Samstag, März 28, 2015

Zwischengang

Was ja vielleicht untergegangen ist: hier wird morgen Kindergeburtstag gefeiert. Und weil ich irgendwie in den letzten Wochen den Kopf übervoll mit anderen Dingen hatte, wird es nicht ganz so superperfekt durchgeplant wie zB der Harry-Potter-Geburtstag letztes Jahr oder der Indiana-Jones-Trip oder die StarWars-Party.... nichtsdestotrotz wird es ein toller Dschungelgeburtstag werden morgen, der Kuchen ist schon mal fertig.

Aber insofern bin ich heute abend noch mit Schatzkarte machen und Dschungeldeko für eventuell drinnen, vielleicht aber auch draussen parat machen, und deswegen gibt es heute noch nicht die Auflösung des Rätsels von gestern, sondern das "Rezept" für mein Lieblingsbrot (Nichtbayern würden wohl "Stulle" dazu sagen) zur Zeit.

Als Brot-Unterlage nimmt man irgendwas, ich mag es am liebsten auf einer Vollkornsemmel, Toast geht auch, oder Knäckebrot. Dann halbiert man eine Avocado, pokelt den Kern raus, schneidet das Fruchtfleisch in schmale Spalten und holt die mit einem Esslöffel aus der Schale. Man richtet die Scheiben dann dekorativ auf dem Brot an, streut etwas Salz (ich nehme das ganz grossartige Laktritzsalz, das ich aus Island mitgebracht habe, aber Sie wissen ja wie das ist: Salz halt.) drauf ,pfeffert ordentlich und macht ein schönes Muster aus Crema di Balsamico obendrauf. Bonuspunkte gibt es, wenn man das Brot dann essen kann, ohne dass einem Avocado runterklatscht, aber auch sonst schmeckts ;-)
So, ich muss wieder los, basteln.

Freitag, März 27, 2015

Achterbahn

Ich sags Ihnen, die (Ent-)Spannungskopfschmerzen, die mir heute abend den Schädel fast sprengten, die habe ich mir mit dieser Woche echt verdient.

Alles fing damit an, dass ich ja am Montag (Sie haben es sich wahrscheinlich schon gedacht) statt einer Absage eine Zusage für den Job bekam, auf den ich mich im Dezember beworben hatte. (Übrigens: hier ging es um das Anschreiben im ersten Gespräch, die Hose habe ich mir auf dem Weg zum dritten Termin zerrissen). Soweit, so grossartig, die offiziellen Papiere sollten dann irgendwann mal von der Personalabteilung kommen.
Dienstag: Niere
Mittwoch und Donnerstag: Little L. hat Geburtstag, ich erfahre, dass die Freundin einer direkten Kollegin mit im Flugzeug war, ausserdem dachte ich ja, es wäre der schwierige Teil gewesen, den neuen Job zu bekommen, nicht aus dem alten so rauszukommen, dass man zum Beispiel zum Kaffeetrinken oder auch zum Zusammenarbeiten später mal wieder vorbeikommen kann. Das erforderte allerdings noch mehr Gespräch und mehr Konfrontation, als ich mir hätte träumen lassen. Jetzt ist aber alles okay.
Freitag: ich war (freier Freitagnachmittag, remember?) gerade auf dem Crosstrainer am Strampeln, Little L. hatte mein Handy zum Angrybirdspielen, auf einmal höre ich ihn: "Hallo, da ist der Little L., wer ist da? ... Aha.... Ja, die ist da, die macht grad Sport.... Ja, eigentlich ist jetzt grad meine Handyzeit.... Angrybird........Nein, das normale ...... okay, ich hol sie...... Mami, für dich."
Am anderen Ende war der Recruiter von der Personalabteilung. Ähem. Aber gut. Wir haben Modalitäten geklärt (WOHOOOOOOOOOOOO!), ich habe meinem alten und meinem neuen Chef offiziell mitgeteilt, dass ich die Offerte dankend annehme und jetzt müssen sie sich einigen, wann ich wechsle.

In maximal drei Monaten also bin ich dann ..........tadaaaaaaaaaaaaaaa............wollen Sie es wissen? Hah, ich habe eine Idee! Ich lasse Sie raten. Und wenn es jemand wirklich errät (die, denen ich es per "ich kann die Klappe nicht halten" schon genau verraten habe, die dürfen natürlich nicht mitmachen ;-)), dann bekommt er oder sie ein Osterpaket mit Schweizer Schoggi. (Und wenn es keiner errät, dann bekommt es die Idee, die mir am besten gefällt.)

Ich gebe Ihnen aber schon ein paar Tipps:
1. Ich wechsle intern, d.h. ich bleibe in der gleichen Firma.
2. Ich kann in Zukunft wieder Röcke tragen, aber nicht immer.
3. Es ist keine Linien-, sondern eine Matrixstelle.
4. Organisatorisch bin ich einem ganz anderen Bereich angehängt als jetzt.
5. Es ist was, was ich schon fast mein ganzes Berufsleben machen wollte.

Also: wie gut kennen Sie mich? ;-)

Spätestens am Sonntag löse ich das Rätsel auf.

Donnerstag, März 26, 2015

Crush-Futter

Neben Gespräche zu führen, die jeder Beschreibung spotten, habe ich bei der Arbeit (eigentlich beim Mittagessen) heute auch etwas richtig Interessantes gelernt.
Wie in jedem grossen (mittleren, kleinen) Chemie/Pharmaunternehmen gibt es bei uns auch eine Werksfeuerwehr. Die besteht aus einem Teil Berufsfeuerwehrleuten, die wirklich, wie man das aus jedem Kinderfeuerwehrbuch kennt, Bereitschaftsräume mit Betten und Küche und Waschmaschine und Schlauchturm und so haben, und auch aus ganz vielen Freiwilligen. Da bei uns ja Gottseidank total wenig und praktisch nix dramatisches passiert, was echte Einsätze erfordern würde oder zumindest das, was Feuerwehrleute im Ernstfall halt können müssen, wird regelmässig in Übungen trainiert. Das wusste ich schon, da muss man dann immer Umwege zur Tiefgarage laufen, wenn da grade Wasservorhänge und Triage geübt werden.

Was ich nicht wusste: es gibt eine Extra Sportgruppe bei der Feuerwehr (jenseits von dem Training, das man zB braucht, um den Schein für schweren Atemschutz zu bekommen), die an „Firefighters Combat Challenge“-Wettkämpfen teilnimmt. Ich wusste weder, dass diese Sportart existiert, noch dass unsere Feuerwehr daran teilnimmt, noch dass einer meiner Kollegen in dieser Truppe ist.
Das muss man sich mal vorstellen:

Trainingsklamotten sind die volle Feuerwehrausrüstung incl. Helm und Atemgerät, also roundabout 25 kg Equipment. In einer ersten Station muss man damit und einem 19kg Schlauchpaket auf dem Rücken 3 Stockwerke nach oben sprinten und den Schlauch in einen Container legen. Dann muss man ein 19kg-Gewicht mit einem Seil eben diese ca 25 Meter nach oben ziehen.
Dann rennt man die Treppe wieder runter (jede einzelne Stufe berühren und Hände an beiden Handläufen). Unten wird dann an einer Art Hau-den-Lukas mit einem Vorschlaghammer simuliert, dass man eine Wand einschlägt, dann muss man mit einem Schlauch, auf dem schon Wasserdruck ist, in der Hand ca 100m sprinten, dann damit ein Ziel „umschiessen“ und zu guter Letzt noch eine 80kg Puppe ca 30 m schleppen.

Und als ob das überhaupt zu schaffen nicht schon der Hammer wäre, geht das alles auf Zeit und richtig gute Feuerwehrleute schaffen das in unter zwei Minuten. Mein Kollege in 3:11min, was ich schon unglaublich finde.

Das trainieren die einmal die Woche und nächste Woche haben sie Treppentraining. Hochhäuser haben wir ja genug, und so ist geplant in unserem aktuell (;-)) höchsten Haus vom zweiten Untergeschoss zweimal bis zum 18. Stockwerk und zurück zu rennen. Aus Rücksicht auf vielleicht panisch reagierende Hochhausarbeiter übrigens NICHT in voller Montur incl. Atemschutz, sondern mit Gewichtsgürteln ;-).

Ist das cool oder ist das cool? Fast schon schade, dass wir diese Elite so wenig brauchen bei uns…

Mittwoch, März 25, 2015

Sechs

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Mein lieber Lennibenni,
es ist soweit: du bist heute sechs Jahre alt geworden.
Es liegt ein spannendes Jahr hinter dir: vom kleinen Kindergärtner bist du einer von den grossen geworden (diesen Freitag geht ihr den traditionellen Kindergartenabschiedsbaum pflanzen). Du hast nach den Sommerferien bei den Wölfli angefangen (eigentlich darf man da erst ab der ersten Klasse mitmachen, aber grosse Kindergärtner mit einem grossen Geschwisterkind dürfen auch schon eher). Du hast darauf bestanden, mit Little Q. und den anderen Wölfli zum Samichlasweekend mitzufahren (incl. Übernachtung in einer Turnhalle) und bist dir auch ganz sicher, dass du mit ins Pfila (drei Tage im Zelt, Anreise mit dem Fahrrad...) und ins Sola (eine Woche im Haus, dafür aber weiter weg) mitfahren möchtest. Einerseits finde ich es grossartig, dass Du dich das traust, dass Little Q. sich so um dich kümmert, dass Du auch wirklich dabei bist, andererseits wird es mir schon ganz anders, wenn ich dran denke, dass du als kleinester Wolf da mit den grossen mit dem Fahhrrad und im Zelt..... nachts im Wald... naja. Wird schon werden.
Damit Du auch ein "eigenes" Hobby hast, haben wir in verschiedene Sachen hineingeschnuppert und am besten hat dir das Unihockey gefallen. Nach einem halben Jahr Schulsport bist Du nun in den Verein gewechselt, hast eigene Ausrüstung (Schläger und Brille), und das mit "eigenes" Hobby hat insofern nicht geklappt, als Little Q. das so spannend fand, dass er jetzt auch im Verein spielt. Nun denn, dann ist das halt so.
Ende letzten Jahres bist Du dann für immer erstmal aus der kinderkardiologischen Kontrolle entlassen worden, das war eine sehr grosse Erleichterung für uns (kein 24h-EKG mehr, wohooo!)
Im Januar kam dann noch die grosse Betreuungsumstellung mit dem Austritt aus der Kinderkrippe und dem Start mit der Nanny. Bisher läuft das viel problemloser, als ich zu träumen gewagt hätte, ich hoffe, das bleibt so. Ich habe den Eindruck, dass es Dir sogar sehr gut tut, die Nachmittage zu Hause zu verbringen bzw. eben eigentlich nicht zu Hause sondernsehr selbständig unterwegs mit Freunden, etwas, was mit den strikten Regelungen der Kinderkrippe ja praktisch nicht möglich war.
Du hast nach wie vor einen sehr starken Willen (ich hoffe, das bleibt so) und dein Abwiegelungsstandardsatz hat sich von "Dann halt..... wenn´s unbedingt muss sein...." zu "Schon gut, schon gut." gewandelt. Bedeutet aber beides: "Boah, nerv nicht, Mami." Ich denke, da sind wir uns einig.

Der Skikurs dieses Jahr ("Blue King") war super, das dortbleiben war gar keine Frage mehr und du hast richtig viel gelernt, v.a., was ich ja sehr praktisch finde, mit Skiern bergauf laufen.
Beim Schwimmen bleibst Du auch dran, du schaffst es zwar, nicht zu ertrinken, aber noch schwimmst Du unter Wasser sicherer als mit Kopf über Wasser, d.h. da geht noch ein bisschen was...

Du freust Dich schon riesig auf die Schule und das Lesenkönnen. Du erarbeitest Dir aktuell Buchstabe für Buchstabe die Welt der Worte. Erstaunlicherweise macht dir das Zusammenziehen beim Lesen überhaupt keine Probleme. Rechnen konntest Du auf einmal auch ungefähr bis 20, das kommt davon, wenn der grosse Bruder so offensiv beim Blitzrechnenübenmüssen leidet ;-).
Einschlafen magst Du immer noch nicht allein, aber ich finde das auch immer noch nicht schlimm. Mittlerweile hört Little Q. beim Vorlesen abends nicht mehr zu und so haben wir jeden Abend einen "Nur wir zwei"-Moment. Das ist auch mal ganz schön in unserem trubeligen Alltag.
Heute bist Du wie der Chef mit dem aufpolierten Rad, das du von Little Q. geerbt hast, losgefahren, als ob der Umstieg von einem Piraten-Puky-Rad auf ein vollgefedertes Mountainbike .... äh... gar keiner wäre. In Sachen Pfila ist das sicher besser so ;-).
Am Wochenende werden wir mit 6 deiner besten Freunde (es sind zwei Mädchen dabei, einmal das eine, das immer dabei ist und ein anderes, das bisher noch nie bei uns war ;-)) eine Dschungelparty feiern, das wird bestimmt toll. Mal sehen, ob das Wetter mitmacht oder wir im Haus einen Dschungel einrichten müssen ;-)
Mein lieber grosser kleiner Junge, ich habe dich unendlich lieb und bin sehr froh, deine Mami sein zu dürfen!

Deine Mami

0, 1, 2, 3, 4, 5

Jeder Geburtstag beginnt mit einem Foto. Mittlerweile ist man da um 0600 noch müde ;-)

Immer noch: gelbe Blumen und Ballöner. Sonst ist es kein Geburtstag

"Warum hat die Oma mir eine HelloKitty-Karte geschickt?!"




Bloggertipps zum Geburtstag

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Ja, ein bisschen fies fühlt es sich an, wenn das Nichtgeburtstagskind das teuerste Geschenk bekommt. Aber mei.



Testfahrten morgens um sieben...

Dienstag, März 24, 2015

Aufatmen

Es fühlt sich sehr, sehr seltsam und ein bisschen falsch an, an einem Tag wie heute glücklich zu sein. Trotzdem bin ich es. Sehr sogar.

Als der Hübsche gestern abend noch meinte: "Jetzt muss nur noch morgen alles gut sein, dann ist es perfekt", musste ich tatsächlich erst überlegen, was er meint (und habe kurz Angst gehabt, ich hätte bei ihm einen wichtigen Jobtermin vergessen), aber klar: heute war ja mein "Wir schauen mal, was die Datenlage so hergibt in Sachen Niere"-Termin.
Vor lauter anderen Dingen hatte ich tatsächlich geschafft, das zu verdrängen bis eben gestern abend. Das ist etwas, was ich normalerweise nicht besonders gut kann. Also: gar nicht. Aber anscheinend ist es so, dass wenn man sich um zu viele Dinge Gedanken macht (Katze, Schuldings, Konfettidings, Niere), tatsächlich irgendwas auf der Strecke bliebt, weil so viel Sorgen machen, das kann nicht mal ich. Und so war es dann fast ein bisschen undramatisch (nicht dass ich mich beschwere, Gott bewahre...), als der Chefarzt in der Klinik dann meinte: "Zytologie: nix, Niere: tipptopp, Blase tipptopp, kein Steinchen, nix." Es ist vom wissenschaftlichen Standpunkt her ein bisschen unbefriedigend, jetzt mit der Diagnose "Wahrscheinlich war es eine Entzündung ohne Symptome, das kann es schon mal geben. Oder ein winziger Stein, aber auch da ohne Symptome, eher unwahrscheinlich", aber es ist besser als alle Alternativen. Weil, und da ist mir das Herz schon nochmal kurz in die Hose gerutscht, bevor wir noch besprochen haben, was ich denn mache, wenn das Blut wieder käme ("Kommen Sie direkt zu uns, gehen sie nicht über den Hausarzt, ziehen Sie beim Werksarzt kein Bactrim ein"), da sagte der Arzt noch: "Ich bin jetzt schon sehr froh, dass ich Ihnen heute das hier sagen kann, weil 5% aller Fälle, die mit Ihren Symptomen kommen, bei denen finden wir einen bösartigen Nieren- oder Blasentumor."
Das sass dann erstmal, also, nicht im Sinne von "Panik, Panik", das wurde durch die saubere Diagnostik vorher ja ausgeräumt (Take this, du Depp vom Notfall, man kann durchaus die Worte Krebs und Tumor in den Mund nehmen, aber wär schon besser, wenn die Aussagen irgendwie fundiert werden), sondern eher: "Wow, da bin ich echt froh, dass ich das Googeln gelassen habe, dass ich mit anderen (undramatischeren) Dingen zu beschäftigt war, um mir wirklich Sorgen zu machen." Wenn ich da an die Horrorwochen im Sommer vor zwei Jahren zurückdenke, da war nix mit Verdrängen und das war schrecklich.

In diesem Sinne: Phew. (und erst als ich dann mittags die halbe Pizza Calzone mit Spargel schon verdrückt hatte, ist mir eingefallen, dass es super war, dass ich den Arzttermin schcon am Morgen hatte. Egal, warum man dort einen Termin hat, man muss erst mal einen Urinbecher füllen, vermutlich auch, wenn man der Briefträger ist oder so....)

Und so werde ich jetzt gegen eine meiner ehernen Regeln unter der Woche eine Flasche Cremant aufmachen und geniessen (vermutlich nicht die ganze, weil so war das mit dem viel trinken vermutlich nicht gemeint) während ich den Geburtstagstisch für Little L. vorbereite. So schliesst sich nämlich der Kreis: die Poliklinik, in der ich heute war, ist im gleichen Klinikum wie das Frauenspital, in das ich genau JETZT vor sechs Jahren eincheckte und erst mit Little L. wieder auscheckte.)

Montag, März 23, 2015

Konfettikanone!

Heute ist ein ganz, ganz grossartiger Tag, aber ein bisschen muss ich es noch kryptisch belassen (nein, immer noch keine Pläne, einen Bauernhof in Glarus zu renovieren und aus Gemsenwolle original Schweizer Stoffwindeln zu walken).
Ich sollte allerdings an der Schere meiner Selbst-vs Fremdeinschätzung arbeiten, weil so sehr ich hier (und auch sonst) ja auch grosse Klappe mache, so sehr verunsichert es mich, wenn ich auf Entscheide warten muss. Ich habe ungefähr die letzten zwei Wochen latent schlechte Laune gehabt, weil ein angekündigter Entscheid erstens vor dem Termin und zweitens auch danach nicht kam und ich mir lauter Szenarien ausgemalt habe, was wohl schiefgegangen sein könne und warum man zögere, mir das mitzuteilen.
Am Wochenende habe ich die Sache für mich abgehakt und "aufstehen, Krone richten, weitermachen" für den Seelenfrieden heute dann mal nachgefragt, wie denn der Status so wäre..... und eine Antwort bekommen, wie ich sie im Leben noch nie gehört habe. Also: im guten Sinn. Und dass nie irgendetwas anderes zur Debatte gestanden hätte. Also.
Genug der Kryptik, ich geh mich jetzt weiterfreuen.

Sonntag, März 22, 2015

Fettnäpfchen

Fettnäpfchen nehme ich ja gern mit Anlauf, mir fehlt manchmal (also: immer) eine Wort-Hirn-Schranke, die irgendwie filtern würde, was ich sage, bevor es raus ist. Aber auch für meine Verhältnisse sind für den Anlass "Das erste Mal den Freund der Schwester treffen" die Sätze "Wie geht's der Vorh.aut*?" als Begrüssung und "Ich hoffe, das Bett kracht nicht zusammen"** zum Abschied eine reife Leistung.


*Vom Hund, den ich auch das erste Mal getroffen habe und von desssen Entzündung ebendort mir meine Mutter in allen (unangenehmen) Einzelheiten erzählt hatte-

** Ich hatte es zusammen mit einer anderen Schwester heute zusammengeschraubt, weil wir ja umziehen helfen waren, und es gab keinen Schraubenschlüssel, also haben wir uns mit einer Kneifzange beholfen und die Sorge um den allfälligen Halt des Schlafmöbels so durchaus berechtigt.