: schlafend umgepackt.

Prince of Persia: frisch getauft beim Feiern im Fürstenfelder


Bei Schwester 3 im ultrabequemen Hängesitz


Bereit zum Heimfahren nach Verwandtschaftsoverkill

Donnerstag, Januar 12, 2006

Und hier die Bilder

bzw. eine Miniauswahl von unserem Trip nach Hause:

"Wentn eiei" Erste Kontaktaufnahme unter Cousins, Little Q. fand es so mittelsuper. Nächstes Jahr wirds besser, wenn "Wentn" dann endlich mit "Zug schieben" kann.


Damit niemand sagt, wir hätten keinen Beweis: wir waren daheim und haben uns zum ersten Mal im Leben in Tourimanier auf dem Marienplatz fotografiert....


Neu: der Ergo-Baby-Carrier: toll.


"Na warte, bald bin ich grösser als du"


Ich sage nur "Dance, Baby, Dance"...


Wieso wundert mich das nciht?

Da will man als vorbildliche Mitarbeiterin im unezahlten Urlaub die Firmenmailbox checken: wieder mal kein Remote-Zugang...

Auf seiner eigenen Kurve

wächst unser Little Q.: aktueller Stand mit fast fünf Monaten 8660g, 70 cm und 45.2 cm Kopfumfang.
Passt wohl alles zusammen, ist halt grösser als der Rest der Welt.
Die Kinderärztin ist mit mir der Meinung, dass er zwar anscheinend noch genug bekommt, 7-8 Stillmahlzeiten aber ein bisserl viel für mich sind (wobei ich es schon geniesse, wie ein Scheunendrescher reinhauen zu können, ohne dass auch nur ein bisschen ansetzt.....).
Dementsprechend legen wir am Samstag (der Hübsche will schliesslich dabei sein) mit Kürbis/Reis los.
Bei der Impfung hat der kleine Mann übrigens keinen Mucks gemacht, er war zu beschäftigt, sich mit der Toddler-Zahnbürste, die er bekommen hat, die Kauleiste zu bürsten. Vom Zahnen sind wir übrigens noch meilenwiet entfernt, wusste ich es doch. Dafür prophezeit uns die Kinderärztin, dass er mit sechs Monaten sitzen wird. Mir solls recht sein.
Und so sieht er aus, auf der "Jagd" nach der Katze

Mittwoch, Januar 11, 2006

Profis unter sich

Zwei stolze Eltern beobachten ihr Kind, das mit dem neuen "Lottie Lovebird" spielt:

"Kuck mal, jetzt beisst er in die Fühler von der Schildkröte. Haben Schildkröten überhaupt Fühler?"
"Schmarrn, das ist eine Schnecke! Kuck mal, die hat doch sechs Beine."
Zu meiner Verteidigung: ich habe Bio nach der 10. abgelegt.
EDIT: Das Ding heisst "Lotty Ladybird", es sieht so aus
und ich Griechischleistungskursler musste erst nachschlagen, dass "ladybird" "Marienkäfer" heisst.
Ja, so irgendwie...

