Donnerstag, September 18, 2014

WTF?

Man kennt das ja, die Kinder kommen in den Kindergarten, und schon sind die friedlichen Zeiten vorbei und die Obszönitäten prasseln nur so auf einen ein. So hat mir meine Mutter das eingeimpft, das ist unumgänglich und es ist FÜRCHTERLICH. Ich habe sie wohl mit 5 oder 6 Jahren auf offener Strasse (das war besonders schlimm, was ja auch einiges impliziert, aber gut) "Du Sau" genannt, als ich nicht zum Schwimmkurs gehen wollte. Was soll ich sagen? Der Schwimmkurs war wirklich furchtbar und aus ihrer Reaktion auf meine Ausdrucksweise habe ich gelernt, womit ich wirklich Reaktionen provozieren kann. Und nein, ich finde das nicht nett von mir, und nochmal nein, ich finde nicht, dass das etwas ist, was man mir heute noch aufs Brot schmieren muss.
Lustigerweise war das bei unseren Jungs anders. Entweder sind unsere Kindergärten sehr friedlich (wobei "Fluchwörter" eine ganz grosse Angst bei einem nicht zu vernachlässigenden Teil der Elternschaft sind. Neben "Mein Kind wird auf dem 3 Minuten langen Weg zum Kindergarten entführt" oder "Mein Kind bringt gar nichts Gebasteltes nach Hause, das muss sich ändern.") oder, ich weiss auch nicht.
Bei uns zu Hause gibt es natürlich schon Regeln, die haben definierte Ausnahmen, so wie Little Q. das in jungen Jahren mal so schön zusammengefasst hat: "Gell, "Scheisse" sagt man nicht, ausser es fällt einem was runter, was man wirklich gern hat und geht dabei kaputt oder fällt einem auf den Fuss, oder irgendein Depp fährt nicht richtig Auto."
Klar, die PippiKacka-Phase hatten unsere Jungs auch, das hat zu solchen pädagogischen Meisterleistungen geführt und zu solchen filmischen Dokumenten für die Nachwelt. Tja. Was soll ich sagen. Geht vorbei.
Mittlerweile ist Little Q. in der dritten Klasse (und löffelt kein Rössligaggi mehr mit, haben Sie es gesehen, PINKEM Löffel) in einer Schule, die Schüler bis zur neunten Klasse hat. Da ist es mit Pipikacka nicht mehr getan, da bekommen die Ausdrücke ein anderes Niveau. Interessanterweise ist sich Little Q. durchaus bewusst, welches die "schlimmen" Worte sind und versucht daheim relativ geschickt rauszufinden, was da eigentlich dahintersteckt. Und vielleicht bin ich durch meine Arbeit in einem, wie der Hübsche es nennt, "hemdsärmligen, rustikalen Betriebsklima" ein bisschen abgestumpft, aber ich falle nicht in Ohnmacht und brauche Riechsalz, ich bin nicht entsetzt und verzweifle an meiner Erziehung und der Jugend von heute, sondern ich frage Little Q. dann einfach mal, ob er denn weiss, was das bedeutet, was er da grade so hat einfliessen lassen. Anschliessend erkläre ich dann so sachlich wie möglich, was daran wahr ist und was nicht, und das nimmt dem Ganzen offensichtlich enorm an Faszination.
Allerdings führt es auch zu sehr seltsamen Situationen, wie gestern, als ich mit Rollköfferchen, hohen Hacken, unausgeschlafen und todmüde nach zweieinhalb Tagen Workshop rund um die Uhr die Haustür aufsperrte und von der Mutter einer Klassenkameradin mit "HastDukurzZeit, also folgendes:" überfallen wurde.
Ganz schlau wurde ich aus der Geschichte nicht, nach Nachfragen bei Little Q. erschliesst sich mir folgende Situation: Auf dem Heimweg von der Schule hat Little Q.s Freund das besagte Mädchen geschubst, sie hat sich gewehrt, Little Q. hat (seiner Erklärung nach) versucht zu vermitteln oder aber (nach Erklärung der Mutter) seinen Freund angefeuert, das Mädchen hat darauf hin mit einem beherzten "F.ick dich" reagiert (das hat nur Q. erzählt), woraufhin Q. folgendes gesagt hat:
"Also, weisst Du überhaupt, was das heisst? Das ist nämlich so: blablablabalblabla, blablabal blubb.... insert anatomisch korrekte Erklärung..... und deswegen ist das zwischen zwei Erwachsenen, die sich beide einig sind, eine wunderschöne Sache und eigentlich nix, was man als Schimpfwort benutzen sollte. Im Fall."
Ich weiss nicht genau, was das Mädchen seiner Mutter erzählt hat, aber das Resultat war .... eine sehr seltsame Unterhaltung. Aber fuck yeah: mein Kind schlägt nicht zu!

