Freitag, Februar 05, 2016

WMDEDGT 02/16

You know the drill? Willkommen zum fröhlichen Tagebuchbloggen im Februar! Die Liste zum Eintragenist unten.

Freitag ist im aktuellen Alltag ein bisschen mein Crazy Day. Wegen kein Parkplatz bei der Arbeit fällt der Wochengrosseinkauf nach der Arbeit jetzt ja weg, ich bin nicht bereit, mehrere Stunden am Samstag dafür zu opfern, mich erst in den überfüllten Supermarkt zu drängen und dann Stunden am Grenzübergang zu stehen (und nein, ich bin immer noch nicht bereit, den Grosseinkauf beim doppelt so teuren Schweizer Supermarkt vor der Haustür zu machen). Aktuell sieht der Freitag morgen so aus:
Mein Wecker klingelt um 6:00h, bis 20 nach sechs habe ich das Bad für mich, für fertig machen, schminken, tralalala, dann schüttle ich Little Q. aus dem Bett, der Freitag schon um 7:40h Schule hat. Little L. kann (und hat heute) noch weiterschlafen. Während Little Q. sich anzieht, starte ich unten das Laptop, logge mich ins Firmennetzwerk ein, beantworte schon ein paar Mails, die über Nacht kamen (das ist das Grossartige bei der Arbeit mit asiatischen und amerikanischen Kollegen, es gibt rund um die Uhr was zu tun….) mache ich uns Frühstück, packe die Znüniboxen in die Schultaschen, mache alles parat, dass der Roomba saugen kann, dann frühstücken wir in trauter Zweisamkeit. Um sieben läutet oben der Wecker und die zweite Schicht steht auf. Q. und ich verlassen um 20 nach sieben das Haus, er in die Schule, ich zum Einkaufen. Das geht morgens (nur die Rentner mit seniler Bettflucht und ich. Ein Traum) und ohne Kinder ratzfatz (Die Diskussionen um Ü-Ei ja oder nein fallen direkt vor der Kasse weg, werden aber dann daheim geführt, weil „Mami, ich hatte es extra auf den Einkaufszettel geschrieben!“). Inclusive Drogerieeinkauf (das sammle ich so immer für einen Monat oder so) war ich um 9:00h wieder zu Hause. Der Roomba hat brav gesaugt, ich nehme also die Stühle wieder vom Tisch und logge mich wieder ins Firmennetzwerk zum Arbeiten ein. Ich muss einerseits ein Kick-off-Meeting für ein standortübergreifendes Team nächste Woche terminieren (incl Videokonferenzraum im neuen Elfenbeinturm, mal sehen, wie das so klappt…) und muss aus gegebenem Anlasse extragut kontrollieren, dass ich „Kick-off“ und nicht „Dick-off“ in die Einladung schreibe. Dann sind für alle unsere Produkte im April sogenannte Strategiepläne fällig, die sich aus Input der einzelnen Funktionen zusammensetzen. So muss jede Funktion ihren eigenen Plan für ihren Teil des Produkts abliefern. Und weil ja alles schön abgestimmt werden soll, kaskadiert sich eine lustige Runde aus Deadlines von der endgültigen im April zu einer ersten nächste Woche, wo die Pläne von Wirkstoffseite (ichichich), Galenik/Verpackung und Qualität schon abgestimmt sein sollen. Das Ganze für vier Produkte logischerweise mal vier, das ist …. einiges. Zwischendrin telefoniere ich mit meinem Kollegen im Büro, der das Gleiche für seine Produkte machen muss und ein paar Tipps über wiewaswoundwoher braucht.
 
Um halb 12 werfe ich den Backofen mit Pizzastahl (Werbelink) an, der muss ja eine gewisse Zeit vorheizen. Dann werkle ich weiter, bis um viertel nach 12 Little Q. heimkommt. Während er seine Schultasche auspackt, belege ich uns schnell zwei Flammkuchenböden, einen langweilig kindertauglich mit Quark, Speck, Käse und keinen Zwiebeln und einen mit Quark, Aprikosensenf, Radicchio, Kürbiskernen, Meersalz, geräuchertem Scamorza und Preiselbeerbalsamico. (Der Furby würde sagen „Kannmanessenkannmanessen!!!!!!“).
 
