Dienstag, Oktober 21, 2014

Date night

Dieser nicht vorhandene blogpost wird ihnen präsentiert von einem superbabysitter, schnell nach der arbeit und dem kinderabholen noch für kinder und ebendiese babysitterin pizza vorbereiten, hausaufgaben kontrollieren, fertigmachen und aus dem haus stürzen für einen abend zu zweit.
Und den anderen eltern der kinderkrippe für einen elternabend ausser der reihe aus gründen.
Wir können so romantisch.

Und nein, normalerweise gehen wir nicht zu zweit auf elternabende. Heute schon. Gründe und hals und so.

Montag, Oktober 20, 2014

Google sei dank

Heute mittag hatte ich beruflich eine verabredung mit einem herrn, den ich zuvor noch nie gesehen hatte, in einem bau, in dem ich auch noch nie (das ist gelogen, aber noch nie zum mittagessen) war.
Dementsprechend wusste ich weder, mit wem, noch wo genau ich verabredet war.
Aber, ich bin ja hochflexibel und hochpragmatisch, ich habe vorausgeplant und erstens nicht den shuttlebus genommen, der kurz vor pünktlich dort ankommt, sondern einen vorher (und in der sitzung zuvor blut und wasser geschwitzt, ob sich das alles ausgehen würde), um schon mal vor ort abzuklären, wo man sich in der kantine dort mit lunchdates trifft.
Vor ort habe ich dann in den gewonnenen 20 minuten den namen meines dates gegoogelt (gsd. ein sehr seltener name) und konnte dann ganz entspannt auf entweder einen wildlife-fotografen (spezialgebiet: primaten) oder einen amerikaner mit strahlend blauen augen warten und icebreaker-fragen und smalltalk für beide fälle vorbereiten.
Hat toll geklappt, sowohl das warten als auch das essen. (Es war der herr mit den blauen augen, er ist allerdings nicht gebürtiger amerikaner)

Sonntag, Oktober 19, 2014

#federkuchenfest

Ganz kurz nochmal für die, die sich Sorgen gemacht haben, aber den editierten Nieren-Blogpost nicht zweimal gelesen haben: also: ich bin nicht nierentechnisch lahmgelegt, ich habe nur bei den vorbereiteten Post geschludert, deswegen gabs am Freitag zwei und am Samstag keinen,
Am Samstag hatte ich nämlich keine Zeit zum Bloggen und vor allem keine mobilen Daten, wir waren nämlich bei Frau...äh....Mutti eingeladen zu einem legendären #federkuchenfest.
Und was mal als "Blogger treffen sich und es ist ein bisschen komisch, aber nicht sehr" begonnen hat, ist mittlerweile gar nicht mehr komisch, sondern Freundschaft, und auch Mann und Kinder fühlen sich in Nierstein (im besonderen in der Grünen Villa) schon richtig daheim. Little Q. hat den Ferienwohnungvermietern, die gar nicht glauben konnten, dass wir schon mal da waren, genau erzählt, in welchem Sessel er das Champions League-Finale 2012 gesehen hat und wo er stand, als Schweinsteiger den Elfer verschoss, und konnte so überzeugen.

Ach, es war einfach grossartig, die Frau...äh...Mutti-Familie und die anderen mittlerweile schon altbekannten Bloggerkollegen und Offline-Freunde dort zu treffen.
Kaum zu glauben, dass wir das erste Mal in der grünen Villa waren, als ich gerade noch nicht mit Little L. schwanger war. Hach.
Nun ja, die Kinder waren erst etwas enttäuscht, dass mit ein paar Traditionen gebrochen wurde (wir kamen erst Freitag abend, da war die Tour zum Wart-Turm schon vorbei, es gab auch keine Weinbergrundfahrt), aber der Garten ist immer noch da, und toller denn je, es gab neue Highlights wie die Tour in den Oppenheimer Untergrund (ich habe dank Beinhaus jetzt einen neuen Bildschirmhintergrund für meinen Arbeitsrechner) und das gemütliche Frühstück im grossartigen Cafe von "Erni und Illi". Und natürlich Federkuchen und Mumseln in Massen.