Mittwoch, September 17, 2014

K.....

Ich war weg und bin wieder da und ich brauche Ihre Kreativität.
Hintergrund ist: es gab eine Vorstellungsrunde und damit das nicht langweilig wird im Sinn von "Mein Name ist Frau Brüllen, ich bin seit zweieinhalb Jahren in dieser Position, vorher habe ich das und das gemacht, in meiner Freizeit klöppel ich Traumfänger", sollte sich jeder ein Adjektiv ausdenken, das ihn oder sie beschreibt (in einer positiven Art und Weise, weil es ging um Selfmarketing, ein btw. schrecklicher Begriff und alle, die das auch fanden, waren mir von Anfang an sehr sympathisch) udnd as den gliechen Anfangsbuchstaben hat wie der eigenen Vorname. Natürlich, weil global und so, auf Englisch; es sollte dann so was rauskommen wie "Caring Cathy" oder "Happy Horst" oder "Marvellous Martin". (Ich musste die ganze Zeit an die HappyHippos denken, habe mir die Bemerkung aber verkniffen und war sehr stolz darauf)
Well, da hat man es mit "K" natürlich schwer. Ich habe hin und her überlegt und kam auf keine grünen Zweig und habe das ganze dann so gelöst:



Aber, der Aspekt mit "Cheating" hat mir keine Ruhe gelassen und so haben wir später dann beim Mittagessen noch weiterüberlegt und statt "kick-ass", "killer" (jaja, ich weiss, dass das keine Adjektive sind, aber "Kick-ass-K.", das würde schon gehen, so als Kampfünstlername) und  "kinky" fand ich "know it all"-K. eigentlich noch ganz gut, bin mir aber nicht sicher, ob das gut mit Selfmarketing zusammengehen würde...
Was wäre Ihnen denn noch eingefallen? (Ich  meine, ich wäre ja gerne vorbereitet, wenn so eine Frage nochmal kommt, Sie kennen das ja)

Der Hübsche kam grad mit so Cheater-Websites wie hier und hier an, aber "king-sized", "kosher" oder "korean" hätten mir auch nicht weitergeholfen. "Kissable" finde ich noch gut, "kindhearted" auch, aber das stimmt gar nicht wirklich. Glaube ich.

Dienstag, September 16, 2014

EILT!!!!!

Na, gespannt, was so superdringend ist? War ich auch, als ich heute nach einem langen Workshoptag ausserhalb mein Laptop aufklappte, um zu schauen, wie sich die Kollegen im Kundenaudit geschlagen haben (super übrigens, wie erwartet), und dieses Mail von einer Assistentin für nicht mal die Abteilung in der ich arbeite, in der Inbox hatte.
Das, was EILT!!!!! war ein Screenshot meiner Zeiterfassung von gestern, versehen mit "?????!!!!!"
Offensichtlich hatte ich meinen Badge morgens zu forsch am Lesegerät vorbeigezogen und so wurde mein Kommen nicht erfasst. Tja. Das kostete aber erst DREI!!!!! aufgeregte Mail hin und zurück incl. der Belehrung, dass sie mir doch alles bei der JAZ-Einführung vor zweieinhalb Jahren erklärt hätte, ODER NICHT?????!!!!
Man mag es meiner dem mangelnden Nachtschlaf geschuldeten Müdigkeit zugute halten oder meinen Zenmeisterfähigkeiten, dass ich trotz dieser Müdigkeit nicht ausgeflippt bin, weil es (in meiner Welt) ein, zwei, drei-tausend wichtigere Dinge gibt als eine fehlende Stempelung von gestern, für die die gute Frau nicht mal zuständig ist, aber das ist nur meine persönliche Priorisierung.
Sonst: alles super, ich müsste nur mal wieder schlafen.