Montag, Januar 09, 2006

Jahreswechsel in Zahlen

  • 15 Minuten hat Little Q. auf der Hinfahrt nach München gebrüllt. Guter Schnitt für 400 km. Dax hat irgendwie eingesehen, dass das Auto so voll war, dass wir ihre Kiste eh nicht rausgekriegt hätten, und dementsprechend Ruhe gegeben, so dass wir bis auf den obligatorischen Fahrerwechsel ohne Pause nach München gedüst sind.
  • 15 Tage lang sind wir von Eltern, Freunden und Verwandten durchgefüttert und verwöhnt worden. An allererster Stelle hier natürlich meine Schwiegermutter, die uns wirklich von vorne bis hinten verwöhnt hat. Jetzt, so allein daheim, merke ich erst wieder, was man alles selber machen muss, vom Milchkaffee bis zum Wäschewaschen…..
  • 1 Racletteessen gab’s für uns. Sehr fein und kalorientechnisch waren wir nicht so traurig, dass meine Family das traditionelle Weihnachtsracletteessen mit allen Schwestern, Anhängen, Kindern etc. einfach aufs Mittagessen vorverlegt hat, obwohl wir verkündet haben, dass wir wie immer erst gegen zwei ankommen. Bis dann die Brotzeit zum Abendessen aufgetischt wurde, konnte ich es gar nicht glauben… egal. Obwohl ich mich tierisch aufgeregt habe, gebe ich ja zu.
  • 4 Stunden und 20 Minuten wurde Little Q. von Verwandten betreut, davon 3 Stunden und 50 Minuten von seiner Patentante (Schwester 3) mit Unterstützung von Schwester 2. Tja, King Kong war für einen ersten „PostKindZuzweit Kinonachmittag“ vielleicht etwas lang…..auf jeden Fall wurde das anschließend geplante Essen mit Schwester 3 spontan gecanceled („Ich will nur noch ins Bett“) und Schwester 2 machte einen so stinkigen Eindruck, dass ich nur geschaut habe, dass wir da wegkommen. Die restliche Zeit hat die Schwiegermutter übernommen, war aber ähnlich fertig. Allein die Entscheidungsfindung, ob wir ihn zum Einkaufen mitnehmen oder bei ihr lassen, hat länger gedauert als die ganze Tour. Trotzdem was sie danach der Meinung, dass Little Q. zu klein ist, um ohne mich oder den Hübschen zu sein, weil er sooooo unglücklich war. Okay, er war so halb aufgewacht, das ist er immer knatschig. Andererseits bin ich anhand dieser Erfahrungen etwas verwundert, was die Mädels bei der Kinderbetreuung beim Sport mit ihm anstellen, da es dort anscheinend zu klappen scheint. Ausserdem frage ich mich, ob es an unserem Kind liegt (verwandelt er sich in einen Berserker, sobald ich die Tür hinter mir zumache?), daran, dass die Verwandten wegen der Entfernung ihn nicht gewohnt sind (klar, bei mir strahlt und juchzt er den ganzen Tag…) oder warum sonst hier in Basel von meinen Bekannten niemand Probleme damit hat, sein Kind bei den Eltern/Geschwistern zu lassen…. Naja, das Thema hat sich jetzt eh erst mal erledigt.
  • 2 Wochen hatte Little Q. nicht gebadet vor seiner Taufe. Nein, nicht weil wir die Seelenreinigung so richtig ausnutzen wollten, sondern weil er einen fiesen Schnupfen hatte. Die Taufe war trotzdem richtig schön, der kleine Mann hat an der richtigen Stelle geweint (klar, er war ja Wasser schon gar nicht mehr gewohnt), sich ansonsten recht andächtig verhalten. Das Essen im Fürstenfelder war gewohnt legendär, alles in allem ein toller Tag.
  • 3 Mal haben es die vereinten Hundekräfte bei den Grossmüttern geschafft, den kleinen Mann abzuschlecken. Ich verstehe ja, dass es nicht leicht ist, den Hunden einen Teil ihres Territoriums für gewisse Zeit zu verbieten, vor allem wenn die sonstige Erziehung darin besteht, dass sie alles dürfen und bekommen, was immer sie wollen, von Silvester mit meiner Mutter im Schrank, über Plätzchen und Pudding bis zu keine Strafe, wenn sie jemanden beissen…. Trotzdem erachte ich es eigentlich für selbstverständlich, dass weder ein 4 Monate altes Kind noch dessen Spielzeug abgeschleckt werden und auch die Krabbeldecke nicht betrampelt wird….
  • 100 000 Mal (gefühlt) habe ich die Fragen beantwortet, wie lange ich denn noch stillen will (sieht Little Q. etwa so aus, als ob er noch Flaschenmilch zusätzlich bräuchte?), ab wann denn endlich zugefüttert wird (nächstes Wochenende, wenn die Kinderärztin einverstanden ist), und Bemerkungen wie „Der hat bestimmt Hunger“ (Der Milchbart war meist noch nicht ganz trocken) und „Was, keine Decke? Der friert doch!“ ignoriert. So ein Verwandtschaftsoverkill kann ganz schön anstrengend sein…
  • 2 Waschbeckenabflüsse hat der Hübsche Heiligabend in handwerklicher Mission verstopft (Waren aber am 1. Feiertag wieder frei). Dazu jeden Wasserhahn in Reichweite entkalkt, ca. 25 Glühbirnen erneuert, Unmengen grossen Müll zum Wertstoffhof gebracht, 1 Polo mit seiner Mum ausgesucht, den Christbaum und andere grosse Pflanzen im Haus gezügelt, den Kachelofen angeheizt….. ich habe immerhin einmal den Wasserkocher entkalkt.
  • 10 Tonnen (gefühlt) Geschenke hat Little Q. bekommen. Dabei waren nur zwei (Kinderbesteck und Krabbelrolle) doppelt und erstaunlicherweise haben wir bis auf die Kugelbahn alles ins Auto bekommen….
  • Seinen 1. Autounfall hat Little Q. verschlafen. Wir hatten auf dem Weg zu Schwester 3 das im Münchner Feierabendverkehr teuerste Gut erblickt: einen Parkplatz mitten an der Leonrodstrasse. Ich habe zwar abgewartet, bis alle Drängler überholt hatten, bis ich ganz behutsam aufs Gas ging um rückwärts reinzurangieren, aber de Türken im Twingo habe ich nicht gesehen. Er hat uns viel zu knapp überholt, ist mit seinem Reifen gegen usneren geditscht, wobei tatsächlich nix zu Schaden kam ausser seiner Radkappe, tja und so haben wir das Ganze unprofessionell so gelöst, dass wir es haben gut sein lassen. Den Parkplatz haben wir übrigens noch gekriegt.
  • 20.1 Liter Benzin „Hart an der Grenze, aber da kann man nix machen, da kriegen Sie jetzt noch fünf Semmeln dazu.“ Guter Start an der Tanke für die nicht ganz so stressfreie Heimreise.


Fazit: bei weitem stressiger als Heimaturlaub ohne Kind, trotzdem haben wir (fast) alles geschafft, was wir wollten. Little Q. hat sich als das optimale Urlaubskind heruasgestellt: brav alle Leute angelacht, im Auto immer geschlafen, sich problemlos auch schlafend vom Reisebettchen in den Maxi Cosi umpacken lassen, nur in den letzten beiden Nächten hat er sehr schlecht geschlafen… trotz allem wie immer nicht ganz ernst gemeintem Gemotze oben, habe ich es wirklich genossen, m ich einfach mal verwöhnen zu lassen, ein wunderschönes Weihnachten zu feiern und alte Freunde wiederzusehen.