Heute Mittag essen nur Little Q. und ich zusammen, Little L. hat Waldtag und kommt erst um kurz nach eins nach Hause, mittaggegessen hat er im Wald. Q. muss nochmal los und seine Mappe mit einem zu unterschreibenden Test abholen, die er in der Schule hat liegen lassen. Scheints gibt es eine Strafaufgabe, wenn man den Test nicht unterschrieben am nächsten Schultag wieder anbringt….
Während Little L. den Waldtag abduscht und Little Q. noch ein paar Mal mit sinkender Laune zwischen Schule und daheim hin und her fährt, weil die Tür zu und der Hausmeister, ach, egal, die Sache mit Hirn und Beinen, man kennt das, arbeite ich noch ein bisschen weiter.
 
Als endlich klar ist: das wird heute nix mehr mit dem Test, weil kein Abwart, kein Lehrer mit dem richtigen Schlüssel zu finden ist, schreibe ich also einen Entschuldigungsbrief für keine Unterschrift und wir hoffen, dass das für keine Strafarbeit reicht.
 
Draussen fühlt es sich bei strahlendem Sonnenschein und über 15Grad so sehr nach Frühling an, dass sich die Kinder mit ihren Büchereibüchern erstmal raus in die Sonne setzen, dann mit Nachbarskindern um die Häuser toben und ich mich weiter, genau, den Risikobetrachtungen widmen kann.
Irgendwann reiche ich Apfelschnitze und Fasnachtschüechli nach draussen, gönne mir einen Milchkaffee und auch ein bisschen Obst und Knabberei.
Als die Sonne weg ist, wird es kühl und die Jungsmannschaft drängt ins Haus zurück, Richtung Minecraft.

Um kurz vor fünf bringe ich Little Q. zum Unihockeytraining in die Schulturnhalle, wo sich Freitag abend gefühlt das ganze Dorf trifft. Bei parallel Fussball-, Unihockey- und noch irgendwas Training ist für jeden was dabei.
Daheim heize ich (schon wieder!) den Pizzastahl vor, diesmal aber wirklich für Pizza. Dann nähe ich noch schnell ein gestern abend besticktes Shirt für mich zusammen (Bilder gibt’s noch nicht, aber es ist wirklich gut geworden), fange an, das Pizzazeug zu schnippeln, dazu gibt es ein „Hoch die Hände, Wochenende“-Glas Rotwein.
Um halb sieben holt der Hübsche Little L. ab und wir geniessen die „BESTE PIZZA FÜR IMMER!!!!“.
Es zieht sich alles ein bisschen und es ist halb neun, bis die Jungmannschaft im Bett ist, ich Pippi Langstrumpf vorgelesen habe und Q. feststellt, dass er "noch Shampoo in den Haaren" hat. Also nochmal unters Wasser, föhnen, nochmal ins Bett.
 
Ich verschwinde um viertel nach neun mit Buch in die lang ersehnte heisse Wanne, danach gehts auf die Couch, eine, zwei, viele Folgen "Fargo (2. Staffel)" auf Netflix schauen.








Donnerstag, Februar 04, 2016

Nur Dinge

Für den Fall, dass jemand glaubt, hier leben nur superkluge, brave, höfliche, selbstbewusste und vernünftige Überkinder:
Little L.: "Du, Mami, heute beim Turnen, da war in der Halle eine Tür, die war offen und da drin stand eine Trinkflasche von mir."
FB: "Aha, woher weisst Du das denn?"
L.: "Also, das ist genau die mit den Aliens im U-Boot in der Stadt drauf, mit dem Deckel, der so schwer abzuschrauben geht. Also die, die ich am Dienstag beim Turnen vergessen habe. Ach: hab ich vergessen zu erzählen: ich hab am Dienstag die blaue Alienflasche beim Turnen vergessen. Ach und ich weiss, dass es meine ist, weil es war der Aufkleber mit meinem Namen und Adresse drauf."
FB: "Das ist ja super, dass Du die gefunden hast. Hast sie in die Spülmaschine getan?"
L: "Nein, ich hab sie lieber nicht mitgenommen, weil man darf in das Zimmer da eigentlich nicht rein."

Tschüss, Alienflasche. Das mit dem Deckel war eh immer doof.

Mittwoch, Februar 03, 2016

Romantikprofi

Little Q.s bester Freund* hat mit seiner Familie letztes Jahr in einem Iglu in den Schweizer Bergen übernachtet und das war so grossartig, dass ich schon letztes Jahr beschlossen habe, dass wir das auch machen werden.
Das habe ich dann so lange vergessen, bis ich nach unserem Skiurlaub im Grünen unbändige Lust auf mehr Schnee verspürte und anfing, für die Fasnachtsferienwochenenden, an denen nicht nur die Kinder und ich frei haben, sondern auch der Hübsche, nach freien Übernachtungsplätzen in den Igludörfern zu stöbern.
Das war natürlich viel zu spät und alle Wochenendübernachtungen, also Freitag auf Samstag oder Samstag auf Sonntag waren längstens ausgebucht.
Da fiel mir Fuchs aber ein, dass wir in Basel und Umgebung natürlich auch den Fasnachtsmontag** frei haben, der aber in vielen Kantonen kein Feiertag ist. Und tadaaaaa, in Engelberg, was für uns am nächsten wäre, ist da zwar nichts mehr frei, aber in Gstaad, was jetzt auch nicht soooo weit weg ist, können wir da noch ein einem Iglu schlafen. Mit Schneeschuhwanderung, Käsefondue, Whirlpool unter dem Sternenhimmel, perfekt. Und weil ich mich grad so freute, buchte ich uns noch das Apero-Plättli mit Käse, Wurst und Prosecco für zwei dazu. Beim Zusammenrechnen des "Warenkorbs" kam dann noch eine positive Überraschung: weil Sonntag auf Montag ja kein Wochenende ist, zahlen wir auch nur den günstigen*** "Unterderwoche"-Tarif.

Das habe ich alles genauso dem Hübschen erzählt, mit grosser Betonung auf "Unterderwochetarif" und was das verhältnismässig für ein Schnäppchen wäre.

Soweit alles super, alle freuen sich riesig drauf, wir nehmen auch noch die Skisachen mit und werden noch zu ein, zwei Skitagen kommen, perfekt.

Heute, beim Mittagessen mit meiner Schwester kam dann das Gespräch auf ihre Pläne für Valentinstag, die der Arbeit wegen relativ trist ausfallen, und da fiel es mir siedendheiss ein (und ja, in Anbetracht dessen, dass ich eigentlich gerade etwas Mitfühlendes hätte sagen wollen und sollen, mag die Tatsache, dass ich das auch direkt rausgesprudelt habe, etwas ... unempathisch gewirkt haben, war aber nicht so gemeint, ich schwör!): "Shhhhiiiiit, Valentinstag, das ist der 14., oder? Da sind wir ja in diesem Iglu!"

Was ja an sich perfekt wäre (und auch ist), wenn ich nicht leider damit die Chance verpasst hätte, meinen Teil des Romantikkontos in unserer Beziehung bis zum Anschlag aufzufüllen mit der Ansage "Schatz, den Valentinstag verbringen wir ganz romantisch unter dem Sternenhimmel im Schnee" anstatt "Boah, ich hab das Hammerschnäppchen für den Sonntag vor der Fasnacht gemacht!"


Ach ja. Und für all die verliebten Turteltäubchen, die sich den 15. Februar extra frei genommen haben, um den Valentinsabend in romantischer Zweisamkeit im Whirlpool unter dem Sternenhimmel zu verbringen .... sorry, die Kinder, die sich erst im Schnee wälzen und dann eine Arschbombe in den Pool machen, das sind dann wohl unsere.


* und seine Freundin, was super passt, die beiden sind nämlich Zwillinge, aber das tut hier nichts zur Sache
** Nicht zu verwechseln mit Rosenmontag, das kann ja jeder, in Basel ist die Fasnacht eine Woche später.Um den schon fastenden Katholiken zu zeigen, wie es Protestanten krachen lassen können oder so.
*** Und ja, günstig ist hier mit einem Augenzwinkern zu lesen, weil ein Igludorf in den Schweizer Bergen mit Käsefondue aus Schweizer Käse, das ist nie günstig.

Dienstag, Februar 02, 2016

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

Die Januargeburtstagsfreunde feiern wieder ;-). Little L. musste sich letzte Woche sogar entscheiden, zu wem er geht. Nachdem eine Art Ersatzfeier für die, die nicht konnten, in Aussicht gestellt wurde, hat er sich dann für seine älteste Freundin entschieden.
Ich habe vor dem Nähen sicherheitshalber nochmal nachgefragt, ob Geburtstagsshirts im weiteren Sinne noch cool wären oder lieber bittedanke nichts selbergenähtes mehr.
Es wurde der Wunsch nach einem Kleid oder so geäussert. Beim Stöbern in alten Ottobre-Zeitschriften habe ich eine Tunika entdeckt, die fast kleidartig ist.
 
Little L. hat den bunten Stoff mit den Affen ausgewählt, ich habe dann in meinen Vorräten gesucht, was sich nicht total beisst. Der Rest  von dem grünen (wie hiess der nochmal? War von Janeas World und es gab ihn auch in lila und türkis) passt ganz gut finde ich, ebenso wie der dunkelrote Jersey für die Blockstreifen und die Hals-und Ärmeleinfassung.
 
Ich habe also gekräuselt wie eine Wilde, war sehr nervös vor den abenteuerlichen Ärmeln (sie sind hinten viel länger als vorne, so dass sich so eine Art Ballon bildet), habe aufgetrennt, neu gekräuselt und eingefasst, und dann, als alles fertig war, hat mir Sonja von Kunterbuntdesign die niegelnagelneueste Stickdatei von MyMaki geschickt. Little L. war sofort in den kleinen Affen an der Liane verliebt und hat mich mit Hundeblick dazu überredet, das ganze Stück nochmal unter die Stickmaschine zu legen.
 
 
 

Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, das am Ende irgendwie alles zusammengenäht wird, ein Loch reingerissen, irgendwas und wir mit leeren Händen dastehen. ABER: Nix, es hat perfekt geklappt! Und ich bin ein bisschen begeistert, wie der Affe sich vom grünen Teil runterschwingt zu seinen Kollegen auf dem bunten Stoff ;-).


Die Stickdatei gibt es ab Donnerstag abend bei Kunterbuntdesign.

Montag, Februar 01, 2016

On top of the world

Der Hübsche hatte heute morgen einen Arbeitstermin in der Stadt, ganz nah bei meiner Arbeitsstätte. Da bot es sich natürlich an, mal mit meinem neuen Büro und überhaupt, 38 Stockwerken anzugeben ;-), und so haben wir uns zum Mittagessen verabredet.
 
 Was ich natürlich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, war, dass die Lounge im obersten Stockwerk nicht am 1. März, sondern eben halt heute eröffnet wurde. Und so stolperten der Hübsche und ich mit unserer Bürokaffeetasse resp. Besucherkaffeetasse aus dem Lift auf einen roten Teppich in eine Ansammlung von Anzugträgern und –trägerinnen, aus Foto- und Videocrew, freundlichen Damen, die einem den Weg wiesen und einem Erinnerungskieselsteine in essbar in die Hand drückten.
 
Ich war das erste Mal auf dem Balkon im eben 38. Stock, bei dem aktuellen Sturm ist das … wohoooo! Ich hatte heute ein Kleid in zwar züchtiger Länge und nicht ganz so flattrig an, wollte dann aber doch nicht mit einem Marilyn-Moment in der Mitarbeiterzeitung landen, so dass wir uns lieber innen mal das kulinarische Angebot anschauten. Total ungeplant waren wir zwei dann die allerersten, die jemals dort etwas zu essen bestellten und alle waren sehr aufgeregt, ob der Essenspager auch funktionieren würde.
 
 
 
 
Hat er, es war auch wirklich lecker. Perfekt wäre es gewesen, wenn ich mir nicht irgendwann am Wochenende den Magen so verdorben hätte, dass mir bei allem ausser trockenem Toast und Tee fies übel wird. Aber hey, vielleicht wars auch nur Höhenkrankheit.
 
Fotogesicht. Geht immer. Auch mit Mirisschlecht.
 
Jetzt muss ich mir nur noch was überlegen, mit was ich den Hübschen nochmal zu einem Besuch herlocken kann, das wird schwierig zu toppen…




Sonntag, Januar 31, 2016

Ersatzhandlung

 So, jetzt, wo das Dschungelcamp vorbei ist und man beim Bachelor eh niemanden rein- oder rauswählen kann, haben Sie ja alle freie Votingkapazitäten, richtig?
Deswegen wäre ich sehr froh, wenn Sie (Sie sind ja alle bei Facebook, oder?) dieses Bild hier (nicht den Beitrag, das Bild) liken könnten, damit die Pfadiabteilung unserer Jungs einen Pfadiinternen Wettbewerb für einen Lagerzuschuss gewinnt. Little Q. und L. sind angeblich auch auf dem Bild, das übrigens eine Pyramide ist. Mit starker Basis. (L.s R2D2-Mütze habe ich gefunden)
Wir zählen auf Sie (Start des Zählers grade 281, ich denke, da geht noch was, oder?

Samstag, Januar 30, 2016

Samstagsgeschnetzeltes

Morgens haben der Hübsche und ich uns aufgeteilt: er ging mit Little L. zum Schwimmkurs, ich fuhr Little Q. und zwei seiner Freunde zum Unihockeyspiel und pünktlich zur Pfadiübung wieder nach Hause. Man merkt auch als Banause wie ich, wie die Mannschaft mittlerweile zusammengewachsen ist und nicht mehr drei Kinder hinter dem Ball herjagen (oder auch nicht), sondern tatsächlich Spielzüge aufgebaut werden. Manchmal. Leider hat es noch nicht zum ersten gewonnenen Spiel der Saison gereicht, aber es wird.

Daheim dann hat Little L. dann endlichendlichendlich seinen ersten Zahn verloren. Ihm hat es ja schon total gestunken, als all seinen Kollegen im zweiten Kindergartenjahr reihenweise die Beisserchen ausgefallen sind, er kam mit vollem Milchgebiss in die erste Klasse. In den Skiferien hat der Zahn dann wirklich angefangen zu wackeln, bis heute eben. Little L. war erst etwas empört, weil "Little Q. hat mir den rausgedrückt. Ich hab seinen Finger mit den Mund geschnappt und dran rumgenagt, um ihn zu tratzen, dann hat er auf den Zahn gedrückt und jetzt ist er raus und da ist BLUT dran.", aber dann war er doch sehr, sehr stolz.

Nachmittags sind Little L. das erste Mal ohne Little Q. zu den Wöfli und Little Q. zum ersten Mal mit seinen mitübergetretenen Kollegen zu den Pfadis gegangen. Gestern abend hat mir Little Q. gestanden, dass er schon ein bisschen nervös sei. Immerhin ist er jetzt wieder einer von den Kleinen, aber immerhin "von den Kleinen bei den Grossen." Die Pfadis fahren auch mit dem Rad zur Übung und zurück, wir haben abgemacht, dass er auch direkt heimkommt, ohne sich am Pfadihaus von uns abholen zu lassen, was perfekt geklappt hat. Sie haben erst den Samstagsflohmarkt aufgeräumt (jeden Tag eine gute Tat, oder wie war das?, dann wurden die neuen Gruppen eingeteilt und Q. ist bei den Habichten gelandet).

Little L. hatte ja seinerheit mal Bedenken geäussert, dass er ohne Q. nicht unbedingt bei den Wöfli bleiben wolle, heute war aber keine Rede mehr davon und er ist mit seinem besten Freund und anderen Klassenkameraden ohne Mucksen abgezogen.

Während die Kinder also an der frischen Luft unterwegs waren, habe ich mich erst nach der kalten Turnhalle in der Badewanne aufgewärmt und dann högscht nervös etwa 15 Reihen meines aktuellen Laceprojekts aufgetrennt. Ich habe gestern abend festgestellt, dass ich die Anleitung falsch gelesen hatte und gnaaaaaaah, natürlich kein Sicherungsfaden eingezogen. Das habe ich dann nachträglich einigermassen gemacht, dann geribbelt und wieder auf die Nadel genommen. Jetzt muss ich "nur noch" die doch durchgerutschten Maschen wieder aufsammeln, das Muster kontrollieren und dann gehts weiter.

Aber erst gibts mal Soulfood aka Kartoffelbrei, Bratwürschtle und Lauchgemüse, danach dann die letzten Folgen "The Man in the High Castle" und morgen können wir hoffentlich ausschlafen...