Montag, September 15, 2014

Tücken der Technik

Zu meiner Arbeit gehört mehr oder weniger 24h/7Tage/52Wochen-Bereitschaft (ist natürlich übertrieben, Ferien und Stellvertretung gibt es schon), damit das gewährleistet ist, habe ich auch ein Diensthandy. Nun. Das Diensthandy ist ein Nokiahandy aus Metall, das Display ist in Farbe und man kann damit telefonieren (und vermutlich Nägel in die Wand einschlagen), aber sonst nicht viel.
Ich habe jetzt ja keine Lust, zwei Telefone (und bei der Arbeit noch den exsicheren Piepser) mit mir rumzutragen, mein eigenes (neues Galaxy-S5-mini in türkis) Smartphone für alles und den Nokia-Knochen für die Arbeitsanrufe. Also habe ich auf dem Nokia-Handy eine Anrufumleitung auf mein privates Telefon eingestellt, so dass es reicht, wenn ich das mit mir rumtrage und ich bin trotzdem erreichbar. Das Nokia-Handy habe ich trotzdem meistens in meiner Tasche, wenn ich nämlich selber mal bei der Arbeit anrufen muss und das am Ende noch aus einem Nicht-Schweizer Netz, dann mache ich das lieber so, wie es gedacht ist, nämlich auf Firmenkosten auf dem Firmenhandy. Praktischerweise muss das Nokia-Handy auch nur alle heilige Zeit mal aufgeladen werden, es ist also recht pflegeleicht.
Tja. Leider, leider ist es aktuell aber, sagen wir so, nicht da, wo es sein soll (in meiner Handtasche), auch nicht da, wo es meistens ist (auf dem Bücherstapel neben meinem Bett) und auch nicht da, wo es auch manchmal ist (im Auto). Es hat offensichtlich Empfang, denn wenn ich die Nummer anrufe, dann läutet sofort mein privates Handy, dementsprechend hat es auch noch genug Akkupower. Ich weiss allerdings nicht genau, wie ich es finden soll, weil die klassische Taktik „Anrufen und dem Bimmeln hinterherlaufen“, die funktioniert wegen der Rufumleitung nicht. Eigentlich brauche ich es auch nicht, aber eben: uneigentlich schon, weil irgendwann wird der Akku leer sein (bis dahin habe ich vermutlich noch eine Woche oder so), da gibt es dann zwar die ungefähr drei Tage, während derer es leise hilflos piepst und so eventuell zu orten wäre, aber sonst? Ich habe auch schon im Duschgelregal gesucht, wo der Kindle sich ja damals rematerialisiert hat, aber auch da: nix. Ich überlege schon, leise durchs Haus zu schleichen und SMS ans Firmenhandy zu schicken und auf das kurze folgende Piepsen zu lauschen. Teurer Spass....
Hmpf.

Sonntag, September 14, 2014

Klassiker

Nachdem ich heute morgen um halb sieben von einem sehr aufgeregten "Mami, nicht hier, wir müssen in mein Bett gehen, hast Du gestern extra gesagt!" geweckt wurde, durfte ich erstens ("Ach, dann schau ich mal, ob der Q. schon wach ist und wir hören CD") noch weiterschlafen, dann habe ich noch vor der Maus einen Zwetschgenkuchen gebacken, und bei einem gemütlichen Frühstück (ich liebe zur Zeit Avocadospalten auf irgendwas Brotartigem, heute eben frischem Hefezopf,mit Pfeffer, Lakritzsalz und Crema di Balsamico drüber) beredet, was wir heute machen wollen. Das Wetter sah erst nicht sooooo toll aus, so dass "Gongol"-Fahren auf die Wasserfallen und Jägersteigrunterlaufen gegen Schloss Lenzburg verlor.
Und ja, dort ist es erstens immer toll und zweitens gibt es dort immer was Neues. Diesmal sind mir die bewegten Projektionen im Wohnmuseum aufgefallen, aber vielleicht gibt es die schon länger und ich habe sie nur beim letzten Besuch (mit Au-els) vor lauter fremde Kinder beaufsichtigen nicht bemerkt.
Das Kindermuseum ist immer toll, vor Fauchi hat gsd. keiner mehr Angst, das Kettenhemd ist Pflicht und ich fand besonders die alten Ideen zur Heilkunst und zum Ursprung von Krankheiten sehr interessant. Könnte man im richtigen Gewand der richtigen Zielgruppe auch heute noch verkaufen.
Im Kräutergarten wurde ich dann von Little L. ("Ich will die Frau was fragen, aber ich trau mich nicht allein") noch mit der Kräuterfrau verbandelt, die mich dann erstens mit interessanten Fakte versorgte, zweitens aber nicht wieder aufhörte und mich drittens nicht gehen liess, bis ich mir die Hände mit Lavendelgeist eingerieben hatte und jetzt rieche, wie der Hübsche so schön sagt, "wie Oma unterm Arm". Little L. hat den Wacholdergeist bekommen und riecht frisch nach Gin-Tonic.



























Daheim gab es dann erst mal Kuchen (Zwetschgenkuchen von heute morgen und Brownies mit Frischkäse-Erdnuss-Karamelldingens), dann haben die Kinder sich auf Skateboard und Inlineskates in die Nachbarschaft aufgemacht, während der Hübsche und ich einem Zitronenbaum die Blätter gewaschen haben. Fragen Sie nicht, es reicht, wenn ich sage, dass die Aktion damit abgeschlossen wurde, dass ich mir an der Regalecke im Schlafzimmer nur ganz knapp keine Platzwunde, sondern ein ordentliches Hörnchen gestossen habe.


Samstag, September 13, 2014

Es ist mal wieder so weit

Während Little Q., und ich hätte ja nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde, mittlerweile schläft wie ein Bär, und auch das Konzept "lang aufbleiben, dafür aber ausschlafen" verstanden hat, ist das Schlafen bei Little L. ja so eine Sache. Das Insbettgehen klappt super: Geschichte, Kuscheln, so gegen 20:00h ist Schicht im Schacht. Morgens ist unter der Woche das Aufstehen um halb sieben ein bisschen schwierig, am Wochenende klappt es aber super. Lang Aufbleiben ist auch kein Thema, der nächste Tag wird dann halt mühsam, weil: um halb sieben ist Little L. wach. Immer.

Tja, und er hat so Wanderphasen, wo er eben zu mir ins Bett kommt. Das ist an sich nicht schlimm, wenn er keine Wachstumsschmerzen oder Alpträume hat, dann weint er nicht bei sich im Zimmer, sondern kommt einfach so rübergetappelt, kuschelt sich an mich dran und schläft weiter. Ich wache meist vom Kinderbettgequietsche auf und rutsche schon ein Stück zur Seite.
Alles in allem schätze ich, dass er im letzten Jahr ca 70% der Nächte in meinem Bett beendet hat. Je nachdem, wann er rüberkommt, ist das für mich total unproblematisch bis die Hölle. So eine Wanderphase fängt meist damit an, dass er gegen halb sechs morgens rüberkommt. Das ist unter der Woche total doof, weil ich dann wach bin und bis zum Weckerklingeln um 6 nicht mehr einschlafe (er aber schon, was das Aufstehen für ihn um halb sieben dann wieder schwierig macht). Die Wanderzeit schiebt sich dann nach vorne und wenn er so um ca. halb 5 kommt, dann reicht mir die Zeit, um nochmal einzuschlafen, bis der Wecker klingelt, die Welt ist in Ordnung. Dann schiebt sich die Wanderzeit weiter nach vorne und dann merke ich, dass eine Nacht mit zwei Erwachsenen, einer alten Katze und einem grossen Fünfeinhalbjährigen in einem 1,80m-Bett halt nicht so erholsam ist, wie es sein könnte. Ich wache alle halbe Stunde auf (wir haben einen Wecker, der die Zeit an die Decke projiziert, deswegen weiss ich das), habe entweder Katzenkrallen im Hals, Kinderfüsse in den Nieren, Kinderellbogen im Gesicht, Männerschnarchen und -grunzen im Ohr und ich bin WACH! Und am nächsten Morgen so unendlich müde....
Im Laufe so einer Wanderphase rutscht das Wandern immer weiter nach vorne (Grund ist übrigens: "Mir ist kalt und meine Decke ist auch kalt" oder "Ich hab schlecht geträumt" oder "Einfach"), meine letzte Nacht sah folgendermassen aus: 
der Hübsche und ich haben "Stromberg" geschaut, danach bin ich ins Bett gegangen, habe noch gelesen, bis mir um 23:30h ca. der Kindle aus der Hand gerutscht ist. 
Um 23:45h wecken mich kleine (naja, Schuhgrösse 32 mittlerweile) kalte Kinderfüsse, die sich mitsamt dem Rest von Little L. unter meine Decke kuscheln. Die Katze, die eigentlich auf meinem Kopfkissen schlief, maunzt empört und quetscht sich zwischen uns. 
Um 23:58h eröffnet mit Little L. "Mami, ich muss doch noch aufs WC" und geht ins Bad. Die Katze breitet sich erleichtert wieder auf dem ganzen Kopfkissen aus, ich dämmere weg.
Um 00:03h flüstert mit Little L. ins Ohr: "Mami, ich bin wieder da." Die Katze wandert empört auf das Kopfkissen des Hübschen aus.
Um 1:32h kommt der Hübsche aus Los Santos nach Hause ins Bett. Die Katze ist empört und legt sich über meinen Hals. Little L. seufzt und streckt sich. Der Hübsche beginnt zu prusten und zu schnarchen, bevor sein Kopf das Kissen berührt. Ich bin HELLWACH und versinke in der Besucherritze.
Um 3:30h schrecke ich, getroffen von einem Kinderellbogen aus einem Alptraum (ich musste in einer Kirche bei einem globalen Treffen sämtlicher Produktionsstandorte um für uns günstiges Wording von Konzernrichtlinien kämpfen).
4:25h Little L seufzt, dreht sich um, zieht mir die Decke weg und schlingt die Arme um meinen Hals. "Mami, ich hab dich lieb, aber mir ist heiss."
Mir ist kalt, die Katze pupst, der Mann schnarcht, Little L. schwitzt, ich schliesse die Augen.
5:38h Ich überlege, welcher Wochentag heute ist.
6:45h Ich angle nach der Decke.
7:12h Der Mann schreiflüstert mir ins Ohr "Wann ist dein Friseurtermin? Ich habe keinen Wecker gestellt! Nicht, dass du verschläfst" Ich bin zu müde, um ihn zu hauen.
7:45h Mein Wecker für den Friseurtermin (ich habe ihn natürlich am Abend vorher gestellt) zirpt mich aus einem tatsächlich wunderbaren Traum, wir sind mit einem Aussichtsschiff auf dem Rhein gefahren bei Nacht und haben einen Riesenbuckelwal gesehen, Aufstehzeit.
Little L strahlt mich an: "Cool, ich geh mal schauen, ob der Little Q. schon wach ist."
Ich bin den ganzen Tag heute am Gähnen gewesen und habe mir fest vorgenommen: so kuschelig Little L. auch sein mag heute nacht und so sehr ich mein Bett mag: ich bringe ihn entweder zurück in sein Bett und gehe in meins zurück, wenn er schläft oder ich wandere einfach in seins aus.....

Erfahrungsgemäss müsste jetzt an sich bald die Phase kommen, wo er aufwacht, bevor ich überhaupt schlafe und dann kommt als nächstes wieder die "Ich schlafe die ganze Nacht in meinem eigenen Bett, super, oder Mami? Oder hast Du mich vermisst?"-Phase. Hoffentlich bald.

Und man kann ja auch positiv denken: es ist viel besser als auch schon und es ist auch nur noch einer, der nicht gescheit schläft (nämlich ich), nicht beide Kinder, wie auch schon.

Freitag, September 12, 2014

Und dann ist Freitag

Was soll ich sagen, ich bin gestern erstens früh ins Bett, will heissen, um halb 11 ist mir der Kindle aus der Hand gefallen, was leider aktuell bei mir dazu führt, dass ich ab halb fünf nur noch in 10 Minuten-Portiönchen schlafe. Aber eben
Die neue Putzfrau ist dann pünktlich aufgetaucht, wir haben alles Vertragliche geregelt (juhuuu!) und weil ich ja nun wirklich letzte Woche gemerkt habe, dass ich nicht gut beim Putzen zuschauen kann, bin ich eben (wie eh jeden Freitag) Richtung Grosseinkauf abgedampft. Da habe ich es dann auch (weil: sie ist ja da bis 12) gemütlicher angehen lassen, mich über "Ein Glückscent zurück" von der Backstandfrau gefreut, den 5€ H&M-Gutschein in Socken für mich (mit Eulen!) eingelöst, im (seit wann ist Rheinfelden denn geschäftetechnsich so aufgebohrt worden?) Depot für eine Freundin, die demnächst Geburtstag hat und laut Mann "Immer noch, man glaubt es kaum, Verwendung für Vasen und Dekozeug" hat, Herbstzeug eingekauft (für uns ein paar Tischsets, die einen Tacken erwachsener ausschauen, als die Alphabet- und Farblernsets von Jako-o) und so.
Little L. hat heute Abholung aus dem Kindergarten gewünscht, also laufe ich gleich noc eine RUnde um den Block, danach gibt es schnelles Mittagessen (die erste Kürbissuppe der Saison für mich, nach dem obligatorischen Probierlöffel vermutlich Fischstäbchen für die Jungs) und der Nachmittag ist mit dem ersten Unihockey-Training (ich bin gespannt) und Freunden auch schon verplant.
Läuft, würde ich sagen.