Irgendwann werden wir es auch schaffen, dass Little L. sich nicht vor Wut ob diverser Ungerechtigkeiten (diesmal erst "Verdammte Axt, trägt mich jetzt mal endlich jemand?", dann kurz Angst "Oh Gott, wir haben Little Q. verloren", dann wieder Ungerechtigkeit "Wieso darf er da übernachten und ich nicht, ich hätte auch gewollt, ihr seid so fies!") tobend von der Party verabschiedet, aber das ist halt im Moment noch der Preis, den man für open end-Schlafenszeiten an einem Partywochenende mit unserem Fünfjährigen zahlt. Little Q. musste heute morgen zum Frühstück ausser Haus geweckt werden, und Little L. war eigentlich auch guter Dinge, weil er bei den ganz grossen mitkickern durfte ("Erst dachte ich, die sagen: schau du mal zu, wir spielen, und wenn ich dann motze, sagen sie: kannst ja schiri sein, aber das heisst ja auch nur zuschauen, wenn sie gross sind und ich klein, aber ich durfte dann ohne witz und in ganz echt mitspielen und dann haben sie gesagt, ich wäre gut im Mittelfeld.")
Ach ja: und das nächste Mal kann Little Q. von mir aus beim Italiener Muscheln haben oder wenigstens eine ganze eigene Pizza, damit er nicht dann irgedwann vom Stuhl fällt.

Wie jedes Jahr: Danke, Pia und Familie!

(Mehr Bilder finden Sie auf Instagram. Schauen Sie mal nach #federkuchenfest)















Samstag, Oktober 18, 2014

Niere und so

Ach ja, es fragt sich vielleicht der eine oder ander (oder auch nicht, dann halte ich das für mich fürs nächste Mal fest), was denn aus der Niere geworden ist.
Nicht viel, ehrlich gesagt. Es tat nie richtig schlimm weh, es hat zwei Tage richtig fest geblutet, der Ultraschall-Mann hat weder Stein noch Stauung gefunden, die Hausärztin meinte "Dann schicke ich Sie jetzt ins Spital in die Urologie", ich meinte: "was machen die denn da?", die Hausärztin meinte "Weiss ich auch nicht", ich meinte "Dann schauen wir doch mal nach, ob vielleicht alles gut ist und ich da gar nicht hin muss", sie meinte "Ok", und so machten wir das dann.
Blut gut, Nierenwerte gut, kein Blut mehr, wo keins hingehört, nix tut weh, also: es ist wahrscheinlich so, dass ein Stein da war, rauskam, daher das Blut und bis ich endlich beim Ultraschall war, war da nix mehr zu sehen. Da wird auch ein Urologe nichts mehr finden und ganz so toll fand ich jetzt Blasenkatheter, CT und die ganzen Prospekte zur Prostatauntersuchung im Wartezimmer auch nicht, dass ich da unbedingt nochmal hinmuss.

Für mich selber aber habe ich gelernt: das nächste Mal gehe ich grad in die Notaufnahme im Spital, da ist alles da an Diagnostik, ich verbringe nicht drei Tage in Wartezimmern und vielleicht bekomme ich dann endlich mal einen dieser ominösen Steine zu sehen. Ich bin ja schon so gespannt.

Edit: btw: kein Grund zur Sorge! Diesen Artikel habe ich wegen viel zu feiern (#federkuchenfest bei instagram) und wenig Mobildaten in Deutschland am Freitag schon vorbereitet und am falschen Tag vorveröffentlicht. Mea culpa, jetzt stimmts wieder (dafür gabs am Freitag 2 Artikel ;-))

Freitag, Oktober 17, 2014

Langarmzeit

Lange lagen erst die Stoffstapel parat, dann die ausgedruckten Schnittmuster, dann die zusammengeklebten Schnittmuster, irgendwann dann sogar die ausgeschnittenen Muster, aber bis ich zum Nähen kam, verging ein bisschen Zeit.


Jetzt ist es aber endlich soweit und ich habe letzte Woche drei Teile genäht. Ein klassisches, ich habe mal gestoppt, 22-Minuten-Geburtstagszahlen-Shirt für einen von Little L.s Kindergartenkollegen (wie immer: Imke, Stoffe wie alle hier verwendeten: von Kathi), und dann zwei kuschlige Sweathoodies (Schnittmuster Louis von Kibadoo).
Die Kapuzenlösung sieht richtig cool aus, angezogen noch mehr, ist aber ganz einfach zu nähen. Little L. liebt das kleine Skizzenblogmonster, für Little Q. muss es mittlerweile immer eher cool sein, also mit ohne nix drauf, aber die Hamburger-Liebe-Pinguine (noch aus der ersten Ur-Edition) durften als Futter in die Kapuze.

(Ich finde die Kapuze so toll, dass ich überlege, ob ich mir für mich noch die Malou zulegen soll ;-))

Donnerstag, Oktober 16, 2014

Freitags ist sie nie da.



Seit zweieinhalb Jahren habe ich jetzt 80% gearbeitet, d.h. Freitags war mein freier Tag.
Es ging eine Zeitlang, bis sich die Kollegen daran gewöhnt hatten, dass ich eben "Die da, die da, die da" bin und nicht, wie die meisten 80%-arbeitenden Kollegen den Mittwoch frei habe (Mittwochs hat in Frankreich wohl traditionell die Kinderbetreuung zu und auch in Basel und Umgebung ist an allen Schulen Mittwoch nachmittag schulfrei, freitags übrigens nicht). Geschuldet war das unter anderem der Tatsache, dass Little L. im ersten Jahr Kindergarten noch den ganzen Freitag frei hatte.
Seit diesem Schuljahr ist er ja gross und hat dementsprechend auch Freitag morgen Kindergarten und ich habe mein Pensum zum 1.9. auf 90% erhöht und dementsprechend erst ab Freitag mittag frei.
Ganz mutig machen wir es so, dass wir keinen extra Tag Krippe gebucht haben, sondern die freitägliche Kinderbetreuung ganz in die Hände von Schule und Kindergarten legen. Morgen (ja, auch hier in der Schweiz ist der erste September schon ein bisschen vorbei, aber aus Gründen habe ich bisher noch keinen Freitag gearbeitet, sondern meinen Überstundenberg angeknabbert) werde ich also zum ersten Mal seit langem Freitag morgen aus dem Haus gehen (vor den Jungs, damit ich rechtzeitig wieder da bin zum Mittagessen, ausserdem habe ich meine erste Sitzung schon, bevor der Kindergarten überhaupt aufmacht), der Hübsche wird die Jungs Richtung Schule und Kindergarten schubsen und pünktlich um 12 bin ich wieder zurück.
Ich habe meinen Bürokollegen heute immer mal wieder angeboten, mir alleine einen Kaffee holen zu gehen, damit sie in Ruhe die Überraschung für morgen besprechen könnten, ein paar Tipps gegeben, wo man Banner drucken lassen kann oder wo es Konfettikanonen gibt, eine Pinata wäre ja auch ganz nett; sie haben sich ein bisschen geziert, aber ich bin mir sicher, dass sie sich unglaublich freuen werden, mich auch morgen zu sehen.

Mittwoch, Oktober 15, 2014

Verdauungsspaziergang

Für diese Woche war bei uns bei der Arbeit unter anderem die Ausstellung eines begehbaren Darmmodells angekündigt. Ich fand die Zelle im Deutschen Museum ja immer schon super und ein Darmmodell, das spricht ja alle seit dem Kindergarten nahezu brachliegenden Fäkalhumorzentren an. Also habe ich heute meine Kollegen dazu gedrängt, doch nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang (pun intended) durch den Darm zu unternehmen, lieber schon ein bisschen früher essen zu gehen, nicht dass es im Darm zu voll wird (pun intended) oder sogar Verstopfung auftritt (pun intended), es wurde beim Mittagessen über eine Schnitzeljagd im Darm (pun intended) gewitzelt, über Windmaschinen (pun intended), über Gallensaftduschen (pun intended), über „sich Durchquetschen“ (pun intended), und alle waren froh, dass eh schlechtes Wetter war, wenn wir da hin gehen, wo die Sonne niemals scheint (pun intended), und was war dann?
Nix, weil „Darm war gestern, heute ist Schlaf.“ Erst nächstes Jahr können wir das vielleicht wiederholen. So schade. Voll fürn Arsch, sozusagen. (pun